The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewegungsmodus für Geralt, Lagerkiste, Inventar-Verbesserungen und mehr

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maho76
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt

Beitrag von maho76 »

Das ist aber leider Schade, denn dadurch ist die eigentlich frei begehbare Welt ausserhalb irgendwelcher Quests recht schnell langweilig.
eben, leider. in TES & co habe ich eben neben dem weapon/armorloot noch diverse andere dinge zum sammeln und aufraffen, von büchern zur lore oder mit netten geschichten drin bis Schnickschnack für die Wohnung (damit man auch jenseits von nem inventarbildschirm sieht was man da alles so hat).
da macht die openworld und die Interaktion damit (erkunden, sammeln etc.) einfach mehr sinn einfach weil es mehr um das selbstgestalten des virtuellen lebens des chars geht. durch das sammeln (insbesondere der bücher mit geschichtshintergrund) wird das ganze erst rund, es ist teil der erzählstruktur und da macht es eben auch wieder sinn sich immer wieder mit billigen Banditen anzulegen (wundert mich immer wie viel die jungs lesen^^).
der witcher erzählt seine geschichte über die quests und charaktere und der loot ist nur mittel zum zweck um weiter zu kommen, von daher kann ich es schon verstehen dass die designer an Sammler nicht gedacht hatten.
es ist eben ne ganz andere art von rpg und für Sammler und entdecker wie mich nicht ganz so ideal. (schlecht ist es deswegen aber noch lange nicht. ;) )
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SethSteiner
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von SethSteiner »

Witcher hat doch selbst eine gigantische Masse an Büchern und Briefen. Natürlich hat man kein eigenes Haus, wo man dann all die Kerzenleuchter hinpacken kann, es ist ein bisschen schade, dass dieser Loot tatsächlich nur Mittel zum Zweck ist aber zumindest in Hinblick auf die Literatur ist das doch ordentlich.
Falagar
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt

Beitrag von Falagar »

maho76 hat geschrieben:
Das ist aber leider Schade, denn dadurch ist die eigentlich frei begehbare Welt ausserhalb irgendwelcher Quests recht schnell langweilig.
eben, leider. in TES & co habe ich eben neben dem weapon/armorloot noch diverse andere dinge zum sammeln und aufraffen, von büchern zur lore oder mit netten geschichten drin bis Schnickschnack für die Wohnung (damit man auch jenseits von nem inventarbildschirm sieht was man da alles so hat).
da macht die openworld und die Interaktion damit (erkunden, sammeln etc.) einfach mehr sinn einfach weil es mehr um das selbstgestalten des virtuellen lebens des chars geht. durch das sammeln (insbesondere der bücher mit geschichtshintergrund) wird das ganze erst rund, es ist teil der erzählstruktur und da macht es eben auch wieder sinn sich immer wieder mit billigen Banditen anzulegen (wundert mich immer wie viel die jungs lesen^^).
der witcher erzählt seine geschichte über die quests und charaktere und der loot ist nur mittel zum zweck um weiter zu kommen, von daher kann ich es schon verstehen dass die designer an Sammler nicht gedacht hatten.
es ist eben ne ganz andere art von rpg und für Sammler und entdecker wie mich nicht ganz so ideal. (schlecht ist es deswegen aber noch lange nicht. ;) )
Ich hab auch nicht gesagt das es schlecht ist - es hat ein paar Designentscheidungen bezüglich dem Loot in der World, die mir nicht so sonderlich gefallen... z.b. die Positionierungen diverser Schoolgearschemas - dann die Wertigkeit dieser Schemas im Vergleich zu den Relikten.... seien wir mal ehrlich du kriegst in der Range wo eben die "Grünen" Sets erhältlich sind, praktisch keine möglichen Upgrades mehr durch irgendwelche Relikte, die aber tonnenweise aus eben diesen ? Spots droppen....
da diese Spots unheimlich repetiv sind wie z.b. in Skellige diese ganzen Schmugglerverstecke im Wasser und auch hier keine Aussicht auf Lootverbesserungen dadurch mehr möglich sind, kann man sich die Zeit auch sparen...
maho76
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt

Beitrag von maho76 »

