The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfältigung von Gegenständen

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Kumbao
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kumbao »

Bambi0815 hat geschrieben:Rede nicht von den Kunden die da gebanned wurden und dann, ja im prinzip sind die ja nicht weggelaufen.

Ich rede von den die durch die Exploits gestört werden. Damit meine ich die Spiel-Erfahrung anderer.

Edit: Nah siehste. Da kommen schon die ersten News des Resets. Und nun sag mir nicht, dass es keine Auswirkung auf andere hat. Ich würde kein Bock mehr auf das Spiel haben und aufhören wenn ein Reset statt finden würde. Ich wäre daher einer der durch diese Sache die andere verursacht haben (Das Wirtschaftssystem komplett kaputt gemacht haben) nun davon.
Du scheinst da aber die Kausalzusammenhaenge durcheinander zu schmeissen. Waere TESO gehackt worden, dann waere der Schaden durch externe Kraefte verursacht worden. Allerdings hat es Zenimax selbst verbockt. Den Exploit haben nicht andere kuenstlich aufgespielt, sondern der Hersteller selbst. Und ist damit fuer den Reset selbst verantwortlich.

Das man diese Luecke ausnutzt ist den Usern nicht vorzuwerfen. Den meisten ist das Wirtschaftssystem in TESO naemlich scheissegal, und das ist auch ihr gutes Recht. Ihnen nun deswegen einen geldwerten Schaden zu verursachen ist in seiner Arroganz und Ueberheblichkeit schon regelrecht widerlich.

Und mit den Kunden, die nun durch den Banhammer keinen Bock mehr auf das Spiel haben, meinte ich nicht einmal diejenigen, die davon betroffen waren. Sondern Leute wie mich, die prinzipiell erstmal Interesse an dem Spiel haetten, so einem Verein aber keinen mueden Cent schenken werden.
Mahiro
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Mahiro »

Die hätten doch auch einfach die Accounts die betrofen sind/waren zurücksetzen können auf einen alten Spielstand.
Ferox21
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Ferox21 »

Nun, im Prinzip finde ich es schon gut, dass man Spieler bestraft, die einen Programmfeher ausnutzen. In diesem Fall denke ich aber auch, dass man hier eindeutig übers Ziel hinausgeschossen ist, und zwar aus mehreren Gründen:

1. Der Bug ist zwar unschön, aber jetzt auch keine Sache, die das Spiel total aus der Balance bringt. Klar ist das Duplizieren von Gegenständen ein Vorteil, aber einer, der abgewesen von etwas Extrakohle in dieser frühen Phase des Spiels noch wenig bringt.

2. Permabans sind in dieser Größe der Sache meiner Meinung nach unangemessen. Warum hat man hier nicht einfach nur eine temporäre Sperre verhängt? Wie gesagt, der Bug war jetzt nicht so gravierend, als das es alles direkt durcheinander gebracht hätte und eine Null-Toleranz-Politik rechtfertigen würde.

3. Der Zeitpunkt der Sperre kommt "politisch" einfach zur Unzeit, vor allem wenn wirklich auch viele unschuldige Spieler betroffen wurden, die den Bug gar nicht ausgenutzt haben. Gerade am Osterwochenende, wo viele spielen wollten und dann auch Zeit haben, sich über eine ungerechte Sperre in vielen Foren auszulassen. Dazu kommt noch, dass TESO anschaffungstechnisch nicht das günstige MMO ist.

4. Der Ruf der übergrößen Härte noch im ersten Monat des Releases mag ebenfalls abschrecken, vor allem, wenn die Nachricht verbreitet wird, dass bei solchen Bannhammerrunden viele Unschuldige unter die Räder kommen.

