Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Zielgruppen

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von muecke-the-lietz »

USERNAME_1639154 hat geschrieben:
Hahle hat geschrieben:Die Frau hat recht. Die Zukunft der Computerspiele heißt GZSZ. Damit macht man Schotter
... aber ohne mich.
Der Trend ist ja seit einiger Zeit eindeutig und ich wüßte leider nicht, wie man ihn verhindern könnte. Sei's drum, ein paar Lichtblicke im Spielebereich wird es ja auch in Zukunft geben, auch wenn die dann wahrscheinlich nicht Splinter-Cell heissen.
Ich werde zukünftig noch penibler auswählen (als ohnehin schon) und hab dann dafür mehr Zeit für andere Dinge, was ja auch nicht schlecht ist.
Ins Kino gehe ich heutzutage ja auch nur noch höchstens 2-3 Mal im Jahr und kann gut damit leben.

dir kann ich nur meinen antwort-post an muecke-the-lietz empfehlen. man muss ab und an einfach mal die augen aufmachen.
die leute beschweren sich hier über aaa, sind aber offensichtlich nicht dazu fähig, mal etwas anderes zu spielen. das ist, als ginge man in ein restaurant, in dem man sich immer wieder die gleich pizza bestellt, obwohl die einem überhaupt nicht schnmeckt. wie wäre es mal mit einem blick auf die karte?
man muss sich bei derlei nachrichten nicht gleich berufen fühlen, sein hobby an den nagel zu hängen. aaa ist nicht alles, werte damen und herren.
das gleiche gilt für das thema film: es gibt hunderte filme, die sich im kino anzuschauen lohnen. und das sind keine blockbuster. auch hier wäre es dämlich zu sagen "kino ist nichts für mich, weil blockbuster mir nichts mehr geben". es gibt auch filme fernab des mainstreams.

edit: bei solche posts ist man dazu geneigt zu glauben, der film hätte das spiel inzwischen so weit beeinflusst, dass dies auch auf den spieler abfärbt: auch er entdeckt das drama.
Sorry, aber das muss jetzt nochmal raus.

Mainstream bedeutet nicht nur Micheal Bay oder JJ Abrams, es bedeutet auch Tarantino, Tim Burton und Christopher Nolan. Ebenso bedeutete Mainstream einst Georg Lucas, der mit seinen Produktionen die visuellen Effekte, bestimmte Kamerafahrten, die bis heute gelten, besondere Schnitte, Make Up, etc. auf ein neues Level gehoben hat. Klar ist der ganze neue Schrott affig, aber das ändert doch nichts an frühen Verdiensten. Mainstream bedeutet ebenso Filme wie Alien, Cloud Atlas und Drive. Und nicht jeder etwas kleinere Film ist gleich Indie, sondern oftmals genauso finanziert von den Majors. Denn der Mainstream kann auch Filme wie Killing Them Softly, True Grit und No Country for old men entstehen lassen. Die sind nicht immer unbedingt erfolgreich und eher für ein Genrepublikum gedacht, werden aber genauso für die Kinos gemacht und ebenso stark beworben. Es muss also nicht immer Indie sein, um gut zu sein.

Und genauso sehe ich das auch bei den Games. Für Leute die, unter Mainstream nur noch CoD und Mass Effect verstehen, ist der Zug vermutlich schon abgefahren. Aber wenn man darunter noch XCOM, Metal Gear Solid, Metroid Prime, Zelda, die alten Resis und Final Fantasys und so weiter versteht, kann man meiner Aussage vielleicht stärker folgen.

Ich persönlich zocke mittlerweile sowieso eher Old School Kram und lade mir ab und an ein paar Perlen auf Steam runter, schalte aber gerne auch mal meine XBox 360 an. Und da stehe ich auch manchmal auf die großen Marken. Nur schleicht sie da mehr und mehr so eine Gleichschaltung ein - und die kritisiere im vehement. Aber Kritik ist ja für mich noch kein Grund sofort das Handtuch zu werfen.

