Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Herausforderungen

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Temeter 
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Temeter  »

jiggered_mind hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:
Nach Bullfrog hat er aber nur noch einen Flopp nach dem anderen produziert, von denen keiner auch nur das im Ansatz versprochene lieferte.
Naja Black & White war doch ganz gut. Das kam ja nach Bullfrog..
Kann man sich drüber streiten. In Kritiken wurde das Spiel anfangs oft gelobt, aber nachdem der Hype abebte, hielt B&W für eine Weile Spitzenplätze in den Listen der Überhyptesten Spiele aller Zeiten.

Für mich ist es eines seiner 'besseren' späteren Spiele, welches allerdings wieder fundamentale Macken aufweist, wegen denen ich es nie weiter als bis zur ~dritten Mission gespielt habe. Das Erweitern des Einflusses und Aufbauen von Siedlungen wurde zu dem Zeitpunkt bereits langweilig. Zusätzliches war es ja wieder eine interessante Idee mit der Kreatur und deren AI, aber man konnte das Spiel kaum spielen, ohne das Vieh zu vernachlässigen. Da verging mir einfach die Lust.
Zuletzt geändert von Temeter  am 27.02.2014 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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fabbster
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von fabbster »

jiggered_mind hat geschrieben:Naja Black & White war doch ganz gut. Das kam ja nach Bullfrog..
Noch die Erfolgswelle von Bullfrog? Ein, zwei Mitarbeiter mitgenommen, die geholfen haben?

Nach B&W hatten die offensichtlich keine Lust mehr, dann kam Fable, Fable und nochmal Fable. Da kann mir keiner erzählen, dass das von dem gleichen Genie kommt wie Theme Park, Syndicate oder Dungeon Keeper.

Mollonö ist einfach eine der größten Quatschbirnen in der Branche.
(edit: Wenn der überhaupt zu der Branche gehören darf - passt eher in die Adelsseiten von Bild der Woche)
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risikofaktor
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von risikofaktor »

fabbster hat geschrieben:
jiggered_mind hat geschrieben:Naja Black & White war doch ganz gut. Das kam ja nach Bullfrog..
Noch die Erfolgswelle von Bullfrog? Ein, zwei Mitarbeiter mitgenommen, die geholfen haben?

Nach B&W hatten die offensichtlich keine Lust mehr, dann kam Fable, Fable und nochmal Fable. Da kann mir keiner erzählen, dass das von dem gleichen Genie kommt wie Theme Park, Syndicate oder Dungeon Keeper.
Ja, das ist ja offensichtlich dass er das nicht alleine erreicht hat, sonst gäb es doch schon längst geistige Nachfolger, schon alleine wegen $$$.
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Anarchocandy
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Anarchocandy »

Soviel Tam Tam für ein sinnloses Casual-Smartphone-Game :D Er hat schon recht, wenn er schreibt, dass Core Gamer Smartphones hassen ;) Ein Hoch auf mein altes Nokia mit Snake und Solitaire :)
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Xyt4n
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Xyt4n »

GrinderFX hat geschrieben: Ich habe bei Steam eine Bridgebuilder Version gefunden, sah ok aus, gleich erstmal gekauft. Für ca. 3,50 dachte ich, kann man wenig falsch machen. Falsch gedacht.
Meiner Meinung nach kann man nicht von einem Spiel, welches so viel kostet wie ein Döner, erwarten das es gut ist ;)

Ich frage mich immer wer diese Menschen sind die Firmen, durch das F2P Prinzip, den Hintern voll mit Geld pumpen. Ich habe noch nie einen getroffen der Geld für ein F2P Spiel ausgegeben hat.
Ich habe auch dessen Sinn noch nie verstanden. Ich will lieber ein 50 € Spiel, statt ein kostenloses und immer vor meinen Augen gehalten zu bekommen, dass ich Geld für x, y und z ausgeben muss um mehr Spaß zu haben. Das zerstört völlig das Spielgefühl!
GrinderFX
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von GrinderFX »

Xyt4n hat geschrieben:
GrinderFX hat geschrieben: Ich habe bei Steam eine Bridgebuilder Version gefunden, sah ok aus, gleich erstmal gekauft. Für ca. 3,50 dachte ich, kann man wenig falsch machen. Falsch gedacht.
Meiner Meinung nach kann man nicht von einem Spiel, welches so viel kostet wie ein Döner, erwarten das es gut ist ;)
Das Spiel war im Sonderangebot und die älteren Versionen haben auch kaum mehr gekostet.
Und gerade solche Spiele sind einfach zu programmieren. Von daher ist der Preis schon durchaus gerechtfertigt. Man kann für keinen Bridgebuilder 49 Euro verlangen.
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sphinx2k
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von sphinx2k »

