Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher, der die weibliche Hauptfigur akzeptierte

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3nfant 7errible
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von 3nfant 7errible »

0CS5712 hat geschrieben:Ich stelle die Behauptung auf, dass die meisten Publisher davor zurück schrecken, weil man bei weiblichen Charakteren in der heutigen Zeit einiges falsch machen kann. Ist sie zu gut aussehend, ist es sexistisch, ist sie weniger schön, wirft man absichtliches hässlich machen vor. Finde die goldene Mitte, die jedem gefällt!

Bei Männern gibt es solche Diskussionen nicht, oder?!
nope...

Bild

da kann sich zum Glück noch jeder künstlerisch austoben :Daumenrechts:
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

walking dead, the last of us, life is strange - alle haben die gleiche Grundzeichnung einer jugendlichen Begleiterin mit kleineren Abweichungen. Pfirsichmund, kurze Haare, Windpocken, brünett. Was spricht gegen Jungs? Oder zumindestens einem mädchen das nicht so ein immer gleiches abziehbild darstellt.
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Lebensmittelspekulant
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Remember Me hatte dennoch keinesfalls eine schlechtere Hauptfigur und Geschichte zu erzählen, als 90% der erfolgreichen Actionspiele dieser Tage. Uncharted und Nathan Drake zB sind höchstens eine B-Movie-Version von Indiana Jones Filmen. Gameplay muss man bei dieser Reihe mit der Lupe suchen. Trotzdem ist diese Serie verdammt erfolgreich, während Remember Me, ein durchaus ähnlichartiges Spiel nur mit einer weiblichen Hauptfigur, total gefloppt ist. Die meisten Gamer kaufen Spiele nicht, weil die Spiele gut sind, sondern weil sie auf das Marketing anspringen Mit einem starken Mann macht man "Dudebros" eher neugierig, als wie mit einer Frau :)
0CS5712 hat geschrieben:Ich stelle die Behauptung auf, dass die meisten Publisher davor zurück schrecken, weil man bei weiblichen Charakteren in der heutigen Zeit einiges falsch machen kann. Ist sie zu gut aussehend, ist es sexistisch, ist sie weniger schön, wirft man absichtliches hässlich machen vor. Finde die goldene Mitte, die jedem gefällt!

Bei Männern gibt es solche Diskussionen nicht, oder?!
Natürlich nicht, denn:

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:D
Zuletzt geändert von Lebensmittelspekulant am 12.01.2015 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
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dx1
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von dx1 »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Windpocken
Bild Du meinst "Sommersprossen", richtig?
billy coen 80
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von billy coen 80 »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben:...
Och, Uncharted fand ich vom Script her gar nicht so übel. B-Movie halte ich definitiv für zu hart... Und in Sachen Gameplay ist es auch nicht ärmer als eigentlich jeder andere 3d-Person-Shooter auch.

Der Unterschied zwischen Uncharted und Remember Me ist m. E. nicht zuletzt auch im Medienecho zu suchen. Während die weltweiten Reviews Uncharted nahezu unisono bescheinigten, zwar nichts neu aber doch nahezu alles verdammt gut zu machen, kam Remember Me eher ernüchternd weg. Fast überall las man von liegengelassenen Möglichkeiten, von guten aber nicht annähernd konsequent zu Ende gedachten oder zumindest umgesetzten Ideen.

Wenn man die Erfolge bzw. Misserfolge der beiden Spiele miteinander vergleicht und den Grund im Geschlecht des Protagonisten sucht, macht man genau das, was ich in meinem letzten Kommentar einigen Entwicklern vorwarf.

Zu dem geposteten Tweet: Tja, man muss sich zu allem nur die richtige Definition zurechtlegen, dann läuft man auch nie Gefahr, dass einige der eigenen Thesen sich auch mal umdrehen können und man sich mit ihren Inhalten am Ende noch wirklich mal auseinandersetzen müsste. Ich mach mir die Welt, widdewie... und so weiter... :wink:
maho76
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von maho76 »

walking dead, the last of us, life is strange - alle haben die gleiche Grundzeichnung einer jugendlichen Begleiterin mit kleineren Abweichungen. Pfirsichmund, kurze Haare, Windpocken, brünett. Was spricht gegen Jungs? Oder zumindestens einem mädchen das nicht so ein immer gleiches abziehbild darstellt.
weil alle beschriebenen Attribute da oben (Stichwort "kindchenschema") den beschützerinstinkt besser wecken als ein kleiner rothaariger rotzbengel dem ständig die nase läuft? :P


der Gegenpart dazu ist das buddygame/buddymovie, da ist im schubladendenken von heute kein platz für mischwerk. geht's ums gemeinsam fetzen = Buddy, geht's ums beschützen = kleinmädchen. so greifts nunmal, sei es last-of-us, Walking dead oder arya in GOT. so funktionierts, alles andere wäre Risiko, was man von AAA-Produktionen nicht erwarten darf.

