Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualität und Zusatzdienste

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Bambi0815
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Bambi0815 »

Kajetan hat geschrieben:
mole85 hat geschrieben:Wie hier schonmal gesagt wurde, sind das Ziel von DRM weniger die Schwarz-/Raubmordkopierer. Das haben die Publisher denke ich mittlerweile eingesehen, auch wenn sie es anders kommunizieren. Was Entwicklern & Publishern wirklich Geld kostet sind die Gebrauchtspiele(ver-)käufer.
Von einer Urban Legend in die nächste, von einer Ausrede zur nächsten. Denn wie man nicht beweisen kann, dass Schwarzkopien ein Problem sind, so kann man nicht beweisen, dass der SecondHand-Handel ein Problem ist. Man kann zwar nach Herzenlust behaupten, dass dem so sei ... der Beweis steht aus.

Dass der SecondHand-Handel unglaublich nützlich ist, um gebundene Kaufkraft freizusetzen, mit denen dann neue Spiele gekauft werden können, das ist volkswirtschaftliches Grundwissen. Deswegen ist das in anderen Branchen, die verständnismäßig sehr viel weiter sind als diese von den anstregungslosen Boomjahren der 2000er geprägten Videospielbranche, auch kein Problem. Dort hat man verstanden, wie sinnvoll ein SecondHand-Handel ist.
Ich denke schon das Schwarz-Kopien Einfluss haben auf den Absatz. Genau wie eine Demo kann es dazu führen, dass man das Produkt nicht kauft.

Daher bringen Hersteller auch keine Demos mehr. Weil sie wissen, dass eine Demo auch/meistens sogar laut Studien, das Gegenteil bewirken können.
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danke15jahre4p
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von danke15jahre4p »

Bambi0815 hat geschrieben:Daher bringen Hersteller auch keine Demos mehr. Weil sie wissen, dass eine Demo auch/meistens sogar laut Studien, das Gegenteil bewirken können.
wenn eine demo nicht zum kauf anregt, wer hat denn dann versagt? ;)

greetingz
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SethSteiner
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von SethSteiner »

mole85 hat geschrieben:Mag ja sein, wie ich oben schon geschrieben habe, dass es da unterschiedliche Ansichten gibt, ob das pervers ist oder nicht. (Ich bin der Meinung dass es gar keine Gebrauchtspiele geben sollte...) Fakt ist dass die Spieleindustrie auf Verkäufe angewiesen ist, weit mehr als das z.B. bei Filmen der Fall ist, wo der Gebraucht-DVD/BluRay-handel ja auch existiert, s.o., mein vorheriger Post.
Auch die Filmindustrie ist auf Verkäufe angewiesen, schließlich läuft lange nicht jeder Film im Kino und selbst die es tun, sind darauf angewiesen, denn es reicht ja nicht nur die Kosten reinzuholen, man muss ja auch gewinn erwirtschaften um Sicherheit zu haben.
Klar ist es pervers, den Gebrauchtmarkt zu unterbinden oder Steine in den Weg zu legen. Wer den Gebrauchtmarkt nicht will, hat entweder das Recht auf Eigentum grundsätzlich abzulehnen oder ist ein Heuchler. Was dazwischen kann es nicht geben.
eigentlichegal
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von eigentlichegal »

[quote=Bambi05]Ok jetzt habe ich es selbst mal durchgelesen. Da sieht man auch das die Bezeichnung "Raubkopie" ein Oxymoron ist. Daher ein Widerspruch in sich.

Es heisst "Schwarzkopie"[/quote]

Das geht leider vollkommen an meinem Punkt vorbei. Mag sein, dass es sprachlich ungenau ist von Raubkopien zu sprechen, ebenso mag das Fernseherbeispiel schlecht gewählt sein. Dennoch bleibt im Kern die Aussage bestehen, dass man gefälligst für ein Produkt den Preis zu zahlen hat, der verlangt wird. Ist man diesen Preis nicht bereit zu zahlen, muss man eben auf das Produkt verzichten und sich nicht anderweitig und vorallem unentgeltlich besorgen. Oder hättest du keine Skrupel, wenn du allen Bemühungen des Kinopersonals dich vom kostenfreien Angucken eines Films anzuhalten umgehst, nur damit du einen Film seheh kannst, für den du nicht bereit warst die Kinokarte zu lösen?

