The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den Gegenwert an"

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von unknown_18 »

Allerdings hat so ein Modell (wird gerne Freemium genannt) nach wie vor die Nachteile von F2P am Hals und was ich so von Support, Patchpolitik etc. bei SW:TOR nach F2P Umstellung gehört habe, bildet auch das F2P MMO keine Ausnahme.

Erst ein Beitrag zum dem Thema auf meinem Blog veröffentlicht (praktisch zukünftig nur noch verlinken zu müssen ;) ).

@The_Outlaw: ja, kann ich gut verstehen, ich kenne viele die genauso denken und auch derart spielen. Da müsste ein MMORPG schon sehr viel bieten für solche Spieler, damit sie ihre Gewohnheiten mal außen vor lassen und sich nur dem MMORPG widmen. Aber so wie die MMORPGs seit Jahren sind wird das garantiert so nicht gelingen.
Benutzeravatar
sphinx2k
Beiträge: 4057
Registriert: 24.03.2010 11:16
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von sphinx2k »

Balmung hat geschrieben: Erst ein Beitrag zum dem Thema auf meinem Blog veröffentlicht (praktisch zukünftig nur noch verlinken zu müssen ;) ).
Ich würde sagen du hast ganz gut dargestellt warum die die Sachen so siehst.

Mir sind ein paar Sachen aufgefallen wo ich aber eine andere Sichtweise von hab. Ein paar der Wichtigsten:

Du gehst davon aus das man bei einem Abo Modell besser Planen kann. Das ist auf kurze Zeit gesehen richtig. Aber ein Abfall der Spieler kann auch dort schneller passieren als man reagieren kann.
Zum einen man hat ja nicht freue Auswahl an Programmierern/Entwicklern die man jederzeit an heuern/Feuern kann.
Zum anderen kann ein Spiel ganz schnell Kippen..hab schon einige MMOs miterlebt die ziemlich Hui waren bis zum Lategame und dann auf einmal doch ehr Pfui. Oder Beispiel WoW auf dem Server wo ich war, der hatte ne mittlere Spielerdichte, dann ist eine Große Gilde weggebrochen und das hat eine Kettenreaktion von Spielern ausgelöst die aufgehört haben oder nur den Server gewechselt.

Innerhalb von ein paar Monaten kann sich also ein Blatt komplett wenden und dann hat man das selbe Problem was du bei P2P/F2P siehst. Kein Geld mehr für mehr Entwicklung, ohne mehr Entwicklung keine neuen Kunden -> Tot des Spiels.
Auch sind natürlich die Ansprüche an ein Free to Play MMORPG erheblich niedriger
Bei mir nicht ich erwarte nur weil ein Spiel F2P ist nicht weniger davon. Aber ähnlich wie bei den anderen Modellen muss es Qualität liefern sonst bleiben die Spieler nicht lang.

gekürzt
Zeittarife schaffen Stress weil man immer auf die Uhr schaut
Das mag bei einer Abrechnung nach Minuten definitiv der Fall sein aber das halte ich auch für übertrieben. Tagesticket oder Wochenendticket und der Stress ist weg.Unkompliziertes verlängern Ingame kann auch viel Stress entfernen. "Hey dein Tagesticket ist abgelaufen, du kannst es jetzt mit 2 Mausklicks verlängern oder du wirst in 10 Min vom Spiel getrennt"

Generell hätte natürlich ein Zeit System das Problem, das du siehst, mit eine Sprunghafteren Community. Ich denke aber das hat nicht so viel mit dem Bezahlmodell zu tun. Klar "Grumel hab für nen Monat gezahlt also Spiele ich auch" Spieler gibt es. Aber mehrheitlich wird doch niemand Spielen wenn es nichts unterhaltsames Ingame gibt was ihn hält.

