brent hat geschrieben:Was will man noch groß bringen? Prügeln bleibt prügeln
Guck dich mal bei den 8- & 16-Bit Games um. Zu der Zeit war das Genre sehr beliebt. Nicht, dass das noch zeitgemäß wäre, aber einfach mal um eine Idee davon zu bekommen wie vielseitig man an Spielmechaniken für das Genre herangehen kann. Ausserdem haben wir heutzutage Physik-Engines. Es ist mir unerklärlich, wieso man 2006 bereits Ragdoll-Effekte bei Fight Night einbaut, ein GTA damit ausstatten kann, aber 2013 fast nichts mehr davon zu sehen ist. In Echtzeit berechnete Animationen durch die Physik-Engine müssten bei Beat Em Ups längst Standard sein. Ebenso ein "Schadensmodell" das gewisse Einschränkungen bei Verletzungen der Spielfigur mitbringt. Im MMA-Bereich wurde sowas rudimentär umgesetzt. Aber da kann man mehr daraus machen. Ebenso die Settings: Fabriken, Wälder und Hochhäuser sind schöne Hintergründe - aber machen sie wirklich Sinn? Warum nicht fiktive Turnier-Szenarien stattdessen in vollen Hallen, fernöstlichen Dojos, illegalen Fights in Lagerhallen usw. ... Kampfsport-affine Locations halt, deren Setting zum Thema passt.
Das Genre ist jedenfalls alles andere als ausgereizt. Es tritt vielmehr auf der Stelle und bietet seit Ende der 90er immer das gleiche. Egal ob Virtua Fighter, Tekken, Dead Or Alive ... die Unterschiede zueinander und innerhalb der Serien sind marginal.