Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 3nfant 7errible »

mr archer hat geschrieben:

Wigggenz, glaub mir bitte, gerade Dein Beispiel ist ein klassischer und längst durch zahllose Forschungen belegter Fall von quasi "kulturell vererbter" Gendertradierung im deutschen Erziehungswesen. Und zwar ab dem Kindergarten. Mädchen sind von ihrem Intellekt her genauso fähig dazu, eine Neigung für naturwissenschaftliche Fächer zu entwickeln, wie Jungs. Es gibt da keinen "biologisch" begründbaren Unterschied.

Männer und Frauen können die gleichen Sachen machen, natürlich. Testosteron allerdings führt zu stärkerem Dominanzverhalten und Aggression, und Männer haben nunmal mehr davon.
Das kann durchaus dazu führen, dass man auch ein stärkeres Verlangen entwickelt sich seine Umwelt untertan zu machen, jeden Vorteil auszunutzen und das kann man am besten indem man sie überhaupt erst versteht. (Naturwissenschaften)

Estrogene dagegen haben eine starke Wirkung auf so ziemlich alles was mit Kommunikation zu tun hat.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass diese Hormon-Unterschiede, die eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf unsere Psyche haben, zu unterschiedlichem Verhalten und Interessen führen können.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Randall Flagg hat geschrieben:Was ich aber fürchte (und da bin ich sicherlich nicht alleine), ist, dass viele Anhänger der Feministinnenbewegung primär ihre Arbeit benutzen, um sich selbst Macht zu sichern.
Davon ist natürlich auszugehen. Das hat jede soziale Bewegung in der menschlichen Geschichte bisher versucht. Frauen sind ja nun nicht weniger machtgeil als Männer. Und haben da zivilisationsgeschichtlich auch so einiges an Jahren zu kompensieren. Da wird die eine oder andere mit Sicherheit schwach werden.

Worauf man sich dabei aber auch verlassen kann, ist die Tatsache, dass auf dem Weg in die Machtzentren noch jede soziale Bewegung ausgefasert, multipolar und damit weniger radikal als zu ihren Anfangstagen geworden ist. Du schreibst es ja selbst, Feminismus ist längst nicht mehr unter einen Hut zu bringen und reicht vom Spektrum her inzwischen von Sasha Grey bis Alice Schwarzer.

Selbst wenn Frauen also irgendwann in Zukunft mal gesellschaftlich tonangebend werden sollten - das wird eine mindestens so vielstimmige Geschichte wie bei den Männern, die vorher ein paar tausend Jahre an den Hebeln saßen.

Ich bin da entspannt.
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Nik_Cassady
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Nik_Cassady »

Randall Flagg hat geschrieben:
Nik_Cassady hat geschrieben:
Würd nichts machen, wenn die Gesellschaft Mann und Frau gleichstellen würde. Nachdem unsere Wurzeln aber patriarchalisch (?) sind, dauert das wahrscheinlich noch eine Zeit und damit die geschlechterspezifische Erziehung weiter an.
Man muss aber sagen, dass es sich in den letzten Jahren arg geändert hat. Es wird sicherlich der Zeitpunkt kommen, an dem (endlich) jeder gleich behandelt wird. Was ich aber fürchte (und da bin ich sicherlich nicht alleine), ist, dass viele Anhänger der Feministinnenbewegung primär ihre Arbeit benutzen, um sich selbst Macht zu sichern. Dass wir quasi von einem Patriarchat in ein Matriarchat wechseln. Was letzten Endes genauso bekloppt ist. Dazu muss man die unterschiedlichen Strömungen des Feminismus berücksichtigen. Hier in Deutschland sind die meisten Strömungen okay bzw. gut. In den USA allerdings hat man beinahe das Gefühl, dass die Männerhasser, die Männer per Gesetz kastrieren lassen wollen, in der Mehrheit sind. Ich hatte in einem Thread mal ein paar Screenshots von verschiedenen Blogs gepostet. Waren teilweise echte Burner mit bei. Finde den Thread leider gerade nicht mehr.
Wie sehr die Alte in dem vid wahrscheinlich jetzt das erreicht hat was sie erreichen wollte ;).
Den Satz verstehe ich gerade irgendwie nicht.
Hier gehts doch ontopic um das Video einer Feministin zur Rolle von weiblichen Charakteren in Videospielen. Und wir posten grad über Geschlechterrollen und ihren Ursprung bzw. ihren Wandel (zu dem Wandel in den USA kann ich nichts sagen; hierzulande kämpft man mit z.B. dem "Girls Day" an Schulen um eine Gleichstellung der Geschlechter an Schulen). Damit hat die Autorin des vids ja in gewisser Weise ihr Ziel erreicht.

