The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Option gestrichen

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sphinx2k
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von sphinx2k »

Balmung hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Was ein MMORPG braucht ist Vielspieler, keine Gelegenheitsspieler. Gelegenheitsspieler in MMORPGs sind nur zu einem gut: mehr Geld einnehmen, aber dem Spiel selbst bringen sie absolut gar nichts, eher ruinieren sie mir ihren Spielwünschen die MMO Elemente. Warum siehe Anfang letzter Post von mir.
Wenn sie aber kein Geld einnehmen und deshalb F2P werden ist dir doch auch nicht geholfen!
Das hat aber völlig andere Gründe (dermaßen vielschichtige und grundlegende inzwischen) als Gelegenheitsspieler nicht anzusprechen.
Ich hab das starke Gefühl du setzt Bezahloptionen mit Causalisierung gleich. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe.
Ich hab ehr das Gefühl das du deine Anschauung als die einzig richtige bereit bist anzusehen.
Wieso sollte ein Spiel nur für Vielspieler sein? Die Logig entzieht sich mir, auch jemand der nur 1x die Woche Zeit hat und deshalb 7x so lange braucht wie jemand der jeden Tag Spielt, möchte spielen dürfen.
Ich möchte auch vieles, reich sein zum Beispiel. Man kann aber nicht alles haben und warum ein MMORPG nur für Vielspieler ist hatte ich bereits geschrieben, daher zitiere ich mich noch mal selbst:
Ich hab das schon gelesen, allerdings ist das so ne verquere logig das ich da nicht drauf eingehen wollte.
Was wäre wenn ein MMORPG nur aus Gelegenheitsspielern bestehen würde, die nur alle paar Tage mal etwas Zeit haben und dann auch noch völlig unvorgesehen?

- Gruppenspiel könnte man vergessen, würde nur Random Gruppen funktionieren, weil bei festen Gruppen es schon fast einem Lotto Gewinn gleich käme, wenn mal alle gleichzeitig im Spiel sind.
Schon mal überlegt was ein z.B. Bäcker/Gastwirt macht der ein MMORPG Spielt? Der hat Spielzeiten die vom normalen Arbeitnehmer/Schüler extrem abweicht. Auch der kann sich Menschen mit ähnlicher Spielzeit suchen für seine aktivitäten. Wie kommst du drauf das Gelegenheitsspieler den Vielspielern was wegnehmen? Wieso sollte nicht ein wenig Spieler sagen Mo. und Fr. Spiele ich mit anderen zusammen die an Mo. und Fr. Zeit haben?
- Gilden bestehen aus 100 Leuten, zu den besten Zeiten sind vielleicht 10 Leute online und jedes mal Andere... Da irgendwas Gilden mäßig zu organisieren ist unmöglich.
Das ist dann aber ein Problem der Gilde und kein Problem des Beizahlmodells.
- Dinge mit zeitlichem Aufwand wie Farming wo man sich um Pflanzen, Tiere etc. kümmern muss wären schlicht unmöglich.
WARUM? Wirklich WARUM? Deshalb ich verstehe nicht warum so etwas unmöglich ist? Wie geht bei der ganzen Sache doch nicht darum das Spiel einfacher zu machen, das Interpretierst du Automatisch rein. Er braucht halt länger in richtigen Tagen dafür.
- Die Spielwelt wäre nahezu tot, weil immer zu wenig Spieler online wären, da 90% immer offline wären.
Das ist dann ein Problem der Server Architektur, klar wenn ein Anbieter einen Server mit 200 Spielern macht und davon 50% Gelegenheitsspieler sind wird das leer. Aber das ist dann eine falsche Design Entscheidung. Stichwort WoW - Cross Realm Zone, GW/Wildstar Mega Server.
- So ein MMO wäre keine MMO mehr sondern nur noch eine Singleplayer Erlebnis ohne wirklich richtige Kontakte zu Anderen, weil man eh nur alle paar Monate mal gleichzeitig online wäre.
Siehe einen Antwort weiter oben.
Was also sind Gelegenheitsspieler für ein MMORPG wert? So gut wie gar nichts, denn ohne Vielspieler funktionieren MMORPGs nicht, aber sie funktionieren sehr gut ohne Gelegenheitsspieler. Und genau darum sollte man ein MMORPG auf Vielspieler ausrichten und Gelegenheitsspieler ignorieren. Wer nicht genug Zeit für ein zeitintensives Hobby aufbringen kann, der hat einfach Pech gehabt.
Offensichtlich funktionieren sie mit Vielspielern ja nicht gut genug sonst käme nicht bei nahmezu jedem dieser Spiele die Umstellung nach einiger Zeit. Da kann man natürlich wie du sagen das sind Vielschichtige Probleme. Ja das ist auch so. Aber enweder ein MMORPG wird für eine kleine nieschen Gruppe entwickelt mit kleinem Budget oder es braucht eine große Spielerschaft um Wirtschaftlich zu sein.
Und ich hätte sicherlich noch etliche weitere Punkte aufzählen können, waren nur einzelne Beispiele, aber noch mehr ins Detail will ich jetzt nicht wirklich gehen, das sollte verständlich genug gewesen sein.
Für mich nicht, aber ich denke wir kommen da ohnehin nicht auf einen Nenner.
Genau das Postulierst du doch selbst! Du sagst wenn es euch nicht gefällt dann ist den Genre für euch nichts. Darf man deshalb nicht erwähnen was man gerne geändert sehen würde um es Spielen zu können? Ist das ne Diktatur wo es nur ein richtig gibt? Oder ne krasse Demokratie die einen Anbieter zwingt ein Spiel auf Massenmarkt zu trimmen? Heißt ein Flexibles Bezahl Modell das Automatisch jeder Vielspieler nur noch selten da ist? Das jemand der nur auf die Uhr schaut evtl. doch lieber nen Monats Abbo nehmen sollte, oder wird ihm das verboten?
Richtig, das MMORPG Genre ist kein Wunschkonzert, entweder man bringt gewisse Voraussetzungen mit oder muss sich damit abfinden, dass gewisse Aspekte nicht für Gelegenheitsspieler ausgelegt sind, weil man eben nicht zur Zielgruppe gehört und dazu gehört auch das Bezahlmodell dazu.

