Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Formate über die Präsentation von Männlichkeit in Spielen und will "positive Beispiele zur Frauen-Darstellung" bringen

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Imperator Palpatine
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Imperator Palpatine »

Kya hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Wenn Madame sich das alles nur ausgedacht hätte, dann wäre eben KEINE Diskussion losgetreten worden.
Dessen wäre ich mir nicht so sicher.
mMn reiben sich die Leute an ihrer Person + der Art und Weise, wie sie ihre Videos präsentiert - nicht am Sexismus.
Ich stimme dem zu möchte mich aber vorher noch bei allen hier für die interessante und sachliche Diskussion bedanken.

Das Problem ist meiner Meinung nach dass die Aussage man muss die Thesen unabhängig von der Person betrachten insofern fragwürdig ist, als dass Anita Saarkesian von Beginn ihre Person mitsamt der spezifischen Vita in den Vordergrund gestellt hat.
Die Kickstarter Kampagne wurde von ihr bzw. dem dahinter stehenden MacIntosh doch genau damit befeuert: Weiblich, Studienabschluss, Feministin, Gamerin.

Fast alle Interviews, Vorträge etc nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne begannen quasi mit diesen
" Buzzwords : " I´m a studied feminist and a Gamer ".

Infolgedessen gab es natürlich eine gewisse Erwartungshaltung bestimmter Kreise insbesondere was die Qualität ihrer Arbeit betrifft ( wobei man von Gender Studies keine Wissenschaftlichkeit erwarten kann aber dies ist meine persönliche Meinung ).

Was am Ende folgte war jedoch eine Art schlecht recherchierter Gamingjournalismus gespickt mit Unwahrheiten der von Beginn an darunter litt dass er nicht wertfrei an die Frage herangetreten ist warum gewisse Darstellungen in Videospielen existieren sondern alles mit dem Oberbegriff Sexismus begutachtet hat.
Für einen Hammer sieht nun einmal alles aus wie ein Nagel.

Und wie Alanthir bereits richtig herausstellte geht es hier um eine Simplifizierung von Attributen, um Klischees und Stereotypen die wir alle, Männer und Frauen kennen ohne sie für unseren Umgang miteinander permanent als Folie zur Hand zu nehmen. Und in vielerlei Fällen handelt es sich um Spiegelungen der realen Welt ganz gleich wie manche Kreise uns Orwell gleich diese Realität negieren wollen.

Und der Hauptgrund liegt insbesondere im Medium selbst.

Ich gehe gerne mit einem Jörg Luibl und Co. konform das Videospiele mehr sein können ! ich betone können ! als Unterhaltung in ihrer reinsten Form aber mir scheint das mittlerweile bisweilen vergessen wird dass sie in ihrem Ursprung immer noch einem ganz bestimmten Zweck dienen: Sie sollen Freude machen, sie sollen Spass machen.

Und ja ich mag meine Stereotypen in Videospielen, ich mag meine Klischees.

Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich mit Commander Sheppard und der Normandy Crew Captain Kirk gleich die Galaxis rette und dabei jede Dame becircen kann.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich mit Clementine traurig vor dem sterbenden Lee stehe und auf ein Wunder hoffe.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich als kampferfahrenes Frontschwein fluchend über ein Schlachtfeld renne während ein Spieler der auf der anderen Seite des Planeten sitzt mir eine virtuelle Kugel in den Kopf jagen will.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich vorsichtig und mit verkrampftem Gesicht durch ein vermeintlich leeres Sanatorium gehe, während ich mich noch von dem letzten Herzinfarkt erhole.

Und nein ich möchte dabei keinen emotionalen Hipster spielen der während ich ihn steuere mir vom Leid der Welt berichtet. Und ich brauche auch keinen übergewichtigen Helden der schnaubend versucht sich auf die nächste Klippe zu hieven, das nehme ich dann nicht ernst.
Und Faith in einem Mirrors Edge 2 muss keine Frontfrau für einen wie auch immer gearteten Feminismus werden, die Figur ist stark so wie sie ist.

Deswegen bin aber nicht verschlossen für neues.

Ich würde mich trotzdem freuen wenn ich im nächsten Far Cry eine Extremsportlerin spiele die ihren im Rollstuhl sitzenden Freund rettet, jedoch nicht schon nach den ersten zwei Minuten wie Meister Schnitter höchstselbst durch die Gegnerreihen fegt.
Ich würde mich freuen wenn ich weitaus häufiger andere Charaktere wie z.B Tiere ( Katzen, Ameisen, Haie ) spielen dürfte.
Ich würde mich freuen wenn ich mehr Spiele im Sinne eines Spec Ops the Line sehe.
Und ja genau so würde mich auch ein WW2 Shooter mit einer deutschen Kampagne erfreuen.

