Steam Machine - Prototyp in Aktion

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Master Chief 1978
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Master Chief 1978 »

Also ich wäre vielleicht ein Potentieller Kunde, denn ich habe keinen Aktuellen Rechner mehr und manch ein PC Spiel würde ich auch gerne spielen.

Allerdings gibt es für mich da 2 Große Probleme, es ist Steam und zocken auf dem Rechner ohne Steam ist kaum möglich auch wenn es viele kleinere Produktionen auch über GOG z.b. gibt.

Da ich mit Steam nix anfangen kann und will hat sich das erledigt! Hm eigentlich ist es dann doch nur ein Problem! :D Was soll eigentlich am Controller so Revolutionär sein? Touchpad belibt Touchpad und ich mag keine Touchpads! :Blauesauge:
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

Temeter hat geschrieben:
Allerdings bleibt die Frage, ob die eventuelle Zielgruppe überhaupt bereit ist, so viel Geld in einen Wohnzimmer-PC zu stecken. Konsolen sind immer ein wenig mehr auf Preiseffizienz ausgelegt (abseits von Kinect), und die PS4 wird sogar nochmal subventioniert.
Klar ist das die Frage. Die kann aber (noch) niemand von uns abschliessend beantworten.

Ich kenn aber mehr als genug Leute (schau mal ins PCGH-Sub-Forum PC-Kauf :lol: ) die einfach einen guten, schnellen PC für um die 1000 EUR rum wollen. Die wollen nicht selber zusammenbauen, Preis ist zwar wichtig (aufs PC-Segment abgestimmt) aber Sie wollen einen Komplett-PC.
Temeter hat geschrieben: Ich vermute mal dass diejenigen, die tatsächlich solche Summen in das Ding stecken würden, sowieso schon einen Desktop-PC besitzen. Persönlich würde mich höchstens eine schwacher PC mit SteamOS interessieren, falls ich damit Bilder vom Haupt-PC annehmbar auf den TV streamen könnte. Und zusätzlich vielleicht noch für Filme, Videos oder Musik.
Aber ein zweiter Mittel- bis High End-Computer? Allein die Idee ist völlig absurd, sofern man nicht gerade zu viel Geld hat.
Warum ein zweiter Computer? Ev. ist diese Person auch auf der Suche nach einem neuen PC weils der Alte nicht mehr bringt. Eventuell möchte die Person in Zukunft auch auf der Couch zocken. Warum nicht eine Steam-Machine? Was spricht da dagegen - man hat immer noch die PC-Vorteile.

Ich empfinde es einfach als vermessen, aufgrund eigener Vermutungen in eine einzelne Richtung Aussagen zu treffen und aufgrund derer ein Scheitern von etwas zu prophezeien, dass noch nicht mal erschienen ist.
(Ist nicht spezifisch auf dich bezogen)

Edith sagt:
Wir haben in diesem Thread schon mindestens 3 mehr als interessierte Personen die gepostet haben auf nicht mal 3 ganzen Seiten :-) Sagt doch schon Einiges ;-)
Zuletzt geändert von tschief am 16.12.2013 11:19, insgesamt 4-mal geändert.
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KATTAMAKKA
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von KATTAMAKKA »

Ich bin sehr interessiert daran . Speziell an die Spieleauswahl und deren Preise. Weil inzwischen glaube ich nicht mehr an diese Pseudo Indy Masche von Sony und von MS erst recht nicht . Die werden doch nur ausgewählte Games bringen , die nicht mit den Blockbuster AAACOD Teilen konkurieren oder sie müssen in irgendeine Bullshit Konzernstrategie passen.Warscheinlich mischen da sogar noch die Bigplayer Abzocker Firmen wie EA und Co mit , wenns darum geht welche Indies kommen dürfen u welche nicht.. Deren ihr Auswahlverfahren ist zu lahm und dazu im ergebniss zu brav.