Ich hab auch nicht gesagt das es schlecht ist
ging nicht in deine Richtung, wollte nur klarstellen dass das alles keine Kritik am spiel ist und ich es trotzdem super finde, auch wenn es nicht exakt meinen Geschmack trifft.
Witcher hat doch selbst eine gigantische Masse an Büchern und Briefen. Natürlich hat man kein eigenes Haus, wo man dann all die Kerzenleuchter hinpacken kann, es ist ein bisschen schade, dass dieser Loot tatsächlich nur Mittel zum Zweck ist aber zumindest in Hinblick auf die Literatur ist das doch ordentlich.
witcher hat massig TEXTE, aber keine bücher. ist für mich ein gewaltiger unterschied ob ich ein havoc-physikalisches buch finden und nehmen=sammeln, sortieren, zuordnen kann oder ein text irgendwo in meinem notiz-Inventar abgelegt wird. ;)
inhaltlich gibt's nix zu meckern, das ist klar (wäre auch peinlich bei DER vorlage^^ ).
aber mein sammeltrieb wird nicht durch den text oder den rüstungswert befriedigt, sondern durch das buch an sich bzw. die schicke Rüstung an mir/ vor mir auf einem Mannequin resp. einem meiner begleiter. ich bin da irgendwie ein Bibliothekar und kurator glaub ich. ich will den kram in ner Ausstellung und nicht im lager im museumskeller (kiste), so macht sammeln nicht halb so viel spass. ... OMG, ich vermisse das grottige tes-havoc! help110!!! ^^
ohne sowas macht für mich sandbox/OW keinen sinn, ist aber nur meine Meinung.
Zuletzt geändert von maho76 am 09.07.2015 16:17, insgesamt 2-mal geändert.
Gesichtselfmeter
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von Gesichtselfmeter »

Dann schalte doch die verdammte Minimap ab, in den Optionen kann man fast alle (wenn nicht alle) Anzeigen auf dem Bildschirm komplett abschalten
Sorry, sei mir nicht böse, aber das ist ne alberne Aussage. Klar, ich kann auch ne COD-Kampane auf 20h strecken, indem ich einarmig spiele. Das Spiel ist in seiner Gesammtheit so designt, dass die Hilfsmittel notwendig sind und es gibt keinen Anreiz durch das Spiel selbst daraf zu verzichten - ich bin leider nur ein Mensch und der Mensch macht sich idR. sein Leben nicht unnötig schwer. Das ist der springende Punkt. Davon ganz abgesehen, würde ich dann nach Stunden des Herumirrens nur der Immersion willen dann durch andere Designmechanismen aus der Illusion gerissen (Z.B. Im Menü vor dem Kampf Öl auf Schwert packen, 5 schwere Rüsungsteile mitschleppen, die ja angeblich in den Sattletaschen meines magischen teleporter-Ponnies unter kommen,....) Was ich damit sagen will - es gibt auch andere Faktoren, die mich dazu bewegen nicht 1000 Stunden in so ein Spiel zu stecken, denn so gut sind die positiven Aspekte nun auch wieder nicht. Das alte, blöde Argument: Wenn ein Spiel hauptsächlich durch die Story glänzt, kann ich auch ein Buch lesen oder nen Film gucken.
im großen und ganzen liegts aber am weltdesign an sich. beim hexer gibt's nicht ganz so viele manstopper wie Gebirge, schluchten etc. die verhindern dass man einfach geradeaus aufs ziel zureite
t

Genau das meine ich maho, merci. Man kann ein Spiel auch besser designen, um es von Hilfsmitteln wie Markern und Minimaps unabhängig zu machen. Die Maps in fast allen OW Games sind grob-kreisförmige Inseln oder Quader und der Spieler wird am Anfang in der Mitte plaziert und von da an quer durch die Welt gejagt. Warum entwirft man nicht mal eine Karte mit der etwaigen qm Fläche eines GTAV und macht daraus einen extrem langen aber breiten Schlauch mit vielen Abzweigungen. In den meisten Fantasy-Szenarien geht es sowieso meist um eine Reise von A nach B. Ich würde mir genau das mal wünschen - Eine simples Setup "Erreiche X weil Y"- wo die Reise letztlich das Ziel ist. In etwa ein Last of us Semi-Open-World. Die Welt und die entsprechenden Reisewege im Witcher wurden mir irgendwann zur Last - und Leute, ich habe am Anfang einige Quests komplett überlastet durchgezogen und habe Schnellreisen und das Pferd! gemieden - aber irgendwann wars die Mühe nicht mehr wert...ich mach doch nicht krampfhaft auf Realismus, wenn der Rest trotzdem unrealistisch bleibt. Was ist dann der nächste Vorschlag? Nur ins Inventar packen, was auch realistisch reinpasst? Das ist wie die umgekehrte Dikussion um den den Schwierigkeitsgrad der Souls-Spiele, wo Befürworter eines Easy-Modus den Hardcore-Spielern sagen "Du musst es ja nicht auf easy spielen"Also, bitte...
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muecke-the-lietz
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von muecke-the-lietz »

