Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

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Klammeraffe
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Re: Kommentar

Beitrag von Klammeraffe »

JuJuManiac hat geschrieben: Also Windows 7 / 8 ist WEITAUS frickeliger als Linux aktuell. Ich habe vorgestern auf einem 2t Rechner das erste mal Ubuntu (mein erster Linux Kontakt überhaupt) installiert, da war ich nach einer Stunde fertig und musste nur ganz ähnliche Sachen wie bei der Windows Installation anklicken.
Ist ja toll dass es bei dir so einfach funktioniert hat. Ich hab es nach mehreren Versuchen auf meinen beiden vergangenen Laptops und auf dem aktuellen aufgegeben ein Linux zum laufen zu bringen.
Das hat vor allem mit der Treibersituation für Nvidia Karten zu tun.
Für einige Konfigurationen ist es auch heute noch unmöglich Linux komplett zu installieren ohne auf die GraKa zu verzichten.
Ich habe mich taglang belesen und in den offiziellen Supportforen rumgeschlagen und deren Anweisungen manuell im Terminal im System eingewerkelt, aber es war einfach nichts zu machen.

Meine Trefferquote für "Nicht-Mit-Linux-benutzbare-Konfigurationen" liegt dabei bei sagenhaften 3 aus 3.

Dazu kommen andere Treiberprobleme für Audiogeräte und bspw. Optimus Konfigurationen.

Das ist natürlich nicht wirklich ein Linux Problem sondern ein Problem der Hersteller, aber bis dahin habe ich nicht die Möglichkeit umzusteigen, auch wenn ich es wollte - und ich will es unbedingt ausprobieren. Und so wird es vielen Usern gehen.

Also muss ich weiterhin bei Windows verweilen und muss auch sagen dass ich seit Windows 8.1 wieder äußerst zufrieden damit bin.
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starscream12334
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von starscream12334 »

Sir Richfield hat geschrieben:Hat er das gesagt bevor seine Entwickler die Maus für Spiele unter Windows 8.1 kaputt gemacht haben oder danach?

Mein Aluhut sagt übrigens, dass mit der PR Aussage gemeint ist, dass Microsoft jetzt werden möchte wie Apple und Google, nämlich mit Windows 8 einen Store durchdrücken, auf dass wir alle in den Casuals ersaufen mögen, die man als Core Spieler bisher auf dem PC ignorieren konnte.

Natürlich wäre es toll, wenn MS Angst vor Steam OS und damit mittelfristig vor Linux hätte. Allein, mir fehlt der Glaube.
Schön geschrieben und dem kann ich mich 100% anschließen. *thumbs up*
maho76
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von maho76 »

Du hast nicht zufällig nen Guide dafür zur Hand :D ?
Aero aus, Desktop auf classic umstellen und den Schnickschnack mit transparenzen und Animationen ausmachen, autostartordner durchgucken was notwendig ist. mach eine Sicherung und Vorsicht, man kann sich auch den rechner zerballern (erster link und systemwiederherstellung aktivieren... die eigentlich nicht immer an sein muss wenn man ein bisschen aufpasst). immer wichtig: platten von Hand mind. 1x pro Woche säubern und alle paar Wochen defragmentieren, hilft immer noch. und offline brauch ich kein aktives virenscreening. ;)
DEZENTER Einsatz eines cleaners zum steuern des autostarts hilft... zuviel ist tödlich.
wenn du noch mehr willst musst du dich dann mit der registry anlegen, bringt einen aber oft in ... Verlegenheit. ;)

http://www.win-tipps-tweaks.de/cms/wind ... ieren.html

http://www.com-magazin.de/praxis/window ... 61497.html

http://forum.chip.de/windows-7/welche-p ... 27007.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-R ... 37659.html

http://windows-hilfe-forum.de/f16/windo ... nnen-1028/

http://www.pcwelt.de/ratgeber/PC-WELT-T ... 19870.html

http://tipps4you.de/tipp-18-win7.html
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Propell3rhead
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von Propell3rhead »

Kivlov hat geschrieben:Wenn ich mich richtig erinnere hat MS auch ein Flugzeugsimulator entwickelt, weiß nur grad nicht wie der hieß :wink:

Aber im ernst: MS hat einige richtig gute Spiele geliefert IMHO.
Ironischerweise basiert der MSFS auf einem Programm, dass ursprünglich auf dem Apple II lief, sublogic war der Entwickler, MS hat es dann portiert.
Suckisuck hat geschrieben:Das einzig geniale Spiel was leider eingestellt wurde und welches ich vermisse, ist die MS Flighsimulator Reihe. FSX ist ja auch schon etliche Jahre her.