Ich für meinen Teil bin da offen für alles mögliche. Zum einen gut das es verschiedene Modelle gibt und man aktuell ne gute Auswahl an allem möglichen hat. Abgesehen von Ultra Hardcore da muss man aber wohl richtung Asien gehen.
Aktuell fühle ich mit bei Guild Wars 2 noch recht wohl. Auch wenn ich aktuell da weniger Spiele weil ich gerade ehr Singelplayer mässig drauf bin. Ich werde mir demnächst Wildstar (P2P+Abo) anschauen wenn es raus kommt. Ich weiß genau das mich das Spiel nicht längerfristig halten wird mit seinen "angestauben" Spielmechaniken aber hoffe die abgedrehte Welt bringt für ne weile viel Spaß. Und genau solange bin ich bereit für das Abo zu zahlen.
Werde auf Everquest Next gespannt warten (Aktuell glaub ich P2P angepeilt). Und mal sehen ob sie nur nen Teil ihrer versprechen halten können.
Abgesehen davon bleib ich offen und lasse mich auf jeden fall nicht von einem Bezahlmodell abschrecken wenn mir das Spiel an sich gefällt.
unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von unknown_18 »

sphinx2k hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Erst ein Beitrag zum dem Thema auf meinem Blog veröffentlicht (praktisch zukünftig nur noch verlinken zu müssen ;) ).
Ich würde sagen du hast ganz gut dargestellt warum die die Sachen so siehst.

Mir sind ein paar Sachen aufgefallen wo ich aber eine andere Sichtweise von hab. Ein paar der Wichtigsten:

Du gehst davon aus das man bei einem Abo Modell besser Planen kann. Das ist auf kurze Zeit gesehen richtig. Aber ein Abfall der Spieler kann auch dort schneller passieren als man reagieren kann.
Zum einen man hat ja nicht freue Auswahl an Programmierern/Entwicklern die man jederzeit an heuern/Feuern kann.
Zum anderen kann ein Spiel ganz schnell Kippen..hab schon einige MMOs miterlebt die ziemlich Hui waren bis zum Lategame und dann auf einmal doch ehr Pfui. Oder Beispiel WoW auf dem Server wo ich war, der hatte ne mittlere Spielerdichte, dann ist eine Große Gilde weggebrochen und das hat eine Kettenreaktion von Spielern ausgelöst die aufgehört haben oder nur den Server gewechselt.

Innerhalb von ein paar Monaten kann sich also ein Blatt komplett wenden und dann hat man das selbe Problem was du bei P2P/F2P siehst. Kein Geld mehr für mehr Entwicklung, ohne mehr Entwicklung keine neuen Kunden -> Tot des Spiels.
Ist natürlich richtig, aber du hast als Betreiber/Entwickler deutlich mehr Zeit zu reagieren, weil so eine Entwicklung kommt normalerweise nicht über Nacht, außer man hat es mit einem Content Patch völlig versaut, da muss man sich dann aber schon ziemlich dämlich anstellen wie SOE bei SW:G seinerzeit.
Auch sind natürlich die Ansprüche an ein Free to Play MMORPG erheblich niedriger
Bei mir nicht ich erwarte nur weil ein Spiel F2P ist nicht weniger davon. Aber ähnlich wie bei den anderen Modellen muss es Qualität liefern sonst bleiben die Spieler nicht lang.
Das ist doch eben der Punkt, für den Betreiber muss ein Spieler nicht lange bleiben, es reicht wenn der Spieler mit dem MMORPG anfängt, Geld im Shop da lässt und dann kann er eigentlich schon wieder gehen, weil damit hat er schon seine Schuldigkeit getan und Geld eingebracht, während der Großteil erst gar kein Geld investiert. Viel Geld kommt eben gerade von den Spielern, die frisch dabei sind und daher noch freudig bei der Sache sind ehe sie später merken was sie da eigentlich spielen haben viele schon ordentlich Geld ausgegeben. Dauerspieler, die immer wieder Geld ausgeben, sind zwar nett, aber das Meiste kommt eher durch die Kurzzeitspieler.