SethSteiner hat geschrieben:Witcher hat doch selbst eine gigantische Masse an Büchern und Briefen. Natürlich hat man kein eigenes Haus, wo man dann all die Kerzenleuchter hinpacken kann, es ist ein bisschen schade, dass dieser Loot tatsächlich nur Mittel zum Zweck ist aber zumindest in Hinblick auf die Literatur ist das doch ordentlich.
Pssst...

Aber du hast Recht. Es gibt Tonnen zu lesen im Hexer. Bücher, Notizen, Briefe, Geheimnachrichten und natürlich die sich ständig erweiternen Einträge zu den Charakteren, die man so trifft.
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muecke-the-lietz
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von muecke-the-lietz »

Gesichtselfmeter hat geschrieben:
Dann schalte doch die verdammte Minimap ab, in den Optionen kann man fast alle (wenn nicht alle) Anzeigen auf dem Bildschirm komplett abschalten
Sorry, sei mir nicht böse, aber das ist ne alberne Aussage. Klar, ich kann auch ne COD-Kampane auf 20h strecken, indem ich einarmig spiele. Das Spiel ist in seiner Gesammtheit so designt, dass die Hilfsmittel notwendig sind und es gibt keinen Anreiz durch das Spiel selbst daraf zu verzichten - ich bin leider nur ein Mensch und der Mensch macht sich idR. sein Leben nicht unnötig schwer. Das ist der springende Punkt. Davon ganz abgesehen, würde ich dann nach Stunden des Herumirrens nur der Immersion willen dann durch andere Designmechanismen aus der Illusion gerissen (Z.B. Im Menü vor dem Kampf Öl auf Schwert packen, 5 schwere Rüsungsteile mitschleppen, die ja angeblich in den Sattletaschen meines magischen teleporter-Ponnies unter kommen,....) Was ich damit sagen will - es gibt auch andere Faktoren, die mich dazu bewegen nicht 1000 Stunden in so ein Spiel zu stecken, denn so gut sind die positiven Aspekte nun auch wieder nicht. Das alte, blöde Argument: Wenn ein Spiel hauptsächlich durch die Story glänzt, kann ich auch ein Buch lesen oder nen Film gucken.
im großen und ganzen liegts aber am weltdesign an sich. beim hexer gibt's nicht ganz so viele manstopper wie Gebirge, schluchten etc. die verhindern dass man einfach geradeaus aufs ziel zureite
t

Genau das meine ich maho, merci. Man kann ein Spiel auch besser designen, um es von Hilfsmitteln wie Markern und Minimaps unabhängig zu machen. Die Maps in fast allen OW Games sind grob-kreisförmige Inseln oder Quader und der Spieler wird am Anfang in der Mitte plaziert und von da an quer durch die Welt gejagt. Warum entwirft man nicht mal eine Karte mit der etwaigen qm Fläche eines GTAV und macht daraus einen extrem langen aber breiten Schlauch mit vielen Abzweigungen. In den meisten Fantasy-Szenarien geht es sowieso meist um eine Reise von A nach B. Ich würde mir genau das mal wünschen - Eine simples Setup "Erreiche X weil Y"- wo die Reise letztlich das Ziel ist. In etwa ein Last of us Semi-Open-World. Die Welt und die entsprechenden Reisewege im Witcher wurden mir irgendwann zur Last - und Leute, ich habe am Anfang einige Quests komplett überlastet durchgezogen und habe Schnellreisen und das Pferd! gemieden - aber irgendwann wars die Mühe nicht mehr wert...ich mach doch nicht krampfhaft auf Realismus, wenn der Rest trotzdem unrealistisch bleibt. Was ist dann der nächste Vorschlag? Nur ins Inventar packen, was auch realistisch reinpasst? Das ist wie die umgekehrte Dikussion um den den Schwierigkeitsgrad der Souls-Spiele, wo Befürworter eines Easy-Modus den Hardcore-Spielern sagen "Du musst es ja nicht auf easy spielen"Also, bitte...
Naja, der The Witcher 3 gibt dir die Möglichkeit, das HUD und die Mini Map ganz deinen Bedürfnissen und Ansprüchen anzupassen, von daher ist es also auch Teil des Spieldesigns.

