Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinnigkeit des 100-Dollar-Pakets

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Kajetan
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von Kajetan »

ChrisJumper hat geschrieben:Ich bin halt sehr überrascht wenn man zunehmend Zahlen liest wie: pcgameshardware.de: Einnahmen durch Mikrotransaktionen bei League of Legends fast 1 Milliarde US-Dollar - WoW mit gutem Ergebniss

Genau Zahlen von Verkäufen werden ja eh nicht veröffentlicht weder die Abgesetzte Summe eines Spieles in digitaler oder Box-Varianten noch die damit erzielten Umsatz. Aber schaut man sich diese Zahlen an, wird einem doch sehr schnell klar welchen Vorteil Unternehmen haben können die so etwas anbieten.
Das Zauberwort heisst "können". Das muss sich nicht automatisch rentieren. Auch heisst das nicht, dass man "nur noch" mit DLC Geld verdienen kann. Denn Du sagtest ja "nur noch":
Es rechnen sich nur noch die Unternehmungen die DLCs und für die Spieler ein lukratives Marktmodell anbieten.
Und das stimmt so nicht. Es besteht die Chance damit gutes Geld verdienen, wenn es zum Umfeld und Spiel passt. Andere Umfelder und Spiele werden anders bedient, wo DLC und Microtransaktionen vielleicht sogar schädlich sein können. Es kommt halt immer darauf an und mittlerweile ist der Markt groß genug, dass Platz für alle ist.
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Nekator
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von Nekator »

Sein grösstes Problem an dem Scheiß, ist also, dass er nicht genug Geld ausgeben konnte.. toll
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breakibuu
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von breakibuu »

Nekator hat geschrieben:Sein grösstes Problem an dem Scheiß, ist also, dass er nicht genug Geld ausgeben konnte.. toll
Was soll sonst das Problem sein?
Ob Miktrotransaktionen jetzt gut oder schlecht sind, sei einfach mal dahingestellt - aber wenn man ein 100 Dollar Paket anbietet, sollte es auch genügend Content geben um diese 100 Dollar "sinnvoll" (mich schüttelts nen bisschen wenn ich 100 Dollar Miktrotransaktionen und sinnvoll in einem Satz schreib...) auszugeben.
relain
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von relain »

Hier wieder der Bote mal wieder Teil der Belustigung - anstelle dass man die Botschaft als Problem erkennt.
Es geht bei dieser News darum:

+Die 100 Dollar bieten spielerisch keinen Gegenwert (nach dem ausreichend Rüstung gekauft wurde, bleiben 56 Dollar übrig)
+Das Spiel wurde so entworfen, dass es Kaufanreize schafft (verzögerter Spielablauf, wie vom Tester beschrieben) - das Prinzip "Optional" steht hier zur Diskussion.
+Ein Vollpreistitel bietet Mikrotransaktionen an.
+Die Mikrotransaktionen liegen bei sagenhaften 99 Dollar (Branchenrekord?) für einen 60 Euro AAA-Titel und führen den Namen "Mikrotransaktionen" per se ad absurdum.

Aber anstelle sich darüber Gedanken zu machen, was wir Consumer auf den Gabentisch bekommen, beömmelt ihr Euch über den Berufstitel und die "Dummheit", dass er das Geld ausgegeben hat.

Und zudem könnte man in diesem Kontext NOCH MAL darüber sinnieren, warum ein angeblich kritisches Magazin diesem fehlerhaften und embargobelasteten Titel eine 79% bekommt - und eine offensichtliche Kundenbenachteiligung (Bugs, Mikrotransaktionen, Unterdrückung der Presseberichterstattung) keiner Einfluss auf die Wertung hat.

Mein Fazit: 4Players belohnt nachweislich das Verhalten von Ubisoft mit einer hohen Wertung (die bares Geld für den Publisher wert ist). Und das "Volk", also wir Leser, machen sich über Leute lustig, die angeblich so doof sind, und mal den Wert des 99 Dollar Paketes zu testen. Das wäre übrigens eine Aufgabe für 4 Players gewesen - unter dem Stichpunkt "kritische" Berichterstattung. Gute Nacht Marie!
Baralin
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von Baralin »