Außerdem sind doch die P2P MMOs, die als P2P erfolglos waren und nun als F2P bestens funktionieren (und davon gibt es jede Menge), doch der beste Beweis dafür. Für P2P hatten sie nicht genug Qualität, aber für F2P klappt es wunderbar, obwohl wie z.B. bei SW:TOR nach der F2P Umstellung der Kundensupport massiv nachgelassen hat.
Zeittarife schaffen Stress weil man immer auf die Uhr schaut
Das mag bei einer Abrechnung nach Minuten definitiv der Fall sein aber das halte ich auch für übertrieben. Tagesticket oder Wochenendticket und der Stress ist weg.Unkompliziertes verlängern Ingame kann auch viel Stress entfernen. "Hey dein Tagesticket ist abgelaufen, du kannst es jetzt mit 2 Mausklicks verlängern oder du wirst in 10 Min vom Spiel getrennt"

Generell hätte natürlich ein Zeit System das Problem, das du siehst, mit eine Sprunghafteren Community. Ich denke aber das hat nicht so viel mit dem Bezahlmodell zu tun. Klar "Grumel hab für nen Monat gezahlt also Spiele ich auch" Spieler gibt es. Aber mehrheitlich wird doch niemand Spielen wenn es nichts unterhaltsames Ingame gibt was ihn hält.
Das ist doch aber für viele überhaupt der Grund keine P2P MMOs anzurühren, wobei Nr. 1 Grund immer noch Unwissenheit ist was für laufende Kosten ein MMO produziert, wobei das wiederum den meisten F2P only Spielern eh scheiß egal ist, die spielen es einfach kostenlos und wenn sie es nicht können haben sie sogar noch die Unverschämtheit sich darüber zu beschweren.
Ich für meinen Teil bin da offen für alles mögliche. Zum einen gut das es verschiedene Modelle gibt und man aktuell ne gute Auswahl an allem möglichen hat. Abgesehen von Ultra Hardcore da muss man aber wohl richtung Asien gehen.
Aktuell fühle ich mit bei Guild Wars 2 noch recht wohl. Auch wenn ich aktuell da weniger Spiele weil ich gerade ehr Singelplayer mässig drauf bin. Ich werde mir demnächst Wildstar (P2P+Abo) anschauen wenn es raus kommt. Ich weiß genau das mich das Spiel nicht längerfristig halten wird mit seinen "angestauben" Spielmechaniken aber hoffe die abgedrehte Welt bringt für ne weile viel Spaß. Und genau solange bin ich bereit für das Abo zu zahlen.
Ich halte da an meinen Prinzipien fest und werde die ganz sicher nicht verweichlichen. ;)

Und ja, Wildstar ist interessant, aber wie du schon sagst eines dieser "werd ich eh nur kurze Zeit spielen" MMOs und die sind ja auch schön und gut, aber ich will nicht ein MMO beginnen mit dem Hintergedanken es eh nur für kurze Zeit zu spielen sondern ich will einfach anfangen können und es Monate lang spielen können. Ich mag es nicht eine Bindung zu meinem Charakter aufzubauen, nur um kaum das sie besteht schon wieder abreißen zu lassen, dann müsste ich solche Spiele so spielen wie die Masse... Charakter ist nur Mittel zum Zweck und hat null Bedeutung für den Spieler... so tief will ich niemals sinken.
Werde auf Everquest Next gespannt warten (Aktuell glaub ich P2P angepeilt). Und mal sehen ob sie nur nen Teil ihrer versprechen halten können.
Nein, EQN ist seit Enthüllung an als F2P angekündigt. Wegen den neuen Ansätzen ist es dennoch interessant.
Abgesehen davon bleib ich offen und lasse mich auf jeden fall nicht von einem Bezahlmodell abschrecken wenn mir das Spiel an sich gefällt.
Ich nicht, weil ich Anspruch will und den einzigen Anspruch den F2P Titel haben ist so viele Spieler wie möglich ansprechen zu wollen, somit automatisch Casual, alles schnell erspielbar und kaum etwas wirklich herausfordernd... jedenfalls nicht das was ich unter herausfordernd empfinde.
Benutzeravatar
sphinx2k
Beiträge: 4057
Registriert: 24.03.2010 11:16
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von sphinx2k »