Und warum sollte man dann gleich auf Schnellreise und Pferd verzichten? - den Sprung versteh ich irgendwie nicht.

Überhaupt, wie kommst du plötzlich auf den Realismusanspruch? Den hatte hier doch gar keiner. Es ging lediglich darum, dass man das Spiel so für sich gestaltet, dass man durch die Map nicht das halbe Spiel gespoilert kriegt.

Is ja auch egal. Man kann das Spiel niemanden aufzwingen. Und ja, die Kritikpunkte kann man nicht wegdiskutieren. Aber ich weiß jetzt leider schon, dass das nächste TES oder auch Fallout 4 wesentlich eklatantere Schwächen haben wird, und ich auch diese Spiele wieder genießen werde. Bis dahin freue ich mich einfach darüber, dass ein riesen OW RPG mal halbwegs sauber veröffentlicht wurde, eine tolle Story hat, spannende und gut geschriebene Quests, toll geschriebene Charaktere, usw. und natürlich einen ziemlich coolen, andersartigen Soundtrack, der nicht wieder in Hans Zimmer Manier durchs Gebüsch bölckt.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 09.07.2015 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
Armin
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt

Beitrag von Armin »

maho76 hat geschrieben: äähm, Armin? darum gings doch bei Balmung und mir, minikarte AUS.^^
Deswegen schrieb ich ja auch extra Karte und nicht minimap/minikarte!
maho76 hat geschrieben: karte selbst zeichnen ist ohne massstab und dungeonmaster-field-hopping kaum möglich, aber gegen ne fullscreenkarte+mapmarker sagt wohl keiner was als Orientierung (eben wie ne Landkarte auf die man auf dem weg zum ziel von zeit zu zeit schaut). ist ja auch loretechnisch ok dass da ein Auftraggeber sagt: "gib mir deine karte. so, ungefähr da findest du es." nervig ist ja nur die dauer-navi-Einblendung mit wegfinderpfeilen.
Klar wird das moeglich sein, wuerd mich ueberraschen wenn das noch kein Freak gemacht hat. Das ganze Post sollte Euch aber nur aufzeigen, dass die ganze Kritik an den Minimaps und Questpfeilern genauso auf Eure Spielweise angewendet werden kann.
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von Gesichtselfmeter »

witcher hat massig TEXTE, aber keine bücher.
Schöne Formulierung! Das ist leider das Problem: Zieh mal bei Witcher 3 die Reisen, Kämpfe und Dialoge ab und Du wirst feststellen, dass ein erheblicher Teil des Spiel in Menüs abläuft, die auch auf nem Smartphone laufen könnten. Viele, mich eingeschlossen, haben the Order zurecht zerissen. Aber selbst in so einem Spiel kann man Ansätze finden, die andere hochgelobte Spiele in manchen Punkten alt aussehen lassen. Wenn man in The Order ein Schriftstück aufhebt, hat man sich die Mühe gemacht dies in der Spielwelt darzustellen, anstelle eines kalten Fonts in einem Menü. Mir ist klar, dass man das in dieser Form beim Witcher nicht hätte umsetzen können, aber wenn man die "Bibliothek" gedrittelt hätte, wär da mehr drin gewesen. Ich hatte schon nach 2 Stunden keinen Bock mehr alles zu lesen.
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SethSteiner
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von SethSteiner »

@maho76
Und in dem Punkt gebe ich dir auch Recht. Diese Sache ist einfach schlecht gemacht, nicht immersiv, sehr kalt und hässlich. Meiner Meinung nach wäre es das beste gewesen, hätte man nach Abschluß einer bestimmten Quest Gerald eine Unterkunft gegeben, kein eigenes Haus aber zumindest einen Ort den er auf seiner Reise eben immer wieder ansteuern kann, dort hätte man ein Regal gehabt, wo man Bücher unterbringen kann, einen Waffenschrank, wo man Waffen reinhängen kann und bspw. die Trophäen, die man aufhängen könnte. Alternative wäre gewesen, Kaer Morhen das ganze Spiel lang drin zu haben. Ich denke ehrlich gesagt, dass das in dieser Form bei The Witcher 3 gar kein Problem gewesen wäre, es gibt ja schließlich genügend Assets im Spiel. Selbst was die Briefe und Bücher angeht, es war ja auch kein Problem die Anschlagstafel zu erstellen. Ich denke dieses Design-Defizit ist aufjedenfall ein legitimer Kritikpunkt.
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Patch 1.07: Alternativer Bewe

