Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellung von lesbischen, schwulen, transsexuellen und bisexuellen Charakteren ausgezeichnet

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billy coen 80
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von billy coen 80 »

Kumbao hat geschrieben: Es ist leider nötig, die Menschen damit "zuzudröhnen", da es auch heute noch komplette gesellschaftliche Schichten gibt, die in ihrer Haltung der Homosexualität nicht nur ängstlich, sondern regelrecht feindlich gegenüber stehen. Insofern halte ich persönlich Aktionen wie den Christopher-Steet-Day oder solche Preise wie den im Artikel angesprochnen, zwar für albern, aber um meine persönliche Haltung geht es hier nicht
Diese Herangehensweise ist gut gemeint, aber grundverkehrt. Die von dir nebulös umrissenen Kreise wirst du nicht bekehren können, schon gar nicht, indem du sie mit dem, was sie am meisten ablehnen am heftigsten penetrierst. Das führt eher dazu, dass sie ihre Vorurteile noch erweitern um krude Thesen wie eine Propaganda des internationalen Finanzschwulentums.

Es birgt sogar die Gefahr, dass Leute, die dazu vorher noch gar keine Meinung hatten, weil es sie schlicht nicht tangierte, von solcher Zudröhnung tendenziell eher eine ablehnende Einstellung entwickeln. Man erwirkt also genau das Gegenteil von dem, was man anstrebte.

Eine Falle, in die nahezu alle Aktivisten immer wieder stolpern...

Und was man tun sollte? Man sollte damit leben, dass es Leute gibt, die so denken. Ist nicht schön, aber wie sagt man doch gerne: eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft muss auch damit klarkommen.

Diese Ansichten stellen schon jetzt die Minderheit dar und werden mit den nächsten Generationen immer weiter ausgedünnt werden.

Die Meinung, einen Menschen mittels Dauerbeschallung umerziehen zu können, vor allem wenn selbige für ihn eher nerviger bis widerlicher Natur ist, ist ein Wenig naiv.
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Kumbao
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von Kumbao »

Objection! hat geschrieben:
Kumbao hat geschrieben:Es ist leider nötig, die Menschen damit "zuzudröhnen"

Ob das hilft?
Ich finde es nicht weniger falsch zu sehen wenn sich zwei Männer küssen, wenn ich es oft genug sehe. Nicht das ich ein Toleranzproblem damit habe, jeder soll tun was für ihn Richtig ist, aber finde es einfach nicht ähstetisch (sind Männer eben nicht). Bei zwei Frauen ist das anders, weil was ist schon besser als eine Frau? :mrgreen: Ist wie aber vieles im Leben halt eine Geschmacksfrage!
Du, mir geht es genau so. Ich erweiter die Liste derer, denen ich nicht beim Knutschen zugucken muss allerdings noch um heterosexuelle Paare. Und bei den Lesben sollten die Frauen auch hübsch anzusehen sein. Ansonsten finde ich das ebenfalls eher ekelerregend. Aber das hat nix mit Toleranz zu tun. Auf der anderen Seite habe ich nämlich kein Problem damit, zwei küssenden Männern in einem entsprechenden Umfeld zuzuschauen (etwa bei einer Hochzeit oder in einem romantischen Film). Da hat ein Kuss zwischen Männern das gleiche Potential, mich zu berühren, wie es der Kuss zwischen Mann und Frau hat.

Das Problem ist ja, dass recht viele am liebsten komplett ausblenden wollen, dass es Liebe zwischen Männern gibt. Und das halte ich für daneben.
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Kumbao
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von Kumbao »

billy coen 80 hat geschrieben:Und was man tun sollte? Man sollte damit leben, dass es Leute gibt, die so denken. Ist nicht schön, aber wie sagt man doch gerne: eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft muss auch damit klarkommen.
Da wird aber recht schnell ein Schuh draus. Man kann nämlich auch genau so unterstellen, dass eben der "Schwulenhasser" damit klar kommen muss, dass Menschen ihre Art zu leben und zu lieben zelebrieren dürfen, wie sie wollen. Eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft muss damit klar kommen.

Es geht halt darum, diesen Menschen zu zeigen, dass sie in ihrem Hass eine Minderheit darstellen, die sich gegen unser Wertesystem stellt.