... und ellen page hat in den letzten jahren das übrige dazu beigetragen. ;)
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Lebensmittelspekulant
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

Wenn ich mich recht erinnere tötet Arya aber schonmal Beschützer und wer ihr sonst so nicht passt und ist auch ansonsten eine recht wuterfüllte Person ^^
Ich finde an der nichts typisch.

@billy coen
Liegengelassene Möglichkeiten kann man Uncharted genauso vorwerfen. Das ist auch nur eine Aneinanderreihung von Deckungsshooter-Sequenzen. Ich will nicht behaupten, daß das Geschlecht des Protagonisten der einzige Grund war, aber durchaus einer der Gründe. Uncharted hatte natürlich noch den Riesenvorteil für Konsolenverhältnisse eine Grafikbombe zu sein. Grafik lässt sich wunderbar vermarkten, da man mit ihr reizvolle Screenshots und bombastische Trailer erstellen kann.

Überhaupt war das Marketingbudget von Uncharted bestimmt auch ein Vielfaches höher als das von Remember Me. Für die meisten Journalisten und Rezensenten gilt das selbe wie für den Durchschnittsspieler: Marketing ist wichtiger als Produktqualität :)
Zuletzt geändert von Lebensmittelspekulant am 12.01.2015 17:38, insgesamt 2-mal geändert.
johndoe1544206
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von johndoe1544206 »

ICh hoffe es wird dann auch gut, sonst haben die anderen Publisher ihrer Ansicht nach Recht gehabt. Dass es bei Remember Me ne Frau als Protagonist war, war sicherlich das letzte "Problem" dieses Spiels. Es war halt einfach Durchschnitt, das auch noch viel versemmelt hat.
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Lebensmittelspekulant
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

NerevarINE2 hat geschrieben:ICh hoffe es wird dann auch gut, sonst haben die anderen Publisher ihrer Ansicht nach Recht gehabt. Dass es bei Remember Me ne Frau als Protagonist war, war sicherlich das letzte "Problem" dieses Spiels. Es war halt einfach Durchschnitt, das auch noch viel versemmelt hat.
Das ist aber doch ein Argument dafür, daß es hätte erfolgreich werden können. Denn so gut wie alle erfolgreichen Spiele sind nunmal durchschnittlich :)
billy coen 80
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von billy coen 80 »

@ Lebensmittelspekulant

Sicher ist Marketing wichtig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich wirklich nahezu alle Rezensenten weltweit derart davon haben blenden lassen. Gerade hier auf 4players kann so etwas doch bekanntlich niemals nicht passieren... :wink: Und auch hier wurden UC 2 und 3 gefeiert und Remember Me war eher so... naja, geht so.

Uncharted wollte nie mehr sein, als ein recht straighter Actioner und in diesem Bereich bietet es eine sehr hohe Qualität. Remember Me wollte durchaus etwas mehr sein, zumindest legte das Marketing dies nahe. Aber in dem, was es scheinbar, über bloße Action hinaus, sein wollte, hat es nicht ganz diese Qualität erreicht.

Dass es ein Grund im Konsumentenecho sein kann, welchen Geschlechts der spielbare Charakter ist, mag sein. Wie geschrieben, ich fände statistisch haltbare Zahlen (also nicht bloß die absoluten Zahlen irgendwelcher Hits) da wirklich mal interessant. Aber gerade bei den beiden Spielen bezweifle ich stark, dass das Geschlecht der Protagonisten einen auch nur annähernd maßgeblichen Effekt auf den Hit auf der einen und den Flop auf der anderen Seite gehabt haben.

Da sollte man schon Spiele vergleichen, die erstens ähnlicher zueinander sind und sich auch auf einem qualitativ vergleichbaren Level bewegen. Wie etwa die DMC-Reihe und Bayonetta. Da wär es mal interessant, ob es da vielleicht an der Hexe lag, dass offensichtlich nicht gleich jeder DMC-Fan losgerannt ist und sich das Spiel geholt hat.

