Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren für spielbare weibliche Charaktere

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Imperator Palpatine
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Imperator Palpatine »

sourcOr hat geschrieben:Dein Recht, Unrecht zu haben. Eine Gesellschaft muss sich stets hinterfragen und das ist definitiv keine "Idiotie", sondern ein normaler und gesunder Prozess.

Ob ich Recht oder Unrecht habe wird die Zeit entscheiden.

Die Political Correctness mit all ihren Auswüchsen wie dem derzeitigen Feminismus wäre nicht die erste Ideologie die auf dem Müllhaufen der Geschichte landet.
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Sharkie
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Sharkie »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Ich bleibe bei meiner Aussage und ich will dir auch nahelegen warum.
Die Feminismus oder besser die Emanzipationsbewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in den darauf folgenden Jahrzehnten waren sinnvoll und entstanden aus tatsächlicher Ungleichheit.
Gut - darin, dass der frühe Feminismus sinnvoll war, sind wir uns also einig. Dass aber heutzutage keine "tatsächliche Ungleichheit" mehr bestehe, ist erstens aus der Gegenwart heraus beurteilt leicht gesagt, und zweitens meiner Ansicht nach auch nicht richtig. Man muss jetzt gar nicht erst mit Schwergewichten wie dem Lohngefälle oder der Zusammensetzung gewisser Chefetagen anfangen, lass uns ruhig mal beim (Luxus?-)Thema "Computerspiele" bleiben. In den aller-, allermeisten Computerspielen konstituiert das Männliche eine Norm, das Weibliche dagegen eine bloße Abweichung von dieser. Das ist natürlich eine Kleinigkeit im Vergleich zu Thematiken wie "Frauenwahlrecht". Dennoch ist es eine Ungleichheit, die (gerne ganz unhysterisch und ohne groß zu moralisieren) diskutiert werden kann. Undzwar ohne sich ständig anhören zu müssen "Was habt ihr bloß für Luxusprobleme, euch geht's wohl zu gut!"

Zumal es herzlich einfach ist, als Nichtbetroffener (also als spielender Mann) diesen Sachverhalt als Luxusproblem abzuqualifizieren. Wärest Du eine spielende Frau (was übrigens auch ich nicht bin), so würdest Du die Sache womöglich anders sehen, wenn Du das Gefühl bekommst, dass in Deinem geliebten Hobby eine Unterrepräsentation deines Geschlechts quasi Standard ist. Was selbstredend nicht heißt, dass Frauen das durch die Bank so sehen werden, auch da wird sowas vielen herzlich egal sein. Was aber nichts daran ändert: Luxus ist es vor allem, zu bestimmen, was ein Luxusproblem ist.
Der " massive patriarchalischer Backlash in den Fünfziger Jahren " von dem du sprichst kam aber nicht einfach nur durch die Männer. Die Frauen, insbesondere in Deutschland, haben ihre Stellung ohne grossen Widerstand wieder abgegeben. Nach Jahren des Krieges und allen damit einhergehenden Strapazen und Entbehrungen war man insgeheim recht froh die Verantwortung wieder ein wenig abzugeben.
Ich schrieb ja extra "u.a. durch die Rückkehr der Männer in die Berufe". Man muss darüber hinaus anfügen, dass Deutschland in dieser Hinsicht ein absoluter Sonderfall ist, da die Nazis eine Generation lang ein Frauenbild geprägt haben, das international (im beinahe ausschließlich negativen Sinne) ohne Vergleich ist. Nichtsdestoweniger würde ich mich solch spekulativ-psychologisierender Geschichtsdeutung wie "Die Frauen waren sicher insgeheim ganz froh..." lieber enthalten.
Und wenn ich von der außergewöhnlich langen Friedens- und Wohlstandsperiode rede, dann meine ich die Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, insbesondere für dieses Thema jene seit den 80er Jahren.
Das westlich orientierte Europa hatte seit dem Ende des 2. Weltkrieges eine bis heute nicht endende Friedensperiode erfahren, die Gründe sind vielfältig und würden hier den Rahmen sprengen aber das Prinzip der atomaren Abschreckung war z.B einer der Gründe. Die Vereinigten Staaten hatten Korea und Vietnam aber in beiden Fällen waren dies keine Kriege von Globalem Ausmass bei der z.B. die US Wirtschaft auf den Krieg umgestellt wurde inklusive der damit verbundenen gesellschaftlichen Folgen. Zu keinem Zeitpunkt wurden Frauen zum Dienst an der Waffe verpflichtet, seltsamerweise hatte in all den Jahren bis zur Abschaffung der Wehrpflicht in Deutschland keine Frauenbewegung hier Gleichberechtigung gefordert.
Die (auch) globale Bedeutung des Korea- und vor allem Vietnamkrieges sind vor dem Hintergrund des kalten Krieges überhaupt nicht zu überschätzen. Das waren Stellvertreterkriege, man kann das nicht ernsthaft Angelegenheit abtun, mit der wir in Europa überhaupt nichts zu tun hatten.

