Obwohl Du ja ein recht blühende Phantasie hast, kannst Du Dir einfach nicht vorstellen das Hartz4 zu wenig ist. Du denkst da glaub ich immer sofort an irgendwelche Schulabbrecher oder sonst was. Es gibt auch Leute die da reinrutschen die haben Familie und eine größere Wohnung. Diese müssten entweder sofort die Wohnung aufgeben oder sie müssen abstriche beim Geld machen, was glaubst Du machen die Menschen? Und dieser Richtung gibt es tausende Beispiele, da muss man doch nicht an Luxusgüter wie Rauchen oder Champagner denken. Das ist einfach RTL Niveau zu glauben das Hartz4ler mit Ihrem Geld eh nur rauchen und saufen.De_Montferrat hat geschrieben: Tsss... Du scheinst nicht zu verstehen. Wir wollen vielleicht beide, dass es den Menschen besser geht. Aber nicht mit den selben Mitteln und Prioritäten. Du sagst -darfst mich ja gerne korriegieren-, dass Hartz4 nicht genug ist, um alles "Lebensnotwendige" abzudecken. Du sprichst nicht von einem Existenzminimum im Sinne von Nahrung, Kleidung, Haus, etc., sondern von zusätzlichem Luxus, den selbst arbeitende Menschen nicht immer haben. Ich widerspreche dir also nun und sage, dass erst die arbeitende Bevölkerung besser gestellt werden muss. Dann kann unter Umständen das Hartz4-Niveau angehoben werden. Wo hörst du da das Tonband laufen? Du echauffierst dich sogar, wenn ich Hartz4-lern diesen zusätzlichen Luxus abspreche.
Und ob nun erst die Arbeitenden und dann die Hartz4ler is mir doch vollkommen wurscht, hauptsache et wird gemacht, da brauch ich keine Unterteilung ala: "Aber bitte zuerst Frauen und Kinder und Arbeitsnehmer..." das ist kleinkarierte Kacke. Es geht darum das etwas gemacht wird und nicht für wen zuerst. Wenn Du Dir darüber im klaren bist das es für Hartz4ler bei den aktuellen Miet-, Lebenserhaltungskosten auch zu wenig ist, bin ich schon zufrieden, dann kann man von mir aus auch noch auf die äusserst wichtige Beschränkung pochen "Aber Arbeitsnehmer zuerst bitte"
Kleinkariert ... gibt viel wichtigere Dinge wo viel mehr Geld fliesst und zum Fenster rausgehauen wird, da könnte man anschließend für die nächsten 100 Jahre den Leuten Ihre Sportausrüstung finanzieren wenn man denn wollte. Du willst nicht das den Arbeitslosen etwas in den Arsch geschoben wird, aber so ist es auch nicht, kannst Dich ja gerne mal selbst davon überzeugen wie das ist ^^De_Montferrat hat geschrieben:Und so nebenbei zu deinem Schlussteil: Ich meinte dieses Gesetz zur Teilhabe, so nennt es sich. Es mag vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein, aber es handelt sich hierbei um eine finanzielle Freistellung von den Kosten einer Vereinsmitgliedschaft, etc., die anderen nicht zukommt und die diese Kosten selber tragen müssen. Aber selbst das ist ja den Befürwortern dieser Kostenübernahme nicht genug, beschwert man sich doch direkt, dass z. B. die Ausrüstung für verschiedene Sportarten nicht übernommen wird. Das hätte man also auch gerne noch geschenkt. Aber auch das müssen sich andere wieder vom Munde absparen.
Genau da liegt das Geld für unser aller persöhnlicher SportausrüstungDe_Montferrat hat geschrieben:Und um nochmal klarzustellen: Ich unterstütze auch nicht die ganzen Geldtransfers in die Wirtschaft alias "lebensnotwendige Subvention" oder wie nun in die Finanzbranche, die immer noch nicht reguliert wird und munter weiterspekuliert. Da ist das Geld plötzlich da, gilt es ja auch, seine eigenen Polster zu schonen.
Nur um das nochmal klarzustellen, ich stelle mich hier nirgends hin und verlange das Arbeitslose mehr kriegen als Arbeitnehmer, es geht mir nur darum das da jeder Mensch soweit von Leben kann, das man sich a: vom Hartz4 Sold abhebt wenn man arbeitet oder b: von dem Hartz4 Sold so leben kann, egal unter welchen Umständen man da reingekommen ist, dass man keine psychischen Probleme oder Krankheiten davon trägt.