Außerdem müssen mir die großen Kickstarter Produktionen erst noch beweisen, dass Independent und großer Umfang + nette Grafik kein Widerspruch sein müssen. Denn viele von den aktuellen größeren Indie Produktionen sehen zwar mittlerweile ganz nett aus, sind spielerisch aber entweder total flach, oder mega kurz. Und wenn sie umfangreich sind, sehen sie oft auch so aus. Ehrlich, das reicht mir nicht. Ich tauche auch gerne mal tief in ein Universum ein und da reicht mir ein Legends of Grimrock einfach nicht, da muss es dann auch mal ein Dark Souls, Skyrim oder The Witcher 2 sein. Das sind auch mehr oder weniger Mainstream Titel, nur halt mit nem etwas kleineren Budget (außer natürlich Skyrim). Und diese Titel sind einerseits der Beweis dafür, dass sich ein Besuch im Mainstream Bereich immer noch lohnen kann und andererseits, dass große Produktionen für ein Genrepublikum nicht zwangsmäßig scheitern müssen.

Und Spiele müssen ja auch nicht immer superkomplex sein, aber eben genauso anspruchsvoll sein, dass sie motivieren. Sind sie zu schwer, frustieren sie, sind sie zu leicht, langweilen sie. Und die ganz großen Games liegen halt genau dazwischen. Und das verlange ich eben auch vom Mainstream.
johndoe828741
Beiträge: 1477
Registriert: 20.03.2009 13:02
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von johndoe828741 »

KATTAMKAKKE wieviel Profile willste noch erstellen?
Benutzeravatar
an_druid
Beiträge: 2381
Registriert: 12.10.2010 00:34
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von an_druid »

zipit hat geschrieben:
an_druid hat geschrieben:
zipit hat geschrieben:..Man kann nicht von heute auf morgen die Matrix zum Mitspielen erwarten, aber eine Spielfigur die sich ihrer Umgebung bewusst ist und sich situativ passend duckt, springt oder anlehnt wäre ein Schritt vorwärts, auch wenn das einige vielleicht im konkreten Fall als Bevormundung empfinden..
Ich denke das Stichwort wäre hier Handlungsfreiheit, den alle Aktionen sind Situativ bezogen die du in einem Spiel eben gerade in dieser Situation ausfühst. Wenn also deine Spielfigur situative Automatismen enthält, welche Handlungsfreihet bzw Handlung oder sagen wir herausfordernde Interaktionsmöglichkeiten möchtest du den zum ausgleich als Spieler, außer Laufen,Zielen und Schießen?
Naja, es kommt auf den Spielinhalt und Formulierung an denke ich. Wer ein traditionelles Schleichspiel möchte, wird mit solchen Automatismen sicher nicht glücklich. Prinzipiell halte ich aber mehr Bewegungsvielfalt für vorteilhaft, der katzenhafte Hüpfer auf einen Podest oder über eine Geländer könnte für meinen Geschmack durchaus automatisiert sein, solange der Sprung über den Abgrund eine Entscheidung des Spielers bleibt. Eigentlich finde ich besonders diese Reck- und Hangelübungen, die gerne in Rollenspielen und Shootern verordnet werden enorm nervig. Einparken, Auslösen, Warten. Doof.

Im Alltag entscheidet man sich ja auch nicht explizit 'die nächsten drei Stufen springe ich jetzt', sondern man 'hechtet' einfach die Treppe rauf. Möchte man über eine große Pfütze, ist der Sprung jedoch eine geplante Aktion.

Grade wenn es um Laufanimationen geht sind Spiele heute unfassbar reaktionär. Besonders das Abbremsen aus vollem Lauf oder der Übergang in den Sprung schauen oft aus, als würde man einen Laster steuern und nicht einen Menschen. Hier ist heute schon technisch viel mehr machbar. Auf CGTalk gab es zum letzten AC ein paar Einblicke von Ubi-Artists zu Connor und seinen Bewegungsabläufen und auch wenn vieles noch statisch ist, denke ich dass man da bei Ubisoft auf dem richtige Wege ist.
Reden wir hier über realistischere Animationen, bessere Reaktionszeiten der Eingabe oder Vereinfachungen (in welcher Form auch immer) für die große Masse? Ich denke Frau J.R. Ubisoft will mehr Kommerzgeilheit, mehr Zielgruppen, mehr mehr mehr, einfach mehr von allem. Am Ende werden wir sehen, für was sie sich da einsetzt. Ich weiß nur noch, dass mich SC-Conviction an die Chuck Norris Filme erinnerte und da schon durch Vereinfachungen u.a durch Hinweise und lahmere KI Reaktionen keinen Bock mehr hatte das Szenario bis zum Ende zu ertragen.
Benutzeravatar
Xyt4n
Beiträge: 1620
Registriert: 16.10.2010 17:36
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Xyt4n »