Übrigens habe ich ja schon geschrieben, dass ich persönlich ebenfalls nix vom CSD oder solchen "Homopreisen" halte. Allerdings scheint es immer noch genug Menschen zu geben, die eben die Scheu- oder gar Hassklappen aufsetzen, und da muss man einfach gegensteuern (diese Gruppe habe ich übrigens nicht nebulös umschrieben, sondern einen Beitrag später teilweise konkretisiert, und man muss auch kein Genie sein, um von alleine auf diese gesellschaftlichen Gruppen zu kommen).
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von FuerstderSchatten »

Was ist denn am CSD schlimm? Dann sollten wir wohl auch Karneval abschaffen? Ist doch dasselbe, ich gehe da halt nicht hin, weder zu Karneval noch zum CSD. Und bitte kommt mir jetzt nicht jemand mit Brauchtum, der CSD entwickelt sich ja auch zum Brauchtum.

Bitte verzichtet auch auf Argumente wie zum Karneval kann jeder, CSD ist nur was für Schwuchteln. Das ist auch Quatsch, jeder kann zum CSD gehen. Vermutlich kann er auch aufm Wagen mitfahren, obwohl er ne Hete ist.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 26.01.2015 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Kumbao
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von Kumbao »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Was ist denn am CSD schlimm? Dann sollten wir wohl auch Karneval abschaffen? Ist doch dasselbe, ich gehe da halt nicht hin, weder zu Karneval noch zum CSD. Und bitte kommt mir jetzt nicht jemand mit Brauchtum, der CSD entwickelt sich ja auch zum Brauchtum.
Für mich war es immer der zu starke Fokus auf Sex und Erotik. Zugegeben, in den letzten Jahren hat es sich etwas normalisiert und mittlerweile kann man da eigentlich auch mit der Familie hin. Aber in seinen Flegeljahren war der CSD ein halb pornographische Veranstaltung, was mir einfach nicht zugesagt hat.
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Imperator Palpatine
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von Imperator Palpatine »

Kumbao hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Dann sollte man aber genau so " mutig " sein und sagen welche gesellschaftliche Schicht dies insbesondere ist bzw. welche Gruppe. Gerade wenn es um feindliche bis agressive Einstellungen und Handlungen geht....
Hä? Was willst Du jetzt von mir? Soll ich jetzt Fußball- und Schützenvereine nennen? Oder die katholische Kirche. Oder auch weite Flächen der ländlichen Bevölkerung. Genug Beispiele, oder brauchst Du noch mehr?
Imperator Palpatine hat geschrieben:Und wenn man Menschen von Normalität überzeugen will ist die Holzhammermethode die denkbar schlechteste.
Dann verrate doch mal, wie man es denn sonst machen soll. Hast ja bestimmt einen Plan parat.
Stell dich nicht dümmer als du bist.

Du wirst dir von Mitgliedern der katholischen Kirche Kritik oder Fans von Fussballvereinen dumme Sprüche und auch Beleidigungen anhören dürfen aber Gefahr für Leib und Leben entsteht dadurch nicht.

In Duisburg Marxloh, Köln Mühlheim und Co sieht die Sache da schon ganz anders aus und es handelt sich da nicht um Mitgliedern von Schützenvereinen ( was auch wieder ein dümmliches Vorurteil ist aber das nur nebenbei ) sondern vorwiegend muslimische Migranten.

Für Normalität braucht es keinen Plan, Evolution statt Revolution ist das Stichwort.
Der Fehler liegt bereits in der missionarischen Aufklärungshaltung die auch aktiv vertrittst. Da zeigt sich oft dass der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist.

Hier in Köln sind Homosexuelle inklusive der enstprechenden Infrastruktur eine Alltäglichkeit. Abgesehen von der von mir angesprochenen Gruppe ( aufgrund dessen viele Schwule sich äusserlich auch nicht mehr als solche zu erkennen geben ) interessiert der Durchschnittsbürger sich nicht dafür, weder im negativen noch im positiven Sinne. Es ist einfach so.

Aber wenn der alljährliche CSD stattfindet dreht sich die Stimmung, auch unter heimischen Homosexuellen. Die " Papageienschuwchteln ", viele davon zumeist nur für den Tag zugereist und insbesondere die Lesben führen jegliche Normalität ad absurdum aufgrund dessen viele alteingessene Schwule nicht an der Veranstaltung und ähnlichem im Umfeld teilnehmen.

