Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-Stil von Blizzard Entertainment

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HaxOmega
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von HaxOmega »

sourcOr hat geschrieben:
HaxOmega hat geschrieben:Ich finde es gut, dass Blizzard das FPS-Genre nun mal in die Hand genommen hat. Man kann über Blizzard-Spiele sagen was man will, aber sie waren in bestimmten Apsekten immer unglaublich kreativ, impulsgebend und haben Maßstäbe für ganze Genres gesetzt. Das wird hier auch wieder passieren 8)
Es wird genauso wegweisend sein wie Hearthstone und Heroes of the Storm.
Was ist mit Diablo, WoW, Starcraft, Warcraft? Schon mal dran gedacht? :roll:
Sind alle so ziemlich der Primus ihres Genre.

Ok, Hearthstone und HotS (was nicht mal released ist) setzen vielleicht nicht ganz die Maßstäbe.
Aber trotzdem, es gibt zZ keinen großen Arena-Shooter der richtig Laune macht und die Nachfrage deckt.
Die letzten Versuche sind alle gescheitert. Blizzard besetzt also genau zur richtigen Zeit die Marktlücke.
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sourcOr
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von sourcOr »

Ja, ich hab an die Titel gedacht. Bei Overwatch denke ich aber eher an Hearthstone und HotS.
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HaxOmega
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von HaxOmega »

sourcOr hat geschrieben:Ja, ich hab an die Titel gedacht. Bei Overwatch denke ich aber eher an Hearthstone und HotS.
Warten wir es ab :wink: . Es ist aufjedenfall noch zu früh um zu prognostizieren ob es floppt.
Ich erwarte jetzt erstmal gespannt die Beta-Einladung :)
Yui-chan
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von Yui-chan »

Grundsätzlich habe ich nichts gegen das Spiel, eher gegen die erwartete Umsetzung:

- kein LAN
- keine dedicated / private Server
- Matchmaking
- DRM
- kostenpflichtige Maps und Charaktere
- F2P
- wenig konfigurierbar

Quelle? Alle Shooter der letzten Zeit mit Ausnahme von Quake Live, das wenigstens noch teilweise wie das alte ist. Naja, in schlechter natürlich :lol: Es gibt natürlich kein LAN und mit Freunden spielen gestaltet sich manchmal etwas konfus (URL kopieren, dumm?)
keiner einer
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von keiner einer »

LePie hat geschrieben:
keiner einer hat geschrieben:Wie dröge würden MMOs heute aussehen, wenn es WoW nicht gegeben hätte.
In höchstem Maße diskutabel, denn nicht wenige sagen WoW nach, dass es das Genre quasi gekillt hätte (Link).
keiner einer hat geschrieben:Echtzeitstrategie wurde quasi durch Bliz erfunden.
Definitiv nein. Wenn, dann käme das eher Westwood zu.
keiner einer hat geschrieben:HackNSlay genauso.
Könnte man eher so stehen lassen - wenn auch in gewissem Maße diskutabel.
Ohne WoW hätten wir die MMO Schwämme doch niemals gehabt. Klar da war viel Murks dabei, aber auch ein paar Perlen. Sonst würden leute die MMOs spielen wollen heute vermutlich das 50te Addon von Ultima Online spielen. Weil selbst Sonys Everquest nur Nerds hinter Ofen hervor holen konnte.
Was würde ich dafür geben noch einmal so wie bei WoW mit Leuten ein (für mich/uns) völlig neues Spielgefühl zu entdecken. Damals der absolute oberhammer und das obwohl es voller Fehler war.

Bezüglich RTS möchte ich nur sagen, dass zwischen Dune2 und WarCraft 3 Jahre lagen wo kein einziges nennenswertes RTS erschienen ist und selbst Westwood kam mit C&C erst ein Jahr nach WC um die Ecke.
Aber ich gebe zu ein streitbares Thema. Es wird aber keiner bestreiten, dass es Spiele wie Age of Empire und wie sie alle heißen ohne Blizzard nie gegeben hätte.