Was den Gebrauchtspielmarkt angeht steh ich voll und ganz auf der Seite der Gebrauchtspielbefürworter. Natürlich mag es juristisch einwandfrei sein, wenn man den Leuten eine gekaufte CD als eine Art Leihgabe der darauf gelieferten Software weißmacht. Wenn ich schon eine Lizenz kaufe, dann möchte ich wenigstens nicht nur der Besitzer dieser Lizenz sein, sondern auch ihr Eigentümer. Und sei es nur für die Lizenz A.028. Das ein Unternehmen mich daran hindert etwas zu verkaufen, dass ich rechtmäßig erworben habe, ist eine Frechheit, wie ja auch der Bundesgerichtshof ähnlich gesehen hat, als er Steam dazu verdonnert hat, Spiele wiederverkaufbar zu machen.
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adventureFAN
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von adventureFAN »

Lizenz A.038 bitteschön =P
Zinssm
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Zinssm »

Bambi0815 hat geschrieben:
Zinssm hat geschrieben:Man muss es überhaupt nicht so treiben @ Bambi ;)
Klingt ja so als ob du damit sagen willst ich tue sowas.

Ich verwende aber keine Schwarz-Kopien und ich fahre auch nicht Schwarz Bahn. Nur einmal, da war ich so betrunken das ich in der Bahn eingeschlafen war und normalerweise wird man geweckt am Ende der Linie. Aber hat man nicht, so dass ich wieder ganz zurückgedahren bin und dann wurde ich aufgeweckt und kontrolliert und mein Ticket war dann für die falsche Richtung. Also musste ich zahlen. Die konnten nichtmal ein Auge zu drücken, als ob ich das absichtlich gemacht hätte mit vollem Bewusstein ... Idioten.

Aso, zu meiner Verteidigung. Ich war noch jung ^^

Dennoch Schwarz-Kopien finde ich nicht in Ordnung. Genauso wie DRM-Massnahmen.

Aber ich habe auch verständnis für Personen die eine Schwarz-Kopie als Demo verwenden um das Produkt vorher mal zu testen bevor sie es kaufen. Bei den Spiele-Preisen heute die so zwischen 70-110 Euro gehen bei AAA-Entwicklern.
Natürlich nicht sonst hätte ich nicht " man" geschrieben ;)
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Kajetan
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Kajetan »

Bambi0815 hat geschrieben:Ich denke schon das Schwarz-Kopien Einfluss haben auf den Absatz.
Denken kann man viel. Wo ist der Beweis? Weder gibt es klare, eindeutige Beweise für einen positiven wie auch einen negativen Einfluß. Indizien auf der Basis etlicher Studien in den letzten Jahren lassen vermuten, dass der Einfluß von Kopien auf den Umsatz höchstwahrscheinlich a) gegen Null geht und b) wenn es einen Einfluß gibt, dieser offenbar von den jeweiligen Produktions- und Vertriebsrahmenbedingungen abhängt. Man vermutet hier, dass kleine Anbieter ohne große Marketingbudgets von Kopien profitieren können und dass sich bei großen Anbieter mit Werbebudgets in zigfacher Millionenhöhe kein spürbarer Einfluß feststellen lässt.

Ob dem tatsächlich so ist, man weiß es nicht genau. Das Dumme ist nur, dass auf der Basis unbewiesener Behauptungen Gesetze gemacht werden! Und DAS kotzt mich ohne Ende an.

Wenn sich heraustellen sollte, dass Kopien tatsächlich "schädlich" sind, dann eben her mit den entsprechenden Gesetzen. Kein Thema! Aber nicht so. Nicht einfach auf Zuruf und Wunschkonzertlistenvorlesen einer paranoiden Industrie, die sich nicht in der Lage sieht mit den Veränderungen des Digitalen Zeitalters Schritt halten und glaubt, mit scharfen Urheberrechtsgesetzen sich vor bestimmten Marktveränderungen schützen zu können.
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breakibuu
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von breakibuu »

Krayt hat geschrieben:Dass beispielsweise ein Titel mit ~6 Stunden Spielzeit und keinem Wiederspielwert bei vielen Leuten zum Zweck der Finanzierung eines anderen Spieles relativ schnell verkauft wird, sollte niemanden überraschen.
Und genau das ist die Einstellung, die zu halbgaren Multiplayer Modi in jedem Spiel führt. Die Entwicklung des Multiplayers kostet dann Ressourcen, die man auch zum polieren des Singleplayers hätte nutzen können. Ich kann Entwickler und Publisher durchaus verstehen wenn sie den Gebrauchtmarkt verteufeln.
Mich würde es auch ankotzen, wenn ich schon von Tag 1 an wüsste dass -egal wie gut mein Spiel ist- es sich mindestens 30% als gebrauchte Fassung holen, nur weils kein 60 Stunden RPG ist oder nen Fancy Multiplayer hat.
Versteh mich nich falsch, ich halte 60 € für nen 7 Stunden Singleplayer Spiel auch für zu viel. Imo muss da irgendnen Mittelweg gefunden werden, den sowohl Spieler als auch Entwickler akzeptieren können. Seitens der Publisher und Entwickler muss da auf jeden Fall der Preis auf ein gesundes Verhältnis runtergedreht werden. Von Seiten der Spieler muss aber auch ein umdenken eintreten.
Murphy82
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Murphy82 »