Speziell sony hätte zum Konsolenstart die PS4 mit Indies fluten müssen . Oder zumindestens ein paar Indie Kracher bringen , die es schon gibt. Für uns Konsoleros wäre das frisch und unverbraucht

Zu 99% werde ich mir diese Steam Kiste holen. :wink:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 16.12.2013 11:23, insgesamt 2-mal geändert.
chrissaso780
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von chrissaso780 »

Valve bastelt und pimp ein Linux Betriebsystem und verbreitet es kostenos.
Sind die jetzt unter die Samariter gegangen oder wo ist der haken an der Geschichte?

Bei der Steam Maschine, wo ist das CD / DVD Laufwerk?
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

Es gibt nicht EINE Steam-Machine. In manchen Modellen ist schon ein DVD-Laufwerk drin, in anderen nicht.

Edith:
Haken? Manchmal gehts auch Win-Win. Solange eine Konkurrenz zwischen Microsoft Windows und Steam-OS besteht wird sich Valve hüten, einen Haken einzubauen. Dann könnten Sie es nämlich gleich aufgeben Windows Marktanteile abgraben zu versuchen.
Zuletzt geändert von tschief am 16.12.2013 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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saxxon.de
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von saxxon.de »

tschief hat geschrieben: Ich mag die Bezeichnung Casual aber gar nicht :-P
Ich auch nicht. Genau so wenig wie die Bezeichnung Hardcore-Zocker. Trotzdem gibt es ja irgendwo einen Unterschied zwischen jemandem, der nur ab und an mal Angry Birds auf seinem Smartphone zockt und jemandem, der innerhalb von ein paar Monaten eine 4-stellige Spielzeit in einem unzugänglichen, komplexen Behemoth von einem Spiel wie Dota 2 zockt.

Ein bisschen wie bei Filmen - einige schauen sich nur relativ oberflächliche Blockbuster und platte Komödien an, andere steigen gern tiefer in die Materie ein. Deswegen ist ja der eine noch lange kein Casualviewer und der andere kein Hardcoreviewer. Keine Ahnung welchen Ausdruck man verwenden sollte um diese Unterscheidung bei Spielertypen und Spieltypen klar zu machen.

Nintendo nennt sowas im eShop "Gelegenheitsspiel" und "Intensivspiel". Das passt vielleicht besser, weil es impliziert, wie sehr man sich reinfuchsen kann / muss um etwas zu erreichen.
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Temeter 
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Temeter  »

tschief hat geschrieben:Klar ist das die Frage. Die kann aber (noch) niemand von uns abschliessend beantworten.

Ich kenn aber mehr als genug Leute (schau mal ins PCGH-Sub-Forum PC-Kauf :lol: ) die einfach einen guten, schnellen PC für um die 1000 EUR rum wollen. Die wollen nicht selber zusammenbauen, Preis ist zwar wichtig (aufs PC-Segment abgestimmt) aber Sie wollen einen Komplett-PC.

Warum ein zweiter Computer? Ev. ist diese Person auch auf der Suche nach einem neuen PC weils der Alte nicht mehr bringt. Eventuell möchte die Person in Zukunft auch auf der Couch zocken. Warum nicht eine Steam-Machine? Was spricht da dagegen - man hat immer noch die PC-Vorteile.

Als Zweit-PCs ist es ev. für die User interessant, die Streamen möchten ;-)
Steam Machine ist ein Marketinggag, das sind völlig normale Desktop-PCs, die in kleineren Gehäusen kommen und sich schwerer aufrüsten lassen. Da gibt es keine zusätzlichen Vorteile, im Gegenteil wird die Belüftung sogar schlechter, und die Betriebsgeräusche lauter ausfallen.

Also können sich die Leutchen im PCGH-Forum genausogut einen üblichen Komplett-PC holen. Ich sehe nicht, wo die mit einer "Steambox" besser dran wären.