Xyt4n hat geschrieben:
GrinderFX hat geschrieben: Ich habe bei Steam eine Bridgebuilder Version gefunden, sah ok aus, gleich erstmal gekauft. Für ca. 3,50 dachte ich, kann man wenig falsch machen. Falsch gedacht.
Meiner Meinung nach kann man nicht von einem Spiel, welches so viel kostet wie ein Döner, erwarten das es gut ist ;)
Ist wie ein Großmarkt man kann auch ein Qualitativ hochwertiges Spiel günstig verkaufen wenn es nur genug Käufer gibt. Grade etwas ältere Spiele die schon nicht ein Vollpreis Release waren sind meist ind er Preisklasse zu finden. Und für 3,50 Euro braucht man auch keine Unterhaltung für Tage. Ein paar unterhaltsame Stunden reichen damit es sich rechnet.
Ich frage mich immer wer diese Menschen sind die Firmen, durch das F2P Prinzip, den Hintern voll mit Geld pumpen. Ich habe noch nie einen getroffen der Geld für ein F2P Spiel ausgegeben hat.
Evtl. geben es viele nur nicht zu?
Schönes Beispiel aktuell Hearthstone wie viele meiner bekannten da schon richtig Geld rein gepumpt haben die vorher noch nie einen Cent für sowas ausgegeben haben,.....So richtig sagen wie viel sie ausgegeben haben möchte aber kein Einzelner. Da ist schon noch eine Schamgrenze.
Ich habe auch dessen Sinn noch nie verstanden. Ich will lieber ein 50 € Spiel, statt ein kostenloses und immer vor meinen Augen gehalten zu bekommen, dass ich Geld für x, y und z ausgeben muss um mehr Spaß zu haben. Das zerstört völlig das Spielgefühl!
Siehst du ich will lieber ein Kostenloses Spiel in dem ich viele Stunden Spaß hab ohne von nem Pay2Win oder sonstigem Generve gestört zu werden. Wer Bezahlt schon gerne wenn er was genauso gutes Kostenlos bekommt?

Es ist immer eine Frage der Ausrichtung. Ich hab in meinem Leben schon so einige Vollpreis Spiele gekauft die dann doch aus diverstesten gründen Gurken waren. Aktuell kaufe ich nur noch sehr sehr selten Vollpreisspiele. Zum einen ist der Preisverfall imens das sich Warten so oder so lohnt. Zum anderen warte ich ehr auf komplett Versionen mit allem DLC zusammen.
Auf der anderen Seite hab ich schon viele F2P Spiele getestet wovon viele Murks waren, einen mit "Bezahlen sie jetzt für XXY" genervt haben. Aber eben auch ein paar Spiele die mich Wochenlang unterhalten haben wo ich dann nach der Zeit etwas gekauft hab. Nicht weil ich das was ich gekauft hab unbedingt gebraucht hätte sondern aus Fairniss. Das ich nicht nur Nutznießer der Arbeit des Entwicklers sein möchte sondern sie auch was für ihre Arbeit erhalten.

Und Grade letztere Spiele sind was tolles. Man darf eben nicht wegen ein paar Schwarzen Schafen alles über den selben Kamm scheren.
c452h
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von c452h »

Satus hat geschrieben:
gracjanski hat geschrieben: Ja, darin hat er Recht. Auf der anderen Seite ist es lustig diese Konsumzombies zu sehen, wie sie jedes Jahr Fifa kaufe oder seit 10 Jahren WoW spielen oder von irgendeinem Spiel Preorder kaufen, Day1 DLC usw. :lol:
Oder NBA 2k14 wie in Deiner Sig zu lesen? :lol:

Leute die einfach ihren Spaß haben wollen, sind mir 1000x lieber als Jene, die sich als erhabene, elitäre Verbraucher in Foren aufspielen ;)
Elitär und erhaben? Bevor er nicht damit aufhört, pauschalisierende Aussagen über diverse Gruppen zu treffen, ist er weit davon entfernt, dies zu sein. :!: So ist das nicht mehr als inhaltsloses Bashing. :(
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|Chris|
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von |Chris| »

Ich habe mittlerweile das Gefühl das Molyneux dermaßen abgehoben ist, das er komplett in seiner eigenen Welt verschwunden ist. Selbst seine Kunden betrachtet er als ihm zustehende Testobjekte. Nicht als Menschen die ihm im Vertrauen ihr Geld gegeben haben.