Und wenn man mitspielen möchte, dann hat man sich gefälligst anzupassen und nicht zu erwarten, dass das Spiel oder auch nur dessen Anbieter sich für einen verbiegen soll. Ich kann auch nicht sagen "Ich will auch Monopoly spielen, aber ohne die Regel und mit der Regel etc. Darf ich auch mit machen?" Wie wäre da wohl die Antwort? Ist exakt das Gleiche.
Nennt sich Hausregel ist bei sehr sehr vielen Spielen Gang und Gebe das Regeln die einem Nicht passen angepasst werden. Nimmt ein an sich simples Spiel wie Rommé und Spiel mit verschiedenen kreisen ohne vorher die Regeln abzugleichen funktioniert das nicht weil es jeder in irgend nem Punkt anders Spielt.
Und wieso soll man nicht über ne Regel diskuttieren dürfen die man blöd findet? Evtl. hat man eine bessere Passendere Regel..der Schreiber von den Regeln ist nicht der allwissende Rosa Einhorn Gott der alles perfekt macht.
Es ist einfach ein arrogantes egoistisches Verhalten, weil Derjenige sich einbildet er wäre wichtiger als er in Wirklichkeit ist. Wer mitspielen will hat sich an gewisse Dinge zu halten und genau das vermisse ich bei vielen MMOlern sehr, weil sich Jeder einbildet das Genre wäre etwas anderes und darum hätte er irgend ein Gott gegebenes Anrecht darauf es zu spielen, so dermaßen wurde inzwischen die Definition des Genres zerstört.
Bezahlmodell != Vereinfachung, Causalisierung,......
Die liebe Musik Industrie hat ewig an ihrem alten Geschäftsmodell gehangen, es ging Jahrelang stetig Bergab. Dann kam der Schwenk auf Online Handel und man hat sich geöffnet -> es ging wieder bergauf.
Man wollte trotzdem weiter die Leute zwingen ein komplettes Album zu kaufen obwohl sie nur ein lied von der Scheibe gut fanden -> Sie haben es sich aus anderen Quellen besorgt bis man auch da eingelenkt hat und es heute Gang und gebe ist.
Dieses Abbo Modell ist in meinen Augen ein ebenso abgestaubtes Modell das mehr Möglichkeiten bieten kann wenn man bereit ist sich mal für neue Ideen zu öffnen.
Sorry, das ist so ein dämlicher Äpfel mit Birnen Vergleich, das hat mit dem Thema absolut gar nichts zu tun. Wenn man es mit etwas vergleichen kann, dann der monatliche Internet Flatrate, das ist im Grund exakt das gleiche, es ist ein monatliches Abo für einen Service.
Gut dann der Vergleich mit der Monatlichen Internet Flatrate. Wo die Telekom ab 75GB im Monat drosseln wollte? Wo Unitymedia aktuell die Preise erhöhrt wegen "zu viel Traffic". Gehen wir mal etwas weiter nach Südkorea wo die Internet Provider vor ein paar Jahren die Flatrates eingestellt haben und nach Volumen abrechnen. Auf einmal zahlt man nur noch was man verbraucht. Ich wüsste sehr viele die davon Profitieren würden
Oder nimmt irgend eine Versicherung, für die du jeden Monat eine bestimmte Summe zahlst. All diese Bezahlmodelle haben den Vorteil, das man nur eine verhältnismäßig kleine Summe zahlt und dann Jederzeit Zugriff auf den Service hat, den man geboten bekommt. Aber Manche würden vermutlich am liebsten auch nur eine Versicherung für wenige Stunden abschließen, weil sie in der Zeit irgendwas machen wo das Risiko groß ist die Versicherung vielleicht zu benötigen.
Und wo wäre da das Problem? Deshalb macht eine Versicherung eine Risikobewertung für ihre Tarife. Wenn jemand meint er braucht ne Lebensversicherung weil er das erste mal Freeclimbing betreiben möchte und für die 3 Stunden Versicherung möchte? Ich glaub das was er für die 3 Stunden Bezahlen müsste wäre erheblich höher als der normale Beitrag.
Hätte dadurch irgend jemand einen Nachteil?
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von unknown_18 »

sphinx2k hat geschrieben:Ich hab das starke Gefühl du setzt Bezahloptionen mit Causalisierung gleich. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe.
Jain, das sehe ich eben nicht so, die Bezahloption kann sehr wohl die Casualisierung eines MMOs begünstigen. Ein Abo z.B. hält viele Gelegenheitsspieler ab, wie hier ja auch schon der ein oder andere zugegeben hat. ;)
Schon mal überlegt was ein z.B. Bäcker/Gastwirt macht der ein MMORPG Spielt? Der hat Spielzeiten die vom normalen Arbeitnehmer/Schüler extrem abweicht. Auch der kann sich Menschen mit ähnlicher Spielzeit suchen für seine aktivitäten. Wie kommst du drauf das Gelegenheitsspieler den Vielspielern was wegnehmen? Wieso sollte nicht ein wenig Spieler sagen Mo. und Fr. Spiele ich mit anderen zusammen die an Mo. und Fr. Zeit haben?
Und? Mir scheint du hast mein Beispiel gar nicht verstanden, ein MMORPG in dem nur Gelegenheitsspieler spielen gibt es keine Vielspieler. Könnte so ein MMO funktionieren?

Es geht hier nicht darum zu argumentieren wieso Gelegenheitsspieler keine MMOs spielen sollten, es geht darum warum sie nicht die Zielgruppe eines MMOs sein können.
Das ist dann aber ein Problem der Gilde und kein Problem des Beizahlmodells.
Ich glaube du hast es wirklich nicht verstanden, was hat das Bezahlmodell jetzt mit der Aussage zu tun? Es geht um Gelegenheitsspieler im allgemeinen in einem MMORPG, völlig unabhängig vom Bezahlmodell.
WARUM? Wirklich WARUM? Deshalb ich verstehe nicht warum so etwas unmöglich ist? Wie geht bei der ganzen Sache doch nicht darum das Spiel einfacher zu machen, das Interpretierst du Automatisch rein. Er braucht halt länger in richtigen Tagen dafür.
Weil die Pflanzen/Tiere nach ein paar Tagen eingegangen wären? Die MMORPG Welt dreht sich nun mal weiter, auch wenn du dich ausloggst, frag mal ArcheAge Spieler (das hat ein solches Farming), wenn man da sich nicht regelmäßig einloggt, am Besten täglich und sich um sein Farming Zeug kümmert, hat man nicht lange viel davon. So etwas macht schlicht keinen Sinn, wenn man nur einmal die Woche etwas spielt.

Und genau DANN kommen die Gelegenheitsspieler an "wir wollen aber auch Farming machen können!" und oft genug hören die Entwickler drauf.
Das ist dann ein Problem der Server Architektur, klar wenn ein Anbieter einen Server mit 200 Spielern macht und davon 50% Gelegenheitsspieler sind wird das leer. Aber das ist dann eine falsche Design Entscheidung. Stichwort WoW - Cross Realm Zone, GW/Wildstar Mega Server.
Bei meinem Beispiel geht es um 100% Gelegenheitsspieler! Klar, wenn das alles dann für dich unlogisch ist, wenn du das Beispiel nicht verstanden hast.
Offensichtlich funktionieren sie mit Vielspielern ja nicht gut genug sonst käme nicht bei nahmezu jedem dieser Spiele die Umstellung nach einiger Zeit. Da kann man natürlich wie du sagen das sind Vielschichtige Probleme. Ja das ist auch so. Aber enweder ein MMORPG wird für eine kleine nieschen Gruppe entwickelt mit kleinem Budget oder es braucht eine große Spielerschaft um Wirtschaftlich zu sein.
Da mag etwas dran sein, meist wird auch eine Menge Geld sinnlos verschleudert und es wäre vielleicht an der Zeit sich mal Gedanken zu machen wie man MMORPGs günstiger produzieren kann um eben nicht jeden daher gelaufenen Spieler ansprechen zu müssen.