Abseits davon dürfte die Gruppe der Leute, die plötzlich nur noch mit dem PC im Wohnzimmer spielen wollen, sehr klein sein. Maus und Tastatur sind für Spiele immer noch die vielfältigsten Eingabegeräte, und die passen nicht so gut ins Wohnzimmer. Ganz abgesehen davon, dass man für gewöhnlich abseits von Spielen sowieso mindestens einen klassischen Desktop-PC benötigt.
Ich empfinde es einfach als vermessen, aufgrund eigener Vermutungen in eine einzelne Richtung Aussagen zu treffen und aufgrund derer ein Scheitern von etwas zu prophezeien, dass noch nicht mal erschienen ist.
Was genau hat das mit meinem Post zu tun?
Zuletzt geändert von Temeter  am 16.12.2013 11:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Pfoerti
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Pfoerti »

Mirabai hat geschrieben:Das ist das Ziel von Valve, für mich als Gamer wäre es wichtiger das die third-party title endlich zu einem vernüftigen Preis verkauft werden. Eine Woche vor Release hat man AC 4 auf PC für 29,99€ bekommen, die PS4 version kostet aktuell 65 auf Amazon.
Naja zu Anfang einer neunen Konsolengeneartion waren die Spiele immer teuer.
Das wird sich denke ich mit der Zeit geben, so günstig wie auf dem PC werden Sie natürlich nicht (höchstens auf dem Gebrauchtmarkt).
Hafas
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Hafas »

tschief hat geschrieben:Nichts für Hardcore-Profi-Zocker (Controller, PAH!)
Solange man an der Maschine Maus, Tastatur und Monitor anschließen kann (wäre mMn ziemlich dämlich von Valve, wenn dem nicht so ist) und man sie auf dem Schreibtisch stellen "darf", dann seh ich keinen Grund, warum es nicht auch für "Hardcore-Profi-Zocker" aka kompetitive Spieler / eSportler interessant sein dürfte.
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

Hafas hat geschrieben:
tschief hat geschrieben:Nichts für Hardcore-Profi-Zocker (Controller, PAH!)
Solange man an der Maschine Maus, Tastatur und Monitor anschließen kann (wäre mMn ziemlich dämlich von Valve, wenn dem nicht so ist) und man sie auf dem Schreibtisch stellen "darf", dann seh ich keinen Grund, warum es nicht auch für "Hardcore-Profi-Zocker" aka kompetitive Spieler / eSportler interessant sein dürfte.
Ich gestehe - ich nehme die Machines + Controller immer zusammen wahr. Auch wenn dem nicht so ist. Dieser Teil bezieht sich natürlich auf den Controller respektive die Machines als Komplett-Packet (inkl. Controller also)

Die Möglichkeit für weitere Anschlüsse besteht selbstverständlich immer noch (wurde auch bestätigt).

@Temeter: Sorry, es ist Mittagszeit. Ich komme nach dem Mittagessen auf dich zurück :-) Ich hoffe du bist mir dafür nicht böse :-P
johndoe1544206
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von johndoe1544206 »

entscheidend ob es sich verkauft wird wohl einfach der preis sein.

Kleiner als ein PC, anständige Leistung und günstiger Preis ( billiger als der selbstzusammenbau ) und eine ordentliche Auswahl, dann könnte das schon klappen.

Ist halt nichts anderes als ein Komplett-PC. Wenn ein Hersteller hier Konfigurationsmöglichkeiten gibt etc, und mann dann nicht teurer wegkommt, kann es sich schon verkaufen.

Und wieso reden immer alle Leute von ZweitPC. Irgendwann hilft aufrüsten nichts mehr und Leute kaufen sich einen komplett neuen, und dann lautet dei Frage: Steammachine, selber basteln oder laptop.
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Exedus
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Exedus »

Sollte das ding nicht allzu teuer werden würde ich es mir sogar ins wohnzimmer stellen
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Enthroned
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von Enthroned »

Anla'Shok hat geschrieben:Sollte das ding nicht allzu teuer werden würde ich es mir sogar ins wohnzimmer stellen
Wie teuer es wird liegt ja an deiner gewünschten Spezifikation. Du kannst jetzt eine nVidia GTX 770 von Gainwand ohne erhöhten Takt für ca 260€ holen oder eine Superclocked GTX 770 von EVGA für 400€ aufwärts, je nach Lüfter.