Das merkt man an Godus, das nun ein F2P (Ja Peter, es ist ganz sicher eine total unique experience und total so gar nicht F2P) System einbaut nachdem darin in den Kickstarter Unterlagen überhaupt nichts zu lesen war.
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Brakiri
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Brakiri »

Xyt4n hat geschrieben:
GrinderFX hat geschrieben: Ich habe bei Steam eine Bridgebuilder Version gefunden, sah ok aus, gleich erstmal gekauft. Für ca. 3,50 dachte ich, kann man wenig falsch machen. Falsch gedacht.
Meiner Meinung nach kann man nicht von einem Spiel, welches so viel kostet wie ein Döner, erwarten das es gut ist ;)

Ich frage mich immer wer diese Menschen sind die Firmen, durch das F2P Prinzip, den Hintern voll mit Geld pumpen. Ich habe noch nie einen getroffen der Geld für ein F2P Spiel ausgegeben hat.
Ich habe auch dessen Sinn noch nie verstanden. Ich will lieber ein 50 € Spiel, statt ein kostenloses und immer vor meinen Augen gehalten zu bekommen, dass ich Geld für x, y und z ausgeben muss um mehr Spaß zu haben. Das zerstört völlig das Spielgefühl!
Hey obacht!
Hier gibt es für 3,50€ einen sehr leckeren Döner!!! ;)

Aber ernsthaft: Warum wird der Flitzpiepe überhaupt noch zugehört?
Das verhinderte Genie was immer nur tolle Visionen zeichnet und verkauft, aber keine Substanz.
Seine besten Zeiten sind seit mehr als einem Jahrzehnt(!) vorbei.

Der labert nur noch Tobak und liefert nichts Gescheites. Zeit dieser Person nicht länger zuzuhören.
Es sollte einen einfach nicht interessieren, was dieser Selbstdarsteller noch zu sagen hat.
Denn bestenfalls ist es heisse Luft, schlimmstenfalls dummes Gequatsche.
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Max Headroom
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Max Headroom »

Er würde zuerst sein Wunschspiel machen und sich erst danach Gedanken über die Monetarisierung machen.
Das ist bekanntlich ein nobles Verhalten, jedoch selten im Sinne des "Geldgebers". Als "Entwickler unter Vertrag" hat man das zu liefern, was gefordert wird. Wünscht der Investor eine Melkkuh in Form von Bezahldiamanten, hat man eine solche Kuh einzubauen. Da verdampft leider oft die kreative Kraft und schafft dafür Platz für den sabbernden Geldhai. Ist man hingegen unabhängig und kann "sein eigenes Ding" machen, darf man keinesfalls vergessen, die Mitarbeiter zu bezahlen. Schließlich wollen deren Familien ernährt und versicherungstechnisch versorgt werden ;) Also muss man sich eine Form der Geldvermehrung ausdenken. Ein Fertigpreis? 50 Euro auf DVD gepresst? Oder als Abonnement für 'nen 5er im Monat? Soll man eine Zeitlang bzw. bis zu einem bestimmten Level umsonst spielen können? Oder soll das ganze Spiel frei, aber individuelle Items unfrei sein? Soll ein verhasstes Pay2Win bzw. Pay2Build, Pay2Move, Pay2Drive, Pay2Irgedwas eingebaut werden? Wie kann ich aus dem hergestelltem Kunstprodukt Geld rauspressen, damit man selbst und die Mitarbeiter was zu Essen haben?

Ich bezweifle, dass Molyneux ein Wundermittel zur Geldvermehrung im Schrank besitzt. Würde er aber tatsächlich eins besitzen, würde er sicherlich den Teufel tun und es mit der Konkurrenz teilen wollen :D
Somit soll er nun einfach nur beweisen, wie aus der Idee und dem Produkt letztendlich ein finanziell erfolgreiches Game werden kann. Die Käufer werden ihm recht geben ... oder ihn für die fehlgeschlagene Idee finanziell strafen. Mal abwarten und zum Zeitvertreib mal Gott spielen :P
Juwelen würden im neuen Dungeon Keeper genauso viel kosten wie in Clash of Clans - das sei aber ein völlig anderes Spiel.
Das man sich mehr oder weniger willkürlich eine gesonderte Währung aus dem Spieldesign rauszieht, ist in diesem F2P-Modell leider Usus geworden. Wie viel Echtgeld man dafür in Rechnung stellt, hingegen nicht. Bei DK hat man tatsächlich gewaltig in die Schei--e gegriffen. Man hat einerseits den Spieler nicht gerade kleine Summen abverlangt, und andererseits bei Nichtbezahlung mit einer Wartezeit abgespeist, die dem Zyklus eines DirectX-Upgrades gleichkommt. Also eindeutig zu lange :) Zu teuer und zu träge. Für diese Frechhet hat man meiner Meinung nach zurecht in den Titel reingeschlagen. Programmierkünste hin oder her ... Frechheit siegt nicht immer ;)
Die Welt sei bereit für eine neue Herangehensweise an das Ganze. (..) Wenn man etwas kaufe, müsse es sich wie ein Investment anfühlen, nicht wie ein Cheat.
Nun mal her mit den Daten, Herr Molyneux. Ich möchte nun gerne wissen, ob Sie tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau der F2P-Welt in der Schublade haben, oder nicht :)
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