Eine Tatsache ist aber zum Beispiel, dass die MMOs seit Jahren nur so schnell levelbar sind, man also meist noch innerhalb des ersten Monats max. Level ist, weil man damit Gelegenheitsspielern ermöglichen will selbst schneller im Endcontent sein zu können um diesen spielen zu können. Diese Aussagen gab es von diversen Entwicklern und ist nur ein Beispiel wie das Genre für Gelegenheitsspieler verbogen wurde.
Nennt sich Hausregel ist bei sehr sehr vielen Spielen Gang und Gebe das Regeln die einem Nicht passen angepasst werden. Nimmt ein an sich simples Spiel wie Rommé und Spiel mit verschiedenen kreisen ohne vorher die Regeln abzugleichen funktioniert das nicht weil es jeder in irgend nem Punkt anders Spielt.
Und wieso soll man nicht über ne Regel diskuttieren dürfen die man blöd findet? Evtl. hat man eine bessere Passendere Regel..der Schreiber von den Regeln ist nicht der allwissende Rosa Einhorn Gott der alles perfekt macht.
Zu viele diskutieren aber nicht, zu viele ignorieren einfach Regeln und machen sich ihre eigenen. Manche bilden sich auch ein es gäbe keine Regeln in MMOs und daher müssten sie sich auch an keine halten. Man sieht doch wunderbar z.B. an den Exploit Ausnutzern, in so gut wie jedem MMO steht in den AGBs, das Exploit nutzen unerwünscht ist und zum Bann führen kann. Hält das die Spieler ab? Nö, die haben sogar noch die Frechheit und lassen so Sprüche wie "Wenn wir keine Exploits ausnutzen sollen, sollen sie keine einbauen!" los.

Zu viele können einfach nicht akzeptieren, dass sie sich an Regeln zu halten haben, wenn sie bei einem MMORPG mitspielen wollen. Zu viele glauben inzwischen das MMORPG hat sich gefälligst an sie anzupassen und nicht sie sich an das MMORPG. Und das ist eben nur die Spitze des Eisbergs, weiter unten kommen eben auch noch gewisse Gelegenheitsspieler dazu, die erwarten genauso behandelt zu werden wie Vielspieler, schließlich haben sie ja auch für das Spiel gezahlt, also wollen sie auch 100% des Contents spielen können.
Bezahlmodell != Vereinfachung, Causalisierung,......
Siehe oben, so einfach ist es eben nicht zu trennen.
Gut dann der Vergleich mit der Monatlichen Internet Flatrate. Wo die Telekom ab 75GB im Monat drosseln wollte? Wo Unitymedia aktuell die Preise erhöhrt wegen "zu viel Traffic". Gehen wir mal etwas weiter nach Südkorea wo die Internet Provider vor ein paar Jahren die Flatrates eingestellt haben und nach Volumen abrechnen. Auf einmal zahlt man nur noch was man verbraucht. Ich wüsste sehr viele die davon Profitieren würden
Ich ging jetzt nur von DE und ist Zustand aus, wie es in anderen Ländern aussieht weiß ich nicht. Den Meisten ist es aber ganz Recht weder auf Zeit noch auf Volumen gucken zu müssen. Wäre aber interessant was bei Volumen bei mir so an Kosten raus kämen... da sind aber viele weit vor mir. ^^

Ich würde jedenfalls kein MMORPG nach Spielzeit zahlen wollen bzw. auch nicht spielen wollen, ständig nur "mach schnell, sonst muss ich noch ne Stunde zahlen"... nein danke, gemütliches Spielen wäre dann endgültig Geschichte und unsere Stressgesellschaft hat endgültig gewonnen.
Und wo wäre da das Problem? Deshalb macht eine Versicherung eine Risikobewertung für ihre Tarife. Wenn jemand meint er braucht ne Lebensversicherung weil er das erste mal Freeclimbing betreiben möchte und für die 3 Stunden Versicherung möchte? Ich glaub das was er für die 3 Stunden Bezahlen müsste wäre erheblich höher als der normale Beitrag.
Hätte dadurch irgend jemand einen Nachteil?
In dem Fall, nö, wenn er es bezahlen kann. Und so lange er keine Extrabehandlung erwartet, ist ja alles ok. Gelegenheitsspieler erwarten aber zu oft eine Extrabehandlung weil sie weniger spielen können. Wenn das MMO dann dahin gehend angepasst wird wirkt sich das IMMER negativ für die Vielspieler aus. Vor allem ist das aber meist ein Kompromis, was heißt am Ende will man es wieder Jedem recht machen und macht es Niemandem recht.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von FuerstderSchatten »

Balmung hat geschrieben: Weil Hardcore auch wieder etwas völlig anderes ist. Es gibt auch Gelegenheitsspieler die akzeptieren ihre Nachteile und wollen trotzdem Fullloot, ein sehr komplexes Spielsystem, Grinding etc ... typische Hardcore Dinge (die nicht mal ich will, ich bin kein Hardcore Spieler, nur Vielspieler). Genauso gibt es Vielspieler, die zwar jeden Tag spielen, aber gemütlich ohne Druck schnell schnell vorwärts kommen zu müssen *Handheb*. Hardcore hat einfach absolut nichts damit zu tun ob man Vielspieler oder Gelegenheitsspieler ist. Darum ist auch ein Casualspieler nicht automatisch ein Gelegenheitsspieler. Jemand der daheim ein halbes Flugzeugcockpit für seinen Flugsimulator stehen hat und nur alle paar Wochen mal darin zum spielen kommt ist auch ein Gelegenheitsspieler, aber Casual? Sicher nicht. ;)
Acho, Vielspieler sind also die niemand mag, weil sie nix können. Während die Casuals nur kurz dabei sind, dem Hype hinterher, die Hardcore Spieler die Highscores knacken, laufen die Vielspieler also jahrelang einfach nur herum, werden natürlich von den Hardcorern gehasst, weil sie die Dungeon mit Noobinis verstopfen oder quatschen im RP über Sachen die sie nie gemacht haben, und nerven damit wiederum die Hardcorer.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von unknown_18 »

Nö, weil Vielspieler/Gelegenheitsspieler != Hardcore/Casual sind und dazu noch alle Grenzen fließend sind, kann man das so pauschal eben nicht sagen. Um es aber pauschal auszudrücken: Idioten können unter allen vieren sein. ;)
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sphinx2k
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von sphinx2k »