hierunddaundueberall hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben:Ich wage hingegen zu bezweifeln, dass es Männer gibt, die nicht so sind.
Hand auf Herz Jungs, ihr wisst ganz genau was in euren Köpfen vorgehen würde.
Ich bin ein Mann und ich bin nicht so. Manche Männer (wer hätte es gedacht) kommen tatsächlich irgendwann aus der Pubertät und hören damit auf alles bespringen zu wollen.
Vor allen Dingen sieht sie mMn nach nur gut für ihr Alter aus. Ich finde sie nicht heiß.
SixBottles
Beiträge: 665
Registriert: 20.02.2009 12:41
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von SixBottles »

M1L hat geschrieben:Kurz vor der Uni nochmal so einen Müll gelesen, sehr schön :D
meh.
man sollte echt aufhöhren morgens 4players zu besuchen... man ist gezeichnet für den rest des tages...


und schon wieder sone scheiße von wegen 'silent majority'... ich kanns echt nicht mehr hören
wie bekloppt muss man eigentlich sein um so einen stuss zu verzapfen...manmanman
Pirouette
Beiträge: 195
Registriert: 17.04.2009 08:37
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Pirouette »

Jupp, Splinter Cell ist tot, pissen wir doch noch mal auf sein Grab.
Entschuldigt die etwas rüde Wortwahl, aber genau das fällt mir ein, wenn ich diesen Bullshit lesen muss, den die Raymond da von sich gibt. Das Traurigste ist, dass sie diesen Humbug selbst wahrscheinlich am allermeisten glaubt und fest davon überzeugt ist, das das alles total supidupi Sachen sind, was die Leuchten bei Ubisoft da mit SC: Blacklist veranstalten. Ubisoft macht auch nur noch "gaming for the masses".
Als altem Splinter Cell Fan blutet mir das Herz, wenn ich von diesem besseren Bildschirmschoner lese.
Benutzeravatar
sphinx2k
Beiträge: 4057
Registriert: 24.03.2010 11:16
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von sphinx2k »

Graidareurl hat geschrieben:So, muss nun auch mal meinen Senf dazu geben.

Bin hier schon etwas länger registriert und lese auch immer fleißig die News, habe aber noch nie kommen
Sehr schön fasst in etwa meinen Frust zusammen den ich bei ganz vielen der alten Serien habe.
Hab mir alle SC teile bis einschließlich Chaos Theorie zum Release gekauft. Danach haben mich alleine die Gameplay Videos und Trailer so abgeschreckt das ich nicht dran gedacht hab mir noch mal ein SC zu kaufen.

Ich hoffe einfach das mehr Talentierte Indy Studios entstehen welche mit kleinerem Budget wieder Spiele machen die einfach stimmig sind. Und dann einer dieser Studios eine SC artiges Spiel auf den Markt bringt.
Benutzeravatar
Sir Richfield
Beiträge: 17249
Registriert: 24.09.2007 10:02
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Sir Richfield »

SixBottles hat geschrieben:und schon wieder sone scheiße von wegen 'silent majority'... ich kanns echt nicht mehr hören
wie bekloppt muss man eigentlich sein um so einen stuss zu verzapfen...manmanman
Wieso, stimmt doch?
Mehrere Millionen kaufen AAACOD und nur im Vergleich Wenige sagen, wie schlecht das ist - NACHDEM sie es gekauft haben.

"Bekloppt" ist man eigentlich nur, wenn man den Anschein erweckt, von AAAPublishern abhängig zu sein, um Spiele zu erhalten, die einen unterhalten.
So wie es im Filmbusiness die sog. Direct2DVD Filme gibt, die wissen, dass sie nur eine Nische ansprechen und niemalsnicht ins Kino kommen, so gibt es auf allen Platformen Software, die man halt nicht im Laden findet.
Das Ganze darf ja in Ruhe koexistieren. Ich würde sogar soweit gehen und mich freuen, dass es noch AAACOD Majors gibt! Solange die nämlich mit Call of Assasins Warfighter Ops beschäftigt sind, sehen die kein Geld im Indiemarkt und können den auch nicht kaputt machen.
Denn momentan regelt sich dieser Markt recht gut. Wer Qualität liefert wird belohnt, wer nicht, der geht halt ganz fair sang und klanglos unter.
Im Indiebereich muss man noch nicht Marken und Firmennamen retten, um damit (also mit dem Namen alleine) noch nen schnellen Euro zu machen.
Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von muecke-the-lietz »