Auch die Medien zeigen nicht jene Handlungen die teilweise auf und neben der Strecke und generell an diesem Tag in der Stadt stattfinden, aber das nur nebenbei. Du hast die Verhältnisse selbst erwähnt.

Die Reaktionen und Diskussionen sind dementsprechend.

Eine permanente politische und mediale Kampagne und Beschönigung führt - wie billy coen 80 bereits richtig erwähnte - insbeosndere bei den " Neutralen " zu einer ablehnenden Haltung und erzielt den gegenteiligen Effekt.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 26.01.2015 19:15, insgesamt 2-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kumbao hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Was ist denn am CSD schlimm? Dann sollten wir wohl auch Karneval abschaffen? Ist doch dasselbe, ich gehe da halt nicht hin, weder zu Karneval noch zum CSD. Und bitte kommt mir jetzt nicht jemand mit Brauchtum, der CSD entwickelt sich ja auch zum Brauchtum.
Für mich war es immer der zu starke Fokus auf Sex und Erotik. Zugegeben, in den letzten Jahren hat es sich etwas normalisiert und mittlerweile kann man da eigentlich auch mit der Familie hin. Aber in seinen Flegeljahren war der CSD ein halb pornographische Veranstaltung, was mir einfach nicht zugesagt hat.
Ich stehe auch nicht unbedingt darauf, nen Langhaarigen in Highheels und mit durchsichtigen Tanktop am Bahnhof zu sehen. Aber im Endeffekt stehe ich auch nicht darauf nen Emo mit CoD Shirt, der zur Gamescom will, zu sehen. Ich stehe nämlich darauf vor allen Dingen nicht, weil sie die Züge voller machen.
Imperator Palpatine hat geschrieben: Auch die Medien zeigen nicht jene Handlungen die teilweise auf und neben der Strecke und generell an diesem Tag in der Stadt stattfinden, aber das nur nebenbei. Du hast die Verhältnisse selbst erwähnt.

Die Reaktionen und Diskussionen sind dementsprechend.
Bad Hönningen war früher vor allem dafür bekannt, dass dort der größte "Freiland"-Puff war, weil Kegelvereine jedes Jahr in die Stadt einfallen. Dagegen ist dein CSD nen Witz, was in dieser Kleinstadt abgelaufen ist zwischen Männlein und Weiblein. Man sollte einfach tolerieren lernen, ist nur ein verdammter Tag, in Bad Hönningen haben sie ne ganze Saison.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 26.01.2015 19:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Kensuke Tanabe
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Stell dich nicht dümmer als du bist.


In Duisburg Marxloh, Köln Mühlheim und Co sieht die Sache da schon ganz anders aus und es handelt sich da nicht Mitgliedern von Schützenvereinen sondern vorwiegend muslimische Migranten.
Auch unter Russen ist homophobie sehr verbreitet!
Ach, ich glaube auch bei den Deutschen, die schauen sich aber erstmal um, und machen es in kleineren Gruppen, oder anonym im Internet. Ist halt nicht so Mainstream wie in anderen Ländern auch öffentlich Schwule zu hassen.

Wer aber Schwule hasst, hat ein Problem andere Lebensentwürfe und Geschmäcker zu aktzeptieren... Wie gesagt finde ich es auch eher abstoßend, aber das ist doch nicht das Problem der Homos... Leben und leben lassen. Der Intoleranz sollte man aber keine Toleranz entgegen bringen, egal ob einem Hassprediger oder Hooligan.
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Kumbao
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von Kumbao »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Du wirst dir von Mitgliedern der katholischen Kirche Kritik oder Fans von Fussballvereinen Kritik anhören dürfen aber Gefahr für Leib und Leben entsteht dadurch nicht.
Frage: warst Du jemals in einem Fußballverein? Ich hab jahrelang hier in Köln Fußball gespielt, und glaub mir: es bestand Gefahr für Leib und Leben. Selbst in den Bundesligavereinen müssen Schwule ihr Liebesleben geheim halten.
Imperator Palpatine hat geschrieben:In Duisburg Marxloh, Köln Mühlheim und Co sieht die Sache da schon ganz anders aus und es handelt sich da nicht Mitgliedern von Schützenvereinen sondern vorwiegend muslimische Migranten.
Wenn Du doch selbst schon eine Gruppe beim Namen nennen kannst, warum stellst Du mir dann solche Fragen?
Imperator Palpatine hat geschrieben:Für Normalität braucht es keinen Plan, Evolution statt Revolution ist das Stichwort.
Genau wie bei den Schwarzen, bei der Gleichstellung der Frau, etc. Alles ganz natürlich, ohne Revolution passiert. Oh, moment....
Imperator Palpatine hat geschrieben:Hier in Köln sind Homosexuelle inklusive der enstprechenden Infrastruktur eine Alltäglichkeit. Abgesehen von der von mir angesprochenen Gruppe ( aufgrund dessen viele Schwule sich äusserlich auch nicht mehr als solche zu erkennen geben ) interessiert der Durchschnittsbürger sich nicht dafür, weder im negativen noch im positiven Sinne. Es ist einfach so.
Der Durchschnittsbürger in DER Schwulenmetropole Deutschlands ist aber auch nicht derjenige, der mit solchen Aktionen angesprochen werden soll.
Imperator Palpatine hat geschrieben:Aber wenn der alljährliche CSD stattfindet dreht sich die Stimmung, auch unter heimischen Homosexuellen. Die " Papageienschuwchteln ", viele davon zumeist nur für den Tag zugereist und insbesondere die Lesben führen jegliche Normalität ad absurdum aufgrund dessen viele alteingessene Schwule nicht an der Veranstaltung und ähnlichem im Umfeld teilnehmen.

