Sindri hat geschrieben:
Ganz schlechte Polemik. Echt unterste Schublade...
Aber da du ja ein WWE-Avatar hast würde es mich interessieren wie du zur WWE stehst? Wo ständig die Akteure weg sterben, weil sie sich jahrelang mit Anabolika, Steroiden und Painkiller zu pumpen.
Allein deine Argumentation, daß Profikampfsport die Jugendlichen dazu verleitet auf der Strasse gegenseitig die Köpfe einzuschlagen zeigt, daß du selber nie trainiert hast. Eine ordentliche Kampfsportschule kann eine tolle Sache für einen Jugendlichen, denn da lernst du tatsächlich Respekt, Fairness und Demut. Denn es gibt immer einen besseren und stärkeren von dem lernen kann.
dem möchte ich noch hinzufügen, dass mir als Kind mein Bruder mit einer Powerbomb das Schlüsselbein gebrochen hat
gut zu sehen, dass es noch andere Vertreter von MMA gibt. Irgendwo sehe ich mich eben auch als Advokat dieser Sportart. Seit ich UFC und dadurch MMA allgemein kenne, erzähle ich freunden davon, erkläre den Sport gerne, verbreite ihn. Manche Argumente hier sind echt ärgerlich. Wenn ich verglichen werde mit einem Kind, dass seinen Eltern irgendwelche haarsträubenden Argumente vorbringt, um ein Spiel zu kaufen... am schlimmsten finde ich aber, wenn das sogar noch intelligente menschen sind, denn dann merke ich, da sind nicht unbedingt nur Vorurteile die da herrschen, sondern grundsätzlich ein anderes Weltbild / andere Ideale. Im Endeffekt weiß ich das auch nicht.
@Assi Assborn Ich diskutiere gerne mit kampfsportaffinen Personen, auch mit denen, die nichts von MMA halten. Aber bisher war deren Begründung immer, dass ihnen der Bodenkampf nicht zusagt.
Die Ästhetik, die Geisteshaltung und das defensive Wesen der Kampfkunst wird von dieser Sportart, die sich anmaßt zu behaupten eine Mischform der Künste zu sein, durch ein radikales, opportunistisches und aggressives Bild ersetzt.
Manche finden einen perfekt platzierten Headkick um einiges ästethischer, als einen 70 jährigen Greis beim Tai Chi zuzugucken. Die Geisteshaltung eines MMAlers gibt es nicht, es gibt dutzende MMAler, die den Sport als einen reinen Sport betrachten, in dem sie gut sind, in dem sie Geld verdienen können, und es gibt auf der anderen Seite dutzende, die eine entsprechende geistige Haltung an den Tag legen, wie sie klassiche Kampfkünste lehren. Viele haben in ihrer Jugend auch mit einer solchen Kampfkunst angefangen, sei es Karate, Wing Chung, Taekwondo etc.
Auch das defensive Wesen der Kampfkunst findet in MMA seine Anwendung und zwar in Form von Deckung, Ausweichen, Kontern, Kraftumleitung.
Wir können gerne eine Grundsatzdiskussion führen über die westliche Anschaung (nur die Harten kommen in den Garten) und die fernöstliche (das Harte bricht, das Weiche passt sich an).
PS: ich bin froh dass die Bild immerhin jetzt auf unserer Seite ist
oh gott! und zu der lächerlichen Diskussion über "unterlegene" am Boden sag ich nur Frank Mir vs. Brock Lesnar. Im ersten Kampf liegt Frank am Boden, wenige Sekunden später hat er Brock per Kneebar zur Aufgabe gezwungen. Im zweiten Kampf konnte Brock die Distanz besser schließen und hat per Ground n Pound das TKO herbeigeführt.
"Am Boden" ist übrigens nicht immer "Am Boden". Es gibt dutzende unterschiedliche Positionen, in denen die Vorteile unterschiedlich verteilt sind. Alles in allem kann man aber sagen, dass man gewaltig etwas drauf haben muss, um einen UFC Kämpfer in solch eine Position zu bringen. Das Interessanteste dabei ist dem Kämpfer dabei zuzuschauen, wie er den Kampf auf den Boden bringt, wie er sich vorarbeitet um schlielich idealerweise in den Full mount zu gelangen, um dann ein paar gute Schwinger ins Ziel zu bringen.