Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem

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5Finger
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von 5Finger »

@ Wulgaru
Wenn wir uns jetzt mal an die Morddrohungen an die Devs von Bayo2 & CoD erinnern, haben die bei weitem nicht solche Wellen geschlagen und medial soviel Aufmerksamkeit bekommen. Ich gehe soweit und behaupte, dass es eben erst durch die weiblichen Opfer richtig interessant und newswürdig wurde. Davor hat es doch kaum jemand, vor allem abseits der einschlägigen Seiten, gekümmert.
Aber kaum kommt eine Dame von außerhalb, untersucht völlig einseitig ein paar Spiele, plus eine betroffene Indieentwickerlin meldet sich und schon hat die Branche ein Misogynie- und Sexismus-Problem?
Die Relationen und auch die Reaktionen in diesem Fall empfinde ich als stark übertrieben. Wenn es wirklich so schlimm ist, warum haben sich nicht dutzende andere Entwickelrinnen gemeldet und die Vorwürfe bestätigt oder gar schon vorher darauf aufmerksam gemacht? Sind die Handvoll wirklich die Einzigen die sich trauen aufzustehen oder wollen sie sich vielleicht einfach nur profilieren?
Wenn ich dazu noch solche unkonkreten Aussagen lese wie
Männer machen das nicht mit Absicht[...]aber sie legen häufig ein unbewusstes feindseliges Verhalten an den Tag
oder
Man muss die Gesellschaft als Ganzes betrachten, um die subtilen und unbewussten Botschaften zu erkennen
fällt es mir schwer zu glauben, dass da die ganz großen Probleme vorliegen.



@ Fiddlejam
Also finde ich es ein wenig lächerlich, daran jetzt festmachen zu wollen, dass sich Feminismus nicht um Benachteiligungen beider Seiten kümmern würde; da gibt es nun wirklich genügend Gegenbeispiele, auch im größeren politischen Leben.
In der jüngeren Vergangenheit will mir dafür grade kein Beispiel einfallen. Da sehe ich nur die Forderung nach diversen Quoten (von Führungspositionen, über bestimmte Berufsbilder, bis hin zu Straßennamen), eine etablierte Opferkultur (das klingt jetzt schlimmer als ich es meine, aber mir mag grade kein anderer Begriff dafür einfallen)* und natürlich solch komische Auswüchse ala Herr Professorin.
Doch, wird man, weil man ein Problem nach dem anderen angeht. Das Problem sind eher die typischen "Aber was ist mit den Männern"-Rufer und ähnliche ("nicht alle Männer", "Warum heißt es nicht Egalitarismus") Was auch heute noch so ziemlich jede sinnige Diskussion erstickt sind eben solche Nonsens-Diskussionen, statt eben mal zum Thema zu kommen und was zu machen.
Dabei lassen sich viele Probleme von Anfang an für alle Beteiligten lösen. Stereotypische Darstellung von NPCs in Videospielen? Heuert mal ein vernünftigen Director und Writer an und schwupps löst sich das Problem auf beiden Seiten.
Häusliche Gewalt? Ein Sorgentelefon, Ansprechpartner, Schutzhäuser etc. für alle Opfer, nicht nur für eine Seite. Schon hätte man Lösungen für alle geschaffen und der Mehraufwand dabei wäre kaum der Rede wert.

Aber man betrachtet solche gesellschaftlichen Probleme und ihre Lösungen seit Jahrzehnten relativ einseitig. Dabei hat man zwar die besten Absichten, aber ignoriert eben die Bedürfnisse der anderen Seite und wundert sich dann über den wachsenden Widerstand und die verhärtenden Fronten.
Das Ganze lässt sich auch in dem Mikrokosmus der Foren hier beobachten, wenn gemäßigte User nach und nach durch die beiden Extrempositionen in bestimmte Ecken gedrängt werden und sich dann plötzlich argumentativ auf einer Seite befinden, die sie vorher eigentlich gar nicht vertreten wollten.

*Mit Opferkultur meine ich diese teils sehr schnelle Voreingenommenheit ggü. /Vorverurteilung der männlichen Beschuldigten bei Anschuldigungen, besonders bei solchen im sexuellen Bereich.