Balmung hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:Ich hab das starke Gefühl du setzt Bezahloptionen mit Causalisierung gleich. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe.
Jain, das sehe ich eben nicht so, die Bezahloption kann sehr wohl die Casualisierung eines MMOs begünstigen. Ein Abo z.B. hält viele Gelegenheitsspieler ab, wie hier ja auch schon der ein oder andere zugegeben hat. ;)
Schon mal überlegt was ein z.B. Bäcker/Gastwirt macht der ein MMORPG Spielt? Der hat Spielzeiten die vom normalen Arbeitnehmer/Schüler extrem abweicht. Auch der kann sich Menschen mit ähnlicher Spielzeit suchen für seine aktivitäten. Wie kommst du drauf das Gelegenheitsspieler den Vielspielern was wegnehmen? Wieso sollte nicht ein wenig Spieler sagen Mo. und Fr. Spiele ich mit anderen zusammen die an Mo. und Fr. Zeit haben?
Und? Mir scheint du hast mein Beispiel gar nicht verstanden, ein MMORPG in dem nur Gelegenheitsspieler spielen gibt es keine Vielspieler. Könnte so ein MMO funktionieren?

Es geht hier nicht darum zu argumentieren wieso Gelegenheitsspieler keine MMOs spielen sollten, es geht darum warum sie nicht die Zielgruppe eines MMOs sein können.
Können sie nicht? Was macht der Platzhirsch WoW denn? Dir gefällt nur nicht was dort gemacht wird (mir auch nicht btw.), trotzdem ist es weiterhin ein MMORPG das auch Wenigspieler Problemlos spielen können. Also auch die gehören zu Zielgruppe.
Das ist dann aber ein Problem der Gilde und kein Problem des Beizahlmodells.
Ich glaube du hast es wirklich nicht verstanden, was hat das Bezahlmodell jetzt mit der Aussage zu tun? Es geht um Gelegenheitsspieler im allgemeinen in einem MMORPG, völlig unabhängig vom Bezahlmodell.
Doch auch darum geht es hier in dem Thread. Du meinst das wenn man alternative Bezahlmodelle anbieten würde das zu viele wenigspieler anlocken würde. Und die sollen doch was anderes Spielen weil ein MMORPG für die nichts ist.

WARUM? Wirklich WARUM? Deshalb ich verstehe nicht warum so etwas unmöglich ist? Wie geht bei der ganzen Sache doch nicht darum das Spiel einfacher zu machen, das Interpretierst du Automatisch rein. Er braucht halt länger in richtigen Tagen dafür.
Weil die Pflanzen/Tiere nach ein paar Tagen eingegangen wären? Die MMORPG Welt dreht sich nun mal weiter, auch wenn du dich ausloggst, frag mal ArcheAge Spieler (das hat ein solches Farming), wenn man da sich nicht regelmäßig einloggt, am Besten täglich und sich um sein Farming Zeug kümmert, hat man nicht lange viel davon. So etwas macht schlicht keinen Sinn, wenn man nur einmal die Woche etwas spielt.

Und genau DANN kommen die Gelegenheitsspieler an "wir wollen aber auch Farming machen können!" und oft genug hören die Entwickler drauf.
Du versucht Spielern weiszumachen das MMOs nichts für sie sind weil sie zu wenig Zeit haben weil du angst hast sie "vergiften" dir dein Gameplay.
Grad bei dem Beispiel kommt immer zuerst der Entwickler, der entscheidet was er macht unabhängig davon was die Spieler wollen. Kommt das gut an ist es gut für ihn, entwickelt er gegen die Spieler hat er ein Problem.
Dann muss der Gelegenheitsspieler halt auf seine Farm verzichten oder was anderes Spielen. Ihm dann aber gleich komplett abzusprechen das ein Spiel etwas für ihn ist ist ne ganz andere Hausnummer.
Oder Mittelweg -> Soll er halt die Möglichkeit einbauen Kartoffeln anbauen auf seiner Farm. Ich hab bei meinen Kartoffeln genau 2 mal dran gearbeitet, beim Setzen und beim Ernten. Das Kartoffeln dann nichts tolles sind im Spiel, verglichen mit irgend einer jeden Tag gepflegten Pflane, dürfte allerdings klar sein sonst wäre das Gameplay müll.

Das ist dann ein Problem der Server Architektur, klar wenn ein Anbieter einen Server mit 200 Spielern macht und davon 50% Gelegenheitsspieler sind wird das leer. Aber das ist dann eine falsche Design Entscheidung. Stichwort WoW - Cross Realm Zone, GW/Wildstar Mega Server.
Bei meinem Beispiel geht es um 100% Gelegenheitsspieler! Klar, wenn das alles dann für dich unlogisch ist, wenn du das Beispiel nicht verstanden hast.
Selbst wenn ich deinem Gedankenspiel von 100% Gelegenheitsspielern folge macht es für mich keinen Sinn. Warum sollen sich da keine Festen Strukturen Bilden können?
Offensichtlich funktionieren sie mit Vielspielern ja nicht gut genug sonst käme nicht bei nahmezu jedem dieser Spiele die Umstellung nach einiger Zeit. Da kann man natürlich wie du sagen das sind Vielschichtige Probleme. Ja das ist auch so. Aber enweder ein MMORPG wird für eine kleine nieschen Gruppe entwickelt mit kleinem Budget oder es braucht eine große Spielerschaft um Wirtschaftlich zu sein.
Da mag etwas dran sein, meist wird auch eine Menge Geld sinnlos verschleudert und es wäre vielleicht an der Zeit sich mal Gedanken zu machen wie man MMORPGs günstiger produzieren kann um eben nicht jeden daher gelaufenen Spieler ansprechen zu müssen.
Nicht nur bei MMOs auch bei allen anderen Spielen.
Eine Tatsache ist aber zum Beispiel, dass die MMOs seit Jahren nur so schnell levelbar sind, man also meist noch innerhalb des ersten Monats max. Level ist, weil man damit Gelegenheitsspielern ermöglichen will selbst schneller im Endcontent sein zu können um diesen spielen zu können. Diese Aussagen gab es von diversen Entwicklern und ist nur ein Beispiel wie das Genre für Gelegenheitsspieler verbogen wurde.
Ja mag ich auch nicht. Ich sehe es so das hier zu viel vermixt ist. Der Entwickler entscheidet sich dafür die Gelegenheitsspieler anzusprechen. Muss man nicht mögen, dann sollte man sich eben eignestehen das dieses Genre nichts für einen ist weil man ihm entwachsen ist. (Um die Logik mal komplett um zudrehen die du verwendet hast).
Ich mag diesen Trend auch nicht, aber darum muss ich nicht zu nem Kreuzzug aufbrechen und versuche trotzdem mehr als nur Schwarz und Weiß zu sehen.
Nennt sich Hausregel ist bei sehr sehr vielen Spielen Gang und Gebe das Regeln die einem Nicht passen angepasst werden. Nimmt ein an sich simples Spiel wie Rommé und Spiel mit verschiedenen kreisen ohne vorher die Regeln abzugleichen funktioniert das nicht weil es jeder in irgend nem Punkt anders Spielt.
Und wieso soll man nicht über ne Regel diskuttieren dürfen die man blöd findet? Evtl. hat man eine bessere Passendere Regel..der Schreiber von den Regeln ist nicht der allwissende Rosa Einhorn Gott der alles perfekt macht.
Zu viele diskutieren aber nicht, zu viele ignorieren einfach Regeln und machen sich ihre eigenen. Manche bilden sich auch ein es gäbe keine Regeln in MMOs und daher müssten sie sich auch an keine halten. Man sieht doch wunderbar z.B. an den Exploit Ausnutzern, in so gut wie jedem MMO steht in den AGBs, das Exploit nutzen unerwünscht ist und zum Bann führen kann. Hält das die Spieler ab? Nö, die haben sogar noch die Frechheit und lassen so Sprüche wie "Wenn wir keine Exploits ausnutzen sollen, sollen sie keine einbauen!" los.
Genauso wie es Würfeldreher am Spieltisch gibt. Ich verstehe nicht warum es jemand macht, aber Fakt ist es wird gemacht.
Zu viele können einfach nicht akzeptieren, dass sie sich an Regeln zu halten haben, wenn sie bei einem MMORPG mitspielen wollen. Zu viele glauben inzwischen das MMORPG hat sich gefälligst an sie anzupassen und nicht sie sich an das MMORPG. Und das ist eben nur die Spitze des Eisbergs, weiter unten kommen eben auch noch gewisse Gelegenheitsspieler dazu, die erwarten genauso behandelt zu werden wie Vielspieler, schließlich haben sie ja auch für das Spiel gezahlt, also wollen sie auch 100% des Contents spielen können.
Ja gibt es. Auch hier ist wieder der Entwickler der das letzte Wort hat.
Bezahlmodell != Vereinfachung, Causalisierung,......
Siehe oben, so einfach ist es eben nicht zu trennen.
Wo wir wieder bei Schwarz weiß denken sind. Klar ist das alles irgendwo zusammenhängend. Aber weder führt ein Bezahlmodell zum unweigerlichen Niedergang, wie zur Wunderheilung der Spielerschaft.


