4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener Welten

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Mojo8367
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Mojo8367 »

Killbox hat geschrieben:
Mojo8367 hat geschrieben:du vergisst das mass effect 3 dieses ach so schlechte ende hatte.
damit war alles andere doch vollkommen egal un das spiel war schlecht un bioware eben automatisch auch.
Es war nicht ach so schlecht - es war eine Riesenenttäuschung und wurde der Trilogie in keinster Weise gerecht.
seh ich persönlich nich sooo schlimm, das ende war nich das epische das ich erwartet hätte klar.
auch waren diese drei wege nich so unbedingt toll auch klar.
für mich begann das emotionale ende schon viel früher als dann auf dieser station.
un um mal auszuholen, die reaper waren nun ja nur maschinen, erschaffen von überwesen. in ihre "programmierung" einzugreifen um sie nach den 3 möglichkeiten zu nutzen fand ich gar nich unklug als ende.
die präsentation un das was man sich vllt. erhofft hatte passte nich unbedingt.
aber eines hat das ende bei mir geschafft, ich saß danach noch ne weile vorm bildschirm un hab überlegt, alles nochmal zusammengefasst.
in so fern hat das ende eines erreicht es hat mich nich komplett kalt gelassen, im sinne "es is vorbei ok."
Marverino0
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Marverino0 »

Sorry, aber dieser 4Players-Talk klingt einfach nur schlecht.. dieses pure "Stützen" & bejahen der anderen Argumente und vorallem dieses Streben nach.. ich will doch ein Dragon Age Origins. Wieso wird hier überhaupt ein Gespräch geführt, die genannten Argumente könnte doch genau so gut ein Jörg ablesen bzw. vortragen.
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grisu_de
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von grisu_de »

Turritom hat geschrieben:
Killbox hat geschrieben:
Natkeren hat geschrieben:Da gebe ich dir Recht. Aber ich schreibe auch keine Spietests und veröffentliche diese. Ich persönlich darf einen Diablo 3 eine schlechte Note geben, weil es einfach nichts mehr für mich ist. Aber deshalb komme ich nicht auf die Idee es ein schlechtes Spiel zu nennen. Genau das tun aber die Tester in diesem Fall.
Deine Ausführungen sind mir ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehbar. Was sollte man denn deiner Ansicht nach konkret anders machen? Warum darfst du persönlich, wie du schreibst, D3 eine schlechte Note geben (ich behaupte Mal, ein Spiel, das du mit einer schlechten Note versiehst, ist für dich ein schlechtes Spiel), die Tester hier jedoch nicht?
Weil man selbst emotional an das Ganze rangeht und nur für sich selbst steht. Ein Spieletester hat eine Verantwortung und "sollte" seine Meinung ganz oft hinterfragen und mehr rational an das Ganze rangehen.
Bei solchen Argumenten habe ich immer immer erst den Verdacht, dass die Leute das gar nicht ernst meinen können. Aber dann wird mir im Anbetracht der Resonanz hier im Forum schnell klar, dass sie es wohl doch können. Ich schiebe das dann meist auf die geistige Reife. Es tut mir leid, wenn das beleidigend klingen mag, aber das ist es nicht. Ich kann es mir schlicht nicht anders erklären. Wenn man noch so Anfang 20, vielleicht sogar darunter ist, sieht man die Dinge einfach noch nicht so klar. Ich bemerke das, wenn ich mein eigenes Ich und seine Einstellungen aus dieser Zeit vor meinem geistigen Auge reflektiere.