Aber MS FS Reihe war fantastisch.
Mmmh, also der MSFS ist Teil der frühen Spielgeschichte auf dem PC, aber er war weit davon entfernt Hardware-Effizient zu arbeiten, die CPU-Lastigkeit und schlechte Ausnutzung von GPUs sind bis zum Schluss ein Flaschenhals geblieben. In meinen Augen lässt sich der Erfolg dadurch erklären, dass er trotzallem einen guten Kompromiss aus Zugänglichkeit, Komplexität und 3rd Party-Addons war. Das Kernprogramm selbst war mehr als hausbacken, die Community hat es erst zum Leben erweckt.

Sehe in diesen Aussagen auch den verzweifelten Wunsch nach Aufmerksamkeit, nach dem Motto: "selbst wenn Euch am Ende die Xbox One nicht so ganz schmeckt, wir werden Euch bald irgendwas ganz tolles auf dem PC anbieten (wir wissen nur nicht ganz, was das sein soll/wird, irgend ein Franchise werden wir uns krallen)"

Ich sehe schon Solitär GOTY
Hahle
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von Hahle »

maho76 hat geschrieben:
Du hast nicht zufällig nen Guide dafür zur Hand :D ?
Aero aus, Desktop auf classic umstellen und den Schnickschnack mit transparenzen und Animationen ausmachen, autostartordner durchgucken was notwendig ist. mach eine Sicherung und Vorsicht, man kann sich auch den rechner zerballern (erster link und systemwiederherstellung aktivieren... die eigentlich nicht immer an sein muss wenn man ein bisschen aufpasst). immer wichtig: platten von Hand mind. 1x pro Woche säubern und alle paar Wochen defragmentieren, hilft immer noch. und offline brauch ich kein aktives virenscreening. ;)
DEZENTER Einsatz eines cleaners zum steuern des autostarts hilft... zuviel ist tödlich.
wenn du noch mehr willst musst du dich dann mit der registry anlegen, bringt einen aber oft in ... Verlegenheit. ;)

http://www.win-tipps-tweaks.de/cms/wind ... ieren.html

http://www.com-magazin.de/praxis/window ... 61497.html

http://forum.chip.de/windows-7/welche-p ... 27007.html

http://www.computerbild.de/artikel/cb-R ... 37659.html

http://windows-hilfe-forum.de/f16/windo ... nnen-1028/

http://www.pcwelt.de/ratgeber/PC-WELT-T ... 19870.html

http://tipps4you.de/tipp-18-win7.html
Von einer Deaktivierung bestimmter Windows-Dienste würde ich dem unerfahrenen Nutzer abraten. Nach einer gewissen Zeit weiß man eh nicht mehr, was man da eingestellt hat und ein Jahr später will man dann mal neue Software installieren und nix geht, weil ein bestimmter Dienst inaktiv ist.
Aber das nur als Hinweis.

Ich brauche schon recht lange um Windows genau so einzurichten wie ich es haben möchte. In 5 Minuten ist das nicht erledigt. Unter Linux jedoch kann der gleiche Zeitraum aber auch schonmal einzig und allein für eine Treiber-Neucompilierung draufgehen.
Naja, seit Vista ist Windows eh stabil. Einmal installiert und es läuft 10 Jahre.

Mein Tipp für jeden Windows-Nutzer: Die Laufwerks-Indizierung für alle Laufwerke deaktivieren (unter den Laufwerkseigenschaften) und den entsprechenden Dienst beenden und außerdem würde ich noch die autom. Laufwerksdefragmentierung deaktivieren. Dann wird die Festplatte nicht permanent ausgelastet.
(Mein Tipp hier bezieht sich nicht auf SSD's. Die erfordern sowieso etwaige Anpassungen.)
maho76
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von maho76 »

http://www.youtube.com/watch?v=_lwJKTSuCGI

das war/ist die stärke des msfs. :)
Tyler Durden
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Re: Kommentar

Beitrag von Tyler Durden »

