Grmpfant hat geschrieben:Wir lesen verschiedene Threads, oder? Ich war nämlich der Meinung, dass ich meinen Standpunkt klar und deutlich hergeleitet habe.
Ja, du hast dein urspüngliches Argument "Dem Entwickler steht Geld zu" aber später selber torpediert, als du eingeräumt hast, dass der Entwickler nichts abbekommt.
Am Ende kam heraus, dass du dem Rechteinhaber zusprichst, Geld zu bekommen.
Zugegeben, das ursprüngliche Argument hielt ich auch schon für wenig stabil.
Entweder trennst du willkürlich Contentersteller und Contentersteller, oder du meinst das Allgemeingültig, dann würde ich morgen anfangen, mich (zusätzlich) prozentual an den Werken meiner Kunden beteiligen zu lassen.
Tipp: Ich hätte dann sofort Zeit und Geld den kompletten Tag hier zu verbringen.
Mein Gegenpunkt ist, dass ich das verstehen könnte, wenn der Publisher, bzw. der Rechteinhaber, denn um den geht es ja tatsächlich, in der Tat eine Leistung (hier: saubere Lizensierung der Assets) erbrächte.
Und ich wundere mich, warum von Dir als Erwiderung nur isolierte Einzelfälle kommen, die so exotisch sind, dass ich sie als "an den Haaren herbeigezogen" empfinde.
Weil du übersiehst, dass wir a) nur einen isolierten Einzelfall haben, über den wir diskutieren können (Skyrim Modding über Valve Workshop verkaufen) und b) mein isolierter Einzelfall ein abstraktes Bild darstellen sollte, dass so abstrakt eigentlich nicht ist.
Eine der ersten Mods für Skyrim verbessert das ursprüngliche Produkt erheblich.
Bleiben wir dabei, dass Du gegen den Hersteller-Anteil am Mod-Preis bist und ich dafür. Bevor wir uns noch ernsthaft in die Haare kriegen.
Eben das ist ja nicht richtig.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen einen Hersteller Anteil.
Ich bin dagegen, dass der Publisher aus heiterem Himmel Geld für exakt Null Gegenleistung will.
UND gegen die Höhe des hier vorliegenden Anteils allgemein. - Selbst bei sauberer Lizensierung. Anbieter von Engines, mit denen man komplett eigene Vollpreis Spiele erstellen darf, nehmen nicht mal im Ansatz so viel.
Mit dieser Gegenleistung ist übrigens explizit NICHT die Erstellung des Spiels "Skyrim" gemeint, sondern - in diesem speziellen Fall - wenigstens eine saubere Lizensierung.
Ich orientiere mich da an Kajetans Beispiel mit EPIC, bzw. jedem Engine Anbieter. (Unity hat afaik ein ähnliches Lizenzmodell).
Da ist das Geschäftmodell eindeutig, dass die Leistung (Erstellung, Dokumentation und Support einer Engine) mit einer Beteiligung am Umsatz lizensiert und finanziert wird.
Da sind die Regeln klar abgesteckt, Für dich im Keller kannst du umsonst werkeln, aber sobald du Geld mit unserer Leistung verdienst, möchten wir was abhaben.
So scheint der Deal mit Bethesda aber nicht auszusehen, weil hier gar nichts klar schien und ich vor einigen Posts schon nur drauf wartete, dass Bethesda den Verkauf bestimmter Mods mit Verweis auf ihr Vertriebsrecht (Urheberrecht) untersagen.
Ich hätte zwei Pfund Kaffee drauf verwettet!
Diesen mehr als einmal genannten Einwand, dass Bethesda eigentlich überhaupt keine Rechtssicherheit geschaffen hat, hast du halt nicht nur nicht entkräftet (Ich bin der Meinung, das ginge schnell, Link zu den AGB oder der EULA oder sonst irgendwas, wo's steht), du scheinst ihn permanent ignoriert zu haben.