Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen"

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Randall Flagg78
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Randall Flagg78 »

Hokurn hat geschrieben: Nun wollte ich NHL und auch mal Madden ausprobieren und hatte schon ordentlich was an Einarbeitung. Hab letztendlich aber beides aufgegeben. Ich denke genau DAS will EA verhindern.
Wobei das auch irgendwie klar ist, bei Madden. Football ist nun mal ein Sport voller Feinheiten, auch wenn auf den ersten Blick, für Außenstehende, nicht so erscheinen mag.
Und da erwarte ich dann schon, dass ich die komplexen Moves auch machen kann. Ich bin wahrlich kein EA Fan, aber mein Madden kaufe ich mir. Ich wäre enttäuscht, würde man das wegnehmen.
Und an dieser Stelle muss ich EA dann auch mal verteidigen. Zu NHL kann ich nichts sagen, aber bei Madden gibt's tolle Tutorials, die man beliebig oft wiederholen kann und die einen Schritt für Schritt einführen.
Die Zeit muss man sich dann halt nehmen, wenn man das Spiel meistern will. Denn gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden, ist es doch ziemlich knackig.
Gleiches gilt für NBA2K. Alleine mit der Erfahrung auf dem Feld, also quasi "Ingame" wird das nichts, dass muss man akzeptieren.

Zum Bericht kann ich nur sagen: So ein Irrsinn!
Wie simpel möchte man es noch gestalten? Aber daran sieht man schon, wo die Reise hingehen soll. Und EA werden nicht die einzigen sein, die so denken..
Da wird einem Angst und Bange.
Lloyyd
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Lloyyd »

breakibuu hat geschrieben: So dumm is die Aussage per se erstmal nich.
Drück deinem Vater\deiner Mutter, Freund\Freundin, Bruder\Schwester oder sonst einem Nichtspieler mal das Pad in die Hand und lass sie ne Runde FarCry spielen. Du wirst dich wundern mit was für Sachen die überfordert sein werden. Wenn man, wie wir, schon hunderte Spiele gespielt hat durchschaut man Gameplaymechaniken nach 10 Minuten. Man weiß instinktiv wie man am besten ne Horde Gegner umnietet und wie man voraussichtlich am besten von A nach B kommt. Wenn man nur sehr selten spielt, sieht man sowas einfach nicht.
Ähh, nee. Der Vergleich hinkt gewaltig, das kann man auf alles auf der Welt übertragen. Meine Mutter hat gerne gestrickt, ich würde damit auch für mindestens 2 Stunden nicht zurecht kommen während sie in der Zeit schon 10 Schals gestrickt hat. Das war sicherlich nicht die Intention des Mr. EA.
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Sir Richfield
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

magandi hat geschrieben:auf ea bezogen ist die aussage natürlich schwachsinn. wer nach 5min nicht kapiert dass man in battlefield auf gegner schießen muss sollte eh die finger von spielen lassen.
Wer nicht kapiert hat, dass es nicht darum ging, das Genre eines Spieles korrekt zu erraten, der...
;)
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Randall Flagg78
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Randall Flagg78 »

breakibuu hat geschrieben:
Sui7 hat geschrieben:Ich frage mich eher wie Menschen mit so dummen Aussagen zum Chief Creative Officer von Electronic Arts werden!!!
So dumm is die Aussage per se erstmal nich.
Drück deinem Vater\deiner Mutter, Freund\Freundin, Bruder\Schwester oder sonst einem Nichtspieler mal das Pad in die Hand und lass sie ne Runde FarCry spielen. Du wirst dich wundern mit was für Sachen die überfordert sein werden. Wenn man, wie wir, schon hunderte Spiele gespielt hat durchschaut man Gameplaymechaniken nach 10 Minuten. Man weiß instinktiv wie man am besten ne Horde Gegner umnietet und wie man voraussichtlich am besten von A nach B kommt. Wenn man nur sehr selten spielt, sieht man sowas einfach nicht.
Da muss ich Dir recht geben! Ich hatte letztens ein paar Freunde hier und darunter war auch einer, der mit Videospielen absolut nichts am Hut hat und keine Erfahrung außer mit den "Ich drück alle 2 Stunden mal auf einen Trigger" Smartphone Spielchen.
Der hat sich fast die Finger gebrochen und es partout nicht geregelt gekriegt, geradeaus zu laufen, zu fahren und all die Sachen, die für uns selbstverständlich sind.
Besonders schwierig sind auch die Analog Sticks. Anfangs habe ich die ebenfalls gehasst und war tief traurig, dass die jetzt so groß im Kommen waren. Heute sehe ich das natürlich anders. :)
Jedenfalls ist es schon nicht so einfach, für ungeübte Menschen, mit ihren Händen/Fingern mehrere Dinge gleichzeitig zu machen und das auch noch ohne auf die Knöpfe zu schauen.
Da fehlt die ganze Koordination.
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Sir Richfield
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Ich bitte euch.