Soll heißen: Willst du die Leistungsstärkste Steam Machine musst du auch entsprechend in die Hardware investieren. Lässt du nen guten i5x2500 und eine GTX 660 reinhauen, so wirst du alle aktuellen Spiele mindestens auf Hoch und 2xAA spielen können. Im Endeffekt wird sich zeigen welche Spezifikationen Steam vorgibt und welche sich Variabel gestalten.

tschief hat geschrieben:Es gibt nicht EINE Steam-Machine. In manchen Modellen ist schon ein DVD-Laufwerk drin, in anderen nicht.

Edith:
Haken? Manchmal gehts auch Win-Win. Solange eine Konkurrenz zwischen Microsoft Windows und Steam-OS besteht wird sich Valve hüten, einen Haken einzubauen. Dann könnten Sie es nämlich gleich aufgeben Windows Marktanteile abgraben zu versuchen.
Der Haken könnte offensichtlicher sein als man glaubt. Ich habe nun keine eigene Erfahrung hinsichtlich von Steam OS, aber so wie ein Großteil von Spielen nicht auf Linux läuft, könnten auch viele Spiele bei Valve über Board geschmissen werden. Wenn ein Spiel keinen Schlüssel für das jeweilige System enthält, dann war's das. So könnten sich zum Beispiel Origin oder Ubisoft eigenständig machen und ihre Spiele nicht mehr auf dem Steam OS veröffentlichen. Im Schlimmsten Fall gibt es dann die U-Machine und die EA-Gaming-Box und am Ende hat jede Plattform ihre eigenen Exklusivtitel. Microsoft verändert Windows dahingehend das es einmal Windows Office und Windows Gaming gibt.

So und nicht anders ist es doch jetzt mit Sony und MS. Beide machen das gleiche, beide Konsolen sind ähnlich aufgebaut und dennoch wollen beide bestimmte Spiele und Inhalte nur für sich haben, weil das die Leute anzieht.
hans-detlef
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von hans-detlef »

chrissaso780 hat geschrieben:Valve bastelt und pimp ein Linux Betriebsystem und verbreitet es kostenos.
Sind die jetzt unter die Samariter gegangen oder wo ist der haken an der Geschichte?
Valve hat nur Panik, dass sich MS das lukrative Geschäft als Spiele-Dealer mit nem eigenen App-Store unter den Nagel reisst. Jetzt machen sie einen auf Closed-Source ist böse(Steam beibt natürlich CS) und versuchen Linux als Spieleplattform zu pushen.
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tschief
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Re: Steam Machine - Prototyp in Aktion

Beitrag von tschief »

Temeter hat geschrieben:
Steam Machine ist ein Marketinggag, das sind völlig normale Desktop-PCs, die in kleineren Gehäusen kommen und sich schwerer aufrüsten lassen. Da gibt es keine zusätzlichen Vorteile, im Gegenteil wird die Belüftung sogar schlechter, und die Betriebsgeräusche lauter ausfallen.
Das ist mir klar. Sollte dir auch klar sein. Ich habe das ja auch in diesem Thread schon so angedeutet - nichts anderes als Komplett PCs. Komplett-PCs müssten rein der Logik her auch schlecht verkauft werden und trotzdem gehen Sie gut weg.

Es soll eben auch leise Maschinen geben und gemäss ersten Testberichten sind die Machines auch unter Last noch relativ leise. Die Belüftung der ganzen Machine ist besser als in normalen Komplett-PCs, weil jede Komponente der Machine einen eigenen, abgekoppelten "Schacht" innerhalb der Machine hat, die Luft aber dennoch gut zirkulieren können soll.
Also können sich die Leutchen im PCGH-Forum genausogut einen üblichen Komplett-PC holen. Ich sehe nicht, wo die mit einer "Steambox" besser dran wären.
Darum geht es ja. Du hast doch oben selbst geschrieben, dass die Steam-Machines nichts anderes als Komplett-PCs sind. Die Leute holen sich ja eben IMMER noch Komplett-PCs. Steam-Machines gehören da nunmal auch darunter und werden damit wohl auch gekauft. Wie oft? Das wird die Zeit zeigen.
Abseits davon dürfte die Gruppe der Leute, die plötzlich nur noch mit dem PC im Wohnzimmer spielen wollen, sehr klein sein. Maus und Tastatur sind für Spiele immer noch die vielfältigsten Eingabegeräte, und die passen nicht so gut ins Wohnzimmer. Ganz abgesehen davon, dass man für gewöhnlich abseits von Spielen sowieso mindestens einen klassischen Desktop-PC benötigt.
Wieso muss man die Steam-Machine für das Wohnzimmer gebrauchen. Es wird genauso Steam-Machines mit vorinstalliertem Windows und/oder Steam-OS geben und man kann auch ganz normal M+T anschliessen. Man kann die Machine also auch als kompakten Arbeitszimmer PC benutzen.
Ich empfinde es einfach als vermessen, aufgrund eigener Vermutungen in eine einzelne Richtung Aussagen zu treffen und aufgrund derer ein Scheitern von etwas zu prophezeien, dass noch nicht mal erschienen ist.
Was genau hat das mit meinem Post zu tun?