Sir Richfield hat geschrieben:
SixBottles hat geschrieben:und schon wieder sone scheiße von wegen 'silent majority'... ich kanns echt nicht mehr hören
wie bekloppt muss man eigentlich sein um so einen stuss zu verzapfen...manmanman
Wieso, stimmt doch?
Mehrere Millionen kaufen AAACOD und nur im Vergleich Wenige sagen, wie schlecht das ist - NACHDEM sie es gekauft haben.

"Bekloppt" ist man eigentlich nur, wenn man den Anschein erweckt, von AAAPublishern abhängig zu sein, um Spiele zu erhalten, die einen unterhalten.
So wie es im Filmbusiness die sog. Direct2DVD Filme gibt, die wissen, dass sie nur eine Nische ansprechen und niemalsnicht ins Kino kommen, so gibt es auf allen Platformen Software, die man halt nicht im Laden findet.
Das Ganze darf ja in Ruhe koexistieren. Ich würde sogar soweit gehen und mich freuen, dass es noch AAACOD Majors gibt! Solange die nämlich mit Call of Assasins Warfighter Ops beschäftigt sind, sehen die kein Geld im Indiemarkt und können den auch nicht kaputt machen.
Denn momentan regelt sich dieser Markt recht gut. Wer Qualität liefert wird belohnt, wer nicht, der geht halt ganz fair sang und klanglos unter.
Im Indiebereich muss man noch nicht Marken und Firmennamen retten, um damit (also mit dem Namen alleine) noch nen schnellen Euro zu machen.
Das kann man eigentlich genauso unterschreiben. Und bei den ganzen neuen Marken stört es mich auch nicht, wenn die Schrott sind, es ist nur ärgerlich, bei älteren Marken, die heute irgendwie zerstört werden.

Aber am Ende muss man sich als begeisterter Gamer eben damit abfinden, sich im Indie Bereich umzuschauen. Und man wird ja auch schnell fündig. Am Ende ist da eben auch für fast jeden was dabei.
Benutzeravatar
Ash2X
Beiträge: 1182
Registriert: 10.01.2009 11:58
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ash2X »

kingdadan hat geschrieben:
P.S.: Kann mir überhaupt mal jemand eine Definition von Core-Games geben? Ich meine ne wirkliche Definition und nicht irgendwie: "Alles was keine Bewegungssteuerung hat oder sich wie Call of duty spielt"! Ne richtig Definition mein ich! Denn die hab ich noch nie gehört! Das das überhaupt unterteilt wird...so nen Quatsch!
Core-Games sind Spiele mit denen man sich viel beschäftigen muss um erfolgreich zu sein - allerdings vergessen die meisten Leute heutzutage das die meisten Spiele auch nur so schwer waren weil die Spiele unfair waren oder Macken in der Umsetzung hatten.
Am Beispiel Splinter Cell: Man musste abwarten bis der Befehl des Erwürgens kommt, Hakelsteuerung und etwas ungenaue Triggerpoints (zum Auslösen der Bewegung) konnten einen das Leben kosten.
Oder Rainbow Six: In irgendeinem Teil startete der Level und nachdem man keine 5 Schritte machte hatte ein Sniper euch schon ausgelöscht.
Für die einen ist es eine Herausforderung,für andere ein Spielspaßkiller.Letztere überwiegen und nahezu alle Spiele solcher Richtung liegen wie Blei in den Regalen - Aufschrei hin oder her.Es sind meistens die Core-Gamer die in den Foren jammern und sich über alles neue und jede Änderung beschweren, während der Durchschnittsspieler einfach nur froh ist ein gutes Spiel zu bekommen.
Refizul
Beiträge: 52
Registriert: 06.02.2012 13:17
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Refizul »

Das originale Splinter Cell ist doch noch immer der Teil der sich am besten verkauft hat oder? Zumindest Conviction hat sich nicht besser verkauft, deshalb ist doch die ganze Diskussion über den Mangel an Stealth Fans für die Katz.
anigunner
Beiträge: 1276
Registriert: 05.08.2002 13:01
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von anigunner »

Ash2X hat geschrieben: .....Letztere überwiegen und nahezu alle Spiele solcher Richtung liegen wie Blei in den Regalen - Aufschrei hin oder her.
Der französische Spielehersteller Ubisoft hat heute die weltweiten Verkaufszahlen seiner bekanntesten Marken bekannt gegeben.