Sir Richfield hat geschrieben:
JuJuManiac hat geschrieben: Bei Windows fehlt dann auf jeden Fall noch:
- anständiger PDF Viewer
- vernünftiges Programm zum Bilder betrachten, das alle Formate beherrscht
- Video-Player, der auch FLV, MKV, etc beherrscht
- Zip-Programm für alle Formate wie z.B. RAR
- vernünftiger EMail Client, der IMAP beherrscht
- JAVA
- Programmbibliotheken
- grundlegende Office-Anwendungen für Schriftverkehr, Tabellenkalkulation und Präsentation
- Verschlüsselungsmöglichkeiten ohne NSA/CIA/FBI Backdoor :)
Was hast du an Betriebssystem nicht verstanden?
(Und warum hast du nicht gleich noch "Vernünftiger Browser" geschrieben? ;) )
Woher nimmst du denn grade "nur Betriebssystem"? Hat keiner von geredet....
Sir Richfield hat geschrieben: MS hatte doch die größten Probleme mit Kartellämtern u.ä., als die ihre Software durch das OS quasi zum Standard gemacht haben. Den Mittelweg, halt irgendwas rudimentäres zu bieten, finde ich super.
Wenn man mehr will, kann man ja suchen.

"Einem Linux" würden diese Programme auch alle fehlen. Nur weil dir jemand bei Ubuntu ein Paket packt und/oder eine bequeme Liste vorsetzt, macht das doch das OS nicht besser.

Ob jetzt Linux oder Windows, wenn ich ein Programm suche, dann frage ich eine Suchmaschine und wähle aus.
Doch grade die perfekte Paketierung und dass alles "aus einem Guss" ist macht Linux so gut. Das ist quasi ein riesiger AppStore mit ausschließlich kostenlosen Programmen und die haben das super Feature, dass die auf Bibliotheken zurückgreifen können und somit nicht alles doppelt und dreifach programmiert und installiert sein muss. Spart Programmieraufwand und Plattenplatz auf den Rechnern auf denen das läuft. Bei Windows hast du z.B. häufig Java in verschiedenen Versionen 10-20 mal installiert, bzw. einfach mit im Programmordner von einem Programm, das eine bestimmte Java Version benötigt. So ein Scheiß gibts unter Linux nicht, wenn du nur aus den offiziellen Paketquellen installierst.

Und Nein einem Linux fehlen diese Programme nicht. Die meisten Distributionen bieten bei der Installation die Auswahlmöglichkeit Desktopsystem und dann sind die i.d.R. alle mit dabei, ohne lange zu suchen, oder auszuwählen. Wenn du dich jetzt wirklich aufs OS festbeissen willst, dann reden wir ausschließlich über den Linux Kernel (der rest ist auf allen unix-artigen OS identisch verfügbar). Dann darfst du bei Windows aber auch nur über den Windows Kernel reden und nicht über die Windows Shell (die grafische Oberfläche, die nicht abstüzen darf, weil man dann nicht mehr mit dem Kernel kommunizieren kann - bei nem Linux geht man halt auf die Konsole und startet die grafische Oberfläche neu und fertig).
Und doch genau die fertige Liste und die intelligente Paketierung macht das OS besser.

Und bei einem Linux startest man nicht eine Suchmaschine, lädt sich binaries von irgendwo runter und installiert die dann, wie es auf Windows üblich ist. Man durchsucht seinen Paketmanager, der einem auch direkt alle Abhängigkeiten (klar, wenn man wichtige Funktionen in Bibliotheken auslagert, die gesondert installiert werden müssen, dann muss man bei der Paketierung auch darauf achten, dass die mit installiert werden) auflöst. Dort sind die Pakete auch direkt signiert und werden aus sicherer Quelle runtergeladen.

Man merkt doch deutlich, dass hier ein Windows Anwender von etwas redet, wovon er einfach gar keine Ahnung hat.

Aktuelle Ubuntu Installationen sind wesentlich einfacher und schneller als Win7/8 Installationen. Probleme mit Grafikkarten und ggfs. WLAN oder Audio Karten lassen sich in 99% der Fälle mit etwas Erfahrung und ein wenig kompilieren lösen. Wer allerdings überfordert ist damit die richtige gcc Version zum kompilieren einzustellen, der hat schonmal die A-Karte gezogen, wenn man das Kernel Modul von nvidia z.B. kompilieren will. Da hat debian z.B. regelmäßig Probleme gehabt, dass der Kernel mit einer anderen gcc Version kompiliert war, als auf dem System voreingestellt war, dann passt das modul nicht an den kernel. Hab allerdings immer debian testing gehabt, denke in der stable kommt sowas nicht mehr vor.
rz70
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von rz70 »