Wie gesagt, dass ein Entwickler auf so etwas reagieren muss ist klar. Nur zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels übergroße Härte zu demonstrieren mag am Ende ziemlich nach hinten lossgehen, denn die aktuelle Presse ins nunmal da, auch hier bei 4players, und wird bleiben.
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Scorcher24_
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Scorcher24_ »

Das man diese Luecke ausnutzt ist den Usern nicht vorzuwerfen. Den meisten ist das Wirtschaftssystem in TESO naemlich scheissegal, und das ist auch ihr gutes Recht. Ihnen nun deswegen einen geldwerten Schaden zu verursachen ist in seiner Arroganz und Ueberheblichkeit schon regelrecht widerlich.
Bullshit. Wer die Lücke ausnutzt ist ein Cheater. Mehr nicht. Nur weil denen das Wirtschaftssystem egal ist, macht es das noch lange nicht ok. Wer am ausnutzen von Bugs Spaß hat soll Singleplayer Games spielen. In Multiplayer Spielen gibt es Regeln und daran hat sich jeder zu halten.
Wer das nicht möchte, der muss die Konsequenzen tragen.
Für mich fällt das in die gleiche Kategorie wie Aimbots oder Wallhacks.
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rainji
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von rainji »

Zur Strafe:

1. Spieler die einen Exploit ausnutzen gehören bestraft, egal ob es ein P2P, F2P oder B2P-Spiel ist. Je nach Exploit darf die Strafe auch variieren. Beim tausendfachen Verdoppeln von Gegenständen ist ein Bann in meinen Augen auch gerechtfertigt. Aber wenn man einmal per Zufall so einen Exploit findet und diesen auch noch meldet, dann ist ein Bann ungerechtfertigt. Denn Fehler müssen auch erstmal gefunden/gemacht werden.

Zu Zenimax umgang: Zenimax zeigt wieder eindrucksvoll, wie die moderne Wirtschaft Menschen behandelt: nämlich wie Scheiße, Dreck, Müll, Parasiten und Schmarotzer. Da werden erstmal alle Spieler unter generealverdacht gestellt und ein "Programm" (kein Mensch), bannt erstmal alles, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Spieler handeln unbewusst mit verdoppelt Gegenständen: bann. Spieler fällt durch den Boden ins endlose: bann. Das vorgehen von hier Zenimax (oder auch google/youtube mit ihrem automatischen Filter) finde ich (persönlich) absolut widerwertig. Ein Spieler sollte nur gebannt werden, wenn zu 100% feststeht, dass er bewusst gecheatet oder exploidet hat und dies kann ein 08/15-Algorithmus einfach nicht. Hier müssen GMs/Menschen/Supportmitarbeiter ran und die Fälle handverlesen kontrollieren. Gerade bei einem Spiel, indem man monatlich ordentlich Knete abdrücken soll. Egal in welchem Spiel: zu unrecht gebannte Spieler darf es nicht geben (schon gar nicht in der großen Masse). Jeder zu unrecht gebannte Spieler zeigt mir nur den Geiz, die Unfähigkeit, die Dummheit und die Gier der Entwickler, der Firma, der Marketingabteilung und der BWL-Lutscher, die sich gegenseitigte die braune Soße aus ihrem Hintern saugen.
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Enthroned
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Enthroned »

Raskir hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Auf mich macht das den Eindruck, als werden Spieler für die Inkompetenz der Entwickler bestraft. Exploits hin oder her, wenn man so ein grindlastiges Spiel macht, sollte die verführerische Natur solcher Fehler kaum überraschen. Diese Art MMO basiert dazu praktisch auf der Idee von Min-Maxing, sprich die Spielmechaniken bis an die Grenzen auszuhebeln.
Sehe das ähnlich. Der Reiz solche Mechanismen zu nutzen ist bei solchen Spielen ungemein hoch. Ich finde es generell ok, wenn man bei extremer Ausnutzung dieses Exploits einige Accounts sperrt. Aber eine "Null-Toleranz-Politik" ist meines Erachtens nach zu viel.
Man sollte Spieler, die einen Fehler von den Entwicklern im geringen Ausmaß ausnutzen, nicht bestrafen. Das gehört zum Spiel dazu, sich Vorteile zu verschaffen. Hier müsste man differenziert vorgehen. Das wäre aber sehr viel aufwändiger. Ich finde es aber auf jeden Fall frech, so mit zahlenden Kunden umzugehen. Vor allem nicht bei solchen Preisen.
Es gehört zu einem Spiel sich durch Geschick und Taktik einen Vorteil zu verschaffen, niemals aber durch das Ausnutzen von Fehlern des Spielherstellers. Mit diesem Satz beziehe ich mich nichteinmal auf Videospiele, sondern genauso auf Brett- oder Kartenspiele die ma mit anderen bzw. in Gesellschaft spielt.
Wenn im vorhandenen Material ein Fehler besteht, dann liegt es am Ende stets an der eigenen Courage den Fehler nicht auszunutzen. Wer es dennoch macht ist ein Betrüger und gehört, sofern es die Regeln so auslegen, vom Spiel und der Gemeinschaft ausgeschlossen. Man könnte jetzt hin und her argumentieren und betroffene Hunde würden lauthals bellen, wie man Sie nur als Betrüger brandmarken kann. Nicht umsonst werden Delikte in verschiedene Schweregrade eingeordnet und exploiten in einem Spiel ist meiner Meinung nicht sehr schwerwiegend. Das ändert aber nichts am Wort, dessen Bedeutung und Verwendung.