Balmung hat geschrieben:
Auch sind natürlich die Ansprüche an ein Free to Play MMORPG erheblich niedriger
Bei mir nicht ich erwarte nur weil ein Spiel F2P ist nicht weniger davon. Aber ähnlich wie bei den anderen Modellen muss es Qualität liefern sonst bleiben die Spieler nicht lang.
Das ist doch eben der Punkt, für den Betreiber muss ein Spieler nicht lange bleiben, es reicht wenn der Spieler mit dem MMORPG anfängt, Geld im Shop da lässt und dann kann er eigentlich schon wieder gehen, weil damit hat er schon seine Schuldigkeit getan und Geld eingebracht, während der Großteil erst gar kein Geld investiert. Viel Geld kommt eben gerade von den Spielern, die frisch dabei sind und daher noch freudig bei der Sache sind ehe sie später merken was sie da eigentlich spielen haben viele schon ordentlich Geld ausgegeben. Dauerspieler, die immer wieder Geld ausgeben, sind zwar nett, aber das Meiste kommt eher durch die Kurzzeitspieler.
Ich selbst halte es nicht so ich würde keinen Cent ausgeben bis ich nicht meine einen entsprechenden Gegenwert bekommen zu haben. Aber ja ich hab auch bekannte die bei einem F2P erst mal gleich Euros auf den Tisch legen weil sie sonst meinen im Nachteil zu sein. Denke wenn es mehr so halten würden es erst mal ne weile zu Spielen bevor sie Zahlen sähe das ganze anders aus.
Außerdem sind doch die P2P MMOs, die als P2P erfolglos waren und nun als F2P bestens funktionieren (und davon gibt es jede Menge), doch der beste Beweis dafür. Für P2P hatten sie nicht genug Qualität, aber für F2P klappt es wunderbar, obwohl wie z.B. bei SW:TOR nach der F2P Umstellung der Kundensupport massiv nachgelassen hat.
Glaub eins der ersten war Dungeons and Dragons Online denen der Wechsel gut getan hat. SW:TOR halt eich für irgendwie unspielbar ohne Abo da es zu sehr beschnitten ist ohne selbiges.
Zeittarife schaffen Stress weil man immer auf die Uhr schaut
Das mag bei einer Abrechnung nach Minuten definitiv der Fall sein aber das halte ich auch für übertrieben. Tagesticket oder Wochenendticket und der Stress ist weg.Unkompliziertes verlängern Ingame kann auch viel Stress entfernen. "Hey dein Tagesticket ist abgelaufen, du kannst es jetzt mit 2 Mausklicks verlängern oder du wirst in 10 Min vom Spiel getrennt"

Generell hätte natürlich ein Zeit System das Problem, das du siehst, mit eine Sprunghafteren Community. Ich denke aber das hat nicht so viel mit dem Bezahlmodell zu tun. Klar "Grumel hab für nen Monat gezahlt also Spiele ich auch" Spieler gibt es. Aber mehrheitlich wird doch niemand Spielen wenn es nichts unterhaltsames Ingame gibt was ihn hält.
Das ist doch aber für viele überhaupt der Grund keine P2P MMOs anzurühren, wobei Nr. 1 Grund immer noch Unwissenheit ist was für laufende Kosten ein MMO produziert, wobei das wiederum den meisten F2P only Spielern eh scheiß egal ist, die spielen es einfach kostenlos und wenn sie es nicht können haben sie sogar noch die Unverschämtheit sich darüber zu beschweren.
Ist eben die Frage wie es gemacht ist. Passend zum Thread hier sehe ich bei TESO das Problem das man es kaufen soll ohne es Testen zu können. Muss nicht heißen das es irgendwann eine Testmöglichkeit gibt (Beta ist eben Beta und keine aussage über die Qualität). Aber anders als Wildstar kann ich nicht einschätzen was man bekommt bzw. gibt es schon zu viele unschöne Sachen vor Release (CE Version z.B.)
Ich für meinen Teil bin da offen für alles mögliche. Zum einen gut das es verschiedene Modelle gibt und man aktuell ne gute Auswahl an allem möglichen hat. Abgesehen von Ultra Hardcore da muss man aber wohl richtung Asien gehen.
Aktuell fühle ich mit bei Guild Wars 2 noch recht wohl. Auch wenn ich aktuell da weniger Spiele weil ich gerade ehr Singelplayer mässig drauf bin. Ich werde mir demnächst Wildstar (P2P+Abo) anschauen wenn es raus kommt. Ich weiß genau das mich das Spiel nicht längerfristig halten wird mit seinen "angestauben" Spielmechaniken aber hoffe die abgedrehte Welt bringt für ne weile viel Spaß. Und genau solange bin ich bereit für das Abo zu zahlen.
Ich halte da an meinen Prinzipien fest und werde die ganz sicher nicht verweichlichen. ;)