Hier die Verkaufszahlen der einzelnen Serien im Überblick:

Tom Clancy's Rainbow Six: 20 Millionen
Tom Clancy's Splinter Cell: 19 Millionen
Tom Clancy's Ghost Recon: 16 Millionen
http://www.spieletipps.de/n_14081/
..Ubisoft hat im Zuge seines vorläufigen Quartalsberichts der ersten drei Monate des Finanzjahres bekannt gegeben, dass sich Tom Clancy’s Splinter Cell: Conviction weltweit bislang 1,9 Millionen Mal verkauft hat
http://www.pcgames.de/Tom-Clancys-Splin ... en-763933/

Wie Blei in den Regalen? Junge, wenn du dir schon die Freiheit rausnimmst vieles zu verallgemeinern (Core Gamer Heulsusen, aktelle Spiele sind gut usw.) dann prüfen wenigstens deine Fakten im Vorfeld ab bevor du so einen Mist verzapfst. Wenn du ein überzeugter Durchschnittsspieler bist und Spaß mit den aktuellen Titeln hat dann ist das super für dich. Und ich gönne dir den Spielspaß. Aber hör bitte auf alte Fans aka "Core Gamer" als Jammerlappen zu bezeichnen welche komplett "neuerungsfeindlich" sind. Das ist Blödsinn. Ebenso das der Charme alter Spiele nur durch deren Macken zu erklären ist. Auch das ist Unfug. Sicher hat jedes Spiel seine Macken- und Unzulänglichkeiten, aber man spielt ein Spiel für die guten und interessanten Seiten. Das war damals schon so, das ist auch heute noch der Fall.
Sicherlich ist es schwer über Geschmäcker zu streiten, weil Computerspiele mittlerweile so breit aufgestellt sind das für fast jeden was dabei ist. Aber anderen solche Sachen zu unterstellen nur weil sie anderer Meinung sind ist schlichtweg unfair. Das macht dich auch nicht besser als die vermeidlichen Heulsusen, über die du so herziehst...
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Kajetan »

Ash2X hat geschrieben: Core-Games sind Spiele mit denen man sich viel beschäftigen muss um erfolgreich zu sein - allerdings vergessen die meisten Leute heutzutage das die meisten Spiele auch nur so schwer waren weil die Spiele unfair waren oder Macken in der Umsetzung hatten.
Genau. Und als Ausgleich sind viele der heutigen AAA-Spiele mit der linken Arschbacke zu bewältigen (um das zu kaschieren, ballert man Achievements rein, um die Illusion zu erzeugen, man habe etwas erreicht). Und die Macken der Umsetzung sind geblieben.
Für die einen ist es eine Herausforderung,für andere ein Spielspaßkiller.Letztere überwiegen und nahezu alle Spiele solcher Richtung liegen wie Blei in den Regalen - Aufschrei hin oder her.Es sind meistens die Core-Gamer die in den Foren jammern und sich über alles neue und jede Änderung beschweren, während der Durchschnittsspieler einfach nur froh ist ein gutes Spiel zu bekommen.
Der Durchschnittspieler will nur buntes Geplänkel, um sich die Zeit zu vertreiben. Da genügt es eine schicke Verpackung zu haben, während das Gameplay gerne auf dem Niveau dressierter Affen liegen darf, die auf Zuruf bestimmte Knöpfe drücken.

Der Durchschnittsspieler hat nämlich keinen Anspruch an das Spiel. Für ihn ist ein "gutes" Spiel kein qualitativ hochwertiges Spiel, sondern ein Spiel, wo man schnell viel BlingBling bekommt. Was seinerseits vollkommen legitim ist. Er darf in Spielen nur ein harmloses und vor allem anstrengungsloses Zeittotschlagen sehen. Das ist ok!

