Sorry, aber das muss jetzt nochmal raus.USERNAME_1639154 hat geschrieben:Hahle hat geschrieben:Die Frau hat recht. Die Zukunft der Computerspiele heißt GZSZ. Damit macht man Schotter
... aber ohne mich.
Der Trend ist ja seit einiger Zeit eindeutig und ich wüßte leider nicht, wie man ihn verhindern könnte. Sei's drum, ein paar Lichtblicke im Spielebereich wird es ja auch in Zukunft geben, auch wenn die dann wahrscheinlich nicht Splinter-Cell heissen.
Ich werde zukünftig noch penibler auswählen (als ohnehin schon) und hab dann dafür mehr Zeit für andere Dinge, was ja auch nicht schlecht ist.
Ins Kino gehe ich heutzutage ja auch nur noch höchstens 2-3 Mal im Jahr und kann gut damit leben.
dir kann ich nur meinen antwort-post an muecke-the-lietz empfehlen. man muss ab und an einfach mal die augen aufmachen.
die leute beschweren sich hier über aaa, sind aber offensichtlich nicht dazu fähig, mal etwas anderes zu spielen. das ist, als ginge man in ein restaurant, in dem man sich immer wieder die gleich pizza bestellt, obwohl die einem überhaupt nicht schnmeckt. wie wäre es mal mit einem blick auf die karte?
man muss sich bei derlei nachrichten nicht gleich berufen fühlen, sein hobby an den nagel zu hängen. aaa ist nicht alles, werte damen und herren.
das gleiche gilt für das thema film: es gibt hunderte filme, die sich im kino anzuschauen lohnen. und das sind keine blockbuster. auch hier wäre es dämlich zu sagen "kino ist nichts für mich, weil blockbuster mir nichts mehr geben". es gibt auch filme fernab des mainstreams.
edit: bei solche posts ist man dazu geneigt zu glauben, der film hätte das spiel inzwischen so weit beeinflusst, dass dies auch auf den spieler abfärbt: auch er entdeckt das drama.
Mainstream bedeutet nicht nur Micheal Bay oder JJ Abrams, es bedeutet auch Tarantino, Tim Burton und Christopher Nolan. Ebenso bedeutete Mainstream einst Georg Lucas, der mit seinen Produktionen die visuellen Effekte, bestimmte Kamerafahrten, die bis heute gelten, besondere Schnitte, Make Up, etc. auf ein neues Level gehoben hat. Klar ist der ganze neue Schrott affig, aber das ändert doch nichts an frühen Verdiensten. Mainstream bedeutet ebenso Filme wie Alien, Cloud Atlas und Drive. Und nicht jeder etwas kleinere Film ist gleich Indie, sondern oftmals genauso finanziert von den Majors. Denn der Mainstream kann auch Filme wie Killing Them Softly, True Grit und No Country for old men entstehen lassen. Die sind nicht immer unbedingt erfolgreich und eher für ein Genrepublikum gedacht, werden aber genauso für die Kinos gemacht und ebenso stark beworben. Es muss also nicht immer Indie sein, um gut zu sein.
Und genauso sehe ich das auch bei den Games. Für Leute die, unter Mainstream nur noch CoD und Mass Effect verstehen, ist der Zug vermutlich schon abgefahren. Aber wenn man darunter noch XCOM, Metal Gear Solid, Metroid Prime, Zelda, die alten Resis und Final Fantasys und so weiter versteht, kann man meiner Aussage vielleicht stärker folgen.
Ich persönlich zocke mittlerweile sowieso eher Old School Kram und lade mir ab und an ein paar Perlen auf Steam runter, schalte aber gerne auch mal meine XBox 360 an. Und da stehe ich auch manchmal auf die großen Marken. Nur schleicht sie da mehr und mehr so eine Gleichschaltung ein - und die kritisiere im vehement. Aber Kritik ist ja für mich noch kein Grund sofort das Handtuch zu werfen.
Außerdem müssen mir die großen Kickstarter Produktionen erst noch beweisen, dass Independent und großer Umfang + nette Grafik kein Widerspruch sein müssen. Denn viele von den aktuellen größeren Indie Produktionen sehen zwar mittlerweile ganz nett aus, sind spielerisch aber entweder total flach, oder mega kurz. Und wenn sie umfangreich sind, sehen sie oft auch so aus. Ehrlich, das reicht mir nicht. Ich tauche auch gerne mal tief in ein Universum ein und da reicht mir ein Legends of Grimrock einfach nicht, da muss es dann auch mal ein Dark Souls, Skyrim oder The Witcher 2 sein. Das sind auch mehr oder weniger Mainstream Titel, nur halt mit nem etwas kleineren Budget (außer natürlich Skyrim). Und diese Titel sind einerseits der Beweis dafür, dass sich ein Besuch im Mainstream Bereich immer noch lohnen kann und andererseits, dass große Produktionen für ein Genrepublikum nicht zwangsmäßig scheitern müssen.
Und Spiele müssen ja auch nicht immer superkomplex sein, aber eben genauso anspruchsvoll sein, dass sie motivieren. Sind sie zu schwer, frustieren sie, sind sie zu leicht, langweilen sie. Und die ganz großen Games liegen halt genau dazwischen. Und das verlange ich eben auch vom Mainstream.