Disclaimer :
Wie üblich spiegelt dieser Post eine Meinung wider, die durch persönliche Erfahrungen und eigene Wahrnehmungen geformt wurde und kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit oder absoluten Durchblick hat.
Und nein Drohungen sind nicht okay und nein sie hat es auch nicht so gewollt.
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Wulgaru
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von Wulgaru »

5Finger hat geschrieben:@ Wulgaru
Wenn wir uns jetzt mal an die Morddrohungen an die Devs von Bayo2 & CoD erinnern, haben die bei weitem nicht solche Wellen geschlagen und medial soviel Aufmerksamkeit bekommen. Ich gehe soweit und behaupte, dass es eben erst durch die weiblichen Opfer richtig interessant und newswürdig wurde. Davor hat es doch kaum jemand, vor allem abseits der einschlägigen Seiten, gekümmert.
Aber kaum kommt eine Dame von außerhalb, untersucht völlig einseitig ein paar Spiele, plus eine betroffene Indieentwickerlin meldet sich und schon hat die Branche ein Misogynie- und Sexismus-Problem?
Die Relationen und auch die Reaktionen in diesem Fall empfinde ich als stark übertrieben. Wenn es wirklich so schlimm ist, warum haben sich nicht dutzende andere Entwickelrinnen gemeldet und die Vorwürfe bestätigt oder gar schon vorher darauf aufmerksam gemacht? Sind die Handvoll wirklich die Einzigen die sich trauen aufzustehen oder wollen sie sich vielleicht einfach nur profilieren?
.
Das sind absolut Fragen über die man diskutieren kann und sollte.

Es ist aber etwas völlig anderes zu sagen: Anita hat gelogen. Es gab keine Todesdrohungen, keine Anzeige, sie hat auch jetzt gelogen, der Anschlag ist fake. Deine Argumentation lese ich oft im Einklang mit diesen Unterstellungen (nein du hast es nicht geschrieben, aber wir wissen ja von was ich rede)....und das kann ich nicht akzeptieren. Solange man keinen Common Ground findet das man die gleiche Realität wahrnimmt, kann man auch nicht logisch oder kontrovers darüber diskutieren. :wink:
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sourcOr
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von sourcOr »

Enthroned hat geschrieben:
sourcOr hat geschrieben: Ich halte nicht viel von dieser Relativierung. Ubuhuhu, der Held ist so ein Muskelprotz, wie soll ich der Rolle als Spieler bloß gerecht werden? Das ist doch an den Haaren herbeigezogen, ehrlich jetzt :Blauesauge: Die Branche wird von Männern dominiert, wenn starke Helden ein Problem für uns wären, hätten wir das längst geändert.
Es geht nicht darum der Rolle als Spieler gerecht zu werden, sondern der zu spielenden Rolle als Mensch. Kaum ein Mann kann der große Held sein der die Prinzessin rettet und nicht jede Frau hat die für Sie perfekten Maße. Am Ende des Tages interessiert das nur niemanden.
In Videospielen und Filmen werden fiktive Figuren nach bestimmten, manchmal perfekten Vorbildern geschaffen und davon sind sowohl Männer als auch Frauen betroffen. Sexismus in Videospielen betrifft aber meist das Bild der Frau im Spiel.

Das meinte ich mit einseitige Betrachtung. Ich wüsste nicht warum sich eine Frau in Videospielen falsch in Szene gesetzt fühlen sollten.
Spieler und Mensch ist dasselbe, so hab ich das zumindest gemeint. Wüsste spontan auch nicht, warum man da unterscheiden sollte.
Mich interessiert persönlich weniger, dass Figuren meistens top aussehen und top gebaut sind. Da hört die Darstellung der Charaktere aber auch noch nicht auf. Wie gibt sich die Person? Wie kleidet sie sich? Was für eine Funktion hat sie? In den drei Punkten wird meist reinste Männerfantasie widergespiegelt. Es ist einseitig genug, um zumindest in einseitige Betrachtungsweise zu verfallen. Es gibt keinen Missstand, der ausschließlich die Darstellung männlicher Charaktere betrifft.
billy coen 80
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von billy coen 80 »

@ 5finger

Also einen MEINER fünf Finger bin ich gerade geneigt zu heben. Und zu deiner Erleichterung: es ist nicht der mittlere Finger sondern der Daumen!!!

Dein Kommentar trifft meines Erachtens gleich mehrfach den Nagel auf den Kopf. Gerade deine Darstellung, wie man sich alleine durch das Gebaren einiger Diskutanten immer wieder dazu verleitet fühlt, Positionen einzunehmen, die einem eigentlich im echten Leben widerstreben, kann oder muss ich leider bestätigen.

