|Chris| hat geschrieben:The Scooby hat geschrieben:|Chris| hat geschrieben:Nach Aliens eine weitere License die Gearbox durchkauen und dem Kunden ins Gesicht scheissen kann.
Denken, Drücken, Sprechen.
ACM war eine Auftragsarbeit für SEGA. Bei Homeworld , wie auch bei Borderlands müssen sie ihren Arsch dagegen komplett selber hinhalten. Daher ist mit einer höheren Qualität zu rechnen.
Pitchford hat in jedes Mikro gejault wie sehr sie sich darauf freuen und das persönlich das absolut beste und authentischste Erlebnis liefern werden da sie ja so große Fans des Films sind.
Warum sollte eine Auftragsarbeit zu schlechter Qualität führen? Die Verantwortung müssen sie dafür genauso übernehmen. Die Metacriticwertung ist um 20 Punkte abgerutscht. Gearbox hat das Spiel ausgelagert und es dann schlecht betreut. Was aber erst danach raus kam.
Wenn du schon solche Sprüche produzierst, wende sie vorher auf dich selbst an.
Den letzten Satz und die Frage hättest du dir sparen sollen, weil du selbst drauf kömmen würdest, wenn du genauer über meine Aussage nachdenken würdest und diese mit deinen Aussagen über Gearbox verbindest.
Sie haben ihre Auftragsarbeit nicht ernst genug genommen und in der Zeit, in der ACM schon längst hätte erschienen sein sollen, an Borderlands 2 gearbeitet. Welches dann auch noch früher und mit tollen Kritiken erschienen ist. ACM wurde stiefmütterlich behandelt und hat nicht die gleiche Aufmerksamkeit bekommen, wie ihre eigene Marke. Hier kommt die Homeworld Lizenz ins Spiel, welche nun ihre eigene Marke ist.
Es ist eine komplett andere Sachlage ein Spiel für jemand externen zu Entwickeln. Das eigene Risiko ist recht gering, die Produktionskosten werden während der Entwicklung erstattet und einen Bonus bei entsprechender Metacritic Wertung gibts auch noch. Anscheinend war SEGA bei der Vertragsverhandlung um die Entwicklung von ACM so stümperhaft oder gutgläubig, dass man Gearbox keine Anreize gegeben hat, eine qualitativ gute Arbeit abzuliefern. Das muss man SEGA vorhalten. Zudem hat Gearbox nicht mit den Veröffentlichungen der Entwicklungshintergründe gerechnet, oder es war ihnen schlicht egal. Ersteres wäre naiv, letzteres einfach unverschämt, was noch stark untertrieben ist.
Nun zurück zu den eigenen Marken. Bei einer Eigenentwicklung liegt der Großteil des Risikos bei Gearbox selbst, was automatisch zu einer höheren Wertigkeit des Endproduktes führt, da sie den Lohn für ihre Arbeit erst nach der Veröffentlichung erhalten und nicht schon während dessen. Man kann auch hier wieder Borderlands 2 als Beispiel anfügen, da dessen Entwicklung eindeutig höhere Priorität genoss als ACM und womöglich auch noch indirekt von SEGA Geldern mitfinanziert wurde.
Das ist wie mit einem Esel und der Karotte. Hält man sie ihm vor die Nase, bewegt er sich mit dem Gedanken, diese als Lohn zu erhalten. Steckt man sie ihm gleich in den Mund, bewegt er sich keinen Millimeter mehr, weil er sein Ziel, die Karotte schon erreicht hat. So funktionieren wir Menschen zu Großteilen auch. Traurig, aber wahr.