Coregamern, die sich darüber beschweren, dass liebgewonnene und bewährte Serien und Gameplay-Mechanismen so sehr runtergedimmt werden, dass sie auch von Durchschnitspielern angenommen werden, anstatt dass man für diese Leute neue, eigenständige Spiele und Marken nimmt, dann aber "Jammerei" vorwerfen ... das ist ein starkes Stück. Das ist arrogant und vor allem ignorant!
Benutzeravatar
Ash2X
Beiträge: 1182
Registriert: 10.01.2009 11:58
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ash2X »

Kajetan hat geschrieben:
Ash2X hat geschrieben: Core-Games sind Spiele mit denen man sich viel beschäftigen muss um erfolgreich zu sein - allerdings vergessen die meisten Leute heutzutage das die meisten Spiele auch nur so schwer waren weil die Spiele unfair waren oder Macken in der Umsetzung hatten.
Genau. Und als Ausgleich sind viele der heutigen AAA-Spiele mit der linken Arschbacke zu bewältigen (um das zu kaschieren, ballert man Achievements rein, um die Illusion zu erzeugen, man habe etwas erreicht). Und die Macken der Umsetzung sind geblieben.
Für die einen ist es eine Herausforderung,für andere ein Spielspaßkiller.Letztere überwiegen und nahezu alle Spiele solcher Richtung liegen wie Blei in den Regalen - Aufschrei hin oder her.Es sind meistens die Core-Gamer die in den Foren jammern und sich über alles neue und jede Änderung beschweren, während der Durchschnittsspieler einfach nur froh ist ein gutes Spiel zu bekommen.
Der Durchschnittspieler will nur buntes Geplänkel, um sich die Zeit zu vertreiben. Da genügt es eine schicke Verpackung zu haben, während das Gameplay gerne auf dem Niveau dressierter Affen liegen darf, die auf Zuruf bestimmte Knöpfe drücken.

Der Durchschnittsspieler hat nämlich keinen Anspruch an das Spiel. Was seinerseits vollkommen legitim ist. Er darf in Spielen nur ein harmloses und vor allem anstregungsloses Zeittotschlagen sehen. Das ist ok!
Ich würde nicht behaupten sie haben garkeinen Anspruch,ich denke er hat bloß keinen Bock sich mit únnötig frustreierenden Titeln herumzuschlagen und hey...auch die Core-Gamer haben RE4+5 bejubelt.
Nur weil das Gameplay simpler ist muss es nicht leicht sein - stell einfach den Schwierigkeitsgrad nach oben,dafür ist es da!
Natürlich hast du recht: Die Spiele sind einfacher geworden,aber auch die Spieler sind mit den "alten Marken" gewachsen.Die Leute die damals SC1 gespielt haben sind mittlerweile über 30 und haben halt weder Zeit noch Lust sich mit dem Spiel so lange zu beschäftigen,noch brauchen sie es für ihr Ego einen besonders anspruchsvollen Titel geschafft zu haben.
Die "Jugend" ist zum großen Teil so verblödet das sie nur noch FIFA und CoD kaufen.
Kajetan hat geschrieben: Coregamern, die sich darüber beschweren, dass liebgewonnene und bewährte Serien und Gameplay-Mechanismen so sehr runtergedimmt werden, dass sie auch von Durchschnitspielern angenommen werden, anstatt dass man für diese Leute neue, eigenständige Spiele und Marken nimmt, dann aber "Jammerei" vorwerfen ... das ist ein starkes Stück. Das ist arrogant und vor allem ignorant!
...und wenn sie nicht dran gedreht hätten wäre das Spiel ein Ladenhüter und die gerade Core-Gamer hätten rumgejammert das es keinen Fortschritt zeigt und bestehende Standards keinen Einzug ins Spiel finden.Wenn es nicht das ist "ist es halt nicht so gut wie früher",was größtenteils wohl darauf zurückzuführen ist das es "Neu" ist und nicht das alte Spiel,welches sie in-und-auswendig kennen.Man sieht es schon daran was für einen Shitstrom selbst Kleinigkeiten in den heutigen Foren auslösen.
Das Optimum für alle Seiten wäre nur das Sterben der Marken - da bevorzuge ich doch eher eine Neuausrichtung die mir meinen alten Spielcharakter,wie im Falle von Conviction, endlich mal mit einer nachvollziehbaren Storyline und als Mensch zeigen.Wenns dabei noch Spaß macht haben die Entwickler für mich alles richtig gemacht.Klar könnte ich darüber jammern das es kein "Pandora Tomorrow" ist,aber es macht Spaß und den alten Titel nochmal zu übertreffen schaffen sie eh nicht,selbst wenn der neue Titel theoretisch besser ist als damals - ich bin nicht mehr 23 und es ist der erste Titel in der Richtung mit dem ich mich ernsthaft beschäftige.
Das ist ein wichtiger Punkt den gerade Core-Gamer,die sich meistens schon über viele Jahre mit Spielen intensiv beschäftigen,häufig vergessen: Der sentimentale Wert lässt viele Fehler verblenden.