Und ja, Wildstar ist interessant, aber wie du schon sagst eines dieser "werd ich eh nur kurze Zeit spielen" MMOs und die sind ja auch schön und gut, aber ich will nicht ein MMO beginnen mit dem Hintergedanken es eh nur für kurze Zeit zu spielen sondern ich will einfach anfangen können und es Monate lang spielen können. Ich mag es nicht eine Bindung zu meinem Charakter aufzubauen, nur um kaum das sie besteht schon wieder abreißen zu lassen, dann müsste ich solche Spiele so spielen wie die Masse... Charakter ist nur Mittel zum Zweck und hat null Bedeutung für den Spieler... so tief will ich niemals sinken.
Eine Verbindung irgend einer weise mit einem Charakter hatte ich in noch keinem MMO oder generell Computer Spiel. Das sind eben immer nur Schablonen so wirklich was eigenes sind sie IMO nie. Sieht bei nem Pen and Paper RPG schon ganz anders aus wo man wirklich alles selbst gestalltet.
Werde auf Everquest Next gespannt warten (Aktuell glaub ich P2P angepeilt). Und mal sehen ob sie nur nen Teil ihrer versprechen halten können.
Nein, EQN ist seit Enthüllung an als F2P angekündigt. Wegen den neuen Ansätzen ist es dennoch interessant.
Stimmt wohl, wobei ich bei meinem letzten Post noch mal gesucht hatte weil ich nicht sicher war und dort Quellen vom Guild Wars Modell mit einmal kaufen sprachen. Aber wird wohl trotzdem eine Premium Abo geben für EQN...aber ist ja noch ne weile hin da kann sich noch einiges ändern.
Abgesehen davon bleib ich offen und lasse mich auf jeden fall nicht von einem Bezahlmodell abschrecken wenn mir das Spiel an sich gefällt.
Ich nicht, weil ich Anspruch will und den einzigen Anspruch den F2P Titel haben ist so viele Spieler wie möglich ansprechen zu wollen, somit automatisch Casual, alles schnell erspielbar und kaum etwas wirklich herausfordernd... jedenfalls nicht das was ich unter herausfordernd empfinde.
Tja da ich kein Multimillionär bin kann ich mich nicht hinsetzten, ein Studio Gründen und versuchen das Gegenteil zu beweisen. Ich mag Guild Wars 2 weiterhin ganz gerne, hatte nie das Gefühl ich muss Geld ausgeben. Und mit dem Gold das ich im Spiel nebenbei erspielt hab könnte ich mir auch einiges an "Echtgeld" Währung im Spiel tauschen. Das Spiel hat ein paar Sachen die ich anders angehen würde aber der Erfolg des Modells gibt ihnen zur Zeit doch recht. Und das eben ohne Pay2Win zu sein oder einem das Gefühl zu geben Beschränkt zu werden wenn man nicht bezahlt.
Benutzeravatar
Exedus
Beiträge: 6125
Registriert: 06.09.2008 23:50
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Exedus »

Wie toll so Abo mmos sind sieht man ja zurzeit ja wieder bei Blizzard wo man das abo und das Adonn bezahlen darf. Von der kohle die man dort im Jahr lässt kann man sich bei einem guten F2p Spiel gut eindecken.
ysquare21
Beiträge: 4
Registriert: 29.01.2014 10:57
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von ysquare21 »

Also Guild Wars 2 ist für mich persönlich kein guter Vergleich. Die "Living Story" ist ja ganz nett, doch dass sind keine wirklichen Content Patches. Erstens sind sie sehr klein und zweitens handelt es sich hierbei bloß um grinden. Es hat eeeeewig gedauert bis sich im WVW mal was getan hat oder mal eine neue Karte bekommen hat. Doch wo sind große Content Updates? Neue Gebiete? Fortsetzung der Hauptgeschichte? Housing? Wirklich getan hat sich seit Release 2012 sehr wenig.