@Scipione:

Es gibt bei Mann und Frau gewisse physiologische und psychologische Unterschiede hinsichtlich ihrer Anlagen. Deren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Mann und Frau in z.B. den Naturwissenschaften kann man aber im Vergleich zur Gesellschaft und Kultur vernachlässigen: vergleicht man die Abschlüsse von reinen Mädchen- und Jungenschulen, dann stellt man da keine nennenswerten Unterschiede fest.
johndoe1527797
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe1527797 »

Unsere Gesellschaft geht eh mal voll den Bach runter, wenn ich mir anschaue, was heute im Schulsystem an Ausschuss herrscht! Und das sind häufiger Männer und häufiger Ausländer. Menschen, die ihr Leben wohl arbeitslos bleiben werden.

Diese Spreizung war früher nicht so stark. Hauptschulabschluss war früher gut, heute??? Heute gibts nicht mal mehr die Bundeswehr, wo Leute die sonst nix können (ich war da! ich hab das gesehen!!), nen LKW-Führerschein machen, damit sie halt auch mal irgendwann was arbeiten können.

Und ich sehe das mit dem Frauenanteil in Ingenieursstudiengängen gar nicht so schlimm. Das Zauberwort heißt nämlich Wirtschaftsingenieur. Hier sind echt relativ viele Frauen und es werden mehr. Einfach weil das Image ein anderes ist... und ne, leichter ist es nicht!!

Tja... was hat Anita studiert? Kommunikationswissenschaften ist wohl irgendwo zwischen Soziologie und Psychologie einzuordnen!! Ja... da gibt es wirklich VIELE Feminist*innen!!
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zipit
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von zipit »

neo6238 hat geschrieben: Tja... was hat Anita studiert? Kommunikationswissenschaften ist wohl irgendwo zwischen Soziologie und Psychologie einzuordnen!! Ja... da gibt es wirklich VIELE Feminist*innen!!
du hast noch vergessen, soft science, eh voll doof, und überhaupt die guckt schon so streng, typisch
soft science, die können ja sonst nix 111elfelf!!
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3nfant 7errible
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 3nfant 7errible »

Nik_Cassady hat geschrieben:
@Scipione:

Es gibt bei Mann und Frau gewisse physiologische und psychologische Unterschiede hinsichtlich ihrer Anlagen. Deren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Mann und Frau in z.B. den Naturwissenschaften kann man aber im Vergleich zur Gesellschaft und Kultur vernachlässigen: vergleicht man die Abschlüsse von reinen Mädchen- und Jungenschulen, dann stellt man da keine nennenswerten Unterschiede fest.

Es geht weniger um die Fähigkeit als vielmehr um grundsätzliches Interesse, woraus sich dann erst eine gewisse Veranlagung entwickeln kann.

Wenn du unbedingt etwas lernen oder machen willst, dann kannst du es natürlich auch. Da werden dann wenn überhaupt nur kognitive Grenzen gesetzt, bei den es aber keine Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein gibt.