Ich bin im „Real Life“ Gewerkschaftsmitglied und engagiere mich in meinem Betrieb mit mehr als 2000 Mitarbeitern als Betriebsrat. Das AGG gehört unter anderem somit zu meinen täglichen Handwerkszeugen. Wenn ich aber dann immer wieder in diesen Diskussionen zum einen die völlig übertriebenen, stets einseitigen und jeglicher Lebenswirklichkeit enteilten Darstellungen lese, wie schrecklich unterdrückt, erniedrigt und diskriminiert doch pausenlos unsere armen Frauen werden und dann noch die Arroganz mitbekomme, die die Verkünder solcher Thesen jedem gegenüber, der nicht uneingeschränkt ihrer Meinung ist, an den Tag legen, muss auch ich immer wieder gegen den Reflex ankämpfen, mich von so etwas weiter zu distanzieren, als es eigentlich meiner tatsächlichen Einstellung zu diesem Thema entspricht.

Da habe ich mir inzwischen angewöhnt, auf die Kommentare entsprechender User gar nicht erst einzugehen, um zu vermeiden, dass meinen Fingern am Ende noch Dinge ins Internet entfließen, die ich schnell mit etwas Abstand bereue.

Die User, die immer mal wieder auftauchen, nur um ein paar Machosprüche aus der untersten Schublade loszuwerden, machen es mir persönlich da seltsamerweise einfacher. Da reicht dann meist ein Seufzen, ggf. lässt man einmal seinen Kopf auf die Tischplatte sinken (Tempo und der sich daraus ergebende Impuls variieren fallabhängig) und die Sache ist durch. Liegt wahrscheinlich daran, dass diese User pro Kopf i. d. R. nur ein bis zwei Mal pro Thread auftauchen und nicht so arg penetrant ihre Weltanschauung (hoffentlich nicht wirklich) oder einfach nur ihr Getrolle (hoffentlich ist es das) unters Volk bringen.

Und wir wissen ja alle: Don't feed the Troll!!! :wink:
Gast
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von Gast »

Sabrehawk hat geschrieben:Wenn Frau W. probleme mit Sexismus am Arbeitsplatz hat ist das ein Fall für ihren Anwalt und ihren Chef sowie eventuell einer Schlichtungsstelle.
Um ihren Arbeitsplatz geht es hier nicht, denn da ist Frau W. selber Chef eines Entwicklerstudios, bei dem ausschließlich Entwicklerinnen zugelassen werden - Diskriminierung ausgeschlossen. :wink:
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Usul
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von Usul »

5Finger hat geschrieben:@ Wulgaru
Wenn wir uns jetzt mal an die Morddrohungen an die Devs von Bayo2 & CoD erinnern, haben die bei weitem nicht solche Wellen geschlagen und medial soviel Aufmerksamkeit bekommen. Ich gehe soweit und behaupte, dass es eben erst durch die weiblichen Opfer richtig interessant und newswürdig wurde. Davor hat es doch kaum jemand, vor allem abseits der einschlägigen Seiten, gekümmert.
Aber kaum kommt eine Dame von außerhalb, untersucht völlig einseitig ein paar Spiele, plus eine betroffene Indieentwickerlin meldet sich und schon hat die Branche ein Misogynie- und Sexismus-Problem?
Warum wurden die von dir genannten Entwickler bedroht? Und warum werden Sarkeesian, Wu und andere Frauen bedroht?
Du kannst gerne das Ganze als Gesamtproblem untersuchen, aber es sollte nicht erstaunen, dass es einen unterschied gibt zwischen Anfeindungen aufgrund der Arbeit, die manchen Deppen nicht gefällt, und Anfeindungen aufgrund des Geschlechts. Und das Argument bleibt weiterhin, dass diese Frauen eben zu einem großen Teil derart sexistisch angefeindet werden, weil sie Frauen sind. Es sagt ja niemand was dagegen, wenn man die Arbeit von Wu z. B. kritisiert... aber dass die Frau so in die Öffentlichkeit geht mit dieser Sache, liegt eben daran, dass es weit über eine Kritik hinausgeht... Und dabei eben ihr Geschlecht als Katalysator für die Beleidigungen und Bedrohungen verwendet.
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von FuerstderSchatten »

billy coen 80 hat geschrieben:@ 5finger

Also einen MEINER fünf Finger bin ich gerade geneigt zu heben. Und zu deiner Erleichterung: es ist nicht der mittlere Finger sondern der Daumen!!!