Wie kann man denn ernsthaft von jemandem fordern, er solle einen Test aufgrund seiner Verantwortung mit einer anderen Bewertung versehen als er es empfindet? Was ist das für eine Verantwortung von der du da redest? Die Verantwortung seine eigene Integrität, seine Freiheit aufzugeben, um irgendwelchen Menschen möglichst nicht vor den Kopf zu stoßen? Und wie stößt man diesen Menschen überhaupt möglichst nicht vor den Kopf? Indem man seine Wertung dem Kanon der Presse anpasst? Wer veröffentlicht denn dann die erste Wertung? Und würde dieser Jemand dann nicht gleich für alle anderen mitwerten? Von welchem Kanon kann dann überhaupt noch die Rede sein, wenn alle gleich werten? Oder welche andere Art der Verantwortung schwebt dir hier im Kopf herum? Die Verantwortung vor den Publishern und Entwicklern, denen eine "ungerechte" Wertung finanziell schadet? Haben wir gar alle ein unumschwängliches Recht auf eine gute Bewertung? Ist die schlechte Bewertung per se verantwortungslos? Leute...Man könnte weinen. Zumindest aber an dir rütteln und dich und die ganzen Anderen zur Besinnung bringen.
Palace-of-Wisdom
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Palace-of-Wisdom »

4P|AliceReicht hat geschrieben:
Palace-of-Wisdom hat geschrieben:Aber ich bin sicher nicht alleine mit der Meinung, man sollte vielleicht dem ein oder anderen guten Titel dafür mehr Aufmerksamkeit wiedmen?!
Vielleicht solltes du dir "Im Wandel der Zeit Far Cry", "Im Wandel der Zeit Call of Duty", "Im Wandel der Zeit Assassin's Creed", "Die wichtigsten Fakten zur französische Revolution", "4Players Bug-Waren" oder die etlichen Video-Fazits angucken. Alles Videos der letzten Zeit in die jede Menge Arbeit und manpower reingeflossen ist. Wenn man natürlich nur die Dragon Age Sachen rauspickt um sich dann darüber zu beschweren - selbst Schuld..
Geht ja auch absolut in die richtige Richtung. Gerade die im Wandel der Zeit Videos fand ich super. Ich finde es nur schade, wie viel Aufmerksamkeit DA-I bekommt im Vergleich zu Titeln wie "This war of mine" oder anderen Titeln die gerade so nebenbei mal 80-85% bekommen. Dragon Age bekommt ja mehr Zuwendung als GTA V letztes Jahr! Ich finde einfach Jörgs Test spricht für sich und da braucht man keine Videos mehr und blabla... Aber gut, wenns Klicks bringt - hat es wohl seine daseinberechtigung. Aber wo kommen wir hin wenn ein Autor 13 Seiten lang beschreibt, warum er etwas schlecht findet und man dann noch ein Video braucht um darüber zu philosophieren. Wir sind ja nicht bei IGN hier... :D
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Enthroned
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Enthroned »

Mojo8367 hat geschrieben:
Killbox hat geschrieben:
Mojo8367 hat geschrieben:du vergisst das mass effect 3 dieses ach so schlechte ende hatte.
damit war alles andere doch vollkommen egal un das spiel war schlecht un bioware eben automatisch auch.
Es war nicht ach so schlecht - es war eine Riesenenttäuschung und wurde der Trilogie in keinster Weise gerecht.
seh ich persönlich nich sooo schlimm, das ende war nich das epische das ich erwartet hätte klar.
auch waren diese drei wege nich so unbedingt toll auch klar.
für mich begann das emotionale ende schon viel früher als dann auf dieser station.
un um mal auszuholen, die reaper waren nun ja nur maschinen, erschaffen von überwesen. in ihre "programmierung" einzugreifen um sie nach den 3 möglichkeiten zu nutzen fand ich gar nich unklug als ende.
die präsentation un das was man sich vllt. erhofft hatte passte nich unbedingt.
aber eines hat das ende bei mir geschafft, ich saß danach noch ne weile vorm bildschirm un hab überlegt, alles nochmal zusammengefasst.
in so fern hat das ende eines erreicht es hat mich nich komplett kalt gelassen, im sinne "es is vorbei ok."
ich zitiere einfach mal gleich euch beide.
Für mich war das Ende alles andere als enttäuschend, weil mich die variablen Enden nicht interessieren. Mein Shepard hat unzählige Entscheidungen getroffen, über Leben, über Tod, Freude, Leid. Er hat geliebt, er hat getrauert, er hat Freunde gewonnen, Freunde verloren. Am Ende musste er eine letzte Entscheidungen treffen. Welchen Effekt die anderen Entscheidungen hatten, war mir völlig egal. Ich habe die Szenarien vorher im Kopf durchgespielt und mich entschieden.
Das Ende der Mass Effect Trilogie findet nicht in den letzten 20 Minuten statt, sondern es beginnt mit der Ankunft der Reaper. Mass Effect war die Einleitung, Mass Effect 2 der Hauptteil und Mass Effect 3 das Ende.