Alking hat geschrieben:"wachsenden Marktanteils wird OS X "

Bitte was? Welcher Stümper hat das den recherchiert? Au Backe, Apples Verkaufszahlen sind in dem Bereich sogar zurückgegangen und der Marktanteil von OSX ist weltweit bei weit unter 5%, ich meine es seien knapp 3%.
Aha und wann hast du deine Zahlen gewürfelt. Ich meine Google, Yahoo oder sogar Bing können dir ganz schnell sagen wie es wirklich aussieht. Aber ich glaube das willst du gar nicht wissen.
maho76
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von maho76 »

Aktuelle Ubuntu Installationen sind wesentlich einfacher und schneller als Win7/8 Installationen. Probleme mit Grafikkarten und ggfs. WLAN oder Audio Karten lassen sich in 99% der Fälle mit etwas Erfahrung und ein wenig kompilieren lösen. Wer allerdings überfordert ist damit die richtige gcc Version zum kompilieren einzustellen, der hat schonmal die A-Karte gezogen, wenn man das Kernel Modul von nvidia z.B. kompilieren will. Da hat debian z.B. regelmäßig Probleme gehabt, dass der Kernel mit einer anderen gcc Version kompiliert war, als auf dem System voreingestellt war, dann passt das modul nicht an den kernel. Hab allerdings immer debian testing gehabt, denke in der stable kommt sowas nicht mehr vor.
hier war dann nach dem zweiten satz der Bahnhof erreicht, weswegen Linux niemals für Otto-Normalverbraucher funktionieren wird.^^

Im August ging es aufwärts für Windows 8: Aktuellen Zahlen des Statistikdienstes Net-Applications zufolge erreichte das Betriebssystem 7,41 Prozent Marktanteil auf Desktop-Computern.

Insgesamt führt Microsoft weiterhin auf dem Desktopmarkt (Stand August 2013):

Der Marktanteil von Windows XP ging im selben Zeitraum von 37,19 auf 33,66 Prozent zurück. Populär ist XP damit aber noch immer.
Mit 45,63 Prozent Marktanteil wird lediglich Windows 7 häufiger verwendet.

Zusammen kommen alle Windows-Versionen auf 91,19 Prozent Marktanteil.

Es folgen Mac OS mit 7,28 Prozent und Linux mit 1,52 Prozent.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/betr ... 19866.html

gz
Zuletzt geändert von maho76 am 07.11.2013 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Kommentar

Beitrag von Sir Richfield »

Tyler Durden hat geschrieben:Woher nimmst du denn grade "nur Betriebssystem"? Hat keiner von geredet....
Was ist denn Windows deiner Meinung nach?

JuJuManiac beschwert sich, dass nach einer Installation von Windows der Computer nicht direkt auf seine Bedürfnisse an Software zugeschnitten ist.
Windows ist halt immer noch ein Betriebssystem, dessen Aufgabe ist es eigentlich nicht, dass der Anwender damit sofort alles machen kann, was er sich jemals vorstellen kann.
Ein OS ist eigentlich nur eine Platform, die es Software ermöglicht, auf die Hardware zuzugreifen.
Sprich, ein OS soll dich in die Lage versetzen, überhaupt Software auf deinem PC installieren zu können.
Linux an sich macht ja auch nur das.

Meine Frage sollte bewirken, dass man sich der Aufgabe eines OS bewußt werden sollte.
Doch grade die perfekte Paketierung und dass alles "aus einem Guss" ist macht Linux so gut.
Macht eine bestimmte Linux-Distribution so gut!

Und wie finde ich heraus, dass eben dieses Paket gut ist?

Persönlich bin ich nach wie vor der Meinung, dass Linux eine Menge Vorteile hat - perfekte Paketierung von Software ist in meinen Augen keiner davon. Das würde dann aber auch meiner Vorstellung von Linux widersprechen.

Dislosure: Ich selber nutze Linux nicht, da ich gerne am PC spiele. Nur für 3D Kram mit Blender installiere ich mir auch kein OS, erst recht nicht, weil ich den Hardware Herstellern bei den Treibern nicht traue. UND es kann gut sein, dass meine Sicht auf Linux extrem von meinem Kumpel geprägt ist, der nur noch "from scratch" installiert, da er wirklich die volle Kontrolle über seine Software will...
Tyler Durden
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von Tyler Durden »

Wo ein Betriebssystem aufhört und die Benutzersoftware anfängt ist quell zahlreicher Diskussionen.