Dein Kommentar trifft meines Erachtens gleich mehrfach den Nagel auf den Kopf. Gerade deine Darstellung, wie man sich alleine durch das Gebaren einiger Diskutanten immer wieder dazu verleitet fühlt, Positionen einzunehmen, die einem eigentlich im echten Leben widerstreben, kann oder muss ich leider bestätigen.

Ich bin im „Real Life“ Gewerkschaftsmitglied und engagiere mich in meinem Betrieb mit mehr als 2000 Mitarbeitern als Betriebsrat. Das AGG gehört unter anderem somit zu meinen täglichen Handwerkszeugen. Wenn ich aber dann immer wieder in diesen Diskussionen zum einen die völlig übertriebenen, stets einseitigen und jeglicher Lebenswirklichkeit enteilten Darstellungen lese, wie schrecklich unterdrückt, erniedrigt und diskriminiert doch pausenlos unsere armen Frauen werden und dann noch die Arroganz mitbekomme, die die Verkünder solcher Thesen jedem gegenüber, der nicht uneingeschränkt ihrer Meinung ist, an den Tag legen, muss auch ich immer wieder gegen den Reflex ankämpfen, mich von so etwas weiter zu distanzieren, als es eigentlich meiner tatsächlichen Einstellung zu diesem Thema entspricht.

Da habe ich mir inzwischen angewöhnt, auf die Kommentare entsprechender User gar nicht erst einzugehen, um zu vermeiden, dass meinen Fingern am Ende noch Dinge ins Internet entfließen, die ich schnell mit etwas Abstand bereue.

Die User, die immer mal wieder auftauchen, nur um ein paar Machosprüche aus der untersten Schublade loszuwerden, machen es mir persönlich da seltsamerweise einfacher. Da reicht dann meist ein Seufzen, ggf. lässt man einmal seinen Kopf auf die Tischplatte sinken (Tempo und der sich daraus ergebende Impuls variieren fallabhängig) und die Sache ist durch. Liegt wahrscheinlich daran, dass diese User pro Kopf i. d. R. nur ein bis zwei Mal pro Thread auftauchen und nicht so arg penetrant ihre Weltanschauung (hoffentlich nicht wirklich) oder einfach nur ihr Getrolle (hoffentlich ist es das) unters Volk bringen.

Und wir wissen ja alle: Don't feed the Troll!!! :wink:
Wusste gar nicht, dass die AFD Gewerkschaftsmitglieder haben, aber daran sieht man sie sind in allen Bevölkerungsschichten beliebt, danke dass du den Beweis angetreten bist.

Fakt ist, Frauen verdienen im Durchschnitt 22 % weniger Lohn. Fakt ist, ihr Anteil an Führungspositionen ist verschwindend gering. Fakt ist, Frauen werden eher sexuell belästigt, da würde ich von einer Rate von mehr als 1000 % ausgehen. Fakt ist, Frauen werden sexuell ausgebeutet, auch und gerade in Deutschland.

Es gibt natürlich auch Männer, denen es dreckig geht und die von der Gesellschaft abgehängt sind, aber um die geht es dir doch gar nicht, Herr Gewerkschafter oder?

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, ist das Leugnen von Sachen wie das Damsel in Distress Syndrom in Games. Ich habs jetzt erst gerade wieder gesehen bei Alan Wake. Ich halte das auch gar nicht für ein Problem, aber man sollte schon anerkennen, dass es tatsächlich sehr oft existiert. Es gibt natürlich auch Gegenbeispiele, in Rollenspielen wie DA oder NWN beispielsweise sehr oft, wo Frauen tough und selbstbestimmt auftreten (natürlich trotzdem mit den Vorzügen der Weiblichkeit, was man auch wieder ankreiden könnte, obwohl mir immerhin Aveline in DA 2 oder Jack von ME 2 vom Aussehen nicht zugesagt hat, aber auch das ist wohl Geschmackssache ^^).

