amayr hat geschrieben:
Ich mein du spielst ja scheinbar auch schon recht lange. Hast Du nicht auch das Gefühl, Du hättest alles schon einmal gesehen?
Gefühl? Mittlerweile ist das Gewißheit
Es gibt einfach fast nichts neues mehr. Was nutzt mir der x-te FPS, wenn ich doch nur wieder rumlaufe und alle Gegner umniete? (Da ist ja Serious Sam schon eine positive Ausnahme, der lässt den Pseudo-Realismus weg und ist dadurch relativ frisch und unverbracht gewesen.) Genauso in Rollenspielen... was nutzt mir die Oblivion-Grafik, wenn ich in Sachen Interaktion wieder hinter das mindestens 15 Jahre alte Ultima 7 zurückfalle? Da ist einfach nix Neues...
Richtig! Kann ich nur zustimmen. Deswegen ertappe ich mich dabei, dass ich seit ca. 2-3 Jahren immer weniger aktuelle Spiele zocke. Es gibt nämlich soviele alte Spiele, die ich zum ersten Mal spiele oder erneut spiele. Und Emulatoren sei Dank erforsche ich gerade die wunderbare Welt des SNES (ich hatte nie eine Konsole) und stehe kurz davor mir einen NDS zu kaufen.
Gerade die Spiele für den DS lassen nochmal so richtig die Lebensgeister erwachen. Denn soviel Spass hatte ich schon lange nicht mehr mit aktueller Software. Simpel, eingängig, kein prä-pubertäres Angeben mit Pixelshader-Count und Hektolitern von Blut, einfach nur so zum Spass.
Ich danke Nintendo auf Knien, dass sie im Bestreben Spiele auch Nicht-Spielern schmackhaft zu machen, die seit 10 Jahren eingetretenen, immer wieder gleichen Pfade verlassen und das Spielen weniger als graphischen Schwanzvergleich, sondern als "Spiel" wieder entdecken.
Nein, ich bin kein verkappter Guerilla-Marketer im Auftrag von Nintendo

Ich bin einfach nur ein alter Sack, der keinen Bock mehr auf Spiele hat, die von der Industrie mehrheitlich auf 12-24jährige männliche Jugendliche zugeschnitten werden. Bäääh!