Der Unterschied ist hier allerdings, dass es sich bei Battlestar Galactica um ein vollständig fiktionales Universum handelt, wohingegen GTA, bei aller Überzeihnung, doch auf der Realität basiert und spätestens seit San Andreas auch immer ein gesellschaftlicher Kommentar war bzw ist.Kajetan hat geschrieben: Sicher. Dennoch verweise ich gerne wiederholt auf Starbuck im Battlestar Galaktica Remake. Da wurde die Story nicht großartig verändert, es wurden nur kleine Details verändert und Starbuck ist plötzlich ein weiblicher Charakter, der immer noch ein Säufer, Spieler, Rumhurer und der Flotte bester Pilot ist ... und doch irgendwie anders. Eben ne Frau. Emotional, augenscheinlich irrationaler und doch wieder sehr viel konsequenter und härter zu sich selbst und anderen als die Männer in ihrer Umgebung.
Kann man natürlich. Ich habe ja selber eine mögliche Storyline umrissen. Aber das wäre dann eben ein anderes Spiel, das eine andere Geschichte mit einem anderen Fokus erzählt. Das Rockstar eine andere Entscheidung getroffen hat, kann man kritisieren, muss man aber nicht.Man kann GTA auch mit einer Frau in der Hauptrolle erzählen, ohne die Story, Setting und Erzählweise komplett über den Haufen zu werfen. Ob man es dann tut, ist natürlich eine ganz andere Frage. Die Housers haben gute Gründe es derzeit nicht zu tun.
Ansonsten ist es selbstverständlich so, dass die Mehrheit der Käufer von GTA V männlich sein werden, von denen wiederum die Mehrheit sich mit männlichen Figuren besser identifizieren kann. Und daran ist nichts auszusetzen.