5Finger hat geschrieben:@ Wulgaru
Wenn wir uns jetzt mal an die Morddrohungen an die Devs von Bayo2 & CoD erinnern, haben die bei weitem nicht solche Wellen geschlagen und medial soviel Aufmerksamkeit bekommen. Ich gehe soweit und behaupte, dass es eben erst durch die weiblichen Opfer richtig interessant und newswürdig wurde. Davor hat es doch kaum jemand, vor allem abseits der einschlägigen Seiten, gekümmert.
Aber kaum kommt eine Dame von außerhalb, untersucht völlig einseitig ein paar Spiele, plus eine betroffene Indieentwickerlin meldet sich und schon hat die Branche ein Misogynie- und Sexismus-Problem?
Ja und wenn George Cloony eine Morddrohung erhält bekommt man das auch in den Boulevard Medien mit. Sag mal kannst du auch mal über den Tellerand schauen und deine kleine Computerspielewelt verlassen, im Spiegel stand jedenfalls noch nichts von Mordrohungen an Anita oder Brianna. Vermutlich kann man die Morddrohungen an die Devs gar nicht ernstnehmen und auch die waren scheinbar eine News, sonst wüsstest du doch gar nicht davon, nur gab es bei den Usern halt nicht soviel Resonanz.


Vielleicht solltet ihr mal alle akzeptieren, dass in Videospielen viel Sexismus und Machismen vorkommen. Ich persönlich kann damit leben, Alen Wake war trotz Damsel in Distress ein tolles Spiel, (wobei ja hier auch mit der Polizistin ein Gegenentwurf gezeigt wird), aber ich bin auch froh, wenn es mal ab und zu Spiele gibt, bei denen das anders ist.
Highnrich
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von Highnrich »

Mir wurde heute mehrfach in Call of Duty gedroht, dass meine Mutter vergewaltigt wird und ich umgebracht werde. Ich werde jetzt meine Sachen packen und aus meinem Haus flüchten.

Kotaku, 4Players, Neogaf und die ganz SJW / tumblrina - Seiten...wo bleibt mein persönlicher Artikel?
oh warte...ich bin ja nur ein wertloser white male cis Abschaum und keine Minderheit oder Frau. Das gibt keine Klicks. Verstehe.

Zum Thema: Wie schon erwähnt. Diese Leute werden immer IMMER IMMER etwas potentiell anstößiges gegenüber Minderheiten finden. Selbst Snake auf alten Nokia Handys ist ja rassistisch (weil sie schwarz ist). Ich kann mir kein Spiel vorstellen, dass diese Leute je zufrieden stellen wird. Auch sie selbst werden es nie hinkriegen (und auch nie probieren). Aber wie ich schon erwähnt habe, solche Artikel zu schreiben ist deren lohn und brot und es scheint sehr lukrativ zu sein, und je abstruser desto mehr $$$ zb in Spielen in denen kein Alkohol vorkommt, werden Alkohol-kranke nicht repräsentiert oder jedes Spiel, das keinen schwulen hat ist homophob, und so weit und so fort.

Wie viele auf dieses Spielchen reinfallen ist unglaublich, 10 Jahre kulturmarxistische Gehirnwäsche bleibt eben nicht ohne Folgen
Zuletzt geändert von Highnrich am 18.10.2014 14:09, insgesamt 4-mal geändert.
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5Finger
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von 5Finger »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
5Finger hat geschrieben:@ Wulgaru
Wenn wir uns jetzt mal an die Morddrohungen an die Devs von Bayo2 & CoD erinnern, haben die bei weitem nicht solche Wellen geschlagen und medial soviel Aufmerksamkeit bekommen. Ich gehe soweit und behaupte, dass es eben erst durch die weiblichen Opfer richtig interessant und newswürdig wurde. Davor hat es doch kaum jemand, vor allem abseits der einschlägigen Seiten, gekümmert.
Aber kaum kommt eine Dame von außerhalb, untersucht völlig einseitig ein paar Spiele, plus eine betroffene Indieentwickerlin meldet sich und schon hat die Branche ein Misogynie- und Sexismus-Problem?
Ja und wenn George Cloony eine Morddrohung erhält bekommt man das auch in den Boulevard Medien mit. Sag mal kannst du auch mal über den Tellerand schauen und deine kleine Computerspielewelt verlassen, im Spiegel stand jedenfalls noch nichts von Mordrohungen an Anita oder Brianna. Vermutlich kann man die Morddrohungen an die Devs gar nicht ernstnehmen und auch die waren scheinbar eine News, sonst wüsstest du doch gar nicht davon, nur gab es bei den Usern halt nicht soviel Resonanz.
1. Lerne lesen und verstehen
2. Dem Spiegel Online war es ein Bericht wert, genauso der Sueddeutschen, der NY-Times, Waschington-Post...
@Usul

Da sehen wir das einfach verschieden und ich glaube die Diskussion hatten wir schon in einem anderen Thread und werden da wahrscheinlich nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, sondern uns einfach nur im Kreis drehen.