Einen Fehler auszunutzen macht man mit Kalkül, das passiert nicht ausversehen. Mehrmals schon gleich garnicht.
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Akula_1980
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Akula_1980 »

Ich weiß gar nicht was die Leute sich so aufregen... Es ist ein Klarer verstoß gegen die Legal Terms des Anbieters, genau genommen gegen Punkt 8 Verhaltensregeln Absatz 8... Also vollkommen legitim das gebannt wird.

Hinterher war es mal wieder keiner *lol*. Cheaten können sie aber Eier in der Hose haben und dazu stehen können sie nicht.

Akula
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Drake Junior
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Drake Junior »

CaptainKennway hat geschrieben:
Das man diese Luecke ausnutzt ist den Usern nicht vorzuwerfen. Den meisten ist das Wirtschaftssystem in TESO naemlich scheissegal, und das ist auch ihr gutes Recht. Ihnen nun deswegen einen geldwerten Schaden zu verursachen ist in seiner Arroganz und Ueberheblichkeit schon regelrecht widerlich.
Bullshit. Wer die Lücke ausnutzt ist ein Cheater. Mehr nicht. Nur weil denen das Wirtschaftssystem egal ist, macht es das noch lange nicht ok. Wer am ausnutzen von Bugs Spaß hat soll Singleplayer Games spielen. In Multiplayer Spielen gibt es Regeln und daran hat sich jeder zu halten.
Wer das nicht möchte, der muss die Konsequenzen tragen.
Für mich fällt das in die gleiche Kategorie wie Aimbots oder Wallhacks.
Möchte (oder muss) die Gaming-Community wirklich anders beurteilt werden, als andere Bereiche?
Gehen wir doch mal woanders hin - zum Beispiel in die Musikindustrie. Wer hier würde zum Beispiel folgendem Satz zustimmen:
"Es ist die Aufgabe der Musikindustrie, ihr Eigentum vor Missbrauch und unerlaubter Vervielfältigung zu schützen! Jeder durch die Vernachlässigung ihrer diesbezüglichen Pflicht entstandene Schaden, zum Beispiel durch das Weglassen geeigneter Kopierschutzmaßnahmen, ist ausschließlich dem säumigen Unternehmen anzulasten, keinesfalls aber dem Konsumenten, welcher durch ein solches Versäumnis zu unehrenhaften verhalten quasi angehalten wird!"
Übersetzt in die Spielewelt hieße das, dass CD Projekt Red (die Entwickler von "The Witcher") für entgangene Einnahmen durch Raubkopien selber verantwortlich seien, weil sie auf jeden Kopierschutz verzichten. Hätten sie mal...
Es genügt also (in dieser speziellen Branche) nicht, ein Verbot auszusprechen, es muss auch noch ständig überwacht und exekutiert werden?