Mass Effect ist wie ein Buch, dass nicht so endet wie man auf den 900 Seiten vorher erwartet oder erhofft hat. Und so betrachte ich auch nicht Mass Effect als einzelne Spiele oder Stückwerk, sondern als zusammenhängende Geschichte, die unweigerlich ein Ende gefunden hat. Um es als Phrase auszudrücken:
In Mass Effect war der Weg das Ziel.
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gollum_krumen
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von gollum_krumen »

mr archer hat geschrieben:
Eisenherz hat geschrieben:Also da müsste sich der Hexer schon gewaltig anstrengen, um eine noch schlechtere Open World abzuliefern als es Bioware getan hat.
Hach, ich hab ja den Fehler gemacht und eben dieses halbstündige Präsentationsfilmchen geschaut. Und nun bin ich so was von angefixt. Herrjeh. Verdammte Sucht. Allein wie es mich grafisch schon hineinzieht. Pervers.
Bild

Muss ehrlich sagen, dass ich skeptisch bleiben werde, bis ich es bei einem vollkommen gehypten Kumpel für mindestens 3 Stunden gesehen habe. Klar, dass das Kampfsystem bei DA:I ne Schweißerbrille voraussetzt und dass da ein Haufen Sammelmüll dabei ist, wusste man auch schon vorher, aber dennoch hatte ich richtig Bock auf DA:I. Was man vom Witcher gesehen hat, zeigt bis jetzt auch nicht mehr als eine grafisch geile Welt ("Siehst du den Berg dort in 500km Entfernung? Da kannst du hinlaufen!") mit einem zugegeben nett erzähltem Quest, was dennoch komplett linear verläuft, bis auf EINE Ausnahme hat man in den Dialogen auch nicht wirklich eine Auswahlmöglichkeit, es wirkt eher wie ein Skyrim-Quest, nur halt viel besser inszeniert. Sobald ich etwas höre wie "Die Hauptstadt hat 20.000 Einwohner, denen du allen beim Kochen zugucken kannst", geht mir eher das Messer in der Tasche auf.

Ich bleib dabei, ich freu mich drauf, aber ich erwarte nicht den Sog des (für mich) nahezu perfekten zweiten Teils. Ich erwarte einen Spielplatz, der einen gut unterhält und lang genug an der Stange hält, um die Story würdevoll abzuschließen. Aber ich hab ein wenig Angst. So einen "Fuck You!"-Effekt wie die Idee, ein Drittel des Spiels komplett vom Spieler abhängig zu machen (zweites Kapitel in W2) wird es in einer Open World schlicht nicht geben.

Das Problem bei Open World ist doch, dass du Charaktäre und Quests einfach nicht so elegant miteinander vernetzen kannst. Beim ersten Hexer kommst du aus ner Kneipe und plötzlich steht da ne Person, die du gar nicht auf dem Plan hast, um dir irgendwas zu offenbaren, was du von ihr nicht erwartet hättest, im nächsten Moment kommt ein anderer deiner Kumpels um die Ecke, sie kommen in Konflikt über eine Sache, die du noch gar nicht kanntest etc. Es lässt sich recht gut mit dem zusammenfassen, was Mathias sagt: "Bioware hat früher Theaterstücke inszeniert".

Das kann in einer Open World nur sehr begrenzt funktionieren, weil es einfach nicht plausibel ist, wenn ein Charakter mal eben 500 Stunden in einen Sumpf trampt, während er eigentlich gerade am königlichen Hof xy residiert. Wenn ich also per Schnellreisefunktion (Yippieh!) in einem Sumpf absteige (der ja UNFASSBAR geile Atmosphäre zu haben scheint), kann ich mir eigentlich sicher sein, dass ich im Sumpf als Setting isolierte Quests haben werde. Die Alternative wäre dann eher Skyrim, was dich für ein Nebenquest auch mal über die komplette Karte komplett willkürlich in irgendwelche Höhlen jagt, um eben Verknüpfung mit anderen Plätzen zu suggerieren.