Weiterhin ist es abwegig bis fahrlässig, die "gesellschaftlichen Folgen" dieser Kriege für die USA herunterzuspielen - der Vietnamkrieg ist für die USA ein nationales Trauma wie sonst nur die Sklaverei. Gesellschaftliche Auswirkungen gab es da doch nun wirklich zuhauf, das würde doch niemand ernsthaft infrage stellen wollen. Und auch die wirtschaftliche Tragweite war selbstverständlich groß, allein schon durch den Wegfall einer signifikanten Anzahl männlicher Arbeitnehmer, wie in jedem großen Krieg.

Der Bezug zur Gleichberechtigung an der Waffe erschließt sich mir nicht ganz, aber über die kann man ja diskutieren, wüsste nicht wieso man das nicht tun sollte. Bin mir sicher, die (heutigen) Feministinnen reden da auch gerne drüber, da würde ich mir mal überhaupt keine Sorgen machen.
Und als die Frauenbewegung auch in rechtlicher Hinsicht ihre Ziele erreicht hatte kamen jene ins Spiel auf die ich mich beziehe. Frauen wie auch Männer die merkten dass sich hier in Kombination mit der Political Correctness ein grosses Potential für ein leichtes Leben ergibt. [...]
Nur ein Staat dessen Bewohner nicht unmittelbar von Tod durch Hunger, Durst, Kälte, Hitze, Krieg bedroht sind. In dem ein jeder, selbst ohne Arbeit, Geld und eine Wohnung erhält. In dem jeder genug Freizeit hat um alles mögliche zu tun. Nur ein solcher Staat kann sich eine Idiotie wie Gender Studies und Political Correctness leisten. Und nur dessen Bewohner eine GaymerX. Der Rest hat dringendere, reale Probleme die er angehen muss.....
Über "Political Correctness" will ich hier nicht reden. Das ist ein blödes Kampfwort, das Diskussionen eher schadet, statt sie in irgendeiner Weise voranzubringen.

Außerdem: Dass jeder zunächstmal über die Probleme klagt, die ihn vor dem Hintergrund seiner ganz persönlichen Lage, ob privilegiert oder prekär, subjektiv stören, ist doch wohl mehr als normal. Habe nie verstanden, warum dann immer einer ankommt, der sagt "Zähne zusammenbeißen, wo anders ist's (respektive damals war's) noch schlimmer!".

Besonders schlimm finde ich dies jedoch, wenn der harte Hund, der "Deal with it" fordert und "First World Problems" ruft, selbst überhaupt nicht von dem Problem betroffen ist. Womit wir wieder beim weißen, gutsituierten Mehrheitsmann wären, bei dem es offenbar momentan voll im Trend liegt, weniger Privilegierten zu erklären, ab wann sie sich unterrepräsentiert, benachteiligt oder gar diskriminiert fühlen "dürfen".
Zuletzt geändert von Sharkie am 16.07.2014 02:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Imperator Palpatine
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Imperator Palpatine »

Sharkie hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:Ich bleibe bei meiner Aussage und ich will dir auch nahelegen warum.
Die Feminismus oder besser die Emanzipationsbewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in den darauf folgenden Jahrzehnten waren sinnvoll und entstanden aus tatsächlicher Ungleichheit.
Gut - darin, dass der frühe Feminismus sinnvoll war, sind wir uns also einig. Dass aber heutzutage keine "tatsächliche Ungleichheit" mehr bestehe, ist erstens aus der Gegenwart heraus beurteilt leicht gesagt, und zweitens meiner Ansicht nach auch nicht richtig. Man muss jetzt gar nicht erst mit Schwergewichten wie dem Lohngefälle oder der Zusammensetzung gewisser Chefetagen anfangen, lass uns ruhig mal beim (Luxus?-)Thema "Computerspiele" bleiben. In den aller-, allermeisten Computerspielen konstituiert das Männliche eine Norm, das weibliche dagegen eine bloße Abweichung von dieser. Das ist natürlich eine Kleinigkeit im Vergleich zu Thematiken wie "Frauenwahlrecht". Dennoch ist es eine Ungleichheit, die (gerne ganz unhysterisch und ohne groß zu moralisieren) diskutiert werden kann. Undzwar ohne sich ständig anhören zu müssen "Was habt ihr bloß für Luxusprobleme, euch geht's wohl zu gut!"