Man mag von Blizzard ja halten, was man will, aber die Art wie sie Spiele extrem rund machen macht Laune auch Genres zu spielen, die man zuvor nicht auf dem Schirm hatte und jedes Genre was Blizzard streift, erfährt einen Aufschwung, auch wenn Sie heute leider nicht mehr so "innovativ" sind, wie sie gefühlt das früher waren. Das möchte ich als "Ex-Blizzard-Fanboy" so mal gesagt haben.
Hearthstone erwarte ich begierig auf iOS.
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sourcOr
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von sourcOr »

keiner einer hat geschrieben:Es wird aber keiner bestreiten, dass es Spiele wie Age of Empire und wie sie alle heißen ohne Blizzard nie gegeben hätte.
Das ist sogar ne sehr streitbare Aussage. Ich wäre aber sowieso eher vorsichtig mit sowas. Ich will den Einfluss nicht abstreiten, aber dass es solche Titel ohne Warcraft nicht gegeben hätte, finde ich ein bisschen weit hergeholt.
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SethSteiner
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von SethSteiner »

Wieso sollte es ohne WoW keine MMO Schwämme geben? "Nur Nerds bei Everquest", ach man als wären die WoW Gamer weniger Nerds, was soll überhaupt so eine peinlich elitäre Abgrenzung? MMOs gab es vor WoW schon und die waren alles andere als gleich, du kannst dir ja gern mal die Listen ansehen, falls dir Spiele wie Lineage oder Ragnarök Online nichts sagen. An den Nutzerzahlen hat sich dabei auch nicht allzuviel geändert, bei größeren hunderttausende, bei kleineren zehntausende. ob mit oder ohne WoW, das Genre hätte sich genauso, vielleicht sogar besser weiterentwickelt, weil man nicht immer wieder genau eines kopieren würde.

Und was RTS angeht, ist es ähnlich. Da gab es zwischen den zwei Jahren unter anderem Die Siedler und kurz danach Command & Conquer, Blizzard war da ehrlich gesagt relativ irrelevant für die Entwicklung des Genres gewesen. Gerade im Strategie-Genre gibt es eine ganz besondere Vielfalt, mit unterschiedlichsten Spielprinzipien. Siedler, C&C, Blitzkrieg, Z, Age of Empires, Anno, Warhammer Dawn of War, Total Annihilation, das ist so ausdifferenziert, dass man das alles kaum Warcraft und Blizzard zuschreiben kann. Nicht dass sie niemanden inspiriert hätten aber die Geschichte ohne sie gedacht, hätte wohl weder MMOs noch Strategiespielen ernsthaft geschadet.
keiner einer
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von keiner einer »

SethSteiner hat geschrieben:Wieso sollte es ohne WoW keine MMO Schwämme geben? "Nur Nerds bei Everquest", ach man als wären die WoW Gamer weniger Nerds, was soll überhaupt so eine peinlich elitäre Abgrenzung? MMOs gab es vor WoW schon und die waren alles andere als gleich, du kannst dir ja gern mal die Listen ansehen, falls dir Spiele wie Lineage oder Ragnarök Online nichts sagen. An den Nutzerzahlen hat sich dabei auch nicht allzuviel geändert, bei größeren hunderttausende, bei kleineren zehntausende. ob mit oder ohne WoW, das Genre hätte sich genauso, vielleicht sogar besser weiterentwickelt, weil man nicht immer wieder genau eines kopieren würde.
Du willst ernsthaft behaupten ohne WoW hätte die Hausfrau mit ihrem Sohn WoW gespielt? Also ich meine jetzt nicht die Frauentausch Fraktion sondern echte Menschen!
In unsere Gilde waren damals alle Schichten und Bildungsabschlüsse vertreten.
Von Journalisten, Polizisten, Lehrerinnen, Erzieherinnen, Altenpflegerinnen, Kraftfaher, Beamte ect. pp..
Ultima Online, Ragnarök, Lineage das waren doch nun wirklich nicht Leute aus der "Mitte der Gesellschaft".
Das hat WoW geschaft. Wer DAS WoW nicht zu sprechen kann, der ist in meinen Augen nicht objektiv genug.
Das waren Aufbruchsstümungszeiten vom feinsten. Das wird einem jeder bestätigen, der mit WoW in die MMO Welt eingetaucht ist.

Wenn ihr sagt "dieses und jenes Spiel hätte es sehr wohl ohne Bliz gegeben", dann sage ich euch "wir wissen es nicht" wir wissen aber, dass Blizzard viele Mechaniken die wir heute als Selbstverständlich in einem RTS ansehen von eben diesem Entwickler stammt.

Ihr könnt ja gerne über das heute Blizzard wettern was ihr wollt, aber die Sachen die Blizzard geschaffen hat klein zu reden entlarvt euch nur als Meckerköppe in meinen Augen.
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Kajetan
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von Kajetan »

keiner einer hat geschrieben:Ihr könnt ja gerne über das heute Blizzard wettern was ihr wollt, aber die Sachen die Blizzard geschaffen hat klein zu reden entlarvt euch nur als Meckerköppe in meinen Augen.
Dann sollte man aber auch nur auf die Dinge verweisen, wo Blizzard tatsächlichen gehörigen Einfluß hatte.