Sind wir also wirklich ein Haufen verwöhnter Kinder, welcher keinesfalls unbeaufsichtigt und unmoderiert gelassen werden darf, weil das Wort "Ehrenkodex" in unserem Sprachschatz nicht vorkommt? :roll:



Ich glaube: ja! :twisted:
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Kumbao
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kumbao »

CaptainKennway hat geschrieben:Bullshit. Wer die Lücke ausnutzt ist ein Cheater. Mehr nicht. Nur weil denen das Wirtschaftssystem egal ist, macht es das noch lange nicht ok. Wer am ausnutzen von Bugs Spaß hat soll Singleplayer Games spielen. In Multiplayer Spielen gibt es Regeln und daran hat sich jeder zu halten.
Wer das nicht möchte, der muss die Konsequenzen tragen.
Für mich fällt das in die gleiche Kategorie wie Aimbots oder Wallhacks.
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Kumbao
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kumbao »

Drake Junior hat geschrieben:Möchte (oder muss) die Gaming-Community wirklich anders beurteilt werden, als andere Bereiche?
Gehen wir doch mal woanders hin - zum Beispiel in die Musikindustrie. Wer hier würde zum Beispiel folgendem Satz zustimmen:
"Es ist die Aufgabe der Musikindustrie, ihr Eigentum vor Missbrauch und unerlaubter Vervielfältigung zu schützen! Jeder durch die Vernachlässigung ihrer diesbezüglichen Pflicht entstandene Schaden, zum Beispiel durch das Weglassen geeigneter Kopierschutzmaßnahmen, ist ausschließlich dem säumigen Unternehmen anzulasten, keinesfalls aber dem Konsumenten, welcher durch ein solches Versäumnis zu unehrenhaften verhalten quasi angehalten wird!"
Übersetzt in die Spielewelt hieße das, dass CD Projekt Red (die Entwickler von "The Witcher") für entgangene Einnahmen durch Raubkopien selber verantwortlich seien, weil sie auf jeden Kopierschutz verzichten. Hätten sie mal...
Es genügt also (in dieser speziellen Branche) nicht, ein Verbot auszusprechen, es muss auch noch ständig überwacht und exekutiert werden?

Sind wir also wirklich ein Haufen verwöhnter Kinder, welcher keinesfalls unbeaufsichtigt und unmoderiert gelassen werden darf, weil das Wort "Ehrenkodex" in unserem Sprachschatz nicht vorkommt? :roll:



Ich glaube: ja! :twisted:
Dir ist schon klar, dass Dein Beispiel an allen Enden und Ecken hinkt, und mit dem vorliegenden Fall in keinster Weise verglichen werden kann, oder?
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Drake Junior
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Drake Junior »

Kumbao hat geschrieben: Dir ist schon klar, dass Dein Beispiel an allen Enden und Ecken hinkt, und mit dem vorliegenden Fall in keinster Weise verglichen werden kann, oder?
Ich kann`s auch kürzer halten:
Im Bezug auf Nutzungsbedingungen könnte man (folgerichtig) auch zum Einwand bringen, dass Gesetze nicht angewendet werden dürfen, weil "niemand Gesetzestexte liest". :oops:

Die Nutzung von Exploits ist ein klarer Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen/Richtlinien und auch dementsprechend zu ahnden. Punkt.
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Kumbao
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kumbao »

Drake Junior hat geschrieben:
Kumbao hat geschrieben: Dir ist schon klar, dass Dein Beispiel an allen Enden und Ecken hinkt, und mit dem vorliegenden Fall in keinster Weise verglichen werden kann, oder?
Ich kann`s auch kürzer halten:
Im Bezug auf Nutzungsbedingungen könnte man (folgerichtig) auch zum Einwand bringen, dass Gesetze nicht angewendet werden dürfen, weil "niemand Gesetzestexte liest". :oops:

Die Nutzung von Exploits ist ein klarer Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen/Richtlinien und auch dementsprechend zu ahnden. Punkt.
Trotzdem ist die AGB extrem fragwuerdig (so denn Zenimaxs Verhalten ueberhaupt durch die eigenen AGB abgedeckt ist), und wuerde warscheinlich vor keinem Gericht bestehen.
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Wigggenz
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Wigggenz »

Drake Junior hat geschrieben: Im Bezug auf Nutzungsbedingungen könnte man (folgerichtig) auch zum Einwand bringen, dass Gesetze nicht angewendet werden dürfen, weil "niemand Gesetzestexte liest". :oops:
Gesetze und AGBs sind zum Glück im deutschen Recht so grundverschieden, dass diese Schlussfolgerung meilenweit an der Realität vorbei geht.