Auch die Medien zeigen nicht jene Handlungen die teilweise auf und neben der Strecke und generell an diesem Tag in der Stadt stattfinden, aber das nur nebenbei.

Die Reaktionen und Diskussionen sind dementsprechend.
Dazu habe ich ja schon im vorherigen Beitrag was gesagt. Leider wurde der CSD zu seinen Anfangszeiten als "Fickfest" missbraucht, in dem es eigentlich nur um flegelhafte Provokation ging. Mittlerweile hat sich der CSD allerdings verändert, und versucht mehr Familien anzusprechen. Und als Familienfest ist der CSD durchaus willkommen.
Imperator Palpatine hat geschrieben:Eine permanente politische und mediale Kampagne und Beschönigung führt - wie billy coen 80 bereits richtig erwähnte - insbeosndere bei den " Neutralen " zu einer ablehnenden Haltung und erzielt den gegenteiligen Effekt.
Aber dann nenne mir doch noch drei weitere Dinge, neben dem CSD, mit denen wir her permanent mit schwulen Inhalten bombadiert werden. Außerdem würde mich mal interessieren, wie denn eine Beschönigung von Homosexualität genau aussieht. Ich kann mir da nicht viel drunter vorstellen.
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Imperator Palpatine
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von Imperator Palpatine »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Bad Hönningen war früher vor allem dafür bekannt, dass dort der größte "Freiland"-Puff war, weil Kegelvereine jedes Jahr in die Stadt einfallen. Dagegen ist dein CSD nen Witz, was in dieser Kleinstadt abgelaufen ist zwischen Männlein und Weiblein. Man sollte einfach tolerieren lernen, ist nur ein verdammter Tag, in Bad Hönningen haben sie ne ganze Saison.
Mit dem Unterschied das solche Handlungen bzw. Szenarien auch medial entsprechend geächtet werden ( natürlich nach dem man sie vouyeristisch medial ausgeschlachtet hat ).

Aber da heisst es nicht " Wir zeigen nicht was nicht sein darf ".....
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Randall Flagg78
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von Randall Flagg78 »

SethSteiner hat geschrieben:Jetzt muss man nur noch erklären, wo man eigentlich zugedröhnt wird.

@Randall Flagg78
Meinungsfreiheit ist die Freiheit seine Meinung zu äußern, ohne dass der Staat einen dafür Repressalien auferlegt. Wenn ich mir ansehe, was im Fernsehen so läuft, dann ist da nicht wirklich ein roter Faden zu erkennen, wir haben verschiedene Sender mit unterschiedlich propagierten Bildern. Kleines Beispiel: Frau Helena Fürst die über Nacht vom Saulus zum Paulus wurde. Gestern Gnadenlos gerecht – Sozialfahnder ermitteln, heute die Anwältin der Armen. Von demher ist es Unsinn von "dem TV" zu sprechen, wie von einer Person (gilt übrigens auch für die Natur). Jeder kann seine Meinung kundtun, muss aber damit rechnen, sich selbst in eine Ecke zu stellen und entsprechend betitelt zu werden und entsprechend Kontra zu kriegen.
Du redest hier von ganz anderen Dingen, als ich ausdrücken wollte.