1. Den Trend zu Microtransaktionen finde ich jetzt nicht gerade super. Aber Ubisoft macht ja erst mal nur ein Angebot, was man ablehnen kann - solange sich das jeweilige Spiel auch ohne Echtkohle vernünftig durchspielen lässt.
2. Ich persönlich finde es ja total bescheuert, 100 Dollar für Mikrotransaktionen auszugeben, aber wer das unbedingt machen will - bitte. Für das Geld sollte natürlich auch ein Gegenwert vorhanden sein. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob das Problem nicht war, dass er das Paket so spät gekauft hat. Aber ein Spiel kaufen und gleich direkt am Anfang 100 Dollar auszugeben, um den Char zu pimpen, wäre ja auch ziemlich schräg. Vor allem, da die AC-Reihe bisher nicht gerade für ihren hohen Schwierigkeitsgrad bekannt war.
relain
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von relain »

Baralin hat geschrieben:1. Den Trend zu Microtransaktionen finde ich jetzt nicht gerade super. Aber Ubisoft macht ja erst mal nur ein Angebot, was man ablehnen kann - solange sich das jeweilige Spiel auch ohne Echtkohle vernünftig durchspielen lässt.
2. Ich persönlich finde es ja total bescheuert, 100 Dollar für Mikrotransaktionen auszugeben, aber wer das unbedingt machen will - bitte. Für das Geld sollte natürlich auch ein Gegenwert vorhanden sein. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob das Problem nicht war, dass er das Paket so spät gekauft hat. Aber ein Spiel kaufen und gleich direkt am Anfang 100 Dollar auszugeben, um den Char zu pimpen, wäre ja auch ziemlich schräg. Vor allem, da die AC-Reihe bisher nicht gerade für ihren hohen Schwierigkeitsgrad bekannt war.
Ob jemand "bescheuert" oder "nicht bescheuert" ist, steht hier eigentlich nicht zur Debatte. Wenn du aber glaubst, dass du als Nichtkäufer von Mikrotransaktionen NICHT von dem Ingame-Shop betroffen bist, nur weil du kein virtuellen Schrempel kaufst, dann täuscht du dich.

Warum werden Ingameshops in Vollpreis-Titeln angeboten? Weil es der Kunde will? Nein, weil es um Erlössteigerung pro verkauftem Produkt gibt. Und weil die Presse es aktzeptiert.

Mikrotransaktionen, wie sie jetzt Ubisoft ausrollt, werden bei Erfolg natürlich Auswirkungen auf Game- und Leveldesign haben. Spiele werden zunehmend so gestaltet, dass ein möglichst großer Ingame-Kaufanreiz entsteht. Wie das erreicht wird, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es kann sein, dass du länger brauchst für ein Level, als eigentlich für das Gamedesign sinnvoll wäre. Evtl. werden manche Levels gar nicht mehr spielbar sein, ohne dass du kurz mal 10 Euro ingame (!!) ausgibst. Wichtig dabei ist, dass es möglichst bequem von statten gehen sollte. Dabei gilt auch die Abkoppelung des echten Geldes vom Spielerlebnis - Fantasiewährung zu bezahlen, wie diese Helixcredits, tut halt weniger weh als 3 Euro für ne neue Kapuze zu bezahlen.

Um es mal konkret runterzubrechen, wie könnte das bei AC aussehen? Du stehst vor einer tollen Kirche, klickst auf "betreten" und erhälst dann die Nachricht, dass die "Wache" von dir 100.000 Dukaten will. Du kannst dir die Dukaten erspielen (dauert dann 5 Stunden Grinding) oder mal schnell für 9.99 Euro kaufen. Du willst einen Endboss besiegen scheiterst aber daran, weil dein Alter Ego nicht auf dem passenden Level ist. Kein Problem, kauf dir beim Doktor ingame ein Boost Pack. Oder grinde dich durch 40 Kampfmissionen. Das ist teilweise schon da, bzw. das wird Industriestandard ab 2015.

Unterm Strich wird dann immer das gleiche schwache Argument aus der Mottenkiste geholt: "Hey, du musst ja nicht kaufen. Du kannst es auch so lösen!"

Klar kannst du es - nur werden Produktmanager sich hinsetzen und das Gamedesing in Richtung Monetarisierung drücken bis der Spielspass ohne Kaufitems auf der Strecke bleibt. Wer es nicht glaubt, soll man die Ingame-Items zwischen AC:U und AC: BF vergleichen. Evolution im SInne des Shareholders.

Und alles so "Yeah!" :lol:
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KATTAMAKKA
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von KATTAMAKKA »

Genau das ist der Punkt . Die Games werden so designt das Microtransaktionen funktionieren . Die Games sind eh schon fad genug und sie trimmen sie jetzt jedes Jahr noch mehr in die Richtung noch mehr Kohle abschöpfen und sonst nichts. Mal schauen was ihnen nächstes Jahr in Sachen Kohle abschöpfen einfällt.