Wenn man es ganz hart definieren will, dann ist nur der Kernel schon das Betriebssystem. Die Shell ermöglicht dann die Kommunikation des Benutzers mit dem Kernel. Windows hat nur noch die grafische Oberfläche als Shell. Wenn du also das nimmst, dann wäre das unter Linux sogar eine minimalste Installation mit nur einer simplen Text Shell.

Auch Windows versorgt dich mit einem Editor, einem Dateibrowser, einem Pakprogramm, etc. Wo die Grenze ziehen? Das was Windwos liefert ist Standard und die Definition eines Betreibssystems? Nö!

Grade die perfekte Paketierung macht Distributionen so gut - klar Linux from Scratch hat seinen Charme und ist grade für Bastler, wie mich interessant. Komfortabel geht aber anders.
Das Paket aus offiziellen quellen wird auf jeden Fall gut sein. Ob dir die Software gefällt musst du dann rausfinden und wenn nicht, gibt es mit Sicherheit eine Alternative in den Paketquellen. Debian hat aktuell 37500 Pakete im Angebot, wenn da nicht dabei ist, was du suchst, dann kannst du rpms per alien installieren, oder selber kompilieren, paketieren und über den Paketmanager installieren.
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Sir Richfield
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von Sir Richfield »

maho76 hat geschrieben:hier war dann nach dem zweiten satz der Bahnhof erreicht.^^
Ich hatte eigentlich schon abgeschaltet bei:
Doch grade die perfekte Paketierung und dass alles "aus einem Guss" ist macht Linux so gut. Das ist quasi ein riesiger AppStore mit ausschließlich kostenlosen Programmen und die haben das super Feature, dass die auf Bibliotheken zurückgreifen können und somit nicht alles doppelt und dreifach programmiert und installiert sein muss. Spart Programmieraufwand und Plattenplatz auf den Rechnern auf denen das läuft. Bei Windows hast du z.B. häufig Java in verschiedenen Versionen 10-20 mal installiert, bzw. einfach mit im Programmordner von einem Programm, das eine bestimmte Java Version benötigt. So ein Scheiß gibts unter Linux nicht, wenn du nur aus den offiziellen Paketquellen installierst.
- perfekte Paketierung:
Aha, wenn ich Ubuntu installiere, ist also gleich 7Zip drauf, XNview, Thunderbird, Firefox mit bestimmten Addons, Total Commander (oder derivat, da TC ja nicht kostenlos ist), etc. pp.
Oder öffnet sich doch eher ein Paket Installer und ich bin beschäftigt, herauszufinden, was das alles ist?
Da kann ich ja auch gleich sagen, dass der Portable Apps installer ein perfektes Paket ist.

- Appstore:
Tut einfach nur weh!

- Alle Programme kosten nix:
Ist so richtig, wie es falsch ist. Aber das zu zerlegen kostet mich mehr Energie als es wert wäre.

- Bilbiotheken:
Hmm, Windows nutzt dll. Was heißt dll? Dynamic Link Library. Was ist eine Library? Nun, eine Bibliothek natürlich.

- Programmieraufwand:
Siehe oben.
Den Aufwand, dass man bei Linux je nach Programm halt noch Bibliotheken nachladen muss, werte ich mal für den Anwender neutral. Solange die sich nicht streiten, weil eines der Progs auf eine alte Version angewiesen ist...

- So ein Scheiß gibts unter Linux nicht, wenn du nur aus den offiziellen Paketquellen installierst.
So einen Scheiss gibts unter Windows auch nicht, wenn man... Was bitte sind denn bei Linux "offizielle Paketquellen?" Von Linus seiner NAS oder was?

Und was kann das OS dafür, wenn der Entwickler der Software, die du installierst, Mist ist?

