maho76 hat geschrieben:hier war dann nach dem zweiten satz der Bahnhof erreicht.^^
Ich hatte eigentlich schon abgeschaltet bei:
Doch grade die perfekte Paketierung und dass alles "aus einem Guss" ist macht Linux so gut. Das ist quasi ein riesiger AppStore mit ausschließlich kostenlosen Programmen und die haben das super Feature, dass die auf Bibliotheken zurückgreifen können und somit nicht alles doppelt und dreifach programmiert und installiert sein muss. Spart Programmieraufwand und Plattenplatz auf den Rechnern auf denen das läuft. Bei Windows hast du z.B. häufig Java in verschiedenen Versionen 10-20 mal installiert, bzw. einfach mit im Programmordner von einem Programm, das eine bestimmte Java Version benötigt. So ein Scheiß gibts unter Linux nicht, wenn du nur aus den offiziellen Paketquellen installierst.
- perfekte Paketierung:
Aha, wenn ich Ubuntu installiere, ist also gleich 7Zip drauf, XNview, Thunderbird, Firefox mit bestimmten Addons, Total Commander (oder derivat, da TC ja nicht kostenlos ist), etc. pp.
Oder öffnet sich doch eher ein Paket Installer und ich bin beschäftigt, herauszufinden, was das alles ist?
Da kann ich ja auch gleich sagen, dass der Portable Apps installer ein perfektes Paket ist.
- Appstore:
Tut einfach nur weh!
- Alle Programme kosten nix:
Ist so richtig, wie es falsch ist. Aber das zu zerlegen kostet mich mehr Energie als es wert wäre.
- Bilbiotheken:
Hmm, Windows nutzt dll. Was heißt dll? Dynamic Link Library. Was ist eine Library? Nun, eine Bibliothek natürlich.
- Programmieraufwand:
Siehe oben.
Den Aufwand, dass man bei Linux je nach Programm halt noch Bibliotheken nachladen muss, werte ich mal für den Anwender neutral. Solange die sich nicht streiten, weil eines der Progs auf eine alte Version angewiesen ist...
- So ein Scheiß gibts unter Linux nicht, wenn du nur aus den offiziellen Paketquellen installierst.
So einen Scheiss gibts unter Windows auch nicht, wenn man... Was bitte sind denn bei Linux "offizielle Paketquellen?" Von Linus seiner NAS oder was?
Und was kann das OS dafür, wenn der Entwickler der Software, die du installierst, Mist ist?
Nehmen wir für das Letzte mal ein brilliantes Beispiel:
MS wollte Anwendungen "sicher" machen. Also sicher gegen den User.

Je nach Rechtevergabe kannst du im Programme Verzeichnis (Seit Vista: In DEN Programm..) nix machen. Auch das eigentliche Programm kann da nichts machen, darf also nicht wild Dateien in das Verzeichnis schreiben.
Jetzt leben Programme aber gerne mal von dynamischen Werten und im schlimmsten Falle will der User auch noch Einstellungen anpassen.
Wo also diese Einstellungen speichern, weil im Programme Ordner darf es ja nicht.
Für den Zweck hat MS dann das Profilverzeichnis genommen (wie bei Linux halt)
Und dann war MS noch so nett und hat eine Vorauswahl getroffen und das eigentlich auch Entwicklern kommuniziert.
Wo suche ich jetzt also meine Spielstände und/oder Einstellungsdateien für Spiele? All over the fucking place, weil jeder Entwickler meint, sein eigenes Süppchen kochen zu müssen.
Das geht bei Linux mindestens genau gut. Wenn einer meint, er müsse die komplette Java Bib noch mit in seinen Code packen, wer sollte ihn aufhalten (Ausser dem Lizenzrecht?)