Ich würde jedenfalls kein MMORPG nach Spielzeit zahlen wollen bzw. auch nicht spielen wollen, ständig nur "mach schnell, sonst muss ich noch ne Stunde zahlen"... nein danke, gemütliches Spielen wäre dann endgültig Geschichte und unsere Stressgesellschaft hat endgültig gewonnen.
Eine Minutengenaue/Stunden Abrechnung wäre für mich nichts. Außerdem ist ein Tagespass ja keine entweder oder Sache. Nur eine weitere Option.
Und so lange er keine Extrabehandlung erwartet, ist ja alles ok. Gelegenheitsspieler erwarten aber zu oft eine Extrabehandlung weil sie weniger spielen können. Wenn das MMO dann dahin gehend angepasst wird wirkt sich das IMMER negativ für die Vielspieler aus. Vor allem ist das aber meist ein Kompromis, was heißt am Ende will man es wieder Jedem recht machen und macht es Niemandem recht.
Auch hier ist wieder der Entwickler schuld wenn er dem nachgibt. Denn diese Denkweise ich bezahle das selbe wie alle anderen und soll deshalb auch alles haben/erreichen/sehen können wie der rest ist IMO falsch. Und dem nachzugeben ist eben dann eine falsche Entscheidung von so manchem Entwickler.


Grad eine Idee wo ich mal Advocatus Diaboli Spiele und mich interessieren würde wer bei diesem Gedankenspiel falsch liegt.
Ich bin Vielspieler, deshalb hab ich den Content auch schneller durchgespielt als der Durchschnitt. Es gibt aber nichts mehr zu tun weil der Entwickler sich am Durchschnitt Orientiert. Was bleibt mir beim starren Bezahlmodell ausser zu kündigen. Ich meine ich hätte ja noch für 2 Tage die Woche was zu tun im Spiel bis zum nächsten Patch der dann wieder genug nachliefert. Aber ohne eine Option nur diese Tage zu bezahlen ist es mir das Spiel nicht wert.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von Sindri »

Wen juckts? Dann sollen sie das Spiel F2P machen. Hat SWT TOR auch nicht geschadet. Die haben allein durch Kartellmünzen(Cash-Shop Währung, die man auch als Abo-Spieler kriegt) im Geschäftsjahr 2013, 140 millionen Dollar Umsatz gemacht.
Und kein normaler Mensch der MMO spielen will, nutzt das F2P System von SWTOR.

Sollen sie machen. Mir ejal. Hauptsache Content kommt weiterhin.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von Cheraa »

Balmung hat geschrieben:
MattWii hat geschrieben:Als buy to play sicherlich interessant, aber im Abo, gerade bei meiner begrenzten Zeit, hat TESO gar keine Chance!
Und das ist eben genau diese Einstellung, die das MMO Genre kaputt gemacht hat. Anstatt einfach zu sagen "das MMO Genre ist nichts für mich, viel zu wenig Zeit dafür" erwarten Spieler seit Jahren, dass die MMOs sich gefälligst an sie anzupassen haben, sprich sie müssen auch mit wenig Zeit unbedingt spielbar sein und dann möglichst noch so erfolgreich wie bei Vielspieler. Genau das hat die Kernelemente der MMOs über Jahre immer mehr zerstört, will aber natürlich nur Niemand hören.
Das sehe ich nicht so. Nur bekommt es kaum ein Publisher gescheit hin.
Hier macht es Blizzard aus meiner Sicht genau richtig.

Es bietet für absolute Causals Content an in Form von Random BGs und Ashran (PvP) und Heroic Dungeons, sowie LFR (PvE).
Dann gibt es Content für Normale Gamer in Form von Arena (PVP), Challenge Mode und Normal Raids (PvE).
Für die Hardcore Gamer gibt es dann noch zusätzlich Rated BGs (PvP), Heroic und Mythic Raids (PvE).

Daneben natürlich noch endlos Content in Form von Rares, Garnison, alte Raids, Pet Battles, Acheologie usw.

Den 13€ Abo Joker finde ich letztlich eh lächerlich. Selbst wenn man nur 1 Stunde pro Tag spielen würde, was für ein Hobby wirklich nicht viel ist, dann kommt man auf 30 Stunden im Monat.

Wie viele Singleplayer Spiele bieten denn heute für 13€ rund 30 Stunden Spielzeit?
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von johndoe984149 »

Sindri hat geschrieben:Wen juckts? Dann sollen sie das Spiel F2P machen. Hat SWT TOR auch nicht geschadet. Die haben allein durch Kartellmünzen(Cash-Shop Währung, die man auch als Abo-Spieler kriegt) im Geschäftsjahr 2013, 140 millionen Dollar Umsatz gemacht.
Und kein normaler Mensch der MMO spielen will, nutzt das F2P System von SWTOR.