Edit zu durchschnittlichen Spielen: Klar gibt es zahlreiche durchschnittliche Spiele, die trotz ihrer Durchschnittlichkeit erfolgreich waren. Aber die erdrückende Mehrheit von ihnen hat keine Sau interessiert. Genau wie auch immer wieder sehr gute Spiele durchs Raster fallen; sogar mit männlichen Protagonisten.
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Pat's Cat
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Pat's Cat »

JCD_Bionicman hat geschrieben:
Pat´s Cat hat geschrieben:Daß sowas immer wieder eine News wert ist... Ein Armutszeugnis für die meisten Publisher. So viele Männer in den Chefetagen, aber kaum einer hat Eier in der Hose. :roll: "Schwanzvergleich" ist dort vermutlich synonym mit "wer ihn am schnellsten einziehen kann". :wink:
Diese "eierlosen Männer in den Chefetagen" werden dafür bezahlt, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und werden vermutlich auch über Kompetenzen, Mittel und Wege verfügen, lukrative Märkte zu erkennen und zu bedienen.
Das ist mir durchaus bewußt, deshalb habe ich ja ohne Smileys (sic!) noch hinterhergeschickt, daß das auch ein hausgemachtes Problem ist: man produziert, und das seit Jahrzehnten, fast ausschließlich für männliche Kunden, und dann führt man an, daß ja fast ausschließlich männliche Kunden diese Produkte kaufen. Quelle surprise. :wink:

Da käme es dann darauf an, dieses Image zu ändern und somit neue Kunden zu gewinnen. (Oder auch den Horizont seiner bisherigen Kundschaft zu erweitern, das wäre dann aber eher eine kulturelle als eine wirtschaftliche Diskussion.)
Daß das seine Zeit dauern wird, stelle ich auch nicht in Abrede. Dann veranschlagt man eben ein angemessen kleineres Budget für diese Titel ("Child of Light" war zB durchaus erfolgreich für Ubisoft), und erschließt sich mittel- bis langfristig diesen neuen Markt, bis man dann hoffentlich mal an einen Punkt gelangt, an dem man sich auch bei AAA-Budgets nicht mehr wirklich per se einen Kopf um weibliche Figuren machen muß und entgegnen kann: "So viele unserer Kunden sind eh weiblich, da ist die Wahl des Spielercharakters in beiden Fällen gleich viel oder wenig risikoreich."
Ich vermute, man würde dann anstatt über das Geschlecht der Figur eher über das Genre des Spiels nachdenken, wenn man zielgruppenorientiert wirtschaftet und plant.

Ums dann kurz in dieser Hinsicht abzuschließen: derlei unternehmerisches Denken birgt halt auch immer das Risiko des Scheiterns als ein eher bürokratischer Ansatz. Und dafür braucht's dann halt eher "Eier"als für ein "weiter wie bisher".
Mir ist natürlich klar, dass in Internetforen jeder dahergelaufene Heinz Topmanager, Bundestrainer und Spitzenpolitiker in einem ist, aber hin und wieder sollte man sich vielleicht vor dem Abschicken eines Beitrages doch noch mal zurücklehnen und in Ruhe durchlesen, was man sich da eigentlich gerade anmaßt.
Mein erster Absatz war eher meine persönliche Meinung und scherzhaft. Mit Smileys. Ich mach mir auch keine Sorgen, daß Bobby Kotick & Co hier im Forum aufschlagen und meinen Beitrag persönlich nehmen. Insofern maße ich mir hier auch nichts an.

Daß es bisher keinen sonderlich lukrativen Markt für Spiele mit weiblichen Protagonisten gibt, kann man nicht bestreiten. Daß es aber auch in Zukunft keinen lukrativen Markt für solche Spiele geben könnte, den es sich zu erschließen lohnt, ist ja schließlich auch Deine persönliche Meinung. Du hast freilich den Vorteil, Dich damit (noch?) auf der Seite der Mehrheit der Chefetagen zu befinden. :Häschen:
maho76
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von maho76 »

Aber gerade bei den beiden Spielen bezweifle ich stark, dass das Geschlecht der Protagonisten einen auch nur annähernd maßgeblichen Effekt auf den Hit auf der einen und den Flop auf der anderen Seite gehabt haben.
kein stück. Agilität und Beweglichkeit kann man im schubladendenken durchaus eher Frauen zuordnen (s. tombraider), von daher passte das schon. um da irgendwelche verlässlichen aussagen zu bekommen müsste man schon representative Umfragen erheben da ein spiel oder auch film ja aus mehr besteht als nur dem Hauptdarsteller und die Qualität bzw. spielbarkeit entgegen aller feministenmeinungen von ganz anderen dingen abhängt. eine verlässliche Gegenaussage wäre wohl mal das Verhältnis von weiblichen WOW-spielern zu vorhandenen weiblichen wow-Charakteren zu zählen, da kann man dann ganz schnell ableiten dass es völliger Mumpitz ist das weibliche rollen unbeliebter sind. ;)
Zuletzt geändert von maho76 am 12.01.2015 17:56, insgesamt 1-mal geändert.
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EH Bolle
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von EH Bolle »

unglaublich eigentlich
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3nfant 7errible
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von 3nfant 7errible »

billy coen 80 hat geschrieben:
Scipione hat geschrieben:Früher hatten sich die meisten Spiele mit weibl. Char "nur" schlechter verkauft.
Wobei das eben genau das ist, was ich irgendwie gerne mal statistisch sinnvoll ausgewertet sehen würde. Es werden in der Regel nur die absoluten Zahlen der Hits mit männlichen denen mit weiblichen Protagonisten gegenübergestellt.