|Chris| hat geschrieben:Ich habe mittlerweile das Gefühl das Molyneux dermaßen abgehoben ist, das er komplett in seiner eigenen Welt verschwunden ist.
Wäre nur noch die Frage zu klären, ob Molyneux um die Erde kreist oder die Erde um Molyneux. Ich vermute ja stark Letzteres.

Als glaubwürdiger Branchenkritiker taugt er jedenfalls nach seinem Zurückrudern auch nicht sonderlich viel. Dungeon Keeper grundsätzlich als "brilliant work" zu relativieren, dass sich da halt blöderweise nur so'n bissi mit dem Geschäftsmodell vertan hat (shit happens), das finde ich schon stark. Das Spiel IST das Geschäftsmodell, oder besser, es gibt gar kein Spiel. Geschickterweise nutzt er diese Relativierung, um sein revolutionäres "Invest 2 Play" (huiii, wie toll das klingt!) anzupreisen, für das die Welt nun, da der Maitre persönlich es konzipiert hat, ENDLICH bereit ist. Ja ja, unser Peterle.
johndoe1686305
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper

Beitrag von johndoe1686305 »

Lieber Julian Dasgupta, dieser Artikel ist wirklich sehr schwer zu lesen.
Versuch doch mal häufige Zeitwechsel und Konjunktive zu vermeiden. Das tut Deinen Texten sicher gut. :)

Ach, und zu König Peters Statement: das erst was mir dabei in den Sinn kommt ist "Der Kunde muss das Gefühlt haben uns zu bestehlen". Keine Ahnung wieso. ;D
Vernon
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von Vernon »

Das Marketinggeschwätz rauszufiltern versuchend: wenn mit Invest-to-play gemeint ist, dass wenn mir ein F2P gefällt, ich dann 10-20 Euro für Gegenstände reinstecke, die dann nicht mit nächstem Patch/Level usw sofort wieder entwertet, oder durch sonstiges "Zahle x um Wartezeit zu sparen" verbrannt werden, dann bin ich bei ihm.
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ZackeZells
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Re: Peter Molyneux über Dungeon Keeper, F2P-Risiken & Heraus

Beitrag von ZackeZells »

GrinderFX hat geschrieben:Ich bin so verzweifelt, dass ich wieder Super Nintendo spiele.
Wenn ich mir so die meisten Spiele auf Steam angucke, haben die sogar ähnliche Grafik, nur eben schlechteres Gameplay.
Ein gutes Beispiel:
Ich habe bei Steam eine Bridgebuilder Version gefunden, sah ok aus, gleich erstmal gekauft. Für ca. 3,50 dachte ich, kann man wenig falsch machen. Falsch gedacht. Eine Version, mit ähnlicher Grafik der 10 - 15 Jahre alten Versionen. Vom Stil eher schlimmer. Die Physik eine Katastrophe. Tage später häuften sich auch die negativen Bewertungen deswegen. Die Level sind eher simple und langweilig und Funktionen und Bauteile gibts auch weniger. Dann kam auch gleich der erste blöde DLC hinweis im Spiel. Sicher lass ich mich gleich 2 mal abzocken.
Man zahlt also 3,50 für eine Version die in allen Belangen weit schlechter ist als die 10+ Jahre alter und wird dann noch mit Zusatzkäufen genervt. Da kann ich mir das auch gleich sparen und die alten, besseren Versionen spielen.
Leider ist das heute bei fast allen PC spielen so, besonders bei denen von Steam.
Wenn dir Bridgebuilder gefällt schau dir doch mal http://www.worldofgoo.com/ an.
Ich hatte beim ersten durchzocken sehr viel Spass.