Sollen sie machen. Mir ejal. Hauptsache Content kommt weiterhin.
Umsatz heißt nicht gewinn :D
Wieviele Server sind noch Aktive ? soviel ich weiß 3 (PVE/PVP/Rollen Spiel)
unteren Level Plneten sind noch Recht gefüllt je weiter nach oben je leerer wird es.
Erstellung des MMO + Folge Kosten und Content da bleibt nicht viel übrieg an Gewinn und der Rest ist Illusion.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von FuerstderSchatten »

Cheraa hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:
MattWii hat geschrieben:Als buy to play sicherlich interessant, aber im Abo, gerade bei meiner begrenzten Zeit, hat TESO gar keine Chance!
Und das ist eben genau diese Einstellung, die das MMO Genre kaputt gemacht hat. Anstatt einfach zu sagen "das MMO Genre ist nichts für mich, viel zu wenig Zeit dafür" erwarten Spieler seit Jahren, dass die MMOs sich gefälligst an sie anzupassen haben, sprich sie müssen auch mit wenig Zeit unbedingt spielbar sein und dann möglichst noch so erfolgreich wie bei Vielspieler. Genau das hat die Kernelemente der MMOs über Jahre immer mehr zerstört, will aber natürlich nur Niemand hören.
Das sehe ich nicht so. Nur bekommt es kaum ein Publisher gescheit hin.
Hier macht es Blizzard aus meiner Sicht genau richtig.

Es bietet für absolute Causals Content an in Form von Random BGs und Ashran (PvP) und Heroic Dungeons, sowie LFR (PvE).
Dann gibt es Content für Normale Gamer in Form von Arena (PVP), Challenge Mode und Normal Raids (PvE).
Für die Hardcore Gamer gibt es dann noch zusätzlich Rated BGs (PvP), Heroic und Mythic Raids (PvE).

Daneben natürlich noch endlos Content in Form von Rares, Garnison, alte Raids, Pet Battles, Acheologie usw.

Den 13€ Abo Joker finde ich letztlich eh lächerlich. Selbst wenn man nur 1 Stunde pro Tag spielen würde, was für ein Hobby wirklich nicht viel ist, dann kommt man auf 30 Stunden im Monat.

Wie viele Singleplayer Spiele bieten denn heute für 13€ rund 30 Stunden Spielzeit?
So gut wie jedes, das ich kenne, wenn man es im Steam Deal kauft.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von Sindri »

Shackal hat geschrieben:Umsatz heißt nicht gewinn :D
Wieviele Server sind noch Aktive ? soviel ich weiß 3 (PVE/PVP/Rollen Spiel)
unteren Level Plneten sind noch Recht gefüllt je weiter nach oben je leerer wird es.
Erstellung des MMO + Folge Kosten und Content da bleibt nicht viel übrieg an Gewinn und der Rest ist Illusion.
140 Millionen nur durch Microtransaction, sprich Kartellmünzen! Da enstehen keine weitere Kosten. Oder meinst es gibt irgendwo eine Mine in der sie Kartellmünzen abbauen und Arbeiter fürs erstellen von Kartellmünzen bezahlen müssen?
Der einzige Kostenpunkt wäre die Steuer. Dann kommen nochmal die Abogebühren etc. dazu.
TOR geht es mittlerweile wirtschaftlich gut. Die haben ihre Kosten längst eingefahren und verdienen gutes Geld mit dem Spiel.
Wenn das gleiche mit TESO passiert, wäre es schade aber es würde dem Spiel nicht das Genick brechen. Ganz im Gegenteil es könnte das Spiel nochmal kurzzeitig beleben, so wie es bei SWTOR der Fall war.
Abgesehen davon, daß die Lizenzkosten von Star Wars ein Hauptkostenpunkt sind. Das Problem hat Teso nicht. Die Kosten für die Entwicklung und Instandhaltung(Megaserver) sind, vermute ich, geringer als bei SWTOR.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von johndoe984149 »

Sindri hat geschrieben:
Shackal hat geschrieben:Umsatz heißt nicht gewinn :D
Wieviele Server sind noch Aktive ? soviel ich weiß 3 (PVE/PVP/Rollen Spiel)
unteren Level Plneten sind noch Recht gefüllt je weiter nach oben je leerer wird es.
Erstellung des MMO + Folge Kosten und Content da bleibt nicht viel übrieg an Gewinn und der Rest ist Illusion.
140 Millionen nur durch Microtransaction, sprich Kartellmünzen! Da enstehen keine weitere Kosten. Oder meinst es gibt irgendwo eine Mine in der sie Kartellmünzen abbauen und Arbeiter fürs erstellen von Kartellmünzen bezahlen müssen?
Der einzige Kostenpunkt wäre die Steuer. Dann kommen nochmal die Abogebühren etc. dazu.
TOR geht es mittlerweile wirtschaftlich gut. Die haben ihre Kosten längst eingefahren und verdienen gutes Geld mit dem Spiel.
Wenn das gleiche mit TESO passiert, wäre es schade aber es würde dem Spiel nicht das Genick brechen. Ganz im Gegenteil es könnte das Spiel nochmal kurzzeitig beleben, so wie es bei SWTOR der Fall war.
Abgesehen davon, daß die Lizenzkosten von Star Wars ein Hauptkostenpunkt sind. Das Problem hat Teso nicht. Die Kosten für die Entwicklung und Instandhaltung(Megaserver) sind, vermute ich, geringer als bei SWTOR.
Du meinst sonst nichts ? :P
Gehn wir mal die Investionen des MMO an :)
Wie wäre es mit den ganzen Content der produziert werden muss und Geld kostet.
Wie wäre der betrieb der Server.
Aber Abbo Kunden bekommen eine recht große X anzahl Kartellmünzen und die werden dann als Verkauf hoch gerechnet.
Ich hatte ein Online bekannten der es noch vor ca 6 Monate Spielte und der mir auch mitteilte was abgeht.
Aber es gab mal eien Kosten Rechnung und da war nur ein gewinn von 5 Mil Dollar nach Unkosten also nicht so dolle wie du es gerne darstellst und ist so ca 1 Jahr her.
Aber kein Problem du kannst Glauben was immer du Glauben willst.
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dx1
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von dx1 »

