Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Zielgruppen

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Ramireza
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ramireza »

kakihara hat geschrieben:Es kommt auch irgendwie aufs spiel an. Nicht immer bringt höherer schwierigkeitsgrad auch ein besseres spielerlebnis. gerade bei sehr storylastigen spielen ists teilweise lästig wenn man z b einfach pro gegner doppelt solang braucht und der einzige unterschied in der schwierigkeit darin besteht sich länger ducken zu müssen um sich jedesmal vollständig zu regenerieren. dadurch geht einfach der schöne spielfluß verloren ohne, dass es einen sonderlichen mehrwert hat. ein schönes bsp ist bioshock infinite. mal abgesehn vom 19xx irgendwas modus hab ichs auf dem höchsten gespielt das war bis auf ein paar stellen recht easy, hat aber dazu geführt, dass man quasi gezwungen war allen möglichen scheiss ein zu sammeln um ja kein upgrade weniger zu haben oder mal ohne munition dazu stehen.. da wäre es besser gewesen ich muss mich weniger um sowas kümmern weils einfach langweilig war.
bei diablo 3 war ich anfangs sehr angetan von der idee eines fordernden endgames.... die diee war auch erstmal gut, dennoch hat das irgendwie überhaupt nicht gepasst , weshalb es wieder verworfen wurde.

anders bei dishonored, da war die schwierigkeit teil des spaßes. raus zu finden wie man lautlos um einen gegner kommt und passagen immerwieder zu spielen hat da richtig spaß gemacht.

man kann einfacht nicht verallgemeinerin schwer=gut leicht= schlecht
Zunächst geht es nicht unbedingt um den Schwierigkeitsgrad, sondern um Komplexität. Und es gibt viele Beispiele für komplexe Gameplaymechanismen UND gute Geschichten.

Nimms mir nicht übel, aber für Leute wie dich werden die Spiele immer simpler gemacht. Ich meine das nicht böse, das die Mehrheit so denkt ist zeigen die Verkaufszahlen eher simpler Spiele wie COD, Tomb Raider oder Bioshock. Insofern bekommen die Mehrheit der Spieler eben genau das was sie wollen. MEINS ist das allerdings nicht. Leute wie ich backen dann aus lauter Verzweiflung KS Projekte.
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Creepwalker
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Creepwalker »

Raskir hat geschrieben:Interessante Ansicht der Dinge...
Aber solche Berichte sind doch ein gefundenes fressen, für die lautstarke Minderheit :)
Lassen wir sie einfach schreien, die Schrei-Babies.
Ich warte erstmal ab wie dieses Splinter Cell wird und werde es dann auf höchster Stufe mit allen Hilfen deaktiviert antesten.
Als Fan der ersten Stunde hab ich aber tatsächlich nichts gegen Automatismen in Spielen, wenn sich dadurch ein flüssigerer Spielablauf ergibt.
Warum sollte man auch alle 20-30 Sekunden den selben Knopf drücken müssen.
Dadurch wird ein Spiel nicht anspruchsvoller, auch wenn das einige wohl glauben oder behaupten.
Genau diese Leute beschweren sich dann aber auch über zu viel Knöpfchendrückerei a la QTE's.

Naja so ist er halt der "Hardcore-Nostalgie-Gaming-Nerd".
Sofort beleidigt und fängt an zu weinen, wenn Spiele nicht mehr für ihn persönlich und genau für seine Bedürfnisse programmiert werden.
Nur so als Tipp: Splinter Cell war nie wirklich komplex oder schwer...
...Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Reife, kommt Einsicht. GG!

So jetzt noch schnell zwei Games anspruchsvolle Knöpfchendrückerei mit Frau Kerrigan.
Later Nerd's, frohes Heucheln! :)
Isterio
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Isterio »

Falls ich ein Fan der ersten Spiele dieser Serie wäre, würde ich mich wohl auch ärgern, wenn alles immer mehr vereinfacht wird. Da mir die Serie von jeher nie wirklich gefallen hat, macht es mir persönlich in diesem Fall wenig aus. Nervig wird es, wenn dieser Trend auch die Spiele erreicht, welche ich mag. Dann kann ich in Zukunft nur noch Indie- und Kickstarterspiele zocken. Und seien wir ehrlich... das wird ja schon lange so gemacht (autoreg, Deckung, takedown usw.)