Die Auswirkungen von Hormonen spielen sich aber viel mehr unterbewusst und mächtiger ab. Da kann kein äusserer Einfluss dieser Welt etwas dran ändern, ausser Chemie ( bzw Medikamente). Genauso wie man sich nicht bewusst entscheiden kann, glücklich oder traurig zu sein. Der Mensch ist viel mehr Tier und Sklave chemischer Prozesse als wir uns zugestehen möchten :Häschen:
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greenelve
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von greenelve »

Nik_Cassady hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben: Es würde schon reichen, wenn die Kinder selbst entscheiden könnten, wie sie ihre Figur anziehen und welche Rolle sie mit ihr spielen möchten.
Schon scheiße, dass Eltern ein Mitspracherecht bei den Kindern haben und meist als Autorität gelten. :Häschen:
Würd nichts machen, wenn die Gesellschaft Mann und Frau gleichstellen würde. Nachdem unsere Wurzeln aber patriarchalisch (?) sind, dauert das wahrscheinlich noch eine Zeit und damit die geschlechterspezifische Erziehung weiter an.
Wie weit darf es denn mit den Wurzeln zurückgehen? :Häschen: Bei den Höhlenmenschen hatten wir noch eine matriarchalische Gesellschaft, bei der die Frau zu einem Wunder, der Geburt, fähig war und verehrt wurde. Irgendwann später, mit Dörfern, wurde daraus eine patriarchalische Gesellschaft. Diese hielt sich etliche tausend Jahre und mit dem Beginn der Aufklärung vor einigen Jahrzehnten hat sich das langsam wieder geändert, diesmal hin zu "Gewaltenteilung". :Buch:

Geschlechterspezifische Erziehung wird es immer geben, teils sorgen auch die Kinder dafür, wie Mr Archer bereits angesprochen hat, es den Kindern zu überlassen, wie sie spielen wollen, und ist in sämtlichen Details politisch (inkorrekt) unabhängig. Die Gesellschaft hat noch kein Gleichgewicht gefunden, innerhalb der Gleichberechtigung, wodurch es immer wieder Fälle gibt, die ins Extreme verfallen.
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Obstdieb
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Obstdieb »

AlastorD hat geschrieben:
Ziemlich nichtssagendes Blockbuster Bashing das ich schon öfter gehört habe inklusive fast schon klischeehafter Merkmale (aus dem Alter bin ich raus).
Beweist aufgrund schwacher Argumentation die eigentlich nur daruf beruht das ihm das ganze nicht gefällt gar nix.
Was das beweist für dich nicht, dass ich Nolans Filme als austauschbar und langweilig empfinde?
Dann musst du mich ja besser kennen, als ich mich selbst. :Daumenrechts: Vorallem gehts hier natürlich
überhaupt nicht um Beweise, zumal ich nie von irgendwelchen Tatsachen gesprochen habe. Ist doch schön das Nolans Filme dir gefallen, mir nicht. Wenn du gerne an ein Subjektives Thema, mit Beweisen und Fakten rangehen möchtest, bist du sowieso bei mir an der falschen Adresse, warscheinlich bei jedem anderen auch.
TheOriginalDog
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von TheOriginalDog »

Wooha, hey, als diese ganze Trollerei wegen der losging dacht ich mir noch so, naja, die amis sind da härter, in der deutschen Community gibts da nicht so viel Frauen gehate... Und dann bin ich erschüttert wegen so vieler Kommentare hier. Naja, gut, 4trolle, nix neues. Ich finds schade, dass der Feminismus durch Frauen wie Alice Schwarz so einen massiv geschädigten Ruf hat, wobei die meisten Kommentare hier auch eher so ein schnappender Schutzreflex sind.