Zumal es herzlich einfach ist, als Nichtbetroffener (also als spielender Mann) diesen Sachverhalt als Luxusproblem abzuqualifizieren. Wärest Du eine spielende Frau (was übrigens auch ich nicht bin), so würdest Du die Sache womöglich anders sehen, wenn Du das Gefühl bekommst, dass in Deinem geliebten Hobby eine Unterrepräsentation deines Geschlechts quasi Standard ist. Was selbstredend nicht heißt, dass Frauen das durch die Bank so sehen werden, auch da wird sowas vielen herzlich egal sein. Was aber nichts daran ändert: Luxus ist es vor allem, zu bestimmen, was ein Luxusproblem ist.
Der " massive patriarchalischer Backlash in den Fünfziger Jahren " von dem du sprichst kam aber nicht einfach nur durch die Männer. Die Frauen, insbesondere in Deutschland, haben ihre Stellung ohne grossen Widerstand wieder abgegeben. Nach Jahren des Krieges und allen damit einhergehenden Strapazen und Entbehrungen war man insgeheim recht froh die Verantwortung wieder ein wenig abzugeben.
Ich schrieb ja extra "u.a. durch die Rückkehr der Männer in die Berufe". Man muss darüber hinaus anfügen, dass Deutschland in dieser Hinsicht ein absoluter Sonderfall ist, da die Nazis eine Generation lang ein Frauenbild geprägt haben, dass international (im beinahe ausschließlich negativen Sinne) ohne Vergleich ist. Nichtsdestoweniger würde ich mich solch spekulativ-psychologisierender Geschichtsdeutung wie "Die Frauen waren sicher insgeheim ganz froh..." lieber enthalten.
Und wenn ich von der außergewöhnlich langen Friedens- und Wohlstandsperiode rede, dann meine ich die Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts, insbesondere für dieses Thema jene seit den 80er Jahren.
Das westlich orientierte Europa hatte seit dem Ende des 2. Weltkrieges eine bis heute nicht endende Friedensperiode erfahren, die Gründe sind vielfältig und würden hier den Rahmen sprengen aber das Prinzip der atomaren Abschreckung war z.B einer der Gründe. Die Vereinigten Staaten hatten Korea und Vietnam aber in beiden Fällen waren dies keine Kriege von Globalem Ausmass bei der z.B. die US Wirtschaft auf den Krieg umgestellt wurde inklusive der damit verbundenen gesellschaftlichen Folgen. Zu keinem Zeitpunkt wurden Frauen zum Dienst an der Waffe verpflichtet, seltsamerweise hatte in all den Jahren bis zur Abschaffung der Wehrpflicht in Deutschland keine Frauenbewegung hier Gleichberechtigung gefordert.
Die (auch) globale Bedeutung des Korea- und vor allem Vietnamkrieges sind vor dem Hintergrund des kalten Krieges überhaupt nicht zu überschätzen. Das waren Stellvertreterkriege, man kann das nicht ernsthaft Angelegenheit abtun, mit der wir in Europa überhaupt nichts zu tun hatten. Über die Gleichberechtigung an der Waffe kann man ja diskutieren, wüsste nicht wieso man das nicht tun sollte.
Und als die Frauenbewegung auch in rechtlicher Hinsicht ihre Ziele erreicht hatte kamen jene ins Spiel auf die ich mich beziehe. Frauen wie auch Männer die merkten dass sich hier in Kombination mit der Political Correctness ein grosses Potential für ein leichtes Leben ergibt. [...]
Nur ein Staat dessen Bewohner nicht unmittelbar von Tod durch Hunger, Durst, Kälte, Hitze, Krieg bedroht sind. In dem ein jeder, selbst ohne Arbeit, Geld und eine Wohnung erhält. In dem jeder genug Freizeit hat um alles mögliche zu tun. Nur ein solcher Staat kann sich eine Idiotie wie Gender Studies und Political Correctness leisten. Und nur dessen Bewohner eine GaymerX. Der Rest hat dringendere, reale Probleme die er angehen muss.....
Über "Political Correctness" will ich hier nicht reden. Das ist ein blödes Kampfwort, das Diskussionen eher schadet, statt sie in irgendeiner Weise voranzubringen.