Ich bin offen für jene Entscheidungen wenn sie der Phantasie und der Neugier der Entwickler entspringen, ich bin offen dafür wenn sie dem Mut des Publisher entspringen etwas neues zu testen weil er selbst bei einm Flop keinen Konkurs anmeldet.
Ich verweigere mich dem jedoch wenn ich das Gefühle habe das politische und gesellschaftliche Diskussionen mit der Brechstange ohne Rücksicht auf Verluste in das Medium eingeführt werden sollen.

Die absolut schlechte Arbeit einer Anita Saarkesian war für mich in dieser Hinsicht genau dies.
Eine Person - inklusive Gefolge - die mit einer ganz bestimmten Agenda, gesteuert von jemand anderem, laut mit Unwahrheiten um sich werfend einen " Diskussionraum " mit betreten hat zu einem Zeitpunkt bei dem sich - z.B durch Kickstarter - bereits seit längerem vernünftige " Gespräche " herausgebildet haben.
Das Ergebnis ist dementsprechend.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 30.01.2015 11:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Courage Wolf
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Courage Wolf »

Da die von Sarkeesian im Jahr 2009 gegründete Non-Profit-Organisation Feminist Frequency im vergangenen Jahr über 440.000 Dollar Spendeneinnahmen verzeichnete
So wer von euch Weichbirnen gehört dazu? Bitte aufzeigen für einen Gratis Arschtritt für mehr Männlichkeit
johndoe1044785
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von johndoe1044785 »

und wenn frauen die spender waren?
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Agitari
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Agitari »

Courage Wolf hat geschrieben:
Da die von Sarkeesian im Jahr 2009 gegründete Non-Profit-Organisation Feminist Frequency im vergangenen Jahr über 440.000 Dollar Spendeneinnahmen verzeichnete
So wer von euch Weichbirnen gehört dazu? Bitte aufzeigen für einen Gratis Arschtritt für mehr Männlichkeit
WORD! :!: Wollte gerade auf die "440.000 Dollar Spendeneinnahmen " eingehen!

Ich frage mich manchmal, warum ich mein Geld mit ehrlicher Arbeit verdiene, die eine gewisse Wertschöpfung hat.

Sarkeesians Arbeit = 0 Erkenntnisgewinn
außer: Frauenbilder in Videospielen sind böse (*) -> ergo: Männer sind böse, Frauen sind gut. Frauen sind die besseren Menschen.

(*) mir ist bewusst, das Frauen immer schwach und als Opfer dargestellt werden. Das finde ich auch doof. Dafür brauche ich aber keine 1.000 Videos.

Noch am Rande:
Mich regt das insbesondere auf, weil die Tussi Geld für ihre "wissenschaftliche Arbeit" bekommt. Als ich noch in der Wissenschaft tätig war, wurden mir Forschungsgelder reihenweise abgelehnt. Z.B. auch für Forschungen im Bereich "Kosteneffiziente (Solar-)energie für Entwicklungsländer". Forschungsgelder für "Gender-Mainstreaming" wurden an meiner Uni und anderen Unis hingegen sofort genehmigt. Ich glaube schon, dass Menschen in Afrika ihr Essen mit Gender-Mainstreaming kochen können.

Widerlich solche Leute.
Zuletzt geändert von Agitari am 30.01.2015 11:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Agitari
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Agitari »

Flextastic hat geschrieben:und wenn frauen die spender waren?
Nein, da waren bestimmt 10.000 Männer dabei, die sich dachten. Wenn ihr der Sarkeesian 1.000 Dollar spende, lässt sie mich vielleicht mal ran. :lol:
johndoe1044785
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von johndoe1044785 »

hm, würde mich beim typischen videospieler auch nicht wundern.
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Knarfe1000
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Knarfe1000 »

Sehe ich ähnlich. Daher sollte man den Fokus auf das eigentliche Thema und nicht diese Person und ihr fragwürdiges Tun richten.
Hafas
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Hafas »

Flextastic hat geschrieben:hm, würde mich beim typischen videospieler auch nicht wundern.
Keine Ahnung wieso, aber das ist sexistisch.
johndoe1044785
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von johndoe1044785 »

achwas? dann hab ich ja alles richtig gemacht. wollte mich halt dem niveau hier anpassen. cool.
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Billie?
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Billie? »