Dieses Jahr ist es ja der Season Pass wo offentsichtlich ist das er a die reinste Verarsche in Sachen Inhalt ist ( und das bei jedem Game) und b ganz klar Inhalt vom Game entfernt wurde um es in den Season Pass zu stecken und so das Game durch die Hintertüre um 30 oder Mehr Prozent zu verteuern

Die Games werden also nicht besser sondern immer fader und ganz speziel betrifft das die AAABeta Games
WizKid77
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von WizKid77 »

Die Lösung ist an sich ja einfach in dem man Spiele die auf Mikrotransaktionen, DLC oder Season Pass aufbauen einfach mal nicht kaufen tut. Leider gibts da Draußen zu viele Suchtis oder Kinder mit zu viel Taschengeld die kein Wertgefühl besitzen. Also funktioniert das Model leider in den Augen der Publisher.
Deswegen wird es zukünftig weiterhin halberzählte Geschichten wie bei Destiny geben, wo man für monatlich wie bei einem MMO für die "erweiterten Inhalte" zahlen darf, damit man das Spiel irgendwann komplett erleben kann.
Allein bei all diesen dämlichen Smartphone Spielen zeigt sich doch, daß das Model mit Miktrotransaktionen läuft. Die Käufer sind zu geizig 20-40€ für ein richtiges Spiel auszugeben, holen sich lieber ein kostenloses oder sehr sehr günstiges Spiel und bezahlen am Ende deutlich mehr für son Rotz.
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sourcOr
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von sourcOr »

relain hat geschrieben: Um es mal konkret runterzubrechen, wie könnte das bei AC aussehen? Du stehst vor einer tollen Kirche, klickst auf "betreten" und erhälst dann die Nachricht, dass die "Wache" von dir 100.000 Dukaten will. Du kannst dir die Dukaten erspielen (dauert dann 5 Stunden Grinding) oder mal schnell für 9.99 Euro kaufen. Du willst einen Endboss besiegen scheiterst aber daran, weil dein Alter Ego nicht auf dem passenden Level ist. Kein Problem, kauf dir beim Doktor ingame ein Boost Pack. Oder grinde dich durch 40 Kampfmissionen. Das ist teilweise schon da, bzw. das wird Industriestandard ab 2015.
Turn10 wurden erst dafür gerügt von Presse und von Seiten der Spieler, dass zuviel Gegrinde erforderlich war (ob zurecht oder nicht, keine Ahnung). Jetzt meinst du, dass das ab 2015 durchgewunken wird? Na, da wäre ich mir nicht so sicher. Klingt alles wie aus einem feuchten Traum eines Aktionärs, scheitert aber tatsächlich dann doch noch an der öffentlichen Wahrnehmung des ganzen.
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Filindrah
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von Filindrah »

Vielleicht sind wir einfach nur "zu alt für diesen Scheiß". Vielleicht habe die heutigen Spieler einfach zu wenig Zeit um zu sammeln? Gut, ich verstehe sowieso nicht wozu überhaupt spielt wen man sich den Weg zum Ziel einfach kauft anstatt den Weg einfach gehen. Man könnte sich auch einfach ein paar Lets plays anschauen, oder?
Grimmjow
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von Grimmjow »

Tailog hat geschrieben:Vielleicht sind wir einfach nur "zu alt für diesen Scheiß". Vielleicht habe die heutigen Spieler einfach zu wenig Zeit um zu sammeln? Gut, ich verstehe sowieso nicht wozu überhaupt spielt wen man sich den Weg zum Ziel einfach kauft anstatt den Weg einfach gehen. Man könnte sich auch einfach ein paar Lets plays anschauen, oder?
die heutigen spieler haben genauso viel zeit wie die spieler von vor über 10 jahren.
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Filindrah
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von Filindrah »

Grimmjow hat geschrieben:
Tailog hat geschrieben:Vielleicht sind wir einfach nur "zu alt für diesen Scheiß". Vielleicht habe die heutigen Spieler einfach zu wenig Zeit um zu sammeln? Gut, ich verstehe sowieso nicht wozu überhaupt spielt wen man sich den Weg zum Ziel einfach kauft anstatt den Weg einfach gehen. Man könnte sich auch einfach ein paar Lets plays anschauen, oder?
die heutigen spieler haben genauso viel zeit wie die spieler von vor über 10 jahren.
Aber warum sonst sind Mikrotransaktionen erfolgreich? Wenn sie es nicht währen hätten die Publischer die Idee doch schon längst ins Nervana verfrachtet. Oder sind die Spiele mit Mikrotransaktionen von der Dauer absichtlich länger gemacht worden. Bei Dead Space 3 habe ich davon nichts gemerkt.
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crewmate
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von crewmate »