Ich gehe da übrigens mit Mister Coen konform. Auch ich halte nicht viel von PEGIDA, bin aber entsetzt, wie Politiker und Medien geradezu einen Fedlzug betreiben, gegen Bürger die von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen.
Herr Özdemir, Frau Roth, Frau Merkel, Herr Gabriel usw. Die gebrauchen Ausdrücke wie: Einfach strukturiert. Mischpoke, kaltherzig, hasserfüllt, Nazis, Rechte, Rattenfänger (was die wohl fangen?) und ähnliches Vokabular.
Das Ganze steuern sie über unsere sogenannten Qualitätsmedien. Egal ob Zeitungen, oder diese Polit Theaterstücke, die Jauch, Maischberger und Co da regelmäßig aufführen.
Wer sich der Meinung nicht anschließen möchte, ist eben ein Nazi, ganz einfach. Dazu präsentiert man immer noch 1-2 gutaussehende und super integrierte Moslems und fertig ist das "Heile Welt Programm".

Das auch bei den PEGIDA Gegendemos linke Chaoten und Steinewerfer dabei sind, wird natürlich geflissentlich ignoriert.
In Leipzig zündeten diese Idioten Verteiler an Bahngleisen an und legten den Zugverkehr für Stunden lahm, damit die Menschen nicht zu Pegida konnten.
Andere Demonstranten wurden daran gehindert die Demo zu erreichen und mit den Worten "Haut ab" vertrieben. Ist das in Ordnung? Ich denke nicht, denn in einer Demokratie sollte man auch abweichende Meinungen vertreten dürfen, solange man friedlich bleibt.

Pierre Vogel, der Sozialbetrüger Abu Nagie und andere Salafisten Verbrecher dürfen doch hier auch ihre Irrlehrern öffentlich propagieren.
Ich bin absolut gegen diese Leute. Und meine Meinung habe ich nicht von Pegida und Co, sondern von denen selbst.
Man braucht ja nur mal YouTube anzumachen und sich ein paar Videos anzuschauen. Da wird einem schlecht.
Warum stört sich daran niemand öffentlich und geht auf die Straße?
Ich habe moslemische Freunde, die haben große Angst vor solchen Hetzern. In deren Familien gibt es Leute die vor solchen Regimes geflohen sind, wie diese Herren es hier gerne einführen würden.
Natürlich sind das nur eine handvoll verwirrte Fanatiker. Aber das schlimmste was an mache kann, ist nicht offen über solche Sachen zu sprechen und die Augen zu verschließen, wie es unsere Politiker jahrelang getan haben.
Das die keine Angst haben, ist mir klar. Wenn mein TV im abgesperrten Wohngebiet steht und ich die Welt nur vom Rücksitz meiner gepanzerten Limousine, inklusive Personenschutz, erlebe, ist das alles natürlich furchtbar einfach. Aber das ist eben nicht die Realität.

Mir persönlich macht es auf jeden Fall mehr Angst, dass eine angemeldete Demonstration nicht stattfinden konnte, weil irgendwelche Verbrecher mit Anschlägen gedroht haben.
Darüber sollte man sich viel größere Sorgen machen!

"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden"
Rosa Luxemburg
billy coen 80
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die Darstellun

Beitrag von billy coen 80 »

Kumbao hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:Und was man tun sollte? Man sollte damit leben, dass es Leute gibt, die so denken. Ist nicht schön, aber wie sagt man doch gerne: eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft muss auch damit klarkommen.
Da wird aber recht schnell ein Schuh draus. Man kann nämlich auch genau so unterstellen, dass eben der "Schwulenhasser" damit klar kommen muss, dass Menschen ihre Art zu leben und zu lieben zelebrieren dürfen, wie sie wollen. Eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft muss damit klar kommen.

Es geht halt darum, diesen Menschen zu zeigen, dass sie in ihrem Hass eine Minderheit darstellen, die sich gegen unser Wertesystem stellt.

Übrigens habe ich ja schon geschrieben, dass ich persönlich ebenfalls nix vom CSD oder solchen "Homopreisen" halte. Allerdings scheint es immer noch genug Menschen zu geben, die eben die Scheu- oder gar Hassklappen aufsetzen, und da muss man einfach gegensteuern (diese Gruppe habe ich übrigens nicht nebulös umschrieben, sondern einen Beitrag später teilweise konkretisiert, und man muss auch kein Genie sein, um von alleine auf diese gesellschaftlichen Gruppen zu kommen).
Natürlich müssen die damit klarkommen. Tun sie es nicht, kollidieren sie schnell mit dem Gesetz.