In den meisten Spielen (vor allem im Open-world / Sand Box Genre) ist man bzw. kann ein gewalttätiger, wahnsinniger, amoklaufender Irrer sein, wofür sich - weil es scheinbar reizvoll ist - viele Spieler entscheiden. Und dann wird eben innerhalb der Spielwelt ne Menge "Unfug" getrieben, unter anderem eben auch Frauen verprügelt, genötigt etc. Das hat allerdings nichts mit Sexismus zu tun, sonder lediglich mit einem auf Gewalt ausgelegten Spielprinzip, welches Gewaltanwendung an Frauen nicht ausschließt, wieso auch, warum sollten Frauen dort einen besonderen Schutz genießen.
Unter Berücksichtigung dieses Umstandes gehen ihre Videos völlig in die falsche Richtung und entbehren fast jeglicher Grundlage. Allerdings mag ich ihre Videos eigentlich, da sie, wenn man hinter das manipulative Lügenkonstrukt blickt, ein interessantes Best Of der Spielindustrie darstellen. Also mehr kann da gerne kommen.
Das_lachende_Auge
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Kya hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Aber ich prophezeie ihre feministische Agenda wird wieder einmal die Rahmenhandlung für die weiteren Videos sein. Inkluisve der damit einhergehenden Neutralität und Qualität.
Rein wirtschaftlich gesehen wäre sie auch dumm es nicht zu tun.
Natürlich. Hier ist im Verhältnis zum Aufwand sehr leicht viel Geld und Einfluss zu holen, man wäre verrückt da nicht alles bis zum letzten Cent herauszupressen.

Bild
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Made my day
Das_lachende_Auge
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Das_lachende_Auge »

Nanimonai hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben: Wie man sich bettet so liegt man.

Wer mit Dummheiten und Lügen um sich wirft wie ein Schimpanse mit Fäkalien bekommt nun einmal leider in weiten Teilen das entsprechende Publikum und Reaktionen.

Und im Zweifelsfall werden Bedrohungsszenarien erfunden oder aufgebauscht um im Gespräch zu bleiben, der Rubel soll ja weiter rollen.....

Diese Dame hat von Beginn an gelogen, über ihre Affinität zu Videospielen, ihre Intention bezüglich der gemachten Videos und über den gezeigten Inhalt inklusive seines Ursprunges und der Interpretation.
Du arbeitest die Liste ab, oder?
Bild
Du kannst ja bei deinen nächsten Beiträgen einfach die Nummer des Feldes in der Matrix angeben, dann musst du weniger schreiben. Oben links ist A1.
Oh ja, sammeln wir mal alle Gegenargumente und basteln daraus ein Bingospiel, damit wir auch ja nicht mehr darauf reagieren müssen und uns automatisch im Recht fühlen, sobald jemand ein Argument verwendet. Genau dieses Verhalten ist es, warum die Leute keine Lust haben, sich mit den Feministinnen ernsthaft zu beschäftigen.
Haxenmaus
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Haxenmaus »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Spoiler
Show
Kya hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:Wenn Madame sich das alles nur ausgedacht hätte, dann wäre eben KEINE Diskussion losgetreten worden.
Dessen wäre ich mir nicht so sicher.
mMn reiben sich die Leute an ihrer Person + der Art und Weise, wie sie ihre Videos präsentiert - nicht am Sexismus.
Ich stimme dem zu möchte mich aber vorher noch bei allen hier für die interessante und sachliche Diskussion bedanken.

Das Problem ist meiner Meinung nach dass die Aussage man muss die Thesen unabhängig von der Person betrachten insofern fragwürdig ist, als dass Anita Saarkesian von Beginn ihre Person mitsamt der spezifischen Vita in den Vordergrund gestellt hat.
Die Kickstarter Kampagne wurde von ihr bzw. dem dahinter stehenden MacIntosh doch genau damit befeuert: Weiblich, Studienabschluss, Feministin, Gamerin.

Fast alle Interviews, Vorträge etc nach erfolgreichem Abschluss der Kampagne begannen quasi mit diesen
" Buzzwords : " I´m a studied feminist and a Gamer ".

Infolgedessen gab es natürlich eine gewisse Erwartungshaltung bestimmter Kreise insbesondere was die Qualität ihrer Arbeit betrifft ( wobei man von Gender Studies keine Wissenschaftlichkeit erwarten kann aber dies ist meine persönliche Meinung ).

Was am Ende folgte war jedoch eine Art schlecht recherchierter Gamingjournalismus gespickt mit Unwahrheiten der von Beginn an darunter litt dass er nicht wertfrei an die Frage herangetreten ist warum gewisse Darstellungen in Videospielen existieren sondern alles mit dem Oberbegriff Sexismus begutachtet hat.
Für einen Hammer sieht nun einmal alles aus wie ein Nagel.