Und das sind nur zwei Dinge: Diablo und WoW. Das RTS-Genre hätte auch ohne Blizzard geblüht, aber ohne Diablo kein Hack&Slay und ohne WoW keine Akzeptanz von Online-RPGs in der breiten Öffentlichkeit. Wobei, das muss man auch erstmal schaffen, in zwei unterschiedlichen Genres in Abstand von nur wenigen Jahren absolute Meilensteine setzen. Daher das "nur" in kursiv :)
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ZackeZells
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von ZackeZells »

Von Journalisten, Polizisten, Lehrerinnen, Erzieherinnen, Altenpflegerinnen, Kraftfaher, Beamte ect. pp..
Ultima Online, Ragnarök, Lineage das waren doch nun wirklich nicht Leute aus der "Mitte der Gesellschaft".
Das hat WoW geschaft. Wer DAS WoW nicht zu sprechen kann, der ist in meinen Augen nicht objektiv genug.
Komisch bei DaoC, Swg, EQ, Eve hatte ich auch ein bunt gemischtes Publikum in den jeweiligen Gilden.
Wüsste nicht das WoW viel an der Spielerzusammensetzung geändert hat, eher an der Anzahl der Spieler.
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SethSteiner
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von SethSteiner »

Wenn ihr sagt "dieses und jenes Spiel hätte es sehr wohl ohne Bliz gegeben", dann sage ich euch "wir wissen es nicht" wir wissen aber, dass Blizzard viele Mechaniken die wir heute als Selbstverständlich in einem RTS ansehen von eben diesem Entwickler stammt.

Ihr könnt ja gerne über das heute Blizzard wettern was ihr wollt, aber die Sachen die Blizzard geschaffen hat klein zu reden entlarvt euch nur als Meckerköppe in meinen Augen.
Erst sagst du "wir wissen es nicht", stellst Fragen und schließlich wischt du alles weg, denn wer nicht deiner Meinung ist, muss ein Meckerkopp sein. Man darf gar keine andere Position vertreten, da du bereits jeden der das tust, in diese Kategorie steckst.

Ich weiß nicht ob eine Hausfrau, was auch immer der Unterschied zwischen Frauentausch Fraktion und echten Menschen sein soll, mit ihren Sohn was anderes gespielt hätte. Aber all das was du aufzählst, findet sich auch in anderen Schichten. Ich würde sogar soweit gehen und im Gegensatz zu Kajetan World of Warcraft nicht ein Mal zusprechen, dass World of Warcraft einen Akzeptanz für Online-RPGs in der breiten Öffentlichkeit geschaffen hätte. Die gab es damals schon längst, WoW war, ist und bleibt nur ein Peak. Das einzige Spiel was jemals solch gigantische Zahlen erreicht hat, alle anderen blieben dagegen auf der Strecke und ich kann nicht sehen, dass jemand gesellschaftlich mehr Zuspruch nach WoW wie dafür findet, wenn er Online-Rollenspiele spielt. Was ich WoW zugestehen würde, wäre eventuell ein Einfluß auf das UI, eventuell ein Ende des Schönheitswettbewerbs, Everquest II brachte damals ja noch manchen PC ins Schwitzen und eventuell einige Gameplayelemente. Da ist der Einfluß von Diablo aufs Genre ein völlig anderer, das Spiel wurde ja geradezu massenhaft kopiert, wobei ich nicht unbedingt sagen würde, Hack'n Slay hätte es sonst nicht gegeben aber die Prägung ist ganz eindeutig und auch dass es tatsächlich ganz am Anfang stand und viele Nachahmer und nachgeahmte Elemente beinhaltet. World of Warcraft allerdings war für das Genre relativ unbedeutend, das schon längst etabliert war. Wenn man von Objektivität spricht, sollte man sich die Zeit ansehen, in denen World of Warcraft herausgekommen ist und nicht einfach ignorieren, wie groß MMOGs da schon längst waren.
AtzenMiro
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von AtzenMiro »

keiner einer übertreibt natürlich maßlos in seiner Aufzählung. Aber nun mal Butter bei den Fischen: Blizzard hat mit Starcraft das erste RTS auf den Markt gebracht mit breiter akzeptanz im eSport, davon gibt es bis heute nur ganz wenige und Starcraft war einfach das erste. Dadurch wurden auch Funktionen wie Replay elementar in solchen Spielen. Ich kann mich an kein Replay-Speichern in Dune, KKND oder C&C erinnern.

Blizzard hat definitiv auch im RTS-Genre seine Einflüsse gehabt. Es bleibt aber weiterhin natürlich völlig absurd zu behaupten, ´das RTS-Genre an sich würde es ohne Blizzard gar nicht geben. Mal davon abgesehen sind tatsächlich nur sehr wenige RTS Blizzard-ähnlich.