Hätten die Spieler nicht Jahrzehntelang so unverschämt und teilweise wie selbstverständlich Raubkopien bezogen, wären wir jetzt gar nicht in dieser Situation. Ich bin auch kein Freund von DRM und halte viele Publisher ebenfalls für geldgierig. Aber die Schuld immer nur beim Hersteller zu suchen finde ich genauso falsch.
Zuletzt geändert von Murphy82 am 23.06.2014 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
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adventureFAN
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von adventureFAN »

Kajetan hat geschrieben:...Indizien auf der Basis etlicher Studien in den letzten Jahren lassen vermuten...
Wo kann man diese Studien denn nachlesen?
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ringo_84
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von ringo_84 »

Kajetan hat geschrieben:
mole85 hat geschrieben:Wie hier schonmal gesagt wurde, sind das Ziel von DRM weniger die Schwarz-/Raubmordkopierer. Das haben die Publisher denke ich mittlerweile eingesehen, auch wenn sie es anders kommunizieren. Was Entwicklern & Publishern wirklich Geld kostet sind die Gebrauchtspiele(ver-)käufer.
Von einer Urban Legend in die nächste, von einer Ausrede zur nächsten. Denn wie man nicht beweisen kann, dass Schwarzkopien ein Problem sind, so kann man nicht beweisen, dass der SecondHand-Handel ein Problem ist. Man kann zwar nach Herzenlust behaupten, dass dem so sei ... der Beweis steht aus.

Dass der SecondHand-Handel unglaublich nützlich ist, um gebundene Kaufkraft freizusetzen, mit denen dann neue Spiele gekauft werden können, das ist volkswirtschaftliches Grundwissen. Deswegen ist das in anderen Branchen, die verständnismäßig sehr viel weiter sind als diese von den anstregungslosen Boomjahren der 2000er geprägten Videospielbranche, auch kein Problem. Dort hat man verstanden, wie sinnvoll ein SecondHand-Handel ist.
Letztlich ist das von dir auch nur bloße Behauptung, dass ein Secondhand-Verkauf Kaufkraft freisetzt. Der Konsument kann sich ein neues Spiel auch einfach durch Konsumverzicht an anderer Stelle oder Sparverzicht kaufen. Der Secondhand-Käufer hätte sich vielleicht ein paar Spiele weniger, aber dafür Firsthand geholt. Bei welchem Modell nun mehr für die Publisher bei rumkommt, kann man wirklich schwer sagen, aber du stellst den Sekundärhandel zu einseitig positiv da.
SethSteiner hat geschrieben:Klar ist es pervers, den Gebrauchtmarkt zu unterbinden oder Steine in den Weg zu legen. Wer den Gebrauchtmarkt nicht will, hat entweder das Recht auf Eigentum grundsätzlich abzulehnen oder ist ein Heuchler. Was dazwischen kann es nicht geben.
Das Recht auf Eigentum grundsätzlich ablehnen? Geht es noch? Du hast mit Computerspielen ein Gut, dass sich durch Gebrauch so gut wie gar nicht abnutzt und damit von einem Großteil aller anderen Güter abhebt. Ich habe kein Problem damit, dass Spiele nicht als Waren verkauft werden, sondern als Service (oder altdeutsch Dienstleistung) angeboten werden und mir einfach ein Nutzungsrecht einräumen. In unserer Gesellschaft gibt es sowieso Tendenzen in diese Richtung (Carsharing, Onlinevideotheken/Streamingdienste). Trotzdem muss man nicht linksradikal und Eigentum grundsätzlich ablehnen. :roll:

Für die meisten sind Gebrauchtspiele bzw. Sekundärhandel keine fundamentalen Bedürfnisse, sondern sie wollen lieber weniger Geld für ihr Hobby ausgeben (was ja verständlich ist). Ein klares Indiz dafür ist, wie viele bei Steam bei günstigen Angeboten zuschlagen. Ich würde deshalb die flammenden Reden mal etwas zurückfahren, die glaubt sowieso keiner.
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Kajetan
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Kajetan »

adventureFAN hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:...Indizien auf der Basis etlicher Studien in den letzten Jahren lassen vermuten...
Wo kann man diese Studien denn nachlesen?
Im Internet! :)