Beitrag von Gesichtselfmeter »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Gesichtselfmeter hat geschrieben:
Dann schalte doch die verdammte Minimap ab, in den Optionen kann man fast alle (wenn nicht alle) Anzeigen auf dem Bildschirm komplett abschalten
Sorry, sei mir nicht böse, aber das ist ne alberne Aussage. Klar, ich kann auch ne COD-Kampane auf 20h strecken, indem ich einarmig spiele. Das Spiel ist in seiner Gesammtheit so designt, dass die Hilfsmittel notwendig sind und es gibt keinen Anreiz durch das Spiel selbst daraf zu verzichten - ich bin leider nur ein Mensch und der Mensch macht sich idR. sein Leben nicht unnötig schwer. Das ist der springende Punkt. Davon ganz abgesehen, würde ich dann nach Stunden des Herumirrens nur der Immersion willen dann durch andere Designmechanismen aus der Illusion gerissen (Z.B. Im Menü vor dem Kampf Öl auf Schwert packen, 5 schwere Rüsungsteile mitschleppen, die ja angeblich in den Sattletaschen meines magischen teleporter-Ponnies unter kommen,....) Was ich damit sagen will - es gibt auch andere Faktoren, die mich dazu bewegen nicht 1000 Stunden in so ein Spiel zu stecken, denn so gut sind die positiven Aspekte nun auch wieder nicht. Das alte, blöde Argument: Wenn ein Spiel hauptsächlich durch die Story glänzt, kann ich auch ein Buch lesen oder nen Film gucken.
im großen und ganzen liegts aber am weltdesign an sich. beim hexer gibt's nicht ganz so viele manstopper wie Gebirge, schluchten etc. die verhindern dass man einfach geradeaus aufs ziel zureite
t

Genau das meine ich maho, merci. Man kann ein Spiel auch besser designen, um es von Hilfsmitteln wie Markern und Minimaps unabhängig zu machen. Die Maps in fast allen OW Games sind grob-kreisförmige Inseln oder Quader und der Spieler wird am Anfang in der Mitte plaziert und von da an quer durch die Welt gejagt. Warum entwirft man nicht mal eine Karte mit der etwaigen qm Fläche eines GTAV und macht daraus einen extrem langen aber breiten Schlauch mit vielen Abzweigungen. In den meisten Fantasy-Szenarien geht es sowieso meist um eine Reise von A nach B. Ich würde mir genau das mal wünschen - Eine simples Setup "Erreiche X weil Y"- wo die Reise letztlich das Ziel ist. In etwa ein Last of us Semi-Open-World. Die Welt und die entsprechenden Reisewege im Witcher wurden mir irgendwann zur Last - und Leute, ich habe am Anfang einige Quests komplett überlastet durchgezogen und habe Schnellreisen und das Pferd! gemieden - aber irgendwann wars die Mühe nicht mehr wert...ich mach doch nicht krampfhaft auf Realismus, wenn der Rest trotzdem unrealistisch bleibt. Was ist dann der nächste Vorschlag? Nur ins Inventar packen, was auch realistisch reinpasst? Das ist wie die umgekehrte Dikussion um den den Schwierigkeitsgrad der Souls-Spiele, wo Befürworter eines Easy-Modus den Hardcore-Spielern sagen "Du musst es ja nicht auf easy spielen"Also, bitte...
Naja, der The Witcher 3 gibt dir die Möglichkeit, das HUD und die Mini Map ganz deinen Bedürfnissen und Ansprüchen anzupassen, von daher ist es also auch Teil des Spieldesigns.

Und warum sollte man dann gleich auf Schnellreise und Pferd verzichten? - den Sprung versteh ich irgendwie nicht.

Überhaupt, wie kommst du plötzlich auf den Realismusanspruch? Den hatte hier doch gar keiner. Es ging lediglich darum, dass man das Spiel so für sich gestaltet, dass man durch die Map nicht das halbe Spiel gespoilert kriegt.