Nehmen wir für das Letzte mal ein brilliantes Beispiel:
MS wollte Anwendungen "sicher" machen. Also sicher gegen den User. ;)
Je nach Rechtevergabe kannst du im Programme Verzeichnis (Seit Vista: In DEN Programm..) nix machen. Auch das eigentliche Programm kann da nichts machen, darf also nicht wild Dateien in das Verzeichnis schreiben.
Jetzt leben Programme aber gerne mal von dynamischen Werten und im schlimmsten Falle will der User auch noch Einstellungen anpassen.
Wo also diese Einstellungen speichern, weil im Programme Ordner darf es ja nicht.
Für den Zweck hat MS dann das Profilverzeichnis genommen (wie bei Linux halt)
Und dann war MS noch so nett und hat eine Vorauswahl getroffen und das eigentlich auch Entwicklern kommuniziert.

Wo suche ich jetzt also meine Spielstände und/oder Einstellungsdateien für Spiele? All over the fucking place, weil jeder Entwickler meint, sein eigenes Süppchen kochen zu müssen.

Das geht bei Linux mindestens genau gut. Wenn einer meint, er müsse die komplette Java Bib noch mit in seinen Code packen, wer sollte ihn aufhalten (Ausser dem Lizenzrecht?)
jakekorn
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Re: Kommentar

Beitrag von jakekorn »

Sir Richfield hat geschrieben:
Tyler Durden hat geschrieben:Woher nimmst du denn grade "nur Betriebssystem"? Hat keiner von geredet....
Was ist denn Windows deiner Meinung nach?

JuJuManiac beschwert sich, dass nach einer Installation von Windows der Computer nicht direkt auf seine Bedürfnisse an Software zugeschnitten ist.
Windows ist halt immer noch ein Betriebssystem, dessen Aufgabe ist es eigentlich nicht, dass der Anwender damit sofort alles machen kann, was er sich jemals vorstellen kann.
Ein OS ist eigentlich nur eine Platform, die es Software ermöglicht, auf die Hardware zuzugreifen.
Sprich, ein OS soll dich in die Lage versetzen, überhaupt Software auf deinem PC installieren zu können.
Linux an sich macht ja auch nur das.

Meine Frage sollte bewirken, dass man sich der Aufgabe eines OS bewußt werden sollte.
Das stimmt doch gar nicht O.o Ein OS ist in erster Linie dazu da Ressourcen (Hardware) zu reservieren und verwalten, damit nicht als Beispiel ein einziges Programm (sagen wir mal) 4 GB Arbeitsspeicher frisst, obwohl es nur (sagen wir mal) 200 MB braucht.

Ein Treiber ist z.B. die Software, die zwischen dem OS und der Hardware kommuniziert, ansonsten müsste jedes Programm im Einzelnen die Peripherie erkennen und zuweisen/verarbeiten, was einen immensen Aufwand abverlangt, was auf die Ressourcen zurückgeht.
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HeLL-YeAh
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von HeLL-YeAh »

maho76 hat geschrieben: ...
Hab vielen Dank ! :)
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Sir Richfield
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Re: Microsoft: "Sind bei Windows-Spielen vom Weg abgekommen"

Beitrag von Sir Richfield »

Tyler Durden hat geschrieben:Debian hat aktuell 37500 Pakete im Angebot, wenn da nicht dabei ist, was du suchst, dann kannst du rpms per alien installieren, oder selber kompilieren, paketieren und über den Paketmanager installieren.
Nur, damit wir uns nicht missverstehen:
Auf keinen Fall will ich Linux diskreditieren! Im Gegenteil, wie ich in SteamBox Threads sage, wenn valve es schafft, das für Zocker interessant zu machen, dann freu ich mir ein Loch in den Bauch!
Weil ich mir einbilde, bei Linux eine größere Wahl zu haben - nicht nur bei der Oberfläche.

Auch ist mir völlig klar, dass Windows deutlich mehr sein will und ist als ein "simples" OS. Dass es damit viel vom Markt gedrängt hat, auch! Ich will hier nix schönreden oder für irgendwas Werbung machen!

Nur dein Argument überzeugt mich nicht. Ob ich durch 37500 Pakete waten muss, um zu finden, was ich suche oder halt durch Google und die ungezählten Windows Programme, wo ist da der Unterschied?

Oder: Wo ist der Unterschied zwischen jemanden, für den Windows ein perfektes Paket schnürt und jemanden, für den Ubuntu ein perfektes Paket schnürt?
Oder: Wo ist der Unterschied zwischen jemanden, dem die Vorauswahl bei Windows nicht reicht und jemanden, dem die Standard Installation von Ubuntu nicht reicht?
Zuletzt geändert von Sir Richfield am 07.11.2013 17:52, insgesamt 1-mal geändert.