Ich sehe das Problem eher in einer "kranken" Community, in der Beleidigungen, Todesdrohungen & -wünsche, etc. als normal angesehen werden. Da spielt das Geschlecht des Opfers nur eine sekundäre Rolle.
Zuletzt geändert von 5Finger am 18.10.2014 14:15, insgesamt 1-mal geändert.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von mr archer »

Highnrich hat geschrieben:Mir wurde heute mehrfach in Call of Duty gedroht, dass meine Mutter vergewaltigt wird und ich umgebracht werde. Ich werde jetzt meine Sachen packen und aus meinem Haus flüchten.

Kotaku, 4Players, Neogaf und die ganz SJW / tumblrina - Seiten...wo bleibt mein persönlicher Artikel?
oh warte...ich bin ja nur ein wertloser white male cis Abschaum und keine Minderheit oder Frau. Das gibt keine Klicks. Verstehe.
Schlimm, ja. Da stellst Du Dich in CoD auf den Marktplatz, um Deinen Vortrag zur Militarisierung unserer westlichen Unterhaltungskultur nach 9/11 zu halten und nun drohen sie Dir dort mit dem Tod. Ich drück die Daumen, dass Du die Kraft findest, Deinen wichtigen Kampf trotz des Gegenwindes weiterzuführen.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von Imperator Palpatine »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:
Highnrich hat geschrieben:Opferindustrie
Ah, Opferindustrie. Beachtliche Wortkonstruktion. Diesen netten Begriff mit seiner eleganten Semantik hatte ich schon wieder erfolgreich verdrängt (entsprang der Kachelmann-Phase, oder?). Danke für die Erinnerung. Sicherlich nochmal eine wichtige begriffliche Bereicherung im Vokabular dieses Threads.
Und wie sähe denn das perfekte Spiel aus für diese Leute? Ein paar transexuelle, farbige Muslime, die meinen eigentlich eine Schildkröte zu sein und nur im falschen Körper geboren worden zu sein, die zusammen heulen, wie die Gesellschaft sie unterdrückt?
Du hast es voll begriffen. Genau DAS ist der Sinn und Zweck von Kulturkritik. Die selbsternannte Schutzstaffel der politischen Korrektheit mit dem Ziel, mit nahezu diktatorischen Mitteln nur noch bis zur Unkenntlichkeit glattgeschliffene, plakative Brechstangen-Minderheitenrepräsentationsspiele zuzulassen. DAS ist das Horrorszenario, vor dem wir jetzt alle ganz viel Angst haben sollten. Und am besten wehrt man sich gegen derart zerstörerische Angriffe auf sein geliebtes und unschuldiges Hobby (denn nichts anderes ist Kulturkritik - die wollen uns einen Unschuldsraum KAPUTTMACHEN), indem man sie mit möglichst lautem pubertärem Gebrüll vollständig abblockt. So gesehen: Alles richtig gemacht.
Und doch hat er Recht.

Dieser Begriff steht stellvertretend für etliche Gruppierungen und Einzelpersonen die ein starkes monäteres aber auch machtpolitisches Interesse daran haben immer grössere Personenkreise zu " Opfern " zu klassifizieren damit sie in ihrem Namen dann wahlweise stattliche Mittel erhalten kann oder sogar Prozesse führen. Gerne auch kombiniert.

Ganz gleich was diese Gruppen davon halten wohlgemerkt.

Prominentestes Beispiel sind hierbei die Grünen für die mittlerweile jeder ausser weisse , westliche Männer eine diskriminierte Gruppe darstellt und sich anmaßen in deren Namen Kampagnen zu führen um im besten Fall neue staatliche Planstellen zu schaffen wo man sich selbst und seine Spezis unterbringen kann.

Denn für die freie Wirtschaft hat es mit der Ausbildung / Studium der betreffenden Personen meistens nicht gereicht und was liegt da näher als sich vom Staat ( den man ein anderer Stelle meistens verurteilt ) gut bezahlen zu lassen. Und da man nicht das Risiko eingehen möchten dass diese schöne bequeme Stelle und / oder Fördergelder irgendwann aufhören zu existieren muss das System am laufen gehalten werden.

Beizeiten mit Pressemitteilungen und übertriebener Dramatisierung.

