Aus der Forderung, dass mit Verboten regulieren zu wollen, spricht mehr die objektive Ohnmacht vor diesem gesellschaftlichem Verhältnis. Das Problem ist ja nicht, dass findige Marketingpsychologen wissen, wie sie erstarrte Produkte wieder neues Leben einhauchen können (durch Ausdifferenzierung eines Produktes in zwei beim Ü-Ei), sondern warum das Überhaupt auf ein Bedürfnis beim Konsumenten trifft. Es wäre also nach der Subjektkonstitution zu fragen.
------------------
MrPink hat geschrieben:
Pubertäre Knilche, Perlen vor die Säue, Projektionsfläche für das Ausleben sexistischer Ressentiments.
Wie war das mit dem argumentum ad hominem?
Hinzu kommt noch das permanente Pauschalisieren.
Anders als in anderen Kreisen habe ich nicht kategorisch etwas gegen ein argumentum ad hominem (ich schrieb ja auch "obsessiv und ausschließlich", wenn du nochmal nachlesen magst); ich bin sogar ein großer Freund der Polemik, wenn sie denn auch mal ein Argument enthielte. Wenn der Sexist Gegenstand der Diskussion ist, zielt man auf seine Eigenschaften und seine geistige Konstitution, seine argumentativen Widersprüche. Die Erfahrungen vergangener Diskussionen zeigen, dass der idealtypische Hyperventilierer ein post-pubertärer Knilch ist, der nicht dazu in der Lage ist, rational Argumente vorzubringen, weil die Triebfeder seiner Äußerungen im Reich des Irrationalen anzusiedeln ist. Ich bezog das ja auch auf jene vom Kaliber der "FemNazi"-Schreier und ihrer Sekundanten (auch das magst du nochmal nachlesen; Pappkamerad aufbauen und so...). Man gewinnt durch den psychologisierenden Blick auf sie mehr Erkenntnis, als auf ihre hanebüchenen "Thesen" einzugehen, die sich obsessiv mit einer Bloggerin beschäftigen, anstatt sich z.B. mal mit der Studie zu beschäftigen, die ja eigentlich Thema des Threads ist. Aus der Obsession und wie sie sich artikuliert kann man also schon viel gewinnen. Dafür muss man 'ad hominem' diskutieren. Ich finde, Knilch ist da noch ein ausgesprochene harmlose Beleidigung für diese Art "Diskussionsteilnehmer".
Dann gibt es noch jene 'besonnenen' Kritiker, die es dann nur ganz neutral verstanden wissen wollen. Die stören und empören sich dann an meinem fiesem Vokabular, akzeptieren aber gerne die vielen misogynen Ausfälle oder Lächerlichkeiten (z.B. die obige Frage danach, ob Videos A.S. aus 'Steuergeldern' bezahlt würden; man versucht hier den geprellten Kleinbürger zu mimen, allein aus dem Motiv, Dreck zu schleudern [um die eigenen 'Steuern' kann es ja schlecht gehen]), die hier ungestört gepostet werden. Eine friedliche Ko-Existenz.
MrPink hat geschrieben:
Was die Studie anbelangt, so gehe ich richtig in der Annahme, es handelt sich um diese?
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25681166
Sofern ich demnächst die Zeit finde, gebe ich dir gern meine Meinung kund und ob sie meine skeptische Haltung zu kippen vermag.
Aber für dich ist der Fall ja schon von vornherein klar:
Abe81 hat geschrieben:Wenn man sich die Frage stellt, ob das Wissen um andere Studien irgendwas an euren Einstellungen ändern würde, muss man das verneinen*.
Ja, die Studie meine ich. Ich habe aber weder behauptet, dass diese Studie deine Meinung zu 'kippen' vermag, noch inhaltlich Bezug auf sie genommen. Du solltest schon lesen, was ich schreibe und dir keinen Pappkameraden bauen, der dann leicht umzuwerfen ist. Ich erwähnte die Studie eingänglich, um zu zeigen, dass man sie ebenso gut für eine Newsmeldung hätte nehmen können oder gar die beiden in einer Meldung kontrastieren.
Und es ist auch mehr als bezeichnend, dass niemand auf den Inhalt der Studie Bezug nimmt, um die es in der Newsmeldung geht.
Mir geht es also nicht darum, Einstellungen zu ändern (ich bin doch kein Pädagoge, den Anspruch kannst du an deine Lehrer oder Eltern stellen), da habe ich wirklich resigniert und da bin ich auch nicht für zuständig - den Anspruch an mich zu stellen, um mir dann vorzuwerfen, ich war ja schon vorher verhärmt, geht also fehl. Mir geht es mehr darum, jene Noch-Nicht-Verhärteten davon abzuhalten, sich dieser Pseudo-Plausibilität hinzugeben. Ein Wort des Widerstandes kann da schon zeigen, dass da kein Konsens besteht und das gar nicht alles so klar oder oberflächlich ist, wie das hier diskutiert wird.