Balmung hat geschrieben:Und? Mir scheint du hast mein Beispiel gar nicht verstanden, ein MMORPG in dem nur Gelegenheitsspieler spielen gibt es keine Vielspieler. Könnte so ein MMO funktionieren?
Dein angenommenes Gelegenheitsspieler-MMORPG funktioniert. Keine Ahnung, ob es exisitiert, aber für Deine Frage, ob es funktionieren könnte, hast Du Existenz und Funktion voraus gesetzt. Immerhin spielen in diesem angenommenen Gelegenheitsspieler-MMORPG Gelegenheitsspieler und bezahlen auch dafür. Die Nachfrage durch Gelegenheitsspieler ist da, der Entwickler bietet das passende Spiel für Gelegenheisspieler an, Geld fließt, es funktioniert. :wink:
Balmung hat geschrieben:Es geht hier nicht darum zu argumentieren wieso Gelegenheitsspieler keine MMOs spielen sollten, es geht darum warum sie nicht die Zielgruppe eines MMOs sein können.
Die Gelegenheitsspieler müssen von den Entwicklern als Zielgruppe bedacht werden, um die Nachfrage nach dem Spiel zu erhöhen. Wenn von 100 treuen Vielspielern 99 für immer abspringen, dafür aber 200 Gelegenheitsspieler für einen Monat bezahlen und 200 andere Gelegenheitsspieler im nächsten Monat und so weiter, dann hat der Anbieter mit dem für treue Vielspieler verdorbene MMO seinen Umsatz trotzdem mehr als verdoppelt. (Hier stand erst "verdreifacht", was natürlich falsch war. *g*) Ich kenne die Zahlen nicht, aber wenn Gelegenheitsspieler für Anbieter von MMOs wirtschaftlich nicht vorteilhaft wären, dann würden die Anbieter ihre Spiele nicht so gestalten, dass Gelegenheitsspieler dafür bezahlen — und sei diese Bezahlung auch nur ebenso gelegentlich.

Und dann ist es der Vielspieler, der nicht mehr zur Zielgruppe gehört. Du gehst offenbar davon aus, dass MMOs auf einem "Nachfragemarkt" gehandelt werden — einem Markt, an dem die Käufer Preis und/oder Leistung bestimmen. Dem ist aber nicht so. Es ist ein ganz normaler Markt: Viele Anbieter buhlen um viele Nachfrager, wobei die MMO-Anbieter nicht nur mit anderen MMO-Anbietern konkurrieren, sondern auch mit jedem anderen Anbieter von Mehrspieler- und Einzelspielerspielen. Der Wettbewerb dreht sich dabei auch nicht nur um das Geld der potentiellen Käufer, sondern auch um deren verfügbare Zeit. An dem Punkt wird es dann richtig kompliziert.
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Sindri
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von Sindri »

Shackal hat geschrieben:Du meinst sonst nichts ? :P
Gehn wir mal die Investionen des MMO an :)
Wie wäre es mit den ganzen Content der produziert werden muss und Geld kostet.
Wie wäre der betrieb der Server.
Aber Abbo Kunden bekommen eine recht große X anzahl Kartellmünzen und die werden dann als Verkauf hoch gerechnet.
Ich hatte ein Online bekannten der es noch vor ca 6 Monate Spielte und der mir auch mitteilte was abgeht.
Aber es gab mal eien Kosten Rechnung und da war nur ein gewinn von 5 Mil Dollar nach Unkosten also nicht so dolle wie du es gerne darstellst und ist so ca 1 Jahr her.
Aber kein Problem du kannst Glauben was immer du Glauben willst.
Lasst es doch mal gut sein mit deinen Online Bekannschaften. Die interessieren net, wenn ich dir mitteile, daß EA/Bioware 140 Millionen Umsatz mit MTA macht. Jedesmal die gleiche Leier...
Der Content der für den Verkauf produziert erfordet keine Raketenwissenschaft. Da stellste ein paar Grafiker hin und die machen dir ein paar lustige Sachen und die stellen sie dann in ihren Cash-Shop und das Zeug verkauft sich wie warme Semmeln.
Als Abospieler kriegst du sage und schreibe 500 Münzen jeden Monat. Davon kannste im Cash-Shop nix grosses kaufen. Entweder spart man sich das Zeug über Monate hinweg oder die Leute kaufen sich frisch abgebaute Kartellmünzen.

Selbst wenn die Zahl von 5 Millionen Reingewinn nach Steuer, Unkosten etc stimmen würde, was ich bezweifle, ist es kein Verlustgeschäft.
Muss ein MMO so bekloppte Zahlen wie WoW aufweisen? Nö, geht auch ohne und einge MMOs halten sich über Wasser und fahren Gewinne ein.
Da muss man nix glauben sondern einfach nur beobachten, eventl ein MMO selber spielen und dann eine Meinung bilden und nicht pseudo-ökonom-wissentschaftlich argumentieren.
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von unknown_18 »

Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben hier...
dx1 hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Und? Mir scheint du hast mein Beispiel gar nicht verstanden, ein MMORPG in dem nur Gelegenheitsspieler spielen gibt es keine Vielspieler. Könnte so ein MMO funktionieren?
Dein angenommenes Gelegenheitsspieler-MMORPG funktioniert. Keine Ahnung, ob es exisitiert, aber für Deine Frage, ob es funktionieren könnte, hast Du Existenz und Funktion voraus gesetzt. Immerhin spielen in diesem angenommenen Gelegenheitsspieler-MMORPG Gelegenheitsspieler und bezahlen auch dafür. Die Nachfrage durch Gelegenheitsspieler ist da, der Entwickler bietet das passende Spiel für Gelegenheisspieler an, Geld fließt, es funktioniert. :wink:
Nein, kann man nicht, weil das kein MMORPG mehr wäre sondern ein Spiel, das man anders betiteln müsste. So ein Spiel darf gerne gemacht werden, habe ich absolut nichts dagegen, ist halt nur nichts für mich.
Balmung hat geschrieben:Es geht hier nicht darum zu argumentieren wieso Gelegenheitsspieler keine MMOs spielen sollten, es geht darum warum sie nicht die Zielgruppe eines MMOs sein können.
Die Gelegenheitsspieler müssen von den Entwicklern als Zielgruppe bedacht werden, um die Nachfrage nach dem Spiel zu erhöhen. Wenn von 100 treuen Vielspielern 99 für immer abspringen, dafür aber 200 Gelegenheitsspieler für einen Monat bezahlen und 200 andere Gelegenheitsspieler im nächsten Monat und so weiter, dann hat der Anbieter mit dem für treue Vielspieler verdorbene MMO seinen Umsatz trotzdem mehr als verdoppelt. (Hier stand erst "verdreifacht", was natürlich falsch war. *g*) Ich kenne die Zahlen nicht, aber wenn Gelegenheitsspieler für Anbieter von MMOs wirtschaftlich nicht vorteilhaft wären, dann würden die Anbieter ihre Spiele nicht so gestalten, dass Gelegenheitsspieler dafür bezahlen — und sei diese Bezahlung auch nur ebenso gelegentlich.
Ich frage mich ja wann dieses "die armen armen Firmen" Argumentieren unter Spielern eigentlich anfangen hat? Kann mich nicht erinnern, dass vor 10 Jahren so argumentiert wurde. Dabei sagst du ja selbst, dass du keinen wirklichen Einblick hast, aber ständig wird immer davon ausgegangen, dass das so sein muss, weil man sonst kein MMO betreiben könnte. Ist natürlich für Gelegenheitsspieler eine schöne Sichtweise, zumal man diese genauso schwer widerlegen kann, aber genau darum nehme ich das Argument auch nicht wirklich ernst.