Ich kenne Brianna Wu und ihre Fähigkeiten nicht. Aber diese kommunikative Diarrhoe die sogleich in die Richtung " Diskriminierung " hingespeit wird lässt mich aufgrund vorhergehender Erfahrungen mehr als skeptisch sein.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 18.10.2014 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von FuerstderSchatten »

5Finger hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
5Finger hat geschrieben:@ Wulgaru
Wenn wir uns jetzt mal an die Morddrohungen an die Devs von Bayo2 & CoD erinnern, haben die bei weitem nicht solche Wellen geschlagen und medial soviel Aufmerksamkeit bekommen. Ich gehe soweit und behaupte, dass es eben erst durch die weiblichen Opfer richtig interessant und newswürdig wurde. Davor hat es doch kaum jemand, vor allem abseits der einschlägigen Seiten, gekümmert.
Aber kaum kommt eine Dame von außerhalb, untersucht völlig einseitig ein paar Spiele, plus eine betroffene Indieentwickerlin meldet sich und schon hat die Branche ein Misogynie- und Sexismus-Problem?
Ja und wenn George Cloony eine Morddrohung erhält bekommt man das auch in den Boulevard Medien mit. Sag mal kannst du auch mal über den Tellerand schauen und deine kleine Computerspielewelt verlassen, im Spiegel stand jedenfalls noch nichts von Mordrohungen an Anita oder Brianna. Vermutlich kann man die Morddrohungen an die Devs gar nicht ernstnehmen und auch die waren scheinbar eine News, sonst wüsstest du doch gar nicht davon, nur gab es bei den Usern halt nicht soviel Resonanz.
1. Lerne lesen und verstehen
2. Dem Spiegel Online war es ein Bericht wert, genauso der Sueddeutschen, der NY-Times, Waschington-Post...
@Usul

Da sehen wir das einfach verschieden und ich glaube die Diskussion hatten wir schon in einem anderen Thread und werden da wahrscheinlich nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, sondern uns einfach nur im Kreis drehen.

Ich sehe das Problem eher in einer "kranken" Community, in der Beleidigungen, Todesdrohungen & -wünsche, etc. als normal angesehen werden. Da spielt das Geschlecht des Opfers nur eine sekundäre Rolle.
Habe ich was von Spiegel Online geschrieben, nein richtig, denn es ist ein großer Unterschied zwischen einen Online News Portal und den Fernsehen oder Nachrichtenmagazinen. Jedenfalls hat irgendein Hollywoodsternchen die Tage auch eine Mordrohung erhalten und das kam im Fernsehen, während ich von Anita dort noch nix gesehen hab, noch nicht mal auf NTV. Aber gleich kommst du bestimmt mit Giga an, oder irgendeinen amerikanischen Newschannel oder sonstwas.
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FuerstderSchatten
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von FuerstderSchatten »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
Dieser Begriff steht stellvertretend für etliche Gruppierungen und Einzelpersonen die ein starkes monäteres aber auch machtpolitisches Interesse daran haben immer grössere Personenkreise zu " Opfern " zu klassifizieren damit in ihrem Namen dann wahlweise stattliche Mittel erhalten kann oder sogar Prozesse führen. Gerne auch kombiniert.
Diskutieren mit euch ist eigentlich vollkommen sinnentleert, weil ihr nur eure Phrasen prescht ohne Nachzudenken. Aber ich versuche es trotzdem: Umgekehrt wird ein Schuh draus, natürlich gibt es starke monetäre und machtpolitisches Interesse, dass alles beim alten bleibt. Wie kann man das ganze nur umdrehen? Seid ihr so dumm oder wollt ihr uns für dumm verkaufen?

Überleg doch mal, in Preussen im 19 Jahrhundert gab es das 3 Klassenwahlrecht, war das auch richtig so? Dagegen haben Leute auch aufbegehrt und zwar gegen die Interessen der Reichen und Mächtigen. Und genauso ist das jetzt richtig, wenn Leute gegen Ungerechtigkeit eintreten, so borniert und reaktionär könnt ihr doch nicht sein, dass euch Ungerechtigkeiten kalt lassen.