Wenn ich hingegen in den Straßen von Vizimar unterwegs bin, bin ich spätestens nach dem dritten unerwarteten "random encounter" einfach auf der Hut vor neuen Überraschungen. DADURCH ist eine Stadt lebendig, nicht primär dadurch, dass ich Bauer XY beim Holz hacken zugucken kann.
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Crank LuCKer
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Crank LuCKer »

WARUM vergleicht ihr die beiden Spiele überhaupt?
Ich spiele Dragon Age jetzt seit drei Tagen, eure Wertung ist meiner Meinung nach ein Skandal...
Das Spiel überzeugt in vollen Zügen, die Story ist etwas langweilig, aber jede Wertung unter 70 ist einfach nicht ernst zu nehmen.
Lasst doch bitte nächstes mal jemanden anderen das Spiel testen, der Kritiker scheint sehr erpischt darauf zu sein zu beweisen dass Skyrim besser ist, wobei beide Spiele kaum nicht vergleichbar sind.
Ausserdem treffen viele Kritikpunkte hier auch auf Skyrim zu, dort war die Story genauso beschissen, und die Nebenquests nichts mehr als Standard...
Turritom
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Turritom »

golgi hat geschrieben:
Bei solchen Argumenten habe ich immer immer erst den Verdacht, dass die Leute das gar nicht ernst meinen können. Aber dann wird mir im Anbetracht der Resonanz hier im Forum schnell klar, dass sie es wohl doch können. Ich schiebe das dann meist auf die geistige Reife. Es tut mir leid, wenn das beleidigend klingen mag, aber das ist es nicht. Ich kann es mir schlicht nicht anders erklären. Wenn man noch so Anfang 20, vielleicht sogar darunter ist, sieht man die Dinge einfach noch nicht so klar. Ich bemerke das, wenn ich mein eigenes Ich und seine Einstellungen aus dieser Zeit vor meinem geistigen Auge reflektiere.

Wie kann man denn ernsthaft von jemandem fordern, er solle einen Test aufgrund seiner Verantwortung mit einer anderen Bewertung versehen als er es empfindet? Was ist das für eine Verantwortung von der du da redest? Die Verantwortung seine eigene Integrität, seine Freiheit aufzugeben, um irgendwelchen Menschen möglichst nicht vor den Kopf zu stoßen? Und wie stößt man diesen Menschen überhaupt möglichst nicht vor den Kopf? Indem man seine Wertung dem Kanon der Presse anpasst? Wer veröffentlicht denn dann die erste Wertung? Und würde dieser Jemand dann nicht gleich für alle anderen mitwerten? Von welchem Kanon kann dann überhaupt noch die Rede sein, wenn alle gleich werten? Oder welche andere Art der Verantwortung schwebt dir hier im Kopf herum? Die Verantwortung vor den Publishern und Entwicklern, denen eine "ungerechte" Wertung finanziell schadet? Haben wir gar alle ein unumschwängliches Recht auf eine gute Bewertung? Ist die schlechte Bewertung per se verantwortungslos? Leute...Man könnte weinen. Zumindest aber an dir rütteln und dich und die ganzen Anderen zur Besinnung bringen.
Ich glaube du missverstehst mich oder kapierst es einfach nicht. Es geht nicht darum seine Wertung der allgemeinen Presse anzupassen. Es geht mir auch überhaupt nicht darum dem Publisher oder den Entwicklern zu entsprechen. Sondern der Test hier liest sich nicht als wenn der Herr Luibl hier objektiv ran gegangen wäre(meine persönliche Meinung). Als Spiele Tester hinterfrage ich mich doch selber ob ich enttäuscht bin von dem Spiel und ob ich dann zu ungerecht gegenüber dem Spiel werde im Test. Weil nur weil mir jetzt das und das aus den vorherigen Teilen fehlt kann doch ein Spieler der die Vorgänger nicht kennt das Spiel ganz wunderbar finden. Er kennt ja die Vorgänger nicht und würde so aber trotzdem durch die schlechte Wertung abgeschreckt werden. Ich würde jedenfalls ganz objektiv an nen Spieletest gehen.