Ach, was rede ich denn. Wenn ein Spiel nicht sonderlich anspruchsvoll ist, soll einfach die Story der reine Hammer sein und mich in den Bann ziehen. Wenn das auch versagt, werde ich tatsächlich enttäuscht.
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Ash2X
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Beitrag von Ash2X »

Das die meistem "Fans" eher lautstarke Brüllaffen sind ist ja nichts neues.Egal bei welchen Titel irgendwas verändert wird es wird rumgeheult.
Es steht absolut außer Frage das SC Conviction leichter war als die Vorgänger - aber es ist nunmal auch der Teil der am besten von der Hand ging.Das Spielgefühl war herrausragend.Mag sein das da der Anspruch etwas leidet aber die alten Titel will ich, auch wenn ich zumindest den zweiten richtig gut fand, nicht zurückhaben.Das alte Prinzip hat sich samt Hakelsteuerung und "Zufallsschwierigkeitsgrad" einfach abgenutzt,gerade der dritte und Double Agent haben mich nur noch etwas über eine Stunde motiviert,dann landeten sie in der Ecke.
Es mag daran liegen das ich "älter und fauler" werde,aber Conviction hatte mich von der ersten bis zur letzten Minute hervoragend unterhalten - und genau das erwarte ich von einem AAA-Titel.
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Trivium3k
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Trivium3k »

Herr Kaf-fee-trin-ken hat geschrieben:
Trivium3k hat geschrieben:Andere Frage : Wann war Splinter Cell bitte denn je komplex? Oder hab ich was anders gespielt...
Ich habe die ersten beiden Teile(und Conviction aber das versuche ich zu verdrängen) gespielt, und als ziemlich komplex empfunden. Schon die Steuerung empfand ich als kompliziert und komplex. Außerdem kann ich mich an ziemlich viele Möglichkeiten erinnern, die Missionen anzugehen.
Hmm, obwohl ich damals gerade mal 13 war, empfand ich es nicht so wie du. Ich war fasziniert aufgrund der vielen Lösungsansätze eine Situation zu meistern, das stimmt. Aber kann es sein dass du auf PC gespielt hast ? Weil dort soll die Steuerung ziemlich kompliziert gewesen sein, wie mir meine Freunde damals versichert haben. Mit dem Xbox Controller hatte ich auf jeden fall nie das Gefühl die Kontrolle über Sam zu verlieren, im Gegenteil, ich fand die Steuerung spitze!
Voyevoda
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Voyevoda »

So hübsch ihr Grinzen auch sein mag... ich würde es ihr am liebsten wegwischen.
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KATTAMAKKA
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von KATTAMAKKA »

@ Creepwalker

Du bist die verkannte Mehrheit, die in Wirklichkeit die Minderheit ist und die dazu noch eine total seltsame Vorstellung davon hat was gutes Gamen eigentlich ausmacht :mrgreen:
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 24.04.2013 11:24, insgesamt 2-mal geändert.
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basstone
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von basstone »

Jade raymond!♡ Spiel mit mir!!!! ♡ ich kaufe alles!!!! ♡
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Shake_(s)_beer
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Re: Kommentar

Beitrag von Shake_(s)_beer »

LPWTHYOU hat geschrieben:Der Punkt ist doch, dass man sich entscheiden kann! Sobald man die "Wahl" hat wie man ein Spiel spielt, folgt daraus auch immer die Problemstellung, dass nicht jeder alle Möglichkeiten mögen wird! Insofern würde ich mich net über Markieren & Ausführen ärgern, sondern es einfach nicht benutzen, wenn ich es nicht will. Wer solche Spiele als Shooter spielen will, der soll das tun, auch wenn ich glaube, dass man dann eher andere Spiele kaufen sollte... und wer nen taktisches Stealth-Game will, der muss das Spiel dann mit der passenden Selbstdisziplin und dem entsprechenden Anspruch an sich selber spielen und soll auf die Hilfsmittel verzichten, die ihm eben nicht passen!
Wenn das problemlos funktioniert sagt ja auch niemand was. Das Problem an der der Geschichte ist aber doch, dass die Mischung verschiedener Elemente auch böse nach hinten losgehen kann. Ich erinnere da nur an den jüngsten Resident Evil-Teil. Da wollte man es auch der breiten Action-Mehrheit ebenso recht machen wie den alteingesessenen Survival-Horror-Veteranen. Herausgekommen ist ein mittelmäßiges bis schlechtes Action-Game und ein noch schlechteres Survival-Horror-Spiel. Als ähnliches Beispiel kann Dead Space 3 gelten.
Nun kann man sicherlich darüber diskutieren, ob Action und Stealth möglicherweise von Grund auf besser vereinbar sind als Action und Survival-Horror, dennoch bleibt am Ende die Gefahr, ein Produkt zu erschaffen, was in keiner Disziplin wirklich glänzen kann und somit keine der anvisierten Zielgruppen letztlich zufriedenstellt...
Ramireza
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ramireza »

