Ich will Spirit Tracks zumindest auch dafür würdigen, dass sie damit mal was ganz anderes versucht haben. Innerhalb der Dungeons war ich auch absolut zufrieden und fand das Zusammenspiel mit Zelda sehr gelungen. Das Reisen per Zug, und das mag wohl rein subjektive Angelegenheit sein, hat mir aber leider überhaupt keinen Spaß gemacht. Bis heute war es das einzige Zelda-Spiel, bei dem ich mich etwas dazu zwingen musste, es durchzuspielen. (Und bis auf ''A Link between worlds'', was ich aber noch vor der Rückkehr von MM durchspielen werde und schon in meinem 3DS steckt und bereit ist, habe ich alle gespielt)muecke-the-lietz hat geschrieben:Spirit Tracks war doch toll. Ich mag die DS Zeldas aber sowieso. Die nehmen sich nicht so ernst, ganz im Stile von The Wind Waker.
Ansonsten... joah, kann ich dir bei den Pros, die du für MM nennst, nur zustimmen. Finde es bis heute schade, dass damals sicher so einigen ein tolles Spiel entgangen ist, weil ihnen der Zeitdruck nicht zugesagt hat, auch, wenn ich es in Kombination mit dem Speichersystem durchaus nachvollziehen kann.
Was auch ich als großer OoT-Jünger zugeben muss: Obwohl MM viele Figuren beim Design einfach direkt übernommen hat, verbinde ich einen Großteil dieser Figuren trotzdem eher mit dem Spiel als mit dem Vorgänger. MM war zwar verhältnismäßig klein, aber so viele Nebenrollen waren so nett gemacht, dass alle ihren Teil dazu beigetragen haben, dass die Stadt so lebendig wirkte. Bis heute frage ich mich auch bei vielen größeren, sehr viel teureren Spielen, wieso gerade so was wie diese Tagesabläufe bei NPCs immer noch kein Standard sind und NPCs allzu oft in Spielen nur dumm rumstehen.
Und bei den Masken stimme ich einfach mal zu. In jüngeren Jahren habe ich mir mehrmals ausgemalt, was man in möglichen Nachfolgern in dem Stil noch alles hätte mit Verwandlungsmasken anstellen können. Das Spiel in meinem Kopf war phänomenal.