Und das Vorleben, dass sie einer Minderheit angehören, geschieht doch quasi tagtäglich auch ohne aufgesetztes Buhei.

Dass man gerne den Christopher-Street-Day als einen der Gründe für die fortschreitende Tolerierung von Schwulen und Lesben nennt, halte ich persönlich nebenbei sogar, zumindest ein Stück weit, für ein Märchen. Letztlich ist die bloße Existenz einer solchen Veranstaltung viel mehr Spiegel bereits vorhandener gesellschaftlicher Toleranz als der Grund dafür. Hätte man den ersten CSD dreißig Jahre früher veranstaltet, hätte es höchstwahrscheinlich in einem Blutbad geendet... Wie hätten da wohl noch die Kirchengemeinden ihre Schäflein auf eine angemessene Reaktion auf dieses teuflische Treiben eingeschworen?!

Heutzutage stören sich nur noch die wenigsten dran und jene die es tun, haben sich mehrheitlich damit abzufinden gelernt, dass sie es nun mal nicht ändern können und das vor allem offen hinausposaunter Hass und erst recht Gewalt zu nichts führen; höchstens für sie ins Kittchen und das ist auch gut so!
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Kumbao
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von Kumbao »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich stehe auch nicht unbedingt darauf, nen Langhaarigen in Highheels und mit durchsichtigen Tanktop am Bahnhof zu sehen. Aber im Endeffekt stehe ich auch nicht darauf nen Emo mit CoD Shirt, der zur Gamescom will, zu sehen. Ich stehe nämlich darauf vor allen Dingen nicht, weil sie die Züge voller machen.
Was Du mir jetzt damit sagen willst, verstehe ich nicht.
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von FuerstderSchatten »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Bad Hönningen war früher vor allem dafür bekannt, dass dort der größte "Freiland"-Puff war, weil Kegelvereine jedes Jahr in die Stadt einfallen. Dagegen ist dein CSD nen Witz, was in dieser Kleinstadt abgelaufen ist zwischen Männlein und Weiblein. Man sollte einfach tolerieren lernen, ist nur ein verdammter Tag, in Bad Hönningen haben sie ne ganze Saison.
Mit dem Unterschied das solche Handlungen bzw. Szenarien auch medial entsprechend geächtet werden ( natürlich nach dem man sie vouyeristisch medial ausgeschlachtet hat ).

Aber da heisst es nicht " Wir zeigen nicht was nicht sein darf ".....
Keine Ahnung aber die Hönninger leben gut davon, geächtet ist es dort jedenfalls nicht.

Ach du meinst die Medien, ja die "ächten" den CSD doch genauso und weiden das dort doch auch aus. Vielleicht haben sie einen kleinen Minderheiten Bonus, aber persönlich glaube ich sogar eher das Gegenteil. Da wird auch von der Bildzeitung mit Ressentiments gespielt, die müssen ja nun auch ihre Zeitung verkaufen.
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition - Rollenspiel für die

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kumbao hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich stehe auch nicht unbedingt darauf, nen Langhaarigen in Highheels und mit durchsichtigen Tanktop am Bahnhof zu sehen. Aber im Endeffekt stehe ich auch nicht darauf nen Emo mit CoD Shirt, der zur Gamescom will, zu sehen. Ich stehe nämlich darauf vor allen Dingen nicht, weil sie die Züge voller machen.
Was Du mir jetzt damit sagen willst, verstehe ich nicht.
Das mir das egal ist, was da abläuft, ich gehe da einfach nicht hin. Genausowenig wie zum Karneval oder zur Gamescom. Das sind Massenveranstaltungen. Da schwitzen die Leute nun mal und Krankheiten werden ausgetauscht, damit muss man leben. Und ich habe auch schon im Freien gevögelt, damit muss man auch leben. Und wenn ich durch Köln am Tag des CSD spaziere, dann muss ich nunmal damit rechnen zwei Schwule beim iöiöiöiöi im Park zu sehen.

Das einzige was mich daran stört, das die Bahn voll ist, aber da stört mich auch an der Gamescom wie gesagt.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 26.01.2015 19:31, insgesamt 2-mal geändert.