Creepwalker hat geschrieben:
Raskir hat geschrieben:Interessante Ansicht der Dinge...
Aber solche Berichte sind doch ein gefundenes fressen, für die lautstarke Minderheit :)
Lassen wir sie einfach schreien, die Schrei-Babies.
Ich warte erstmal ab wie dieses Splinter Cell wird und werde es dann auf höchster Stufe mit allen Hilfen deaktiviert antesten.
Als Fan der ersten Stunde hab ich aber tatsächlich nichts gegen Automatismen in Spielen, wenn sich dadurch ein flüssigerer Spielablauf ergibt.
Warum sollte man auch alle 20-30 Sekunden den selben Knopf drücken müssen.
Dadurch wird ein Spiel nicht anspruchsvoller, auch wenn das einige wohl glauben oder behaupten.
Genau diese Leute beschweren sich dann aber auch über zu viel Knöpfchendrückerei a la QTE's.

Naja so ist er halt der "Hardcore-Nostalgie-Gaming-Nerd".
Sofort beleidigt und fängt an zu weinen, wenn Spiele nicht mehr für ihn persönlich und genau für seine Bedürfnisse programmiert werden.
Nur so als Tipp: Splinter Cell war nie wirklich komplex oder schwer...
...Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Reife, kommt Einsicht. GG!

So jetzt noch schnell zwei Games anspruchsvolle Knöpfchendrückerei mit Frau Kerrigan.
Later Nerd's, frohes Heucheln! :)

Heucheln? Aber nicht doch!

Akzeptiere doch einfach das es ein paar Leute gibt es es gerne etwas komplexer mögen. Und ja, Splinter Cell 1 war auch nicht sonderlich komplex, warum also muss es noch simpler werden? Die Antwort ist einfach : Ein Spiel für die Massen > viel Umsatz, aber so simpel das wirklich jeder das Spiel durchspielen kann. Wenn ein Tomb Raider mit 3,6 Mio verkauften Einheiten als Flop gilt dann weiß wohl wo die Reise hingeht.
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Kajetan
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Kajetan »

fourplay661450 hat geschrieben:So hübsch ihr Grinzen auch sein mag... ich würde es ihr am liebsten wegwischen.
Warum? Weil sie die Wirklichkeit beschreibt? Ubisoft ist ein großer Publisher, der von einem Spiel mehrere Millionen verkaufen muss, um überhaupt auf Null zu kommen. Um das zu erreichen, DARF man nicht auf Anspruch setzen, sondern MUSS Spiele für Leute machen, die keinen Anspruch, sondern nur anstrengungslose Netspannung aka Fremdbespassung haben wollen. Und weil die Leute heute immer weniger TV glotzen, sondern eben vor einem Spiel sitzen wollen, müssen Spiele für die Masse zwangsläufig runtergedimmt und immer weniger interaktiv werden. Heutige AAA-Produktionen sind nichts weiter als eine vollständig vorfabrizierte Achterbahn, wo der Spieler nicht mehr selber spielen muss, sondern mit nur wenigen Knopfdrücken ein bombastisches Aaah- und Oooh-Erlebnis "vorgespielt" bekommt. Der interaktive Part beschränkt sich nur noch darauf Klicksklave im Skript-Dickicht des Leveldesigners zu sein. Und selbst das wird so einfach wie nur irgendwie möglich gemacht, in dem man dem Zuschauer (von Spieler wage ich hier nicht mehr zu reden) genau zeigt, wann und wo er was zu drücken hat, damit die Achterbahnfahrt weiter abgespult wird.