Ich weiss nicht wie ich es besser beschreiben soll.

Achja und was deine Beleidigungen betrifft, ich rüttel übrigens zurück ;)
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Mojo8367
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Mojo8367 »

Enthroned hat geschrieben:Das Ende der Mass Effect Trilogie findet nicht in den letzten 20 Minuten statt, sondern es beginnt mit der Ankunft der Reaper. Mass Effect war die Einleitung, Mass Effect 2 der Hauptteil und Mass Effect 3 das Ende.

Mass Effect ist wie ein Buch, dass nicht so endet wie man auf den 900 Seiten vorher erwartet oder erhofft hat. Und so betrachte ich auch nicht Mass Effect als einzelne Spiele oder Stückwerk, sondern als zusammenhängende Geschichte, die unweigerlich ein Ende gefunden hat. Um es als Phrase auszudrücken:
In Mass Effect war der Weg das Ziel.
das sehe ich ähnlich, wie ich schon sagte das ende beginnt für mich weit früher als am "ende" auf dieser station. zwar nich schon bei der ankunft der reaper (für mich) sondern etwas später.
aber das is leztendlich vollkommen egal.
die drei spiele als ein gesamtwerk zu sehen is hier der entscheidende punkt.
allerdings auch etwas an dem dragon age gescheitert ist, was auch daran liegt das der erste teil auch gar nich geschrieben ist als beginn einer trilogie, sollte sie denn überhaupt als solche gewollt sein.
Funchal
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Funchal »

Bin mit der Wertung auch nicht so recht einverstanden, aber der Test war trotzdem hilfreich dabei meine Entscheidung zu fällen. Danke.
Kann mir durch all die verschiedenen Tests und meine Erfahrung als Spieler ohne Probleme meine Meinung bilden ohne gleich angepisst zu sein.
Weiss ja was ich mag , was nicht und selber entscheiden.
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ChuChu Rocket
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von ChuChu Rocket »

_Semper_ hat geschrieben:rockstar kann gta. rockstar kann nix anderes.
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Also über Rockstar sollten wir wirklich nicht debattieren, sei es Bully, Tischtennis oder ein Max Payne und nicht zu vergessen einen John Marston :wink:
Zuletzt geändert von ChuChu Rocket am 21.11.2014 23:12, insgesamt 2-mal geändert.
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ChuChu Rocket
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von ChuChu Rocket »

