hm, da widersprechen dir aber die steam nutzerstatistiken. eine große masse der gekauften spiele bleibt nahezu ungespielt in der ecke liegen. Wenn ich 10 Spiele für 1-5€ kaufe anstatt eins für 40, geht der durchschnittliche Spieler einfach anders an die Spiele heran.SethSteiner hat geschrieben:Wie kommst du darauf? Diesen Werteverfall gibt es nicht, selbst die Leute, die sich alles nur runterladen, kostenlos, wissen das was sie laden doch trotzdem wertzuschätzen.muecke-the-lietz hat geschrieben:zum thema: billigverkäufe von spielen führen zu einem generellen werteverfall, auch emotional. wenn ein spiel wenig kostet, ist es auch wenig wert. das ist nunmal eine klassische menschliche wahrnehmung wie wir sie seit jahren in anderen branchen wahr nehmen.
Geht mir ja auch so. Beispiel: Ich sehe bei Steam ein gefeiertes Indiespiel für 15€, denke mir "cool das klingt aber interessant, das kauf ich" - dann denk ich nach "Moment mal, das wird in 6 Monaten eh für ein Viertel des jetzigen Verkaufspreises angeboten - wieso also jetzt kaufen?" Steam und Co haben uns allen eingetrichtert dass Indiespiele nicht mehr wert sind als ein großes Eis... Videospiele an denen Menschen Jahre mit Leidenschaft gearbeitet haben verkommen zu einem kleinen Namen in einer Liste von 300 Spielen die man auf Steam hat und von der die Hälfte nicht großartig angerührt wird. Ich kaufe mir Spiele nicht mehr bewusst und freu mich auch nicht mehr drauf, nein ich nehm sie im Vorbeigehen für nen Spottpreis mit wie ein Eis...
Das sind so meine Gedanken zu der Sache. Ich weiß ich sprech nicht für alle, aber von Erfahrungen mit Freunden und eben den Steam Nuterstatistiken seh ich, dass das eben mittlerweile so das durchschnittliche Kosumentenverhalten ist. Ich will nicht sagen, dass das alles schlecht ist, es is sicherlich gut wenn man Spiele günstig bekommen kann - aber wir sollten aufpassen dass Videospiel nicht zur kompletten Ramschware werden... das wird dem Medium nicht gerecht.