Wenn man IT-Nachrichtenportale wie heise, Golem oder ArsTechnica regelmäßig verfolgt, stößt man immer wieder auf solche Berichte. In den sog. Mainstream-Medien findet man sowas eher selten. Einfach mal bei heise nach z.B "Urheberrecht" suchen und dann viel Zeit mitbringen beim Durchforsten der Suchergebnisse. Gerade im Zuge der Schliessung von Megaupload gab es wieder eine interessante Studie, die zwar teilweise widerlegt wurde, die dennoch interessantes Lesematerial ist.
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Krayt
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Krayt »

breakibuu hat geschrieben:
Krayt hat geschrieben:Dass beispielsweise ein Titel mit ~6 Stunden Spielzeit und keinem Wiederspielwert bei vielen Leuten zum Zweck der Finanzierung eines anderen Spieles relativ schnell verkauft wird, sollte niemanden überraschen.
Und genau das ist die Einstellung, die zu halbgaren Multiplayer Modi in jedem Spiel führt. Die Entwicklung des Multiplayers kostet dann Ressourcen, die man auch zum polieren des Singleplayers hätte nutzen können. Ich kann Entwickler und Publisher durchaus verstehen wenn sie den Gebrauchtmarkt verteufeln.
Mich würde es auch ankotzen, wenn ich schon von Tag 1 an wüsste dass -egal wie gut mein Spiel ist- es sich mindestens 30% als gebrauchte Fassung holen, nur weils kein 60 Stunden RPG ist oder nen Fancy Multiplayer hat.
Versteh mich nich falsch, ich halte 60 € für nen 7 Stunden Singleplayer Spiel auch für zu viel. Imo muss da irgendnen Mittelweg gefunden werden, den sowohl Spieler als auch Entwickler akzeptieren können. Seitens der Publisher und Entwickler muss da auf jeden Fall der Preis auf ein gesundes Verhältnis runtergedreht werden. Von Seiten der Spieler muss aber auch ein umdenken eintreten.
Es geht mir hier auch nicht um ein 60-Stunden RPG, ich unterstütze auch gerne Entwickler, wenn das Spiel es wert ist. Bayonetta zum Beispiel hatte auch nicht mehr als 10 Stunden Spielzeit und stand bei mir am ersten Tag im Regal. Wenn ein Spiel überzeugt, und zwar so überzeugt, dass ich das Gefühl habe, es mir direkt kaufen zu müssen, warte ich auch nicht 6 Monate bis es zu einem vernünftigen Preis gebraucht zu haben ist, sondern schlage direkt zu.

Mir ging es bei dem Argument auch in erster Linie darum, dass das Spiel ja nicht zum Spaß an der Freude verkauft wird, sondern das Geld in ein neues Retail-Spiel gesteckt wird, was man sich sonst vielleicht gar nicht erst gekauft hätte oder bei dem man dann selbst zur gebrauchten Version gegriffen hätte. Warum soll der Spieler einen für ihn wertlosen Briefbeschwerer im Regal stehen haben, wenn er einen Bruchteil des Kaufpreises wiederbekommen und das Geld somit direkt reinvestieren kann?
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Kajetan
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von Kajetan »

ringo_84 hat geschrieben: Letztlich ist das von dir auch nur bloße Behauptung, dass ein Secondhand-Verkauf Kaufkraft freisetzt.
Nope. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das ist volkswirtschaftliches Grundwissen. In manchen Branchen wie z.B. dem Maschinenbau hat diese Kaufkraftfreisetzung einen so starken positiven Einfluß auf den Erwerb von Neuware, dass die Hersteller nach Jahren der ebenfalls total paranoiden Verweigerung dazu übergegangen sind eigene Gebrauchtmaschinenmessen zu organisieren.
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adventureFAN
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Re: Ubisoft: DRM-Maßnahmen sind unwirksam; Fokus auf Qualitä

Beitrag von adventureFAN »

Kajetan hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:...Indizien auf der Basis etlicher Studien in den letzten Jahren lassen vermuten...
Wo kann man diese Studien denn nachlesen?
Im Internet! :)
Das "Internet" lässt mich sowas finden:
http://www.onlinewelten.com/games/raubk ... hr-114297/

Hmm... klingt anders als du es eben behauptet hast.