kenny2610 hat geschrieben:Ich kann Jörg seinen Test zu DA:I nachvollziehen. Bioware hat sich verändert. Das erste Mass Effect war noch Rollenspiel, beim 2ten Teil kam der Actionfaktor dazu, beim 3ten Teil dann völlig. Trotzdem bin ich den Kompromiss eingegangen, weil die Story und Charaktere sehr gut waren. Aber warum wollen soviele Studios, gerade die unter EA sind immer alle Bedürfnisse von allen erfüllen. Dadurch verwässern sämtliche Spiele und alles wird irgendwie gleich. Schau dir mal Rockstar Games an. Die bleiben ihrem Stil treu und haben Megaerfolg damit, weil nur die das hinkriegen. Selbst Max Payne 3 war nach all den Jahren immer noch genauso kompromisslos durchgezogen wie seine Vorgänger. Das gleiche bei Bethesda, die nunmal ein Garant für Open World Spiele sind, aber auch wissen wie man den Flair und die Tiefe aufbaut, dass man sich in der Welt verliert. Wenn ich an Bioware denke, dann waren das immer starke Geschichten gute Charaktere, aber man wurde immer ein bißchen an die Hand genommen und durch die Welt und die Geschichte gezogen, weil das genau die Stärken von Bioware sind. Jetzt versucht man von allen Spielen wie Assassins Creed, GTA, Skyrim abzukupfern, damit man es jedem Recht macht, nur verliert man dadurch seinen Kultstatus. Wenn ich an Bioware denke, dann will ich auch ein Bioware Spiel. Wenn ich an The Elder Scrolls denke, dann weiß ich auch da, was auf mich zu kommt. Jedes Studio hat seinen Stil, den man als Gamer über Jahre schätzt, ob das jetzt Blizzard oder CD Projekt ist und und und. Aber wenn jetzt jeder versucht vom anderen abzukupfern, dann verwässert doch alles und man hat nichts halbes nichts ganzes.
Heutzutage wird man ja mit Werbung und Spielen S4 League, Kingdom Empire, Majestia und usw. zugebombt diese Generation wächst nur noch mit sowas auf, nämlich Massenware. Da haben Lineage, Everquest Ende der 90er und Wow ein Denkmal gesetzt und es passiert, wie immer das gleiche. Es dreht sich mehr um Business und Geld, statt um guten Spielinhalt. Man ich hab mit Zak Mckracken, Maniac Manson, Loom, Indiana Jones auf dem Amiga angefangen und diesen Spiele begeistern mich auch heute noch, weil sie so ganz anders sind, als die Massenware heute. Das es auch heute noch gute Ausnahmen gibt zeigen mir Spiele wie Vampire The Masquerade, The Witcher, Kotor, Baldurs Gate, The Last of us, Deus Ex...... Vielleicht wird auch Kickstarter zum Trend der Zukunft auch in der Spielbranche. Dann kann man auf die großen Profit-orientierten Publisher verzichten und lässt sich nicht reinreden. Bestes Beispiel Wasteland 2 von Brian Fargo oder auch Star Citizen sieht in der Beta richtig gut aus. So momentan stechen kaum noch wirklich gute Spiele heraus. Resident Evil ist nicht mehr das gleiche wie früher. Splinter Cell hat wieder ein bißchen die Kurve bekommen, Dead Space kannst vergessen, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen was Spielwurzeln und heutiger Trend nach Verwässerung angeht. Ich denke auch Bioware sollte lieber bei dem bleiben, was Sie können. Denn damit haben die sich genug goldene Nasen verdient.
+1
Entschuldigung für ein komplettes rezensieren
Zuletzt geändert von ChuChu Rocket am 21.11.2014 22:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Randall Flagg78
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Randall Flagg78 »

Ich werde Inquisition selbst antesten, wenn es in den Preisregionen angekommen ist, welche ich als "in Ordnung für das Gebotene" ansehe.
Hatte ich ja schon mehrfach geschrieben. Besonders interessant wird es allerdings erst im Kontext, denn ich hab mir jetzt erstmal Origins geholt.
Ich hab jetzt 8.5 Stunden gespielt und es gefällt mir. Auf die Next Gen bin ich noch nicht umgestiegen, aber die Origins Grafik war erstmal ein Schock, selbst für PS360 Verhältnisse und die Jahre seit Release.
Aber was soll ich sagen: Man nimmt es immer weniger zur Kenntnis und bald überhaupt nicht mehr.
Was ich aber wirklich toll finde: Es interessiert mich wirklich, weil die Welt und die Charaktere interessant genug sind.
Tatsächlich bin ich noch gar nicht so lange in der Gruppe unterwegs, aber es regen sich schon erste Sympathien und auch Antipathien bzw Zweifel. Immer ein gutes Zeichen.

Was mir aber richtig gut gefällt, im Gegensatz zu vielen modernen Spielen, ist die Art der Darbietung. Ich hab nämlich immer noch nicht alles verstanden, was die Steuerung angeht.
Sie wird zwar erklärt, aber recht rudimentär. Ich hatte schon 2-3x das Gefühl von "Ach, so geht das". Bei neuen Spielen hasse ich den Einstieg oft. Gefühlt wird anfangs alle 30 Sekunden unterbrochen um mir die Steuerung regelrecht aufzudrängeln.
Am besten noch indem ich die angezeigten Sachen unbedingt sofort machen muss. Und es gibt Spiele, da muss ich diese Aktion mehrfach hintereinander bewältigen, sonst geht das Spiel gar nicht weiter. Da wünsche ich mir manchmal einen Punkt "Ich habe es verstanden, will es jetzt aber nicht" Das geht soweit das ich genötigt werde Waffen auszuprobieren, obwohl ich mir die Munition vielleicht lieber aufsparen möchte.
Und ehrlich gesagt behalte ich so auch weniger vom Mitgeteilten, als wenn ich es selbst entdecke.