Wer diese Wahrheit nicht akzeptieren will und immer noch denkt, dass AAA-Spiele wie vor zehn, fünfzehn Jahren für Gamer gemacht werden, der muss endlich begreifen, dass diese Zeit vorbei ist. Wer Gamer ist, der wird heute wunderbar durch Indies und Nischenanbieter bedient. Dort bekommt man SPIELE. Wer am Feierband einfach nur bei BLITZBLEND VORGAUCKEL entspannen möchte (was übrigens vollkommen legitim ist, bitte nicht mißverstehen), der kann unbesorgt bei den Produkten der Majors zugreifen, wo er garantiert NICHT nachdenken muss, während er mit Splosions™ und Skriptsequenzen einen Actionfilm mit leichten interaktiven Inhalten anschaut.
Ramireza
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von Ramireza »

Kajetan hat geschrieben:
fourplay661450 hat geschrieben:So hübsch ihr Grinzen auch sein mag... ich würde es ihr am liebsten wegwischen.
Warum? Weil sie die Wirklichkeit beschreibt? Ubisoft ist ein großer Publisher, der von einem Spiel mehrere Millionen verkaufen muss, um überhaupt auf Null zu kommen. Um das zu erreichen, DARF man nicht auf Anspruch setzen, sondern MUSS Spiele für Leute machen, die keinen Anspruch, sondern nur anstrengungslose Netspannung aka Fremdbespassung haben wollen. Und weil die Leute heute immer weniger TV glotzen, sondern eben vor einem Spiel sitzen wollen, müssen Spiele für die Masse zwangsläufig runtergedimmt und immer weniger interaktiv werden. Heutige AAA-Produktionen sind nichts weiter als eine vollständig vorfabrizierte Achterbahn, wo der Spieler nicht mehr selber spielen muss, sondern mit nur wenigen Knopfdrücken ein bombastisches Aaah- und Oooh-Erlebnis "vorgespielt" bekommt. Der interaktive Part beschränkt sich nur noch darauf Klicksklave im Skript-Dickicht des Leveldesigners zu sein. Und selbst das wird so einfach wie nur irgendwie möglich gemacht, in dem man dem Zuschauer (von Spieler wage ich hier nicht mehr zu reden) genau zeigt, wann und wo er was zu drücken hat, damit die Achterbahnfahrt weiter abgespult wird.

Wer diese Wahrheit nicht akzeptieren will und immer noch denkt, dass AAA-Spiele wie vor zehn, fünfzehn Jahren für Gamer gemacht werden, der muss endlich begreifen, dass diese Zeit vorbei ist. Wer Gamer ist, der wird heute wunderbar durch Indies und Nischenanbieter bedient. Dort bekommt man SPIELE. Wer am Feierband einfach nur bei BLITZBLEND VORGAUCKEL entspannen möchte (was übrigens vollkommen legitim ist, bitte nicht mißverstehen), der kann unbesorgt bei den Produkten der Majors zugreifen, wo er garantiert NICHT nachdenken muss, während er mit Splosions™ und Skriptsequenzen einen Actionfilm mit leichten interaktiven Inhalten anschaut.
Danke für diese (wieder mal) klasse Beschreibung der Gaming Wirklichkeit! :)
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muecke-the-lietz
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von muecke-the-lietz »

kingdadan hat geschrieben:Also wie hier einige auf die Raymond eindreschen ist ja ehrlich gesagt ganz schön übel. "Drecksfresse", "kann sie den Job nicht wieder den Männern überlassen"...äußerst tolerant der "Core-Gamer" von heute! :D

Und es hat hier auch schon mal jemand gesagt, aber ich glaube der "Core-Gamer" (was nen bescheuertes Wort) ist einfach nicht mehr die Zielgruppe. Ob man das jetzt gutheißen will oder nicht sei mal dahingestellt., aber die Spielelandschaft hat sich nun mal verändert. Ich für meinen Teil hab es ganz gern, wenn ich nach Hause komme und neben all den Serien, neben meiner Freundin, den ganzen Filmen und Comics, dem Sport und den Freunden mich einfach nur mal für ne Stunde oder zwei hinsetzen kann und mich nen bisschen "bespaßen" lasse. Auch wenn ich fand, dass das irgendwie abfällig klang als das Wort hier benutzt wurde. Und trotzdem sehe ich mich als "Core-Gamer", nur sind die Titel mit denen ich mich intensiv beschäftige leider weniger geworden, weil ich einfach weniger Zeit habe. Das letzte Mammut-Teil das ich gespielt habe, war Mass Effect 3 und deren Vorgänger. Was ne Arbeit. Ich kann also durchaus verstehen, dass der Markt für Spieler, die die schnelle Action zwischendurch wollen größer geworden ist und man versucht halt was von denen abzugreifen.