Tailog hat geschrieben:
Grimmjow hat geschrieben:
Tailog hat geschrieben:Vielleicht sind wir einfach nur "zu alt für diesen Scheiß". Vielleicht habe die heutigen Spieler einfach zu wenig Zeit um zu sammeln? Gut, ich verstehe sowieso nicht wozu überhaupt spielt wen man sich den Weg zum Ziel einfach kauft anstatt den Weg einfach gehen. Man könnte sich auch einfach ein paar Lets plays anschauen, oder?
die heutigen spieler haben genauso viel zeit wie die spieler von vor über 10 jahren.
Aber warum sonst sind Mikrotransaktionen erfolgreich? Wenn sie es nicht währen hätten die Publischer die Idee doch schon längst ins Nervana verfrachtet. Oder sind die Spiele mit Mikrotransaktionen von der Dauer absichtlich länger gemacht worden. Bei Dead Space 3 habe ich davon nichts gemerkt.
Microtransactions sind nicht beliebt. Höchstens toleriert. Bei Dead Space wurden sie scharf kritisiert und waren einer der Gründe, weshalb der Teil nicht gut aufgenommen wurde. Neben all den anderen Kritikpunkten. So wie bei ACU auch der technische Aspekt die vorrangige Kritik ist.
In F2P Spielen sind sie eben das Mittel zur Monetarisierung.
relain
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von relain »

Mikrotransaktionen (welche bei 99 Dollar keine mehr sind) sind erst durch die heutige Infrastruktur möglich. Nur mit einer Online-Accountbindung, die wiederum an ein Zahlungssystem gebunden ist, macht das möglich. Das setzt auch voraus, dass die kritische Masse an Kunden bereits über einen Online-Zugang verfügt.


Origins, uPlay sowie die Konsolensysteme wurde nicht eingeführt, um den Kunden einen Service zu bieten, sondern ein Zahlungssystem und ein DRM auszurollen. Nur so konnte Micropayment realisiert werden. Natürlich hat man den Leuten etwas von "kostenlosen Inhalten", bessere Inhalte oder, wie bei SIM City, gar Cloud-Rechenkraft versprochen. Die Wahrheit ist: Dayone Patches und eben Ingame-Shops.

Im "freien" Internet ist es noch nicht so weit, daher kann man mal nicht eben 20 Cent für einen Artikel auf 4Players bezahlen.

Weder sind die heutigen Spieler blöder als die früheren, noch umgekehrt. Aber die Konditionierung durch die vorhandene Infrastruktur ist eine andere. Was früher "geht ja mal gar nicht" war, ist heute "normal, muss man ja nicht machen".

@crewman:
Microtransactions sind äußerst beliebt (=benutzt) und lukrativ. Und sie werden, dank unkritischer Presse und Konsumenten, in Vollpreistiteln zum Standard gehören nächstes Jahr.

Ich empfehle dazu Tony Key (Ubisoft)
https://www.youtube.com/watch?v=fY5L95BOQTg

Zitat: Wir wollen die 60 Dollar Kunden zu 200 Dollar Kunden machen.
Zuletzt geändert von relain am 24.11.2014 13:48, insgesamt 2-mal geändert.
SectionOne
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Re: Assassin's Creed: Unity - Mikrotransaktionen: Die Unsinn

Beitrag von SectionOne »

relain hat geschrieben: Warum werden Ingameshops in Vollpreis-Titeln angeboten? Weil es der Kunde will? Nein, weil es um Erlössteigerung pro verkauftem Produkt gibt.
Natürlich will es der Kunde, zumindest ein bestimmter Kreis innerhalb der Käuferschaft! Du kannst keine Erlössteigerung erzielen wenn es nicht auch Spieler gibt die das Angebot zusätzliches Geld zu investieren annehmen! Wie ich zuvor schon geschrieben habe, es ist die gleiche Klientel die auch auf eBay digitale Güter kauft. Eher sogar noch mehr, das es wie im Fall von AC:U einfacher und legalisiert ist.