Zu WoW:
Unabhängig davon, ob schon in DaoC (das war btw. das erste wirklich "Casual-freundliche" MMO) jede Bevölkerungsschicht vertreten war, oder erst in WoW, WoW hat aber das MMO-Genre in den Mainstream gerückt, das hat kein MMO vorher geschafft. Hätte es eines nach WoW geschafft, wenn es kein WoW gegeben hätte? Vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht. WoW hat es aber geschafft.
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HeLL-YeAh
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von HeLL-YeAh »

Kajetan hat geschrieben:Dann sollte man aber auch nur auf die Dinge verweisen, wo Blizzard tatsächlichen gehörigen Einfluß hatte.

Und das sind nur zwei Dinge: Diablo und WoW. Das RTS-Genre hätte auch ohne Blizzard geblüht, aber ohne Diablo kein Hack&Slay und ohne WoW keine Akzeptanz von Online-RPGs in der breiten Öffentlichkeit. Wobei, das muss man auch erstmal schaffen, in zwei unterschiedlichen Genres in Abstand von nur wenigen Jahren absolute Meilensteine setzen. Daher das "nur" in kursiv :)
Also ich finde schon dass Blizz mit WarCraft und StaCraft dem RTS-Genre einen gehörigen Schub verpasst hat. Zumindest in Richtung Spielfluss und/oder dem Einbinden eines sog. "Micromanagements" waren diese Titel etwas ganz neues auf den Märkten.

Und eben dieser Umstand verhalf vor allem Starcraft / Broodwar dazu neben Counterstrike zu einem der wichtigsten Titel in der Geschichte des (damals gerade entstehenden) E-Sports zu werden. Und das ist ein Einfluss für den sich zwar nicht alle ... oder generell nicht viele ... interessieren, dennoch ist es ein wichtiger Einfluss auf die Spielegeschichte.

Von der Thematik der Modbarkeit bzw. den mächtigen Editorwerkzeugen die mitunter komplett neue Genre erschufen ... fang ich gar nicht erst an.
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SethSteiner
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von SethSteiner »

@AtzenMiro
WoW hat sich doch vor allem selbst in den "Mainstream" gerückt aber nicht das genre, sonst könnten doch andere von sich auch behaupten annähernde Spielerzahlen zu besitzen aber so ist das ja nicht. WoW steht ganz alleine da an der Spitze.

Ich denke, wenn man irgendwen auszeichnen will, dann doch eher einem Ultima Online als einem WoW oder Free2Play, das hat das genre auch maßgeblich geprägt, wohingegen ja WoW zu den monatlich zu bezahlenden Spielen zählt - immer noch. Im Grunde also diese Entwicklung weder zu verursachen, noch sie mitgemacht und gepuscht hätte.

@Fukc-YeAh
Klar, Starcraft ist ein eSport Spiel. Neben Counterstrike wohl DAS e-Sport Spiel und es hatte seinerseits wieder Impulse und es ist herausragend aber einen Schub verpasst? Ich weiß nicht, die ganzen 90er hindurch gab es doch immer mehr Strategiespiele, wenn man da wem irgendwas zuschreiben will, dann doch eher Dune II aber Starcraft kam ja eher mitten rein und danach folgende Spiele haben sich sicherlich, wie mit den Replays, das ein oder andere abgeschaut aber es ist nicht wie bei Diablo, wo das Genre unverwechselbar geprägt wurde. Mods hingegen waren in den 90ern eine recht übliche Geschichte, das hat jetzt Blizzard nicht herausgehoben.
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Kajetan
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Re: Overwatch: Teambasierter Multiplayer-Shooter im Comic-St

Beitrag von Kajetan »

FuKc-YeAh hat geschrieben:Zumindest in Richtung Spielfluss und/oder dem Einbinden eines sog. "Micromanagements" waren diese Titel etwas ganz neues auf den Märkten.
Nö. Das redest Du Dir nur ein. Diese rasend-hektische Klickerei im MP konnte ich schon bei Age of Empires oder C&C bewundern.
Von der Thematik der Modbarkeit bzw. den mächtigen Editorwerkzeugen die mitunter komplett neue Genre erschufen ... fang ich gar nicht erst an.
Weder war neu in diesem Genre, noch wurde es erst durch Blizzards RTS-Vertreter in diesem Genre populär.

In Sachen RTS kann Blizzard nur vorweisen zwei äusserst populäre Serien etabliert zu haben. Was nicht wenig ist, um es mal vorsichtig auszudrücken. Mehr sollte man hier aber nicht ums Verrecken hineininterpretieren wollen. Dazu gab es gerade im RTS-Bereich zuviele hochkarätige Mitbewerber mit mindestens ebenso großer Popularität.