Ich meine rein vom rechnerischen ist es doch schon für so ne große Firma vollkommen logisch. Wenn es (rein fiktiv) 50 MIllionen "Casual-Gamer" gibt und von denen kaufen 2% mein Spiel, entwickle ich es doch lieber so, als für die 5 MIllionen "Hardcore-Gamer" bei denen ich nicht mal sicher weiß, ob es denen nicht doch zu "mainstreamig" ist und nicht genug "back to the roots"! Und da müssten dann schon mindestens 20% von denen was kaufen. Um annährend das gleiche Ergebnis zu holen. Klar kommen dann noch DLC's und so weiter dazu, aber ihr versteht sicher was ich meine! ;)
Der erste Absatz muss genauso unterstrichen werden. Der beleidigende und zum Teil arg frauenfeindliche Ton in diesem Thread ist zum kotzen.

Der Rest deines Posts ist allerdings so unfassbar peinlich, dass ich nicht weiß, ob das ernst gemeint ist. Hast du schon mal überlegt, ob Spielen einfach kein Hobby für dich ist, sondern bloßer Zeitvertreib? Mass Effect 3 war weder ein komplexes Spiel, noch hat es irgendwie Arbeit gemacht. Gut, man braucht zwar knapp 30-40 Stunden, aber spielerisch gesehen fällt das Spiel genau unter diese Feierabend Popcorn Unterhaltung.

Ansonsten muss festgehalten werden - für Gamer wie dich ist der Markt aktuell wie gemacht, allerdings soll es auch Leute geben, die in Games mehr als reinen Zeitvertreib darstellt, die es als AKTIVES HOBBY betrachten. Und gerade denen wird gerade ihr Hobby vom Mainstream Markt kaputt gemacht.
Es soll ja auch weiterhin Fifas geben und Autrorennspiele und Casual Games für zwischendurch. Aber es muss eben auch weiterhin der Wunsch der Entwickler bestehen, Games für den anspruchsvolleren Geschmack zu designen. Sonst wird die ganze Sache ziemlich schnell ziemlich langweilig und austauschbar und am Ende wird keiner mehr so richtig damit glücklich.

Edit: Und diese Aufgabe immer nur auf die Indies zu schieben, halte ich für fragwürdig, denn es soll auch Core Gamer geben, die ihr Spiel gerne komplex aber trotzdem fett produziert haben. Nicht nur, aber immer nur 1-2 Stunden Kunstspiele, oder Iso Rollenspiele können für mich keinen vielseitigen und anspruchsvollen Mainstream Markt ersetzten.
anigunner
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von anigunner »

KATTAMAKKA hat geschrieben:Das Stichwort ist ^^ Spannung^^ nicht Schwierigkeit. Das Stichwort könnte auch ^^Originalität, Raffinesse und Eigenständigkeit`` sein statt Scheissegalgaming. Man könnte das alles auch unter Anspruch zusammenfassen :mrgreen:
Anspruch und AAA-Titel sind mittlerweile eh Dinge die nur noch bedingt zusammenfassen kann. Popkornkino verkauft sich auch besser als anspruchvolle Filme, hier geht es um Massenbespaßung wie Kajetan so schön beschreibt :)
Man liefert das aus, was die Leute gerne haben wollen. Man muss sich halt für eine Zielgruppe entscheiden. Das Problem ist halt nur bei langlaufenden Serien gibt es immer Fans welche von Änderungen aller Art nicht begeistert sind. Im Prinzip kann man es nie allen Recht machen.

Aber wie gesagt, wenn man mit einem Produkt komplett in der Masse untergeht dann schadet es einem mehr als das es hilft.
muecke-the-lietz hat geschrieben: Der erste Absatz muss genauso unterstrichen werden. Der beleidigende und zum Teil arg frauenfeindliche Ton in diesem Thread ist zum kotzen.
Japp, so geht es mir auch.
johndoe1544206
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Re: Splinter Cell: Blacklist: Raymond über Komplexität und Z

Beitrag von johndoe1544206 »

ganz toll. Nur dass ich bei einem Stealth spiel erwarte, dass wenn ich es verbocke und erwischt werde, mich das spiel auch bestraft und ich einer harten zeit entgegensehe und schauen muss, wie ich aus der situation wieder herauskomme.

Bei dieser Art Spieldesign werde ich aber erwischt und hol einfach das MG raus oder benutze "/kill all" , zwar nicht als cmd-befehl sondern in einer etwas offizielleren version, was das ganze geschleiche ad absurdum führt.
Zuletzt geändert von johndoe1544206 am 24.04.2013 12:11, insgesamt 1-mal geändert.