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Temeter hat geschrieben: Ich vermute mal dass diejenigen, die tatsächlich solche Summen in das Ding stecken würden, sowieso schon einen Desktop-PC besitzen. (…)
Aber ein zweiter Mittel- bis High End-Computer? Allein die Idee ist völlig absurd, sofern man nicht gerade zu viel Geld hat.
Die Idee ist absurd wenn deine Vermutung den Grossteil der Zielgruppe mit einschliesst. Dies ist aber nichts anderes als eine Vermutung deinerseits. Mit der Vermutung im Hinterkopf ist die Idee ja wirklich absurd. Aber es ist nunmal nichts anderes als (d)eine Vermutung, dass diejenigen
, die tatsächlich solche Summen in das Ding stecken würden, sowieso schon einen Desktop-PC besitzen
Enthroned hat geschrieben:
Der Haken könnte offensichtlicher sein als man glaubt. Ich habe nun keine eigene Erfahrung hinsichtlich von Steam OS, aber so wie ein Großteil von Spielen nicht auf Linux läuft, könnten auch viele Spiele bei Valve über Board geschmissen werden. Wenn ein Spiel keinen Schlüssel für das jeweilige System enthält, dann war's das. So könnten sich zum Beispiel Origin oder Ubisoft eigenständig machen und ihre Spiele nicht mehr auf dem Steam OS veröffentlichen. Im Schlimmsten Fall gibt es dann die U-Machine und die EA-Gaming-Box und am Ende hat jede Plattform ihre eigenen Exklusivtitel. Microsoft verändert Windows dahingehend das es einmal Windows Office und Windows Gaming gibt.

So und nicht anders ist es doch jetzt mit Sony und MS. Beide machen das gleiche, beide Konsolen sind ähnlich aufgebaut und dennoch wollen beide bestimmte Spiele und Inhalte nur für sich haben, weil das die Leute anzieht.
Ja und nein. Kurzfristig ist genau das das grösste Problem der Machines respektive des Steam-OS. Valve hat aber bereits mehrfach angekündigt, dass sie Linux-Gaming unterstützen und fördern möchten. Irgendwer Gewichtiges muss da ja auch mal den ersten Schritt machen. Valve hat auch garantiert, dass einige AAA-Spiele-Entwickler auf den Zug aufspringen werden, respektive bereits Zusagen über Steam-OS - Lauffähigkeit getätigt haben. Allen voran wurde z.B. bereit sRome 2 und meines Wissens nach auch CIV bestätigt. Da werden (gemäss Eigenaussage Valve) noch einige dazu kommen.

Auch ist zu erwähnen dass der Steam-Linux-Katalog bereits über 500 Spiele umfasst (viele Indie-Titel, das ist mir schon klar) während z.B. der Mac-Katalog (den es bereits seit 2010 gibt) nur etwas knapp über 1000 vor sich hin dümpelt. Auch hier hat Valve mehrfach bekräftigt, dass bis zum Release der Machines noch einiges an Arbeit getan werden muss respektive auch wird.

Valve hat ebenso mehrfach bekräftigt, dass Steam-Os und die Steam-Machine ein langfristiges Projekt ist. Sie haben also Zeit :-)