Serien der letzten Woche:
Man muss die Serie auf jeden Fall dafür loben, wie selbstverständlich sie mit dem Thema einer Patchworkfamilie mit einem lesbischem Elternpärchen umgeht. Das wäre vor nicht mal 10 Jahren unvorstellbar gewesen, ist in Amerika aber glaube ich auch heute noch eine Programmentscheidung die Respekt verdient hat.
Generell ist das aber schon ein ziemlicher OC-Verschnitt, inklusive New-Juvie-Kid und viel Teen-Angst...weswegen wir die Serie auch nicht weitergucken werden. Der Super-Sweet-Fifteen-Kram in Folge 4 war einfach zu albern...was soll einem das sagen? Homosexuelle Eltern sind dekadent oder haben gigantische guilt-trips? Ein Vize-Rex und eine Streifenpolizistin können sowas bezahlen, obwohl sie noch vier andere Kinder haben?
Hannibal Episode 01
Bevor wir mit der zweiten Staffel beginnen, noch mal den Auftakt...einfach brillant...vor allem weil in Hannibals Büro unglaublich viele Hinweise auf die spätere Handlung sind...unter der Archtitektur-Zeichnung zum Beispiel. Bringt auch immer Spaß sowas mit Leuten zu sehen, die es nicht abkönnen...die Mienen sind Gold wert
True Detective Episode 02
Boah ist das langatmig...ist schon fast zwei Wochen her das ich die erste geguckt habe, aber ich musste die Person die mir die Serie erst vorgeschlagen hat, ca. 4mal fragen was die Leute da gerade machen...sie fahren ständig irgendwo durch die Sümpfe befragen irgendwen, fahren weiter...alles wirkt belanglos, auch wenn manche der Dialoge recht clever sind. Wogegen ich mittlerweile allergisch bin sind die HBO-Tittenszenen...okay...Woody hat eine Geliebte, aber natürlich ist es so eine Sexphantasie...sehr realistisch. Realistische Serien bzw. Serien die diesen Anspruch haben sollten auch mal anfangen weibliche Rollen richtig zu casten...bei Männern geht Normalität und Hässlichkeit doch auch.