Da gefällt mir der Wurf ins kalte Wasser und das nur an die Hand geben vom Nötigsten weitgehend besser.
So werde ich nämlich gezwungen mich mit dem Spiel zu beschäftigen und es selbst zu meistern. Da fängt die viel gelobte Immersion nämlich bereits an. Solche eigenen Erkenntnisse ziehen mich in die Spielwelt.
Jedenfalls bin ich sehr gut in DA:O rein gekommen und freue mich darauf, es weiter zu erforschen. Alleine schon das gefällt mir sehr gut.
Ich bin sehr gespannt ob mich DA:I ebenfalls so motiviert, oder ob auch diese Option mir genommen wurde und auch auf den Rest.
Das die Darbietung, sprich Spielwelt usw. Klassen besser ist, bezweifle ich kein Stück. Allerdings hab ich andere Zweifel, die auch im Test und Video(s) benannt wurden.
Mal schauen.
winterblink
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von winterblink »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Hatte ich ja schon mehrfach geschrieben. Besonders interessant wird es allerdings erst im Kontext, denn ich hab mir jetzt erstmal Origins geholt.
Ich hab jetzt 8.5 Stunden gespielt und es gefällt mir. Auf die Next Gen bin ich noch nicht umgestiegen, aber die Origins Grafik war erstmal ein Schock, selbst für PS360 Verhältnisse und die Jahre seit Release.
Aber was soll ich sagen: Man nimmt es immer weniger zur Kenntnis und bald überhaupt nicht mehr.
Was ich aber wirklich toll finde: Es interessiert mich wirklich, weil die Welt und die Charaktere interessant genug sind.
Tatsächlich bin ich noch gar nicht so lange in der Gruppe unterwegs, aber es regen sich schon erste Sympathien und auch Antipathien bzw Zweifel. Immer ein gutes Zeichen.
wenn du da:o liebst, wirst du da:i vermutlich auch mögen - es ist halt ANDERS. auch da2 ist nicht wirklich SCHLECHT. der anfang ist total mies, das levelrecycling nervt tierisch, aber bioware schaffte es imho auch in da2 ne unterhaltsame geschichte zu erzählen. für nen 10er oder so kann man es sich schon mal geben.

zu da:i: durch die teilweise gleiche region gibt es hier natürlich seeehr viele bezüge zu da:o. wenn man aus den hinterladen raus ist und in redcliff ankommt, wird es interessant :) redcliff nach all den jahren gerade grafisch auf diesem neuen level zu sehen, war einfach nur "wow". da:i hat viele schwächen (ich hoffe, bioware kann vor allem bei der KI der eigenen gruppe noch was machen, die ist zusammen mit den ganzen zusammengestrichenen vorgängerfeatures der anpassbarkeit aktuell grenzwertig), aber auch hier gibt es genug zu lesen, genug zu reden etc.

ich hab knapp 40eur bezahlt und fühle mich für das geld bisher sehr gut unterhalten (aktuell 12h gespielt). ist momentan halt schade zu sehen, wieviel besser das spiel noch mal sein könnte, wenn man noch die taktischen möglichkeiten von da:o und vor allem von da2 hätte. kamera im taktikmodus mit anderem winkel oder besserem zoom versehen, makros für die eigene party, verhalten festlegen.. hachja, das wäre was. ersteres könnte ich mir noch vorstellen das es kommt, zweiteres wohl nicht :(
Zuletzt geändert von winterblink am 21.11.2014 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Randall Flagg78
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Re: 4Players-Talk: Dragon Age Inquisition im Kontext offener