Is ja auch egal. Man kann das Spiel niemanden aufzwingen. Und ja, die Kritikpunkte kann man nicht wegdiskutieren. Aber ich weiß jetzt leider schon, dass das nächste TES oder auch Fallout 4 wesentlich eklatantere Schwächen haben wird, und ich auch diese Spiele wieder genießen werde. Bis dahin freue ich mich einfach darüber, dass ein riesen OW RPG mal halbwegs sauber veröffentlicht wurde, eine tolle Story hat, spannende und gut geschriebene Quests, toll geschriebene Charaktere, usw. und natürlich einen ziemlich coolen, andersartigen Soundtrack, der nicht wieder in Hans Zimmer Manier durchs Gebüsch bölckt.
Ok, pass auf - folgendes Gedankenspiel: Stell Dir vor jemand macht aus the Witcher 3 ne total conversion. Er nimmt alle Quest und Nebenquests sowie die Minmap und die Karte aus dem Spiel, bastelt einige Mechaniken um und macht daraus ein Rogue-like, wo das Ziels des Spiels darin besteht so lange wie möglich zu überleben, oder zu Fuß in Velen von Süden nach Norden zu reisen (Das sind nur Platzhalter-Ideen!). In diesem Fall würde mich das neue Spieldesign mit seinen eigenen Regeln (Voraussetzung ich habe das Hauptspiel nicht durchgespielt und alles ist neu für mich) dazu zwingen ohne Map klar zu kommen und das würde mich mittlerweile mehr reizen als die normale Open-World-Formel.

Ich will das Spiel keinem madig machen...mir geht es lediglich darum, dass ich für mich festgestellt habe, dass ich nicht ewig den selben Klumpatsch mit Begeisterung spielen kann, weil zu viele grundlegende Designelemente zu copy+paste sind. Achtung, kontroverse Meinung: ein TES, ein Witcher 3 und ein Assassins Creed sind sich viel ähnlicher als es sich die meisten eingestehen wollen. Ich höre oft, dass the witcher besonders durch seine Charaktere und "wie die Quests geschrieben sind" heraussticht. Das sind aber Qualitäten, die weniger mit dem "Spiel" im eigentlichen Sinne des Wortes nichts zu tun haben, oder nicht? Denn das können Filme, Bücher und Comics genauso gut. Meine Kritik ist letztlich nur der Wunsch nach einer Verbesserung und der Ausdruck von einsetzender Ungeduld mit der Spielelandschaft.
maho76
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt

Beitrag von maho76 »

Achtung, kontroverse Meinung: ein TES, ein Witcher 3 und ein Assassins Creed sind sich viel ähnlicher als es sich die meisten eingestehen wollen. Ich höre oft, dass the witcher besonders durch seine Charaktere und "wie die Quests geschrieben sind" heraussticht. Das sind aber Qualitäten, die weniger mit dem "Spiel" im eigentlichen Sinne des Wortes nichts zu tun haben, oder nicht? Denn das können Filme, Bücher und Comics genauso gut.
naja, eine gut geschriebene Szene (quests, chars) muss man erstmal anständig in das (interaktive) spiel bringen, was ganz anderes als andere passivmedien. und das macht witcher weit besser als AC ... und wenn nur dadurch dass vieles eben auch Auswirkungen hat = in der hinsicht auch weit besser als TES (meine beth-retailboxen prügeln gerade auf meinen kopf ein 110!!!^^) .
im gesamten gesehen haben die 3 von dir genannten games aber weit mehr unterschiede als du glaubst, denn alleine die Intentionen wie das game unterhalten will sind komplett unterschiedlich, wobei witcher da weit näher an AC/DAI/GTA (adventures) als an TES (rpg) ist, das stimmt. die ersteren wollen eine Story erzählen und benutzen dazu eine OW, TES will dir eine OW zeigen und lockt dich mit einer Story hinein. komplett unterschiedlicher Ansatz (und schon kann man verstehen warum sowohl witcher als auch skyrim 90%+games sind, denn beide machen das was sie tun wollen klasse ;) ).
das OW gewisse grundmechaniken hat und auch braucht ist klar.
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bohni
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt

Beitrag von bohni »

maho76 hat geschrieben: eben, leider. in TES & co habe ich eben neben dem weapon/armorloot noch diverse andere dinge zum sammeln ...
Und fast alles davon ist sinnloser Müll ...
das sollte man dabei nicht vergessen.