Wie kann man nur glauben, dass Frauen, Ausländer und Schwule nicht diskriminiert werden. Natürlich werden auch einige weiße alte Männer diskriminiert, aber zu denen gehört ihr doch gar nicht. Das sind größtenteils Penner oder Altenheiminsassen, denen es dreckig geht. Oder Hartz4ler.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von Imperator Palpatine »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:
Dieser Begriff steht stellvertretend für etliche Gruppierungen und Einzelpersonen die ein starkes monäteres aber auch machtpolitisches Interesse daran haben immer grössere Personenkreise zu " Opfern " zu klassifizieren damit in ihrem Namen dann wahlweise stattliche Mittel erhalten kann oder sogar Prozesse führen. Gerne auch kombiniert.
Diskutieren mit euch ist eigentlich vollkommen sinnentleert, weil ihr nur eure Phrasen prescht ohne Nachzudenken. Aber ich versuche es trotzdem: Umgekehrt wird ein Schuh draus, natürlich gibt es starke monetäre und machtpolitisches Interesse, dass alles beim alten bleibt. Wie kann man das ganze nur umdrehen? Seid ihr so dumm oder wollt ihr uns für dumm verkaufen?
Ich versuche mit dir und allen anderen in einem normalen nicht beleidigenden Tonfall zu diskutieren. Das mindeste was ich im Gegensatz erwarten - nicht einmal verlangen darf - ist der selbe Respekt. Das war / ist nicht nur auf dich bezogen sondern auf alle.

Nenn mir doch bitte eine - in diesem fall stark dezidierte männliche Gruppierung - die eine Interesse daran hat Frauen zu diskriminieren bzw. denn von dir und anderen ach so grauenvollen Status quo aufrecht zu erhalten.

Und wenn du die Frage stellst " Wie kann man das ganze nur umdrehen? " dann impliziert dies für mich dass du einer - nennen wir es Seite - unterstellst alles zu um den angeblichen Status quo zu erhalten aber du im Umkehrschluss nicht fähig oder willens bist zu erkennen dass auch die vermeintlich progressiven und sich der " Guten Sache " verschiebenen Personen und Gruppen ganz, ganz niedere Gründe haben um eine Situation zu beschreien wie sie de facto nicht existiert.

Edit:

Jetzt wird es witzig.

Zitat:

" Wie kann man nur glauben, dass Frauen, Ausländer und Schwule nicht diskriminiert werden. Natürlich werden auch einige weiße alte Männer diskriminiert, aber zu denen gehört ihr doch gar nicht. Das sind größtenteils Penner oder Altenheiminsassen, denen es dreckig geht. Oder Hartz4ler. "

Woher nimmst du die Anmassung zu wissen zu welchem Personenkreis die Kritiker gehören ? Dies ist genau die Art Geiselhaft von der ich geredet habe. Die Vorstellung dass Frauen, Ausländer und Schwule dieselbe Meinung teilen kommt Leuten wie dir gar nicht in den Sinn.

Und noch einmal gegen Ungerechtigkeit anzutreten ist eine Situation absolut zu übertreiben um seine eigene macht zu festigen etwas ganz anderes.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 18.10.2014 14:44, insgesamt 1-mal geändert.
billy coen 80
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Re: Spielkultur: Brianna Wu nach Morddrohungen: Sexismus ist

Beitrag von billy coen 80 »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Jeglicher Lesebegabung bares Geschwätz
Nichts, aber auch wirklich gar nichts, was du in deiner rotzigen Antwort auf meinen Kommentar geschrieben hast, hat auch nur im Entferntesten etwas mit dessen Inhalt zu tun… Bis auf deinen erbärmlichen Versuch, meinen Verweis auf mein eigenes Engagement, welches eben über inhaltsleeres, pseudosozialkritisches Geplärre in irgendwelchen Internetforen hinausgeht, gegen mich umzumünzen. Ganz nebenbei bin ich zwar Gewerkschaftsmitglied, aber in erster Linie, wie ich schrieb, Betriebsrat. Da ist man im Wesentlichen deutlich dichter an der Basis und kriegt mehr mit von so mancher Lebenswirklichkeit; zunächst im eigenen Unternehmen und auf Lehrgängen von anderen BRs auch aus anderen Firmen.

Aber alles andere… Wo bitte habe ich irgendeine von dir angesprochene Sache verleugnet??? Aus welchem Teil meines Kommentares oder überhaupt irgendeines Kommentares, welche ich hier jemals im Forum abgelassen habe, leitest du ab, dass ich eine rechtskonservative Weltanschauung habe???

Aber das alles war ja auch gar nicht dein Ziel, nicht wahr, werter Inernetforenplärrer?

Das einzige, was du mit deinem Post erreicht hast, war die umfängliche Bestätigung meiner Charakterisierung der Diskutanten „deiner Fraktion“.

Ansonsten gebe ich dir denselben Tipp wie 5finger: Lern lesen!!!