Und wie Alanthir bereits richtig herausstellte geht es hier um eine Simplifizierung von Attributen, um Klischees und Stereotypen die wir alle, Männer und Frauen kennen ohne sie für unseren Umgang miteinander permanent als Folie zur Hand zu nehmen. Und in vielerlei Fällen handelt es sich um Spiegelungen der realen Welt ganz gleich wie manche Kreise uns Orwell gleich diese Realität negieren wollen.

Und der Hauptgrund liegt insbesondere im Medium selbst.

Ich gehe gerne mit einem Jörg Luibl und Co. konform das Videospiele mehr sein können ! ich betone können ! als Unterhaltung in ihrer reinsten Form aber mir scheint das mittlerweile bisweilen vergessen wird dass sie in ihrem Ursprung immer noch einem ganz bestimmten Zweck dienen: Sie sollen Freude machen, sie sollen Spass machen.

Und ja ich mag meine Stereotypen in Videospielen, ich mag meine Klischees.

Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich mit Commander Sheppard und der Normandy Crew Captain Kirk gleich die Galaxis rette und dabei jede Dame becircen kann.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich mit Clementine traurig vor dem sterbenden Lee stehe und auf ein Wunder hoffe.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich als kampferfahrenes Frontschwein fluchend über ein Schlachtfeld renne während ein Spieler der auf der anderen Seite des Planeten sitzt mir eine virtuelle Kugel in den Kopf jagen will.
Sie sollen mir Freude bringen, wenn ich vorsichtig und mit verkrampftem Gesicht durch ein vermeintlich leeres Sanatorium gehe, während ich mich noch von dem letzten Herzinfarkt erhole.

Und nein ich möchte dabei keinen emotionalen Hipster spielen der während ich ihn steuere mir vom Leid der Welt berichtet. Und ich brauche auch keinen übergewichtigen Helden der schnaubend versucht sich auf die nächste Klippe zu hieven, das nehme ich dann nicht ernst.
Und Faith in einem Mirrors Edge 2 muss keine Frontfrau für einen wie auch immer gearteten Feminismus werden, die Figur ist stark so wie sie ist.

Deswegen bin aber nicht verschlossen für neues.

Ich würde mich trotzdem freuen wenn ich im nächsten Far Cry eine Extremsportlerin spiele die ihren im Rollstuhl sitzenden Freund rettet, jedoch nicht schon nach den ersten zwei Minuten wie Meister Schnitter höchstselbst durch die Gegnerreihen fegt.
Ich würde mich freuen wenn ich weitaus häufiger andere Charaktere wie z.B Tiere ( Katzen, Ameisen, Haie ) spielen dürfte.
Ich würde mich freuen wenn ich mehr Spiele im Sinne eines Spec Ops the Line sehe.
Und ja genau so würde mich auch ein WW2 Shooter mit einer deutschen Kampagne erfreuen.

Ich bin offen für jene Entscheidungen wenn sie der Phantasie und der Neugier der Entwickler entspringen, ich bin offen dafür wenn sie dem Mut des Publisher entspringen etwas neues zu testen weil er selbst bei einm Flop keinen Konkurs anmeldet.
Ich verweigere mich dem jedoch wenn ich das Gefühle habe das politische und gesellschaftliche Diskussionen mit der Brechstange ohne Rücksicht auf Verluste in das Medium eingeführt werden sollen.

Die absolut schlechte Arbeit einer Anita Saarkesian war für mich in dieser Hinsicht genau dies.
Eine Person - inklusive Gefolge - die mit einer ganz bestimmten Agenda, gesteuert von jemand anderem, laut mit Unwahrheiten um sich werfend einen " Diskussionraum " mit betreten hat zu einem Zeitpunkt bei dem sich - z.B durch Kickstarter - bereits seit längerem vernünftige " Gespräche " herausgebildet haben.
Das Ergebnis ist dementsprechend.


Sehr gut ausgedrückt :)
Dafür bekommst du meinen ersten Post hier! :)
Highnrich
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Highnrich »

Die erste Serie ist nichtmal fertig, die backer sind schon am ausrasten weil sie in 2 Jahren nur 6 billige Videos gemacht hat... und sie kündigt weitere Serien an ?

Really Anita? Really? Gibt es dann wieder ein neues Kickstarter? Gibt wohl genug White Knights die für sie arbeiten gehen wollen...wer ist hier die Damsel in Distress? Prinzessin Peach oder Anita Sarkeesian?
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Sir Richfield
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Re: Feminist Frequency - Anita Sarkeesian plant weitere Form

Beitrag von Sir Richfield »

Highnrich hat geschrieben: Really Anita? Really? Gibt es dann wieder ein neues Kickstarter? Gibt wohl genug White Knights die für sie arbeiten gehen wollen...wer ist hier die Damsel in Distress? Prinzessin Peach oder Anita Sarkeesian?
Das regelt der Markt.