Sogar GTA V ist sogar von (eigentlich: gerade) von älteren Leuten in seiner Gesamtheit einfach zu verstehen:
Wissenmehrendes Youtube Video

(Danke für's Finden, Kajetan)
TheGamer-X
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von TheGamer-X »

breakibuu hat geschrieben:o.O bei Leuten die pro Jahr nur 1 oder 2 Spiele spielen mag das ja wahr sein, aber beim Durchschnittsspieler?
...
Wahrscheinlich sind das genau die Durchschnittsspieler.
Ich kann den Mann verstehen. Wenn man erstmal im Berufsleben steckt, hat man nichtmal mehr am Wochenende genug Zeit zum zocken


"bei den meisten unserer Kunden während ihres normalen Familienlebens ... zwei zusammenhängenden Stunden zu finden in denen man lernt wie man ein Videospiel spielt, ist viel verlangt."

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Zuletzt geändert von TheGamer-X am 06.02.2015 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
Redshirt
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Redshirt »

Dann soll man halt was anderes machen.
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Hank M.
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Hank M. »

breakibuu hat geschrieben:o.O bei Leuten die pro Jahr nur 1 oder 2 Spiele spielen mag das ja wahr sein, aber beim Durchschnittsspieler?
Wieviel Spiele hat denn ein Durchschnittszocker so? Die Tie-Ratio der PS3 liegt bei gut 10 (jaja, ich weiß vgchartz). Bezogen auf den Lebenszyklus der Konsole kommt man da gut hin mit 1-2 Spielen pro Jahr.
Wir, die wir in diesem Zeitraum hunderte Spiele konsumieren und uns darüber in Foren austauschen, sind nicht der Durchschnitt!
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Skabus
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Skabus »

TheGamer-X hat geschrieben:"bei den meisten unserer Kunden während ihres normalen Familienlebens ... zwei zusammenhängenden Stunden zu finden in denen man lernt wie man ein Videospiel spielt, ist viel verlangt."

sign
Nochmal die Frage: Wie schaffen es dann berufstätige Menschen mit Familie an zeitintensiven Sportvereinen teilzunehmen und z.T. sogar dort Vorstand zu sein, etc.?

Es mag nerven, aber ich find es seltsam, dass man Zocken irgendwie nicht ebenso als zeitintensive Aktivität empfindet, die eben nicht "neben" dem Hobby, sondern als Hobby betrieben wird?

Ich kenn sowohl Familienväter die Zeit zum Zocken haben, als auch berufstätige Menschen die 2-3 mal die Woche ca. 2 Stunden lang zum Sport gehen.

Warum sollte man also nicht die Zeit haben? Bzw. selbst wenn die Zeit fehlt, wie entsteht darauf die Notwendigkeit, dass es schnell und einfach zu erfassen sein muss?

Civilization ist z.B. nen absoluter Zeitfresser, aber man kann das problemlos 1-2 Stunden spielen und dann pausieren. Das mache ich andauernd. Das Märchen vom berufstätigten Familienvater der keine Zeit zum Zocken hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich bin Informatiker, meine Kollegen und Freunde ebenfalls. Die schaffen es sogar zu zocken, in der Freizeit zu programmieren und noch andere Hobbies zu haben und haben auch eine 40 Stunden Woche und Familie...Was ist also das Problem...?