Außerdem: Dass jeder zunächstmal über die Probleme klagt, die ihn vor dem Hintergrund seiner ganz persönlichen Lage, ob privilegiert oder prekär, subjektiv stören, ist doch wohl mehr als normal. Habe nie verstanden, warum dann immer einer ankommt, der sagt "Zähne zusammenbeißen, wo anders ist's (respektive damals war's) noch schlimmer!".

Besonders schlimm finde ich dies jedoch, wenn der harte Hund, der "Deal with it" fordert und "First World Problems" ruft, selbst überhaupt nicht von dem Problem betroffen ist. Womit wir wieder beim weißen, gutsituierten Mehrheitsmann wären, bei dem es offenbar momentan voll im Trend liegt, weniger Privilegierten zu erklären, ab wann sie sich unterrepräsentiert, benachteiligt oder gar diskriminiert fühlen "dürfen".

Die Auswirkungen des Korea und Vietnamkrieges vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, speziell im Hinblick auf die Dominotheorie und dem Containment Prinzip sind mir bekannt, würden aber sowohl den Rahmen sprengen als auch mehr vom Thema abweichen als ohnehin schon.

Fakt jedoch bleibt dass durch diese Stellvertreterkriege und dem MAD Prinzip der einzelne in Europa nicht in kriegerische Handlungen gezogen wurde.

Zu den Spielen. Ja, jeder Spieler gleich welchen Geschlechts kann und sollte für ausdifferenzierte Charaktere offen sein und sie begrüssen. Aber dann möchte ich dass diese Figuren existieren weil sie in der Geschichte Sinn ergeben. Und nicht weil eine Lobbygruppe Ramba Zamba gemacht hat und zugleich die PR Abteilung des Publishers sieht dass man hier relativ kostenfrei mediale Aufmerksamkeit bekommt weil man z.B einen schwulen Magier ins Spiel integriert und dies als Alleinstellungsmerkmal hervorhebt. Wie viel entspannter war da z.B die Darstellung eines Cortez in Mass Effect 3.

Aber auch als Mann könnte ich mich an den angeblich so unrealistischen Darstellungen des männlichen Geschlechts stören. Gross, muskelbepackt, attraktiv für beide Geschlechter, stets kämpferisch, heldenhaft.

http://boserwolf.files.wordpress.com/20 ... ndard.jpeg

Damit wird allerdings von männlicher Seite aus viel entspannter umgegangen.

Und was den gutsituierten weissen Mann betrifft.

Es ist ein Unterschied ob wahrhaft Diskriminierte und Benachteiligte Gleichberechtigung fordern oder sich Menschen weit über das erreichte hinaus Privilegien verschaffen.
Und dazu als Mittel der Wahl auch gerne alles tatsächliche oder vermeintliche Übel der Welt auf " Den weissen Mann " schieben.

Ich befinde mich gerade auf Geschäftsreise in Asien und warte darauf in einer Stunde meinen nächsten Termin wahr zunehmen.

Wenn ich sehe mit welcher Wucht hier auf den Weltmarkt gedrängt wird und wie es um einen Kampf der besten geht und wie diese Leute sich nach oben kämpfen dann kann ich nur den Kopf schütteln wenn in der Heimat Menschen durch eine Quote an Positionen kommen in denen sie nichts verloren haben...

Und ja die Wirtschaften dort bzw " hier " haben andere , eigene Probleme.

Aber ich denke du siehst um was es mir geht.

Edit: Geht früher los. Freue mich aber über eine weitere Diskussion Sharkie falls der Thread dann noch existiert
c452h
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von c452h »

Imperator Palpatine hat geschrieben:
So war es im Grunde auch mit der sogenannten 68er Bewegung wo sich all jene versammelt haben. Angetreten gegen den Staat ist ein Grossteil in den Staatsdienst eingetreten, die Zahl der Beamten und Angestellten ist seit den 70ern explodiert.