Beitrag von Randall Flagg78 »

curry-meister hat geschrieben:

ich habe es über 20h gespielt und es ist mein erstes DA. man es kann auf sehr spielen oder auch auf sehr schwer. es gibt sogar friendly fire. wer jetzt noch sagt das spiel hat keinen anpruch und die begleiter hauen einfach nur alles weg der lügt oder hat es nciht gespielt!
Du hast die Argumente leider nicht verstanden. Anspruch hat nur bedingt etwas mit dem Kampfsystem zu tun und das die Begleiter zu stark sind.
Es wurde u.a. auch bemängelt das der Kampf nicht taktisch genug ist, aber auch für ein Hack and Slay unzureichend. Es ist weder das eine noch das andere in gut. Und das ist das Problem. Die konnten sich scheinbar nicht entscheiden, an welche Zielgruppe es nun angepasst wird, statt einfach ihr Ding zu machen.

Anspruch ist für mich z.B. viel stärker an andere Dingen festzumachen. Wenn ich für eine Tätigkeit kein Werkzeug brauche, ist das für mich schon anspruchslos und wirkt einfach wie hingeklatscht.
In Fallout New Vegas finde ich z.B. auch ziemlich zu Anfang Gräber, die ich durchsuchen kann. Ich brauche aber eine Schaufel, sonst geht es nicht. Das wirkt schlüssig und glaubhaft.
In Skyrim muss ich eine Spitzhacke haben um Erz zu gewinnen. In DA:I pflückst Du es vom Felsen.

In Dark Souls kommst Du am Feuerbandschrein an und hast mehrere Wege, die Du gehen kannst. Keine Karte, kein Pfeil, kein Hinweis, wo Du lang sollst.
Wenn Du den falschen Weg einschlägst und z.B. zum Friedhof gehst, wird Dich das Spiel sehr schnell darauf aufmerksam machen, dass Du dort noch nichts verloren hast. Die Skelette töten Dich im Handumdrehen.
Du wirst einen anderen Weg nehmen und das weil es Dich die Spielwelt gelehrt hat. Gleichzeitig weißt Du aber, da gibt's ein interessantes Gebiet und Du fragst Dich was es da wohl gibt und wann Du stark genug bist zurückzukehren.
Gehst Du zu den versunkenen Ruinen von Neu Londo, wirst Du von Geistern angegriffen, die dich ebenfalls im Handumdrehen töten und noch viel schlimmer: Du kannst ihnen nicht mal Schaden zufügen, weil Du durch sie durch schlägst.
Aber sofort ist Interesse da. Wie kann ich die wohl besiegen? Ob ich das noch herausfinde? Oder sind die unbesiegbar und da geht es gar nicht lang?
Die Spielwelt zwingt Dich über sie nachzudenken und zu ergründen wie sie funktioniert.

In der Burg der Untoten, der erste Händler den Du triffst, erzählt Dir verschiedene Dinge, zum Beispiel von einem Drachen. Er sagt Dir aber nicht wo er ist, wie Du dort hinkommst usw.
Du weißt es und bist ihm sogar schon kurz begegnet. Automatisch wird man neugierig, vorsichtig und auch ein bisschen unsicher. Muss ich mich dem etwa jetzt schon stellen? Wo wird er lauern?

DA:I geht anscheinend andere Wege. Dort würde die gleiche Szene vielleicht so ablaufen: Der Händler erzählt Dir von einem Drachen. Im gleichen Moment ploppt ein Hinweis auf "Neue Kartenmarkierung" und "Karte öffnen"
Dort steht dann "Neuer Ort entdeckt: Drachennest/Hort" und wenn es ganz dumm läuft "Benötigt Level 12"
Und genau das wird halt bemängelt.

Es ist anspruchslos und man wird teilweise behandelt als ob man dumm ist. Hinzu kommt noch das so alles geheimnisvolle weg ist, da Du alle Informationen sofort bekommst.
Das alles hat mit Anspruch zu tun. Von zu leichten Gegnern hat eigentlich groß keiner gesprochen.
Zudem ist es kein wirklich gutes Design, Gegnern einfach mehr HP zu geben, auf den höheren Graden. Da müsste dann noch Taktik ins Spiel kommen, neue Strategien der Gegner und solche Dinge.
Zuletzt geändert von Randall Flagg78 am 21.11.2014 23:11, insgesamt 1-mal geändert.