
Clint Eastwood funktioniert im Film sowohl als bärbeißiger Badass als auch als Vaterfigur und die Wandlung hin zu letzterer hat für meinen Geschmack auch in gelungenem Tempo stattgefunden. Der Konflikt mit den Rowdies bleibt ebenso wie das Schicksal von Walt spannend, allerdings habe ich emotional nicht wirklich mitgefiebert. Die rührende/gefühlvolle Komponente hat Clint IMO bei Million Dollar Baby wesentlich besser hinbekommen.
Dennoch empfehlenswert (eben) dank stetiger Spannung und tollem Hauptdarsteller.
7/10

Uff...am Anfang dachte ich mir "Wie phantastisch sieht das denn (vor allem für das Alter des Films) aus?"
Aber sobald die Paradiesszenerie mit den beiden Hauptakteuren und den Einhörnern zu Ende war gings bergab. Die wunderschönen und vor Klischee triefenden Fantasy-Wäldereien vom Anfang hat man für düsteren Fantasymatsch mit Orkverschnitten und einem Satansprototyp geopfert und Tom Cruise durfte nur noch in dunklen Gängen rumkriechen. Auch die Nebenrollen fand ich entweder überflüssig (Sumpfmonster) oder trotz vorhandenen Potentials nicht gut genug ausgearbeitet (Fee...da hätte man so viel mehr draus machen können).
Die Story ist ebenfalls komplett vorhersehbar und zieht sich dementsprechend (ich habe den längeren Directors Cut gesehen).
Insgesamt also ein einziges wandelndes Fantasyklischee womit ich kein Problem gehabt hätte, wenn man die grandiosen Bilder vom Anfang beibehalten hätte. Aber so? Meh...
6/10

