Kajetan hat geschrieben:Neophyte_0o hat geschrieben:Und was genau hat jetzt (die Angst/Paranoia vor) DRM/"always on" mit den gegenwärtigen Meldungen zu tun, dass britische und amerikanische Behörden nahezu den gesamten transatlantischen Internetverkehr geheimdienstlich überwachen?
Dass Always-On darauf abzielt Dein Spielerlebnis bis ins letzte Bit zu kontrollieren und Spiele je nach kommerziellen Interessen an- und abschaltbar zu machen, das hast Du nicht mitbekommen? Und dass die Möglichkeit solche Kontrolle auszuüben dazu führen wird, dass solche Möglichkeiten genutzt und mißbraucht werden, das zeigen die Nachrichten der letzten Wochen.
Du kannst doch Eins und Eins zusammenzählen, oder nicht? Dann zähle einfach Eins und Eins zusammen und bezeichne Menschen, die das
OFFENSICHTLICHE ansprechen, nicht als Alt-Hippies mit Aluminiumhut. Denn das würde aus Dir einen begriffstutzigen Neanderthaler machen. Was Du natürlich bist, denn Du kannst ja Eins und Eins zusammenzählen. Oder?

Hm, vielleicht sollte jemand, der keine Nicknames vergleichen kann nicht groß damit rumtönen, dass er besonders gut einstellige Zahlen addieren kann. Ich bin
nicht die Person, die was von Aluminiumhüten geschrieben hat.
Aber trotzdem , Paranoia trifft es ziemlich gut. Das man, wenn man solche "Services" annimmt, sich (oder besser: die Funktion des Spiels) in gewisser Weise abhängig von den Firmen macht und dass diese für Marktforschung "missbraucht" (für mich ist das kein Missbrauch) werden, hat nichts mit der geheimdienstlichen Überwachung zu tun, die zur Zeit in den Medien ist.
Sieht man allein daran, dass diese Dinge öffentlich kommuniziert werden und der Kunde, anhand der im gegebenen Informationen, entscheiden kann, ob er das Stück Software kauft und die ihm versprochenen Features als Begründung für always-on ausreichen und wieviel/ob er bereit ist, dafür zu bezahlen.
Also kann ich 1. entscheiden ob es überhaupt zum Einsatz bei mir kommt und 2. kann ich sogar überprüfen (lassen), welche Daten abgeschöpft werden (und ob das sinnvoll ist).
Letzten Endes reden wir bei Videospielen immer noch von Produkten und Herstellern. Und die werden für gewöhnlich durch die Kunden, bei allzu großem Mist, abgestraft... wenn also Ubisoft irgendwann alle Spiele abschaltet, dann müssen die Kunden die halt abstrafen.. vielleicht hab ich am Ende dann 200€ verloren, na und? Das kann mir auch passieren, wenn ich schlechtes Werkzeug kaufe oder ähnliches... monetärer Verlust, oh weh oh weh...
Und jetzt kannst du mir vielleicht nochmal sagen, was das mit einer Quasi-Komplettkopie und nachrichtendienstlicher Auswertung meiner gesamten Kommunikationsvorgänge, ohne die geringste Möglichkeit der Einflussnahmen, zu tun hat. Ohne wie ein HB-Männchen blind drauflos zu tippen.