Man muss kein Fan vom Feminismus sein um zu erkennen, dass das Bild der Frauen recht einseitig ist in der Branche ist. Klar, Männer werden auch stereotyp behandelt, allerdings gibt es da genügend Alternativen an glaubwürdigen Rollen, bei den Frauen fallen mir da nur 3 Stück ein. Und ja auch im Hollywood werden Geschlechter stereotyp behandelt, aber im Film gibts halt ebenso oft realistische Entwürfe. Das fehlt bei weiblichen Darstellungen in Videospielen halt noch, aber ich bin sicher das kommt noch mit dem Alter des Mediums. Egal wie die Chauvis rumtrollen...
Easy Lee
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Easy Lee »

TheOriginalDog hat geschrieben:Wooha, hey, als diese ganze Trollerei wegen der losging dacht ich mir noch so, naja, die amis sind da härter, in der deutschen Community gibts da nicht so viel Frauen gehate... Und dann bin ich erschüttert wegen so vieler Kommentare hier.
Ja, genau. Die "Frauen-Hater" sind unterwegs. Alle Weiber in einen Topf, umrühren, Deckel drauf und eine übrig lassen, die es kocht.

Yippie Yah Yay, Schweinebacke.
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TheLaughingMan
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von TheLaughingMan »

Wigggenz hat geschrieben: Hast du das Video von TAA entweder nicht gesehen, oder einfach von vorneherein verurteilt, weil es Sarkeesian kritisiert. Warum ein Shitstorm an (auch beleidigenden) Kommentaren auf Youtube noch im Bereich des Erträglichen ist, wird sehr gut dargestellt. Die meisten Kommentare würden sinnloses Gehate sein, das ist wahr. Aber es ist Youtube. Die "Youtube comment section" ist schon zum Witz im Internet verkommen. Da muss man drüber stehen, gerade wenn man bewusst ein kontroverses Thema anspricht. Man lässt doch keine YT-Kommentare an sich herankommen, insbesondere wenn man Öffentlichkeit gewohnt ist. Es werden etliche Personen auf Youtube auch grundlos in Grund und Boden in den Kommentarsektionen beleidigt, die meisten stehen jedoch drüber. Das Schlimme ist ja, dass auch fundierte Kritik damit grundsätzlich komplett unterbunden wird. TAA stimmt (im Gegensatz zu mir) übrigens inhaltlich mit Sarkeesians Video überein. Seine Kritik bezieht sich ausschließlich auf das Zensieren.
Es gibt nur einen der entscheiden kann welche Beleidigungen er hinzunehmen hat und welche nicht, und das ist derjenige der beleidigt wird. Ich habe genug Videos von Sarkeesian gesehen um zu wissen wie das anschließend läuft. Egal was sie sagt, denkt, meint, es rotten sich immer eine Horde von Arschlöchern zusammen denen darauf spontan nichts besseres einfällt als "Get back in the Kitchen" oder "TOGTFO". Und das sind die harmlosen Sachen, oft genug kommen dann noch solche Niveauspitzen wie "Die dumme Judenf*tze braucht in jedes Loch..." den Rest kann man sich denken, und ähnliche Sachen. Kann man es der Frau da wirklich verübeln das sie irgendwann einfach keine Lust mehr hat sich durch die ganzen Anfeindungen, Vergewaltigungsandrohungen und sonstigen Scheiß zu wühlen nur um mittendrin vielleicht mal einen diskussionswürdigen Ansatz von Kritik an ihrer Arbeit zu finden? Irgendwann hat sie in die Richtung einfach dichtgemacht, und ich mache ihr daraus keinen Vorwurf. Wenn jemand daran Schuld ist das in keine fundierte Kritik mehr möglich ist dann die Penner die offenbar Egowichserei damit betreiben ständig in der Gruppe verbal auf eine andere Person einzuprügeln.
Wigggenz hat geschrieben: 2. Warum sind auch Bewertungen deaktiviert? Diese liefern noch nicht einmal Raum zum Beleidigen, sondern können lediglich eine einzige Sache zum Ausdruck bringen: Wie vielen Leuten ihr Video gefällt, wie vielen es nicht gefällt. Und sowas kann in keiner Weise beleidigend sein. Das zu deaktivieren halte ich im Übrigen bei allen Videos für nichts Anderes als Feigheit.
Feige vielleicht, aber auch nicht feiger als die Typen die sich zusammentun und ihre Videos in Grund und Boden werten ohne sie auch nur gesehen zu haben.
firestarter111
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von firestarter111 »