MfG Ska
Zuletzt geändert von Skabus am 06.02.2015 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von DasGraueAuge »

TheGamer-X hat geschrieben: Wahrscheinlich sind das genau die Durchschnittsspieler.
Ich kann den Mann verstehen. Wenn man erstmal im Berufsleben steckt, hat man nichtmal mehr am Wochenende genug Zeit zum zocken
Und du möchtest deine wenige Freizeit dann mit selbst-ablaufenden Awesome-Generatoren verbringen? Dass ich weniger Zeit zum Spielen habe, heißt nicht, dass ich nicht gefordert werden will. Und sorry, wenn ich das mal sagen muss, aber wer mit den EA-Spielen der letzten Jahre überfordert war, der sollte vielleicht auf Filme umschwenken. Selbst "komplexere" Genres wie CRPGs werden doch bei EA zum interaktivem Film.
bird.gif
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von bird.gif »

lol & dota lernt man ja auch in 2minuten darum spielen es ja auch so viele :roll:
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JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von JuJuManiac - Angewidert von den 4P Eigentümern »

Ich denke das wichtigste ist, dass das Erlernen der Spielmechanik halt Spaß macht bzw. es eben verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt. Bei Dark Souls hat es Spaß gemacht den Kampf mit den Waffen über Stunden hinweg zu verbessern, aber fehlende Features wie Automap oder aussagefähige Ingame Beschreibungen der Spielemechanik und Gegenstände waren nicht optimal gelöst.

Wenn ich etwas im Internet wegen mangelnder Ingame Beschreibung nachlesen muss, dann hat für mich der Entwickler etwas falsch gemacht.

Bei einem Gameplay lastigem Spiel muss aber nach oben hin viel Platz sein, denn da muss man sich immer weiter verbessern können, weil es sonst irgendwann seinen Reiz verliert. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass die Entscheidungen bei EA von Managern getroffen werden, die schon lange keine Gamer mehr sind bzw. nie waren.
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Lt Tough Guy »

Da muss ich mich aber fragen warum ich ein Spiel für jemanden optimieren will, der mit Videospielen sowieso nichts am Hut hat?
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Sir Richfield
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von Sir Richfield »

Ich habe Job, treibe Sport UND zocke... erwische mich aber dabei, dass ich keine Muße! mehr für Spiele habe, die einen bestimmten Grad der Immersion von mir verlangen.
Sprich, Divitiny, Wasteland 2, das nächste Torment müssen ohne mich auskommen.

Hat jetzt nix als Aussage, wollte es nur mal so erwähnen.
TheGamer-X
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Re: Electronic Arts: "Unsere Spiele sind zu schwer zu lernen

Beitrag von TheGamer-X »

Skabus hat geschrieben:
TheGamer-X hat geschrieben:"bei den meisten unserer Kunden während ihres normalen Familienlebens ... zwei zusammenhängenden Stunden zu finden in denen man lernt wie man ein Videospiel spielt, ist viel verlangt."

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Nochmal die Frage: Wie schaffen es dann berufstätige Menschen mit Familie an zeitintensiven Sportvereinen teilzunehmen und z.T. sogar dort Vorstand zu sein, etc.?

Es mag nerven, aber ich find es seltsam, dass man Zocken irgendwie nicht ebenso als zeitintensive Aktivität empfindet, die eben nicht "neben" dem Hobby, sondern als Hobby betrieben wird?

Ich kenn sowohl Familienväter die Zeit zum Zocken haben, als auch berufstätige Menschen die 2-3 mal die Woche ca. 2 Stunden lang zum Sport gehen.

Warum sollte man also nicht die Zeit haben? Bzw. selbst wenn die Zeit fehlt, wie entsteht darauf die Notwendigkeit, dass es schnell und einfach zu erfassen sein muss?

Civilization ist z.B. nen absoluter Zeitfresser, aber man kann das problemlos 1-2 Stunden spielen und dann pausieren. Das mache ich andauernd. Das Märchen vom berufstätigten Familienvater der keine Zeit zum Zocken hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Ich bin Informatiker, meine Kollegen und Freunde ebenfalls. Die schaffen es sogar zu zocken, in der Freizeit zu programmieren und noch andere Hobbies zu haben und haben auch eine 40 Stunden Woche und Familie...Was ist also das Problem...?

MfG Ska

liegt wahrscheinlich daran das ein Durchschnitsszocker das zocken nicht zum Hobby gemacht hat.
ich würde Sport und Verein auch nie mit daddeln vergleichen. Das ist real life ..