Ich verstehe natürlich dass Leute auf eine Abogebühr bei MMOs erstmal negativ reagieren. Viele MMOs sind mit Abo gestartet und waren noch nicht einmal fertig entwickelt. Hier musste man dann MOnate bezahlen um zu bekommen was bei Release funktionieren hätte müssen und auch versprochen wurde.

Herr der Ringe Online is für mich ein gutes Beispiel für ein MMO mit Abo. Alle zwei Monate wurde die Hauptgeschichte mit einem neuen Buch (viele Quests) fortgesetzt. Mit dem ersten Buch-Update kam auch gleich ein neues Gebiet hinzu (plus 100 neue Quests und nicht nur für Endgame-Spieler, neuer Raid-Dungeon, Monster usw.). So ging das alle zwei Monate weiter und im selben Jahr gabs auch noch Housing und im nächsten Jahr erneut ein neues Gebiet. Alle zwei Monate kam hier wirklich viel neuer Content hinzu bis eineinhalb Jahre nach Release die erste kostenpflichtige Expansion kam.

Wenn ESO ähnlich wie HdRO arbeitet bin ich gerne bereit ein Abo zu bezahlen. Dennoch verstehe ich nicht warum es entweder f2p sein muss oder eben gleich 13-15 Euro. Warum nicht zwischen 5 und 9 Euro und dafür einen Item-Shop für kosmetische Dinge?
Benutzeravatar
Exedus
Beiträge: 6125
Registriert: 06.09.2008 23:50
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Exedus »

Warum nicht zwischen 5 und 9 Euro und dafür einen Item-Shop für kosmetische Dinge?
Weil es halt genung Leute gibt die 13 euro bezahlen und Geld im Shop lassen. ein Pferd darf man sich ja bei eso auch schon kaufen
Benutzeravatar
SethSteiner
Beiträge: 11871
Registriert: 17.03.2010 20:37
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von SethSteiner »

Housing gab es in WoW zehn Jahre nicht (gibt es das dieses Jahr?) und richtig viel Content gibt es doch auch nur mit den Addons.
johndoe1686305
Beiträge: 942
Registriert: 23.10.2013 19:07
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online

Beitrag von johndoe1686305 »

Da gibt's überhaupt nichts zu verteidigen. Das Abomodell ist das einzige was ESO komplett richtig macht. F2P, Microtransaktionen und der ganze restliche Scheiss sind einfach ... nun ja ... Scheiss.
johndoe984149
Beiträge: 1733
Registriert: 06.04.2010 23:02
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von johndoe984149 »

Balmung hat geschrieben:
sphinx2k hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Und ja, Wildstar ist interessant, aber wie du schon sagst eines dieser "werd ich eh nur kurze Zeit spielen" MMOs und die sind ja auch schön und gut, aber ich will nicht ein MMO beginnen mit dem Hintergedanken es eh nur für kurze Zeit zu spielen sondern ich will einfach anfangen können und es Monate lang spielen können. Ich mag es nicht eine Bindung zu meinem Charakter aufzubauen, nur um kaum das sie besteht schon wieder abreißen zu lassen, dann müsste ich solche Spiele so spielen wie die Masse... Charakter ist nur Mittel zum Zweck und hat null Bedeutung für den Spieler... so tief will ich niemals sinken.
Ja das geht mir auch so und er Art und werde zwar Wildstar Spielen aber vermutlich wird es mich nur so 2-3 Monate halten aber die Qualität von Wildstar überzeugt mich mehr als ESO.