Man müsste vielmehr mal die Gesamtzahl der Spiele mit weiblichen Charakteren in der Hauptrolle nehmen, diese aufteilen in Flops, wirtschaftlich zumindest mäßig erfolgreich, wirtschaftlich mit gutem Erfolg und echten Hits und die sich daraus ergebenden Prozentzahlen vergleichen mit den ebenso ermittelten Prozentzahlen aller Spiele überhaupt. Ist der Anteil erfolgreicher Spiele insgesamt höher, als der Anteil der erfolgreichen Spiele mit weiblichen Charakteren im Verhältnis zu allen Spielen mit weiblichen Protagonisten, dann kann man tatsächlich darauf schließen, dass es wohl am Geschlecht der Hauptfigur liegt. Sind die Prozentzahlen ähnlich, handelt es sich bei derlei Annahmen nur um einen Popanz. Und alles andere sind eher nur so Bauchgefühle.

Manchmal habe ich nämlich auch den Eindruck, dass manche Entwickler sich gerne hinter der Begründung mit dem Geschlecht des Protagonisten verstecken, wenn eines ihrer Spiele eher nicht so gut angekommen ist. Die Begründung, schlicht Pech gehabt zu haben, dass die Spieler das Spiel nicht so annehmen wollten, erscheint ihnen da vielleicht zu unbefriedigend und die Erklärung in anderen, maßgeblicheren Designentscheidungen zu suchen oder gar in teils mangelhafter Qualität mag zu schwierig sein.

Aber diese Darstellung hat sich inzwischen derart ins Bewusstsein der Branche gebrannt, dass Publisher das als absolut gegeben erachten.

Wie gesagt, ist nur so ein Gedanke ohne Anspruch auf Richtigkeit. Man sollte nur immer alles in Erwägung ziehen, will man ein Thema ergründen…

Sagen wir mal so.... die besten Statistiken wird es doch wohl intern bei den Publishern selbst geben, denn nur die sind in ihrer Profitgier wirklich ehrlich und sorgfältig genug.
Das wären die einzigen, die absolut keine andere Agenda haben als den maximalen Gewinn :)







maho76 hat geschrieben:
walking dead, the last of us, life is strange - alle haben die gleiche Grundzeichnung einer jugendlichen Begleiterin mit kleineren Abweichungen. Pfirsichmund, kurze Haare, Windpocken, brünett. Was spricht gegen Jungs? Oder zumindestens einem mädchen das nicht so ein immer gleiches abziehbild darstellt.
weil alle beschriebenen Attribute da oben (Stichwort "kindchenschema") den beschützerinstinkt besser wecken als ein kleiner rothaariger rotzbengel dem ständig die nase läuft? :P


der Gegenpart dazu ist das buddygame/buddymovie, da ist im schubladendenken von heute kein platz für mischwerk. geht's ums gemeinsam fetzen = Buddy, geht's ums beschützen = kleinmädchen. so greifts nunmal, sei es last-of-us, Walking dead oder arya in GOT. so funktionierts, alles andere wäre Risiko, was man von AAA-Produktionen nicht erwarten darf.

... und ellen page hat in den letzten jahren das übrige dazu beigetragen. ;)

hm... naja... nur dass Ellie aus TLoU auch ein frecher Rotzbengel ist genauso wie Arya Stark :wink:
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Wulgaru
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Re: Life is Strange: Square Enix war der einzige Publisher,

Beitrag von Wulgaru »

Also ich finde es doch sehr abenteuerlich aus den Verkaufszahlen von Remember Me und Uncharted was abzuleiten. Uncharted war ein riesiger Hype hinter vor allem Teil 2 und einer der allerwichtigsten Titel für Sony und die Playstation 3.

Remember Me war im Vergleich damit ein Titel den Capcom mal eben auf den Markt geworfen hat, kein Vergleich auch nur mit den wichtigsten Titeln von Capcom selbst und entsprechend war die Werbung dahinter.

Also daher zu behaupten das diese Spiele a) direkte Konkurrenten waren und b) das Geschlecht entschieden hat....ist doch sehr albern. :wink: