Steam Machine - Prototyp in Aktion

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Worrelix
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Worrelix »

Ounk hat geschrieben:Deshalb schrieb ich ja auch von Tablets und hatte die Smartphones nur in Klammern. ;) Und wenn man nicht gerade einen 200-Seiten-Roman schreibt, geht das mit einem Tablet ganz gut. Aber auch Spracherkennung funktioniert bereits jetzt erstaunlich gut.
Ich denke, in ein paar Jahren wird man sich über die Vorstellung amüsieren, dass wir uns früher für solche Tätigkeiten an einen extra eingerichteten Platz gesetzt haben und dafür eine riesige Lärm machende und viel Strom verschlingende Kiste benutzt haben. ;)
Deine Zukunftsvisionen in Ehren, aber ich denke nicht, daß haptische Eingabemethoden (sprich: bei denen man einzelne Tasten beim Tippen spürt") aussterben werden. Sprachsteuerung ist zwar ein nettes Gimmick, aber eine komplette Texteingabe mit Markierungen, Schrift- und Absatzformatierungen stelle ich mir damit sehr umständlich vor - vom Einfügen von Cliparts in der richtigen Größe am richtigen Fleck oder Wordart, die noch richtig gedreht, verzogen oder sonstwie formatiert werden will, mal ganz abgesehen.
Zudem werden an Support Arbeitsplätzen stille Eingabemethoden benötigt, und bei dem dort üblichen Multitasking (User am Telefon, Nachschlagewerk an Monitor 2, offenes Ticket an Monitor eins, in dem man gerade blind einen Text reintippt) ist eine Touch Eingabemöglichkeit eher suboptimal.
Ounk hat geschrieben: Die ist dann eben mehr wie eine Konsole, die keinen extra Platz mit Monitor und Peripheriegeräten mehr benötigt und perfekt auf Video-Streams und Gaming zugeschnitten ist. Aber trotzdem kann man sie auch noch als Computer benutzen, falls man doch mal die Rechenleistung braucht. Und wenn sie dann auch noch billiger als ein Desktop-PC ist ...
Nun, ob ein PC einen extra Monitor braucht, liegt ja ganz an der wohnlichen Situation: Ich hab meinen PC im Wohnzimmer - demnächst an einem 27" Monitor, den ich auch als TV nutzen kann. (Folglich habe ich persönlich null Nutzen von einer Steam Machine gegenüber einem handelsüblichen PC)

Und egal, ob man Rechner oder Konsole hat, Peripherie Geräte wird es weiterhin geben. Seien es Drucker, Scanner, USB Hubs, Maus, Tastatur, Gamepad, Steam Pad, Lenkrad, Joystick, Headset, Webcam, undundund

Desktop PCs (fürs Zocken) kriegt man doch auch schon für 400-500 Euro...
Ounk
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Ounk »

Kajetan hat geschrieben:
Ounk hat geschrieben: Ich denke, in ein paar Jahren wird man sich über die Vorstellung amüsieren, dass wir uns früher für solche Tätigkeiten an einen extra eingerichteten Platz gesetzt haben und dafür eine riesige Lärm machende und viel Strom verschlingende Kiste benutzt haben. ;)
Man wird vielleicht nicht lärmende, viel Strom verschlingende graue Plastikkästen verwenden, aber Maus & Keyboard bieten ergonomisch so viele Vorteile, dass man ähnlich aufgebaute Arbeitsplätze in Betrieben und Privathaushalten noch lange, lange, lange antreffen wird.
Was Arbeitsplätze in Betrieben, oder bei Menschen zu Hause, die in irgend einer Weise professionell mit einem Computer arbeiten, angeht, sehe ich das genau so.

Ich sprach ja auch nur vom Standard-Nutzer, wie er in ca. 95% aller Haushalte zu finden ist, der mit seinem PC eben nicht regelmäßig programmiert oder Videos bearbeitet, sondern ins Internet geht und höchstens mal einen Kommentar schreibt. Und für solch einfachen Tätigkeiten ist ein PC eben mittlerweile total überdimensioniert. Und da es inzwischen sehr brauchbare, mobile Endgeräte gibt, die außerdem immer billiger werden und die bereits angesprochenen Vorteile gegenüber einem PC bieten, wird es für den Normalnutzer immer weniger Gründe geben, sich einen großen PC mit fest eingerichtetem Arbeitsplatz hinzustellen. Und in Zukunft wird das auch kaum noch einer für solche "normalen" Tätigkeiten machen.

Das war alles, was ich sagte. Schade dass ich deshalb eine nachplappernde, denkfaule, kommerzgeile Reinkarnation von Satan bin. :(
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Kajetan
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Kajetan »

Ounk hat geschrieben:Ich sprach ja auch nur vom Standard-Nutzer, wie er in ca. 95% aller Haushalte zu finden ist, der mit seinem PC eben nicht regelmäßig programmiert oder Videos bearbeitet, sondern ins Internet geht und höchstens mal einen Kommentar schreibt. Und für solch einfachen Tätigkeiten ist ein PC eben mittlerweile total überdimensioniert.
Nö. Nicht für die Standard-Nutzer, die nur a bisserl mehr machen wollen als "nur" surfen. Und da reicht es schon, wenn man Kochrezepte oder seine Briefmarken-Sammlung verwalten will. Bereits hier stößt man mit einem Tablet bereits an seine Grenzen. Überall dort, wo man nicht nur passiv etwas anschauen, sondern aktiv etwas eingeben möchte, ist ein Tablet der klassischen Maus & Keyboard-Kombo klar unterlegen. Und deswegen wird ein Tablet den PC nicht ersetzen, sondern ihn ergänzen. Beide passen wunderbarst zusammen. Daher ist all dieses "Kein Normal-User braucht mehr einen PC" ist, mit Verlaub, dummes Geschwätz! Weil es all die Vielfalt dessen, was "Normal-User" am PC machen, auf passives Glotzen reduziert. Das Tablet als TV-Ersatz! Sicher, wer keinen Bock mehr auf TV-Glotzen hat, der glotzt jetzt Youtube. Dafür reicht ein Tablet, keine Frage. Aber die Leute machen sooooooooviel mehr am PC, ohne deswegen gleich Spezialisten und Programmierer sein zu müssen. Es gibt so viel Vielfalt und Möglichkeiten, dass "Normal-User brauchen keinen PC mehr" ignorantes Eingrenzen eben dieser Vielfalt und Möglichkeiten ist.
Schade dass ich deshalb eine nachplappernde, denkfaule, kommerzgeile Reinkarnation von Satan bin. :(
Dich habe ich zwar nicht gemeint, aber wenn Du Dich angesprochen fühlen möchtest ... gern geschehen :)
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Nightfire123456
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Nightfire123456 »

Errinert mich vom Design her ein bisschen an meinen alten 486´er. Soll jetzt nicht abwertend klingen, ein bisschen Nostalgie schadet doch nie. Ich bin ja gespannt ob der verzicht von Windows echt einen Mehrwert in den Spielen bringt
Ounk
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Ounk »

Kajetan hat geschrieben:
Ounk hat geschrieben:Ich sprach ja auch nur vom Standard-Nutzer, wie er in ca. 95% aller Haushalte zu finden ist, der mit seinem PC eben nicht regelmäßig programmiert oder Videos bearbeitet, sondern ins Internet geht und höchstens mal einen Kommentar schreibt. Und für solch einfachen Tätigkeiten ist ein PC eben mittlerweile total überdimensioniert.
Nö. Nicht für die Standard-Nutzer, die nur a bisserl mehr machen wollen als "nur" surfen. Und da reicht es schon, wenn man Kochrezepte oder seine Briefmarken-Sammlung verwalten will. Bereits hier stößt man mit einem Tablet bereits an seine Grenzen.
Warum stößt man beim Verwalten von Kochrezepten oder der Briefmarken-Sammlung an die Grenzen? Auch Cliparts (@Worrelix) oder WordArts kann man doch durch Touch wunderbar positionieren.
Aber wenn euch Maus und Tastatur so wichtig sind: Was spricht dagegen, dass man die trotzdem noch in der Schublade liegen hat und für bestimmte Tätigkeiten anschließen kann? Und wo - außer vielleicht durch das kleinere Display - wird der Nutzer dann noch in seinen Möglichkeiten begrenzt?

Bei Ubuntu Edge z.B. war ja genau das geplant. Man hat ein Smartphone und wenn man Tastatur und Monitor anschließt, hat man einen vollwertigen PC. Immer in der Tasche dabei. Und für einfache Tätigkeiten wie das Verwalten der Briefmarkensammlung reicht die Rechenleistung locker aus.
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Hiri
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Hiri »

Wer einen Gamer PC sein eigen nennt braucht das nicht. Wer eine Konsole sein eigen nennt brauch das nicht.
Sehe den Sinn der DRM SteamBox nicht.
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Herschfeldt
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Herschfeldt »

manu! hat geschrieben:Wie stümperhaft der die hardware da auseinander reisst.....
Jop!! Der Hammer!!! Wie der die Graka darüber flankt!! Und dann die Kabel abreisst. Der Typ dürfte an meinem Rechner nicht die Hand anlegen oder er hätte danach keine mehr, weil ich den Rechner SAW mäßig präparieren würde..
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Herschfeldt
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Herschfeldt »

Sehr geil finde ich die Verpackung (das Auge ißt ja bekanntlich mit). Der Controller gefällt mir. Er wirkt ergonomisch und auch größer als der von meiner PS3 (ist mein Eindruck, keine Ahnung, ob es stimmt). Hoffe, dass man das Kabel vom Controller entfernen kann?! Wenn nicht- strange! Die Machine scheint insgesamt gut bis hochwertig verarbeitet zu sein und wirkt schön schwer. Gibt ja nichts schlimmeres als so ein Plastikcase. Würde mich interessieren, wie laut sie ist unter Last und wie warm sie wird. Irgendwie mangelhaft find ich die Einstellungsmöglichkeiten der Grafikoptionen (Metro) sowie dass das Bild so dunkel bleibt. Wird aber wohl eher auch vom Screen abhängen, denke ich. Wenn Kohle egal wäre, würde ich mir wahrscheinlich alle Konsolen zulegen und mir hübsch ein eigenes Urteil bilden. So bleibe ich erstmal bei meinem Tower und der alten PS3!!!
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Erynhir
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Erynhir »

Ich hoffe doch dass der Controller 2014 zeitnah separat zu einem annehmbaren Preis erhältlich sein wird. Gibt es dazu schon Details?
Das Emu
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Das Emu »

Um was es da (Steambox) eigentlich genau geht, verstehen hier wohl nur die allerwenigsten. Ein paar sind zwar auf der richtigen Spur, scheinen aber das ganze Ausmass von Valves Idee hinter der Sache nicht ganz zu verstehen, bzw was da sonst noch alles geht.

Schlussendlich geht es um nichts geringeres als die Monopostellung Microsofts mit Win und DirectX zu durchbrechen. Und nichts kann uns PC-Gamer lieber sein als eben genau das. Was Microsoft mit ihrem für Gamer Krüppel-Win macht, wird ja von Version zu Version schlimmer. Nicht falsch verstehen: Ich mag Win8 dank der Geschwindigkeit ziemlich. Aber das Problem ist doch ein anderes: Jede neue DirectX Version kann nur mit dem neusten Win genutzt werden. Und jedes neues Win muss neu gekauft werden. Und dies nicht zu einem geringem Preis. Von den vielen verschiedenen Versionen die Windows anbietet ganz zu schweigen. (Die dann bis zur besten Version einen höllischen Preis einnehmen) Linuxbasierte Systeme wie das SteamOS (Welches auf Ubuntu basiert) sind dagegen kostenlos und werden es auch bleiben.

SteamOS ist die Waffe, die gegen Windows in den Kampf geschickt wird. Und ja, es ist ein leichtes Win und SteamOS (Oder ein anderes- jedes- Linuxsystem) auf ein und derselbem Rechner zu benutzen. Auch auf der SteamBox. Einfach mit den entsprechenden InstallDvDs zuerst Windows, dann Linux Installieren. Den Duelbooter wird dann ganz einfach Installiert. Überhaupt nimmt sich die Installation eines Linuxsystem nichts mit einem Windows. Die Linuxinstallationen (Ich beziehe mich hier vor allem auf Ubuntu und seinen Versionen) sind wunderbar begleitet und verlangen keine vorkentnisse (Die ich z.b auch nicht hatte/habe)

Der Vorteil für einen Gamer von SteamOS gegenüber Windows liegen auf der Hand:
- Auf Gamer zugeschnittenes System (fernab vom mit irgendwelchen ständig laufenden Windowsdiensten die kein Gamer benötigt.
- Volle Kontrolle über das System (Win muss so kompliziert um die Ecken herum Programmiert worden sein. So Instabil, fehleranfällig und in X Versionen zerhäckselt, das es bestimmt nicht nur rechte/ möglichkeiten beschneidet, sondern auch die Performance des System beinträchtigt)
- Kostenlos

Wie gesagt, es kann uns PC-Gamer nur all zu recht sein, wenn wir endlich endlich von diesem scheiss Windows wegkommen. Das Ding ist alles andere als gut für uns. Ganz davon abgesehen das es Microsoft gehört. Und dieser Firma kann man leider alles zu trauen. (Sprich ein komlett geschlossenes System werden- siehe "App-Shop".
Der einzige Grund weshalb alle Spieleschmiede vorzugülich auf Win veröffentlichen (meistens aber auf Linux/Mac Programmieren... bzw dies am liebsten tun) liegt einzig an DirectX. Dieses scheint wohl tatsächlich sehr gut zu sein, einfach und sehr gut durch Microsoft Support. (Das hört man zumindest so, keine Erfahrung diesbezüglich) wüsste jetzt übrigens auch nicht, das man als Dev Lizenskosten hat. Denke aber schon. Weiss das jemand?

OpenGL z.b, das es nun auch schon sehr lange gibt und wunderbar auch auf Linux laufen würde (und tut) ist aber eben angeblich nicht so gut wie DirectX, überhaupt nicht Supportet und auch nicht sehr gut Dokumentiert.
Hinzu kommt zweifelsohne die Hürde, das Linux noch immer nicht die 10% Benutzerhürde knacken konnte. Wieso also unnötiges Geld zum Fenster rauswerfen?

Nun hätten wir also mit SteamOS eine vernünftige (oder gar sehr gute? Es wird sich zeigen) Alternative zu Windows. Das alles bringt natürlich nichts, wie einige hier schon richtig kritierst haben, wenn keine guten Spiele dafür erscheinen (können). Und hier kommt etwas ins Spiel, das noch niemand erwähnt hat hier. Mantle.

Mantle ist im Prinzip das selbe wie DirectX. Nur eben, das es von AMD Entwickelt wurde und nicht von Microsoft. Ursprünglich wolte AMD dies zusammen mit Nvidia und Intel Entwickeln. Die beiden hatten aber keine Lust dazu. Nun ist das Ding aber trotzdem fertig. Die Absichten von AMD sind wohl klar: Microsofts DirectX Monopol knacken. Das ist wohl verständlich. Wer mit einem Monopolisten Arbeiten/Handeln will, guckt immer in die Röhre. Microsoft war nun Jahrelang in der Position des starken und konnte nach belieben tun was es wollte. Ich kann mir gut vorstellen, das dies (als AMD z.b) sehr Mühsam sein kann. Die Tatsache, das sie bestimmt grosse Mühe und Kosten aufgewendet haben um Mantle zu Entwickeln, erscheint mir als Beweis genug dafür.
Sollte man nun Angst haben, das Mantle nur mit AMD Produkte laufen wird? Müssen wir zum Glück nicht. Das wäre nämlich wirklich eine Katastrophe für uns PC-Gamer. Aber zum einen hat AMD selbst schon klar gesagt, das Mantle für alle und wohl bereits auf aktuellen NVidia Grafikkarten läuft/laufen würde/wird. Das ist auch nur Logisch. Wenn AMD DirectX knacken will, müssen es auch die Konkurenz benutzen können. Weil sonst der Endverbraucher (wir) die ganze Sache eine Abfuhr erteilen würden.
(Bzw, BF4 sollte nun doch eigentlich bereits mit Mantle laufen. Hat da jemand schon erfahrung gemacht oder ist der nötige Patch noch gar nicht draussen? Angeblich soll Mantle 30% mehr Leistung bringen als DirectX)

Also, das was Valve tut hat sie von langer Hand vorbereitet und würde es wohl nicht tun, wenn AMD nicht schon länger an Mantle Arbeiten würden. Und Valve wird dies ganz bestimmt schon lange gewusst haben.
Wir haben also im 2014 womöglich eine PC-Gaming Revolution vor uns. Vllt. keine Laute, aber hoffentlich zumindest eine Leise. Denn:
Mit SteamOS erscheint womöglich eine sehr starke Betriebssystemalternative zu Windows, für lau.
Mit Mantle erscheint ein direkt Konkurenz zu DirectX, das auf allen Betriebssystem funktionieren wird.

Wenn Mantle sich durchsetzen kann (Die Schützenhilfe der Linuxuser ist ihr gewiss und Valve hilft mit der SteamOS Sache noch weiter mit) werden Games sehr viel einfacher sowohl auf Windows, als auch auf Linux "portiert" werden können. (Falls man diese Arbeit überhaupt noch portieren nennen darf.) Ich meine: Kleine Indieentwickler schaffen es doch schon Heute, sowohl eine Linux wie auch eine Windows Version zu veröffentlichen. Und was die kleinen können, schaffen die grossen mit bald einfacheren Werkzeugen ja hoffentlich auch?!

Gerne erkläre ich auch, weshalb ich sehr Optimistisch bei der Sache bin. Denn es scheinen nicht nur ich an die Sache zu glauben, sondern auch immer mehr namhafte Spieleschmiede. Und es ist doch offensichtlich, das Valve bereits vorgestern die besten Beziehungen zu selben haben:

Für Linux ist bereits Heute erschienen und auf Steam erhältlich:
Die Schweden von Paradox Interaktiv schickten bereits ihre 2 besten Pferde auf das Eis der Punguine:
- Europan Universalis IV und Crusader Kings 2 laufen wunderbar auf Linux. (Wann wird HoI folgen, das die selbe Engine benutzt?)
- Das Multiplayerphänomen DoTA2 soll angeblich auf Linux besser laufen als auf Windows.
- Fussballmanager 2014.
- Hotline Miami
- Die Vorgänger vom X:Rebirth debakel ebenfalls auf Linux vertreten- X3 samt Addons.
- Jede Menge super tolle Indiegames. (Kerbal Space Program, Starbound, Terraria, Castle Story, Shadowrun Return usw usf)

Desweiteren wurde angekündig das folgende Titel Steam erscheinen werden:
- Das grosse Creativ Assambly schickt Rome2 aufs Glatteis.
- Trobico 5 wagt den Schritt ebenfalls.
Und das Valve seine zukünftigen Games ebenfalls auf Linux laufen lassen wird liegt wohl auf der Hand oder?

Die tatsache, das uns hier tatsächlich eine kleine Revolution bevorsteht, unterstreiche ich noch mit der Aussage von DICE creative director Lars Gustavsson, welche er im Oktober dieses jahres getätigt hatte:
one single "killer" game is all the Linux platform needs to explode its way into mainstream gaming.
Die SteamBox und Controller scheinen mir tatsächlich dann auch nur eine PR Sache zum einen zu sein, zum anderen ein vorsichtiger Versuch, mal einen Grossen Zeh in die Wohnstube zu setzen. Mal fühlen wie warm das Wasser ist quasi- ohne dabei ein all zu grosses Risiko eingehen zu müssen.
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GamepadPro
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von GamepadPro »

Hiri hat geschrieben:Wer einen Gamer PC sein eigen nennt braucht das nicht. Wer eine Konsole sein eigen nennt brauch das nicht.
Sehe den Sinn der DRM SteamBox nicht.
und wer sich gerade nen neuen spiele-pc kaufen will, die hast du mal eben vergessen? immerhin lässt sich das teil auch am arbeitstisch nutzen. ich wüsste daher nicht, warum ich mir noch jemals einen herkömmlichen pc kaufen sollte? sag du es mir!
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mindfaQ
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von mindfaQ »

Emu226.ch hat geschrieben:SteamOS (Welches auf Ubuntu basiert)
Es basiert auf Debian (genau wie Ubuntu). Ein kleiner, wenn auch nicht riesiger Unterschied. KA ob Steam OS ein rolling release wird, Debian ist ja mehr oder weniger einer (bietet zum Ausgleich aber eine stabile, eingefrorene Version an). Wäre aber denke ich gut, wenn man den Leuten nicht aller Nase lang eine neue Installation aufzwingen möchte.

Wie dem auch sei - ich hoffe es wechseln genug Leute zu Linux, um Portierungen großer Kreativprogramme wie die Adobe Creative Suite, Maya, 3ds Max, ... bei den jeweiligen Entwicklern anzuregen. Gerade diese Programme brauchen viel Leistung, da will man nur ungern eine Wine oder eine VM aufziehen, mal davon abgesehen, dass sowas die Integration umständlicher macht.
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von johndoe803702 »

Mit solchen Minigehäusen sollte man vorsichtig sein. Ich hatte mal einen Acer-PC und die Hardware-Elemente wie Grafikkarte, Soundkarte usw waren nicht genormt und ausgerechnet ging eines dieser Bauteile kaputt aufgrund der Stauung von Hitze in diesem winzigen Acer-Gehäuse und ich konnte mir direkt einen neuen Personalcomputer kaufen, da es diese Mini-Bauteile nicht einzeln im Computergeschäft gibt. Seitdem bleibe ich bei normalen Standardgrößen und Bauteilen, die genormt sind also einer Din-Norm entsprechen.
Und was Linux bzw Ubuntu anbelangt handelt es sich um sehr gute OS-Distributionen doch für den Normalbenutzer vielleicht nicht geeignet, da die meisten Programme und Exe Anwendungen nicht richtig funktionieren und Spiele auch nicht richtig installiert werden können aufgrund der komplett unterschiedlichen Festplattenkennung durchs Ein- und Ausmounten usw.
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

Also die Steam-Machines sollen Modular aufgebaut sein, ein Wechsel von einzelnen Komponenten sowie ein "manuelles" Upgraden der Machine wird ohne Probleme und ohne grosse Vorkenntnisse möglich sein.

Bedeutet für dich: Du wirst das Problem wie bei deinem Acer-PC nicht bei einer Steam-Machine haben.
johndoe803702
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von johndoe803702 »

Dann ist ja gut. Aber wer benötigt es ernsthaft, der über einen einigermaßen schnellen Rechner verfügt und Linus als Zweitpartition mit drauf hat? Ich habe den Sinn dahinter noch nicht so ganz verstanden.
Ist das eine OS-Geschichte wie bei den Apple-Computern und MAC?