Ich finde schon sehr Traurig das man nur noch eine Art von MMO Baut und das sind Casualiesierte und wenig fordernde MMOs und wenn ich mal überlege das ich 2x 5 Jahre Abbos in MMOs bezahlte und mehrmals 1-2 Jahre reizte auch MMOs zu Spielen können die heutigen MMOs seid einigen Jahren von solchen Abbo MMO Zeiten nur Träumen.
unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von unknown_18 »

Beides hatte auch schon Aion. Ist dieser Shop denn direkt in ESO integriert oder nur über die Webseite erreichbar? Direkt im Spiel würde mich bei einem P2P auch nerven, außerhalb war es mir schon bei Aion egal, ich MUSS dort ja nichts kaufen, zumal es da eh nichts Spiel entscheidendes geben sollte.

Man darf halt auch nicht vergessen, dass die MMORPGs auch nicht gerade immer billiger in der Entwicklung wurden und die höheren Kosten wollen auch gedeckt werden, da man den Abo Preis aber nicht erhöhen will... da würden sich viel mehr darüber beschweren.

@Shackal: ja, so sieht es leider aus.
johndoe984149
Beiträge: 1733
Registriert: 06.04.2010 23:02
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von johndoe984149 »

Aber sieh mal die Kostenverteilung an wo sind Kosten in heutigen MMO versteckt da fallen bestimmte kosten stark auf und die Mitarbeiter sind da eher die geringeren Kosten so auf platz 3-4.

Ansicht haben nur Indy MMO eine chance auf dem Markt erstens weil sie geringere Kosten verursachen und 2tens in der Regel mehr Herzblut in ein MMO steckt.

Mir ist die Grafik Darstellung eher 2 Rang und das Spielsystem Platz 1 und was wohl die meisten Kosten verursachen kann.

Story naja,ich weiß nicht wie hoch der Spieleranteil ist die Storys voraussetzen oder eher von Spiele Konzerne manipuliert wurde denn viele die Story MMOs spielen machen es nicht weil das MMO eine Story besitzt und für mich Persöhnlich ist das schon ein Hindernis weil es eine Spielweise voraussetzt.

Leveln und Questen sind ohnehin out.

Ich versuch mir mal vorzustellen was für Kosten für Questerstellung alleine in ESO verursachte wo man sich nichtmals die Mühe gab sie aus zu testen und dann wie schnell große Teile der Spieler es in kurzer zeit 1-20 Tage durchspielten und wo dann der Kosten Nutzen Aufwand liegt und ist in SWTOR und TERA usw. nicht andere art.

Ich versteh so große Spiele Firmen nicht das sie nicht erkennen besonders nach vielen Fehlversuchen etwas anderes zu versuchen zb einfach eine Umgebung generieren die zb Skyrim mit umgebung und von mir aus PVP um bereiche aber ohne diese Sorry dämliche Queste.

Ich geh mal stark davon aus das solche große Konzerne einfach die Spieler extrem unterschätzen und sie (auch sorry) für sehr Dämlich halten und hoffe da fühlen sich nicht welche angesprochen was nicht meine Absicht wäre.
Benutzeravatar
Sephiroth1982
Beiträge: 1461
Registriert: 05.05.2009 15:24
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Sephiroth1982 »