Ich stelle dann mal eine andere Frage: wann ging das denn los damit MMOs immer mehr für Gelegenheits Spieler freundlich zu gestalten? Erst nach dem etliche MMOs gefloppt sind, die den WoW Erfolg kopieren wollten. Erst als die Vielspieler immer mehr zu Heuschrecken mutierten, die von MMO zu MMO ziehen und ein nicht kleiner Teil jedes mal aufs neue hoffte endlich SEIN MMO gefunden zu haben, immer wieder enttäuscht wurden und selbst zu den MMO Durchspielen mutierten und zur Durchschnittsheuschrecke mutierten. Erst als der Markt so dermaßen mit MMOs überschwemmt wurde, dass es nicht mehr funktionieren konnte. Erst als die Firmen merkten, dass man damit auf lange Sicht viel besser verdienen kann als mit Spielern, die sich wirklich in das MMO einbrachten und etwas dafür leisteten und nicht nur spielten.

Kurz: erst als es bereits mit den MMOs abwärts ging hat man die MMOs auf die breite Masse angepasst. Aber die spannendste Frage ist eh immer wieder warum es mit den MMOs abwärts ging, da hört man immer wieder die unterschiedlichsten und auch ziemlich Haarsträubendsten Aussagen.
Und dann ist es der Vielspieler, der nicht mehr zur Zielgruppe gehört. Du gehst offenbar davon aus, dass MMOs auf einem "Nachfragemarkt" gehandelt werden — einem Markt, an dem die Käufer Preis und/oder Leistung bestimmen. Dem ist aber nicht so. Es ist ein ganz normaler Markt: Viele Anbieter buhlen um viele Nachfrager, wobei die MMO-Anbieter nicht nur mit anderen MMO-Anbietern konkurrieren, sondern auch mit jedem anderen Anbieter von Mehrspieler- und Einzelspielerspielen. Der Wettbewerb dreht sich dabei auch nicht nur um das Geld der potentiellen Käufer, sondern auch um deren verfügbare Zeit. An dem Punkt wird es dann richtig kompliziert.
Nö, im Grunde ist da nichts kompliziert, die Firmen machen es erst kompliziert mit ihren ganzen Markt Analysen und Statistiken. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass dieser ganze Analysen/Statistiken Mist das Genre erst dort hin gebracht hat wo es heute steht.

Es bräuchte nur ein anständiges MMORPG mit anständigem Service für die Spieler (wie es ihn vor 10 Jahren mal gab) und es würde laufen. Gerade jetzt wo das Genre am Boden liegt, hätte man da richtig eine Chance dafür. So wie man den MMORPG Markt aber kaputt gemacht hat, wäre das natürlich mit einem erhöhten Risiko verbunden, weil auch ein Großteil der Spieler das Vertrauen in das Genre völlig verloren hat, und das heute, wo nur noch schnelles möglichst Risikofreies Geld zählt, auch keiner mehr eingehen will. Aber generell... nein, die Firmen machen es sich selbst schwer.
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sphinx2k
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Re: The Elder Scrolls Online: Sechsmonatige Abonnement-Optio

Beitrag von sphinx2k »

Balmung hat geschrieben: Nein, kann man nicht, weil das kein MMORPG mehr wäre sondern ein Spiel, das man anders betiteln müsste. So ein Spiel darf gerne gemacht werden, habe ich absolut nichts dagegen, ist halt nur nichts für mich.
Sondern? Im Prinzip ist MMORPG ( Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) eine 0 Aussage wie MOBA (Multiplayer Online Battle Arena -> Ergo UT, Starcraft,..... jedes x beliebige Online spiel).
Ab wann ist es Massively? Reine devinitionsfrage
Multiplayer hat auch CoD.
Online...sind heute schon Singelplayer spiele *würg*
Rollenspiel kann man auch mit nem Chat Programm betreiben.

Es bleibt also egal wie man es dreht und wendet ein MMORPG. Da müsste man schon wie in der Musik anfangen Sub-Genres zu bilden.

Ich stelle dann mal eine andere Frage: wann ging das denn los damit MMOs immer mehr für Gelegenheits Spieler freundlich zu gestalten? Erst nach dem etliche MMOs gefloppt sind, die den WoW Erfolg kopieren wollten. Erst als die Vielspieler immer mehr zu Heuschrecken mutierten, die von MMO zu MMO ziehen und ein nicht kleiner Teil jedes mal aufs neue hoffte endlich SEIN MMO gefunden zu haben, immer wieder enttäuscht wurden und selbst zu den MMO Durchspielen mutierten und zur Durchschnittsheuschrecke mutierten. Erst als der Markt so dermaßen mit MMOs überschwemmt wurde, dass es nicht mehr funktionieren konnte. Erst als die Firmen merkten, dass man damit auf lange Sicht viel besser verdienen kann als mit Spielern, die sich wirklich in das MMO einbrachten und etwas dafür leisteten und nicht nur spielten.

Kurz: erst als es bereits mit den MMOs abwärts ging hat man die MMOs auf die breite Masse angepasst. Aber die spannendste Frage ist eh immer wieder warum es mit den MMOs abwärts ging, da hört man immer wieder die unterschiedlichsten und auch ziemlich Haarsträubendsten Aussagen.
Ist ein Henne Ei Problem wird man keine richtige Antwort für finden.

Es bräuchte nur ein anständiges MMORPG mit anständigem Service für die Spieler (wie es ihn vor 10 Jahren mal gab) und es würde laufen.
Voraussetzung man Produziert es Indy like für die kleine Zielgruppe die es interessieren würde. Im großen Stiel muss es zwangsweise scheitern. Denn auch die Spieler die vor 10 Jahren noch Schüler/Student waren haben heute Arbeit/Familie,.... also weniger Zeit für ihre Hobbys. Die durchschnittliche MMORPG Spieler wird nun mal heute erheblich älter sein.
Gerade jetzt wo das Genre am Boden liegt, hätte man da richtig eine Chance dafür.
Liegt es? Auf die schnelle hab ich hier eine Datenerhebung gefunden:
http://www.everest-gaming.org/spielerzahlen-mmorpgs/
Wie gut die Liste ist weiß ich nicht. Aber alleine was Blizzard grad wieder für einen Ausschlag nach oben mit Abonnenten erfahren hat ist weit entfernt von Tot.
Sagen wir also so es gibt keine/nicht ausreichend MMORPGs die dir zusagen am Markt, das Sub-Genre ist also tot.