Denn wenn man nicht dem Wagnis der freien Wirtschaft ausgesetzt ist sondern einer netten, unkündbaren Stelle mit komfortablen Arbeitszeiten und damit einhergehender Freizeit lässt es sich doch gleich viel einfacher gegen " Das System " rebellieren.
Wo kann ich nachlesen, dass es so abgelaufen ist, wie Du es hier beschreibst?
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Sharkie
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Sharkie »

Imperator Palpatine hat geschrieben: Edit: Geht früher los. Freue mich aber über eine weitere Diskussion Sharkie falls der Thread dann noch existiert
Kein Problem, muss jetzt auch mal langsam ins Bett. Über die Gesundheit des Threads (nicht: über seine Gepflegtheit) müssen wir uns glaube ich keine Sorgen machen, der wird bestimmt'n Hit...

Edit: Habe meinen letzten Post übrigens nochmal editiert mit ein-zwei Zeilen zum Thema "Kriege in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts".
PixelMurder
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von PixelMurder »

soul-stylez hat geschrieben:Bin absolut kein chauvi aber Frauen zu Spielen macht mir irgendwie kein Spaß. Und Assassins Creed und Frau als Protagonistin... passt irgendwie nicht.
Da bin ich wohl auch nicht der einzige der so denkt.
Bayonetta -> schlechte Verkaufszahlen
Remember Me -> schlechte Verkaufszahlen
Heavenly Sword -> Fail
Lollipop Chainsaw -> Fail

Die einzige Möglichkeit ist, so gut wie möglich zu "verstecken" dass es eine Frau ist.
Wie wäre es mit einer Burka und einem Serail?

Bayonetta -> schlechte Verkaufszahlen > sehr spezielles Spielprinzip
Remember Me -> schlechte Verkaufszahlen > eher langweiliges Spiel mit zuvielen QTE
Lollipop Chainsaw -> Fail > für Jungs gemacht, technisch zweitklassig und kurz
Tomb Raider > Paradies für Jungs, die noch nicht mit echten Frauen spielen dürfen
Mass Effect > Story und Umsetzung ist unisex, aber nicht völlig beliebig
Assassin's Creed > ist keine Geschichtssimulation

Wären wir Männer ein Kaninchenzüchterverein, wäre ich wegen dem vielen unbedarften, ignoranten und meist grammatikalisch suboptimalen Geschreibsel seiner Mitglieder längst ausgetreten.
Wer bei einer solcher nicht unwitzigen Aktion zweier weiblicher Gamer das Wort "Genderwahn" denkt oder gar schreibt, der leidet wohl an irgendeiner Unsicherheit. Naja, irgend ein Wort muss ja Unwort des Jahres werden.
Monoman
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Monoman »

Nanimonai hat geschrieben: Umgekehrt gibt es auch noch keine Quote für männliche Erzieher, obwohl diese stark unterrepräsentiert sind. Das liegt aber daran, dass einfach weniger Männer als Frauen diesen Job machen möchten.
Grundsätzlich haben Männer in diesem Bereich aber keine Schwierigkeiten, im Gegenteil. Als männlicher Erzieher wird man überall mit Handkuss genommen.
Ich bin eigentlich immer ein stiller mitleser, aber das ist sowas von falsch das ich das nicht stehen lassen kann. In meinem Freundes/Bekanntenkreis gibt es mehrere männliche Erzieher die teils wirklich sehr sehr lang suchen mussten um eine Anstellung zu bekommen da immer noch genug vorbehalte seitens der Träger und auch vieler Eltern existieren ob einer der als Mann Erzieher wird nicht doch ein Pädo ist und er den Kindern was antut. Dementsprechend bekommt er teilweise schon ein Problem wenn er ein Kind mal wickeln muss oder nur auf dem Schoß hat, was bei Erzieherinnen natürlich total normal ist und es ja keine weiblichen Pädos gibt, die sind ja alle nur fürsorglich..
Google einfach mal nach Probleme männlicher Erzieher, hier nur mal ein Link dazu.
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte ... oss-nehmen
Auch wenn das nix mit dem Thema zu tun hat, das konnte ich nicht einfach so stehen lassen.
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Gex83_2
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Gex83_2 »

Dass männliche Lehrer beispielsweise bevorzugt eingestellt werden, hat natürlich auch damit zu tun, dass Jungs oft ein männliches Vorbild in den Schulen fehlt. Insofern kann das Achten auf das Geschlecht unter Umständen auch sinnvol sein, was aber zu keiner Benachteiligung führen sollte.