Ich bin ziemlich froh das ich es mir nicht geholt habe. Denn für mich hat es keinen Gegenwert zur Zeit. Es ist in allen Belangen schlechter als Guild Wars 2. Mal von der Grafik, den teilweise richtig guten Quests und den hervorragenden englischen Sprechern abgesehen, war alles für die Katz. Angefangen vom Craftingsystem bis in zum Kampfsystem, welches mich am meisten abgeschreckt hat. Während ich noch in Morrowind, Oblivion und vor allem Skyrim, meine Leiblingsklasse sehr gut bis fast perfekt spielen konnte, war/ist es in TESO absolut unmöglich, vor allem da man als Bogenschütze auf 2-3 Meter an den Feind ran muss. Als in Skyrim ebenfalls eine begrenzung der Pfeilreichweite eingefügt wurde, habe ich diese mit einem eigenen Script ausgehebelt. Unter Zuhilfenahme von Wiki, meinem Allgemeinwissen und diverser Foren in denen es ums Bogeschiessen geht, habe ich eine kleine Mod geschrieben, aber nie veröffentlicht. Bei einem Bogen ist die Reichweite der Pfeile abhängig von der Zugkraft bzw. Spannkraft des Bogens und dem Gewicht der Pfeile. Während ich es hinbekommen habe bei den Bögen selbst eine versteckte Zugkraft einzubauen, von 35 Pfund beim billigsten Bogen bis zu 140 Pfund beim besten Bogen (+25%) bei Verzauberung, habe ich als Basis die bekannte und dokumentierte Pfeilreichweite von mongolischen und ottomanischen Reiterbögen mit einer Zugkraft von 75 Pfund benutzt, welche, mit leichten Pfeilen eine Reichweite von bis zu 800 Meter hatten. Leider konnte ich die Mod damals nicht mit der Mod für Pfeilgewicht kombinieren um etwas komplett authentisches zu erhalten. Wie dem auch sei, beim Bogenschiessen bin ich, wie im echten Leben (Zen-Bogenschiessen), lieber von meinen eigenen Fähigkeiten abhängig, als von irgendwelchen Scripts jenseits jeglicher Realität, wo man,wie in Skyrim, so nahe ran musste, das man beim Gegner das Weisse in den Augen sehen konnte. Sollten die irgendwann den Limit für die Pfeilreichweite komplett aus dem Spiel entfernen und das Kampfsystem überarbeiten, werde ich dem Spiel noch eine Chance geben. Nicht aber in der jetztigen Version.
Benutzeravatar
Brakiri
Beiträge: 3482
Registriert: 19.09.2006 11:34
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von Brakiri »

Entschuldigt wenn ich so frech frage, aber ist TESO denn ein "AAA"-Titel?

Ich meine vom versenkten Geld keine Frage, aber wie kann denn ein MMO ein AAA-Titel bezüglich Qualität sein, wenn man so heftige Startprobleme hat und eigentlich von den Features nirgendwo aus derg grauen Masse der MMORPGs heraussticht?

Für mich klingt das nicht nach einem AAA-Titel.

Oder sind Spiele, in die man 50Mio+ versenkt automatisch AAA-Titel, auch wenn sie totale Grütze sind (Nicht auf TESO bezogen)?

Wenn ja, ist das eine komische Klassifizierung. Wir verfüttern 50 Mio $ in ein zum scheitern verurteiltes Game/Projekt und daher ist das Ergebnis automatisch AAA...öh..was?

Wenn man vom AAA bezüglich Kreditwürdigkeit ausgeht, macht das ja noch weniger Sinn. Wenn mein Budget zu mehr als 50% aus Marketingausgaben besteht, dann müssten viele moderne Spiele absolute Ramscheinstufungen bekommen, da der aktuelle Produktwert weniger als die Hälfte des Budgets beträgt.

Vielleicht ist AAA eine Abkürzung und steht für Alles Am A****.
AtzenMiro
Beiträge: 2333
Registriert: 16.09.2012 21:50
Persönliche Nachricht:

Re: The Elder Scrolls Online: Abo-Gebühr: "Es kommt auf den

Beitrag von AtzenMiro »

AAA hat in erster LInie nichts mit dem Inhalt zu tun, sondern den produzierenden Aufwand. Und demnach ist TESO (voll vertonte Texte, ziemlich hübsche Grafik, aufwändig produzierte Musik, großer Name) ein Triple-A-Titel, wie er im Buche steht.

Das in einem MMO Startprobleme gibt, ist nur normal. Der Ansturm, vorallem im Startmonat ist einfach wesentlich größer als die daraurffolgende Monate. Natürlich könnte man ZM jetzt ankreiden, warum sie nicht einfach mehr Server zum Start gestellt hätten, zumal es sich speziell bei Mega-Servern natürlich um so besser anbietet.

Was ZM in erster Linie verkackt haben ist auch nur das allgemeine Design. Sie haben einfach kein gutes Konzept entwickelt, was Soloisten und Mehrspielerspieler gleichermaßen bedienen kann, bzw. das eine den anderen nicht stört.

Aber ansonsten scheint es ja ein rundes Spiel zu sein.