AGBs können u.U. aufgrund der §§ 305ff. BGB ihre Gültigkeit teilweise verlieren (obs hier nun zutrifft oder nicht), gerade weil jeder im Hinterkopf hatte, dass sie kaum gelesen werden. Gesetze nicht. Vielleicht mal ein wenig informieren, bevor man mit so völlig unqualifizierten Vergleichen daherkommt.
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Drake Junior
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Drake Junior »

Wigggenz hat geschrieben:
Drake Junior hat geschrieben: Im Bezug auf Nutzungsbedingungen könnte man (folgerichtig) auch zum Einwand bringen, dass Gesetze nicht angewendet werden dürfen, weil "niemand Gesetzestexte liest". :oops:
Gesetze und AGBs sind zum Glück im deutschen Recht so grundverschieden, dass diese Schlussfolgerung meilenweit an der Realität vorbei geht.

AGBs können u.U. aufgrund der §§ 305ff. BGB ihre Gültigkeit teilweise verlieren (obs hier nun zutrifft oder nicht), gerade weil jeder im Hinterkopf hatte, dass sie kaum gelesen werden. Gesetze nicht. Vielleicht mal ein wenig informieren, bevor man mit so völlig unqualifizierten Vergleichen daherkommt.
Danke für den unnötig rüden Einwurf! Dürfte etwas mit deiner Neutralität in der Kausa zu tun haben :wink:

Noch deutlicher (und zum letzten Mal :roll: ):
Entweder es ist möglich, zwischen zwei Parteien eine verbindliche Vereinbarung zu treffen (im Rahmen der Möglichkeiten) - oder eben nicht! In diesem Fall hat die eine Partei (vulgo: der Spieler) noch immer die Möglichkeit, sich für unmündig erklären zu lassen - was meiner bescheidenen Meinung nach in nicht wenigen Fällen auf die eine oder andere Art sogar zutreffen dürfte.

mFg
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Kumbao
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kumbao »

Drake Junior hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
Drake Junior hat geschrieben: Im Bezug auf Nutzungsbedingungen könnte man (folgerichtig) auch zum Einwand bringen, dass Gesetze nicht angewendet werden dürfen, weil "niemand Gesetzestexte liest". :oops:
Gesetze und AGBs sind zum Glück im deutschen Recht so grundverschieden, dass diese Schlussfolgerung meilenweit an der Realität vorbei geht.

AGBs können u.U. aufgrund der §§ 305ff. BGB ihre Gültigkeit teilweise verlieren (obs hier nun zutrifft oder nicht), gerade weil jeder im Hinterkopf hatte, dass sie kaum gelesen werden. Gesetze nicht. Vielleicht mal ein wenig informieren, bevor man mit so völlig unqualifizierten Vergleichen daherkommt.
Danke für den unnötig rüden Einwurf! Dürfte etwas mit deiner Neutralität in der Kausa zu tun haben :wink:

Noch deutlicher (und zum letzten Mal :roll: ):
Entweder es ist möglich, zwischen zwei Parteien eine verbindliche Vereinbarung zu treffen (im Rahmen der Möglichkeiten) - oder eben nicht! In diesem Fall hat die eine Partei (vulgo: der Spieler) noch immer die Möglichkeit, sich für unmündig erklären zu lassen - was meiner bescheidenen Meinung nach in nicht wenigen Fällen auf die eine oder andere Art sogar zutreffen dürfte.

mFg
Du beschwerst Dich erst, dass man mal etwas rueder mit Dir spricht, und bezeichnest danach einen grossen Teil der Spielerschaft als unmuendig. Klasse.

Allerdings kannst Du Dein Argument so oft wiederholen, wie Du willst. Richtiger wird es dadurch nicht. Zenimax ist hier weit uebers Ziel hinausgeschossen. Und juristisch korrekt duerfte die Aktion auch nicht gewesen sein.