Usul, ich weiß schon, was Du meintest.
Deshalb habe ich ja die Unterscheidung zwischen Konsument (Der ohne viel zu fragen oder prüfen das kauft, was ihm Werbung und Hype so "vorschreiben" (man beachte die ""!!!!)) und Kunde gemacht.
Denn ich gucke mir erst einmal an, wie das Preis/Leistungsverhältnis für mich aussieht. Und komme meist zu dem Ergebnis, dass mir EA und Co. kein vernünftiges Angebot machen.
Usul hat geschrieben:Ich denke nicht, daß es so viele Moorhuhn-Fans gab, weil die Werbung das bewirkt hat... sondern es gab letztendlich solch einen Moorhuhn-Hype, weil es eben viele Leute gab, für die das gerade gepaßt hat. Moorhuhn genommen, um nicht wieder COD zu nehmen.
Moorhuhn ist kein SO falsches Beispiel, wie es klappen könnte!
Moorhuhn war eine Überraschung, weil jeder uns seine Omma das im Büro gespielt haben. Quasi das Angry Birds der Urzeit.

Und weil das so einen Riesenerfolg hatte, haben sich viele gedacht "Das ist genau DAS, was der Kunde will!".
Tja, war aber nicht so, war ein One Hit Wunder, das Thema Moorhuhn ist dann dahin gegangen, wo es hingehört: Beim Real in der Software Abteilung, auf seine Nischenkundschaft wartend.
Warum klappt das dann bei AAACoDololol allem Anschein nach nicht? Wo doch fast alle der Meinung sind, das Spiel wird immer schlechter?
Weil AC/B einfach mehr Geld hat. Hype, Fanboys, Konsumenten, NoobTubeKiddies und Marketing haben sich gegenseitig hochgeschaukelt, so dass es von aussen wie ein Perpetuum Mobile wirkt.
Wirkt, denn das System ist nicht selbsterhaltend. Die Konsumenten sind die Bremse, denn sie wollen immer mehr immer bunter. Und der Publisher muss immer mehr Energie (in Form von Geld) in das System pumpen, um das Rad am Laufen zu halten.
Prognose: Eher geht den Publishern das Geld aus als der Masse der Wunsch nach "mehr".
Ich als "Kunde" gucke mir das in Ruhe von Aussen an und lass die mal alle gepflegt in ihrem Hamsterrad den Herzinfarkt erleiden...