Ich vermisse heutzutage natürlich auch bei vielen Spielen den Anspruch,da kann ich schreiben was ich will, aber es muss nun wirklich nicht immer und überall sein.Das ist allerdings auf die Verkaufszahlen von erfolgreicheren Titeln zurückzuführen und da dominieren halt FIFA und CoD welches ja nunmal schnelles und simples Gameplay feiert.Wenn der Trend irgendwann mal gegen die Wand fährt (Activision hat das schon mit kompletten Genres geschafft) wird sich auch dies wieder ändern.Nur wird dann die Diskussion in den Foren in die entgegengesetzte Richtung gehen und die vereinigte Spielerschaft über zuviel Anspruch jammern.Im Falle von Actionspielen ists mir egal,ich spiele beides gerne.im Falle von (J)RPGs bin ich mehr als dankbar dafür.
SixBottles
Beiträge: 665
Registriert: 20.02.2009 12:41
Persönliche Nachricht:

Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von SixBottles »

Sir Richfield hat geschrieben:
SixBottles hat geschrieben:und schon wieder sone scheiße von wegen 'silent majority'... ich kanns echt nicht mehr hören
wie bekloppt muss man eigentlich sein um so einen stuss zu verzapfen...manmanman
Wieso, stimmt doch?
naja es ist halt erst richtig lustig wenn man sich der historie des begriffes "silent majority" bewusst wird.
den der begriff "silent majority" also "leise mehrheit" wurde schon öfters im laufe der geschichte benutzt.
zuletzt von einem sehr beliebten US präsidenten. nämlich richard nixon (der mit dem watergate skandal).

dieser werte herr benutze damals den begriff "silent majority" und "vocal minority" in seiner wahlkampfkampagne.
hintergrund ist, dass es damals u.a. im zuge des vietnam krieges in den staaten (und teilen westeuropas) zu massiven demos kam.
diese protest bewegung, auch bekannt als "civil-rights-movement", entwickelte sich zu einer kulturellen revolution, in der altbewährte systeme in frage gestellt wurde (religion, rassismus, familie, gender) - im grunde der heutige (westliche-)demokratie-ansatz.

nixon jedoch sprach von einer "silent majority" und "vocal minority". d.h. er stellte die menschen die auf die straße gingen als randgruppe hin (schmutzige drogenkonsumierende hippies), die "stillen" menschen, die zu hause blieben und somit nicht in der öffentlichkeit auftraten, jedoch als aufrichtige verfechter des alten systems.

man muss nun nicht unbedingt studiert haben um festzustellen, dass diese ansichtsweise natürlich schwachsinn war.
denn jeder der sich nicht ausdrücklich und öffentlich gegen etwas äußert, ist nicht gleich automatisch befürworter der anderen seite.
sondern jeder der sich lautstark und öffentlich gegen etwas äußert repräsentiert immer einen gewissen protzentsatz an menschen, die zwar die gleichen gedankengänge haben, jedoch diese nicht öffentlich äußern.

und hier kann man wiederum die brücke zum heutigen spielemarkt schlagen.
die spieleindustrie versucht verzweifelt am altem system festzuhalten, um gängige praktiken und hierachien zu beschützen.

denn wenn zurzeit am kunden vorbei gewirtschaftet wird sind die CEO's der großen marktführer schuld.
und um einen umschwung durchzuführen müssten diese CEO's den platz räumen für eine modernere und angepasstere führung. und dieser führungswechsel ist natürlich für die jetzigen "führer" nicht gerade erstrebenswert :)

aber wie auch nixon damals wird auch die jetzige spieleindustrie mit dieser strategie mächtig auf die nase fallen...



...so und nun genug pseudo-politik-geschichtliches blabla, ich geh jetzt online mechs wegrotzen :)