Das Problem ist, dass die Gesellschaft gegenüber weiblichen Pädophilen total ahnungslos ist, was aber daran liegt, dass ihre Vorgehensweise eher auf Verführung aufbaut. Da die Jugendlichen oft freiwillig mitmachen, gibt es keinen Grund für Zwang und auch keinen Grund für anschließenden Mord. Fragwürdig ist es trotzdem, da die Jugendlichen die Folgen nicht immer einschätzen können. So geschehen in einer Hilfsorganisation für Flüchtlinge, wo ein Freund von mir arbeitet.

Zum Threadtthema als solches: Natürlich ist die 4players-Taktik offensichtlich. Alles, was "schwul" oder "feministisch" nur andeutet, wird sofort in Grund und Boden diskutiert (generiert ja zudem Klicks). Kann man machen, aber anstatt über die Benachteiligten aufzuregen, sollte man mal die Unterdrücker ins Visier nehmen...oh wait...vielleicht gehört man manchmal ungewollt selbst dazu?

Auf jeden Fall ist der Terror, den solche Meldung auslöst, befremdlich. Ich bin auch kein Freund des Steinzeitfeminismus (deren Vertreter neigen dazu, oft an Symptomen rumzumäkeln, anstatt reale Reformen anzustoßen), kann aber nicht abstreiten, dass er historisch notwendig und sinnvoll war.
johndoe553505
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von johndoe553505 »

Merkt ihr nicht, dass es in jedem Thread zu solchen Themen die gleiche, sinnlose weil ins Leere führende Diskussion entsteht?

Bild...wäre dazu die beste Einstellung.
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Gex83_2
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Gex83_2 »

Mit dieser Einstellung kann man das Reden auch ganz einstellen. :P
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Steppenwaelder
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Steppenwaelder »

unglaublich, die news könnte belangloser gar ned sein und sie bekommt hier schon wieder 13 seiten. :D
Plor
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Plor »

Monoman hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Umgekehrt gibt es auch noch keine Quote für männliche Erzieher, obwohl diese stark unterrepräsentiert sind. Das liegt aber daran, dass einfach weniger Männer als Frauen diesen Job machen möchten.
Grundsätzlich haben Männer in diesem Bereich aber keine Schwierigkeiten, im Gegenteil. Als männlicher Erzieher wird man überall mit Handkuss genommen.
Ich bin eigentlich immer ein stiller mitleser, aber das ist sowas von falsch das ich das nicht stehen lassen kann. In meinem Freundes/Bekanntenkreis gibt es mehrere männliche Erzieher die teils wirklich sehr sehr lang suchen mussten um eine Anstellung zu bekommen da immer noch genug vorbehalte seitens der Träger und auch vieler Eltern existieren ob einer der als Mann Erzieher wird nicht doch ein Pädo ist und er den Kindern was antut. Dementsprechend bekommt er teilweise schon ein Problem wenn er ein Kind mal wickeln muss oder nur auf dem Schoß hat, was bei Erzieherinnen natürlich total normal ist und es ja keine weiblichen Pädos gibt, die sind ja alle nur fürsorglich..
Google einfach mal nach Probleme männlicher Erzieher, hier nur mal ein Link dazu.
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte ... oss-nehmen
Auch wenn das nix mit dem Thema zu tun hat, das konnte ich nicht einfach so stehen lassen.
Um das ganze wieder ins Thema zu überführen: Genau wegen solcher Probleme braucht es auch heute noch den Feminismus. Dieser ist nämlich - trotz evt. irreführender, historisch bedingter Benennung - auch für diese Sachverhalte zuständig, kümmert sich - auch wenn das viele antifeministische Schreihälse nicht wahrhaben wollen - nicht exklusiv um die Rechte der Frau sondern um den Abbau von Sexismus ganz allgemein.
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Alter Sack
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Alter Sack »

Steppenwälder hat geschrieben:unglaublich, die news könnte belangloser gar ned sein und sie bekommt hier schon wieder 13 seiten. :D
Jep ... und vor allem ist das noch die Schlechteste Demo aller Zeiten.

2 Demonstratinnen in einem Aufenthaltsraum mit echt miesen Kostümen vor 2 gelangweilten Zuschauern von denen der eine noch vollkommen desinteressiert ist.
johndoe981765
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von johndoe981765 »

Auf ner unrelevanten Schwulen-/Lesbenveranstaltung, von der noch niemand was gehört hat. :)
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Dark Kei
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Re: Assassin's Creed: Unity - Cosplayerinnen demonstrieren f

Beitrag von Dark Kei »

Aber es wurde doch von unserer Heilsbringerin "Sarkeesian" getwittert. Sollte Grund genug für einen 100-Seiten langen Thread sein :D