zipit hat geschrieben:
neo6238 hat geschrieben: Tja... was hat Anita studiert? Kommunikationswissenschaften ist wohl irgendwo zwischen Soziologie und Psychologie einzuordnen!! Ja... da gibt es wirklich VIELE Feminist*innen!!
du hast noch vergessen, soft science, eh voll doof, und überhaupt die guckt schon so streng, typisch
soft science, die können ja sonst nix 111elfelf!!
diese art der kommunikation ist repräsentativ für den thread.
vogelpommes
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von vogelpommes »

Ach je, deswegen hasse ich Frauen und werde nie eine Freundin haben!! :evil:

Und wenn doch dann nur zum ausnutzen... :twisted:
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brent
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:Du musst Dir als Eltern den Kram quasi selbst bauen, wenn Du dem entgehen willst.
Als nächstes müssen Eltern ihre Kinder noch selbst erziehen und sich mit ihnen beschäftigen, geht ja mal gar nicht, wann soll man denn dann Videos darüber drehen, wie klischeehaft das ist, dass es tatsächlich Frauen gibt die so was tun?
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Raksoris
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Raksoris »

TheLaughingMan hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben: Hast du das Video von TAA entweder nicht gesehen, oder einfach von vorneherein verurteilt, weil es Sarkeesian kritisiert. Warum ein Shitstorm an (auch beleidigenden) Kommentaren auf Youtube noch im Bereich des Erträglichen ist, wird sehr gut dargestellt. Die meisten Kommentare würden sinnloses Gehate sein, das ist wahr. Aber es ist Youtube. Die "Youtube comment section" ist schon zum Witz im Internet verkommen. Da muss man drüber stehen, gerade wenn man bewusst ein kontroverses Thema anspricht. Man lässt doch keine YT-Kommentare an sich herankommen, insbesondere wenn man Öffentlichkeit gewohnt ist. Es werden etliche Personen auf Youtube auch grundlos in Grund und Boden in den Kommentarsektionen beleidigt, die meisten stehen jedoch drüber. Das Schlimme ist ja, dass auch fundierte Kritik damit grundsätzlich komplett unterbunden wird. TAA stimmt (im Gegensatz zu mir) übrigens inhaltlich mit Sarkeesians Video überein. Seine Kritik bezieht sich ausschließlich auf das Zensieren.
Es gibt nur einen der entscheiden kann welche Beleidigungen er hinzunehmen hat und welche nicht, und das ist derjenige der beleidigt wird. Ich habe genug Videos von Sarkeesian gesehen um zu wissen wie das anschließend läuft. Egal was sie sagt, denkt, meint, es rotten sich immer eine Horde von Arschlöchern zusammen denen darauf spontan nichts besseres einfällt als "Get back in the Kitchen" oder "TOGTFO". Und das sind die harmlosen Sachen, oft genug kommen dann noch solche Niveauspitzen wie "Die dumme Judenf*tze braucht in jedes Loch..." den Rest kann man sich denken, und ähnliche Sachen. Kann man es der Frau da wirklich verübeln das sie irgendwann einfach keine Lust mehr hat sich durch die ganzen Anfeindungen, Vergewaltigungsandrohungen und sonstigen Scheiß zu wühlen nur um mittendrin vielleicht mal einen diskussionswürdigen Ansatz von Kritik an ihrer Arbeit zu finden? Irgendwann hat sie in die Richtung einfach dichtgemacht, und ich mache ihr daraus keinen Vorwurf. Wenn jemand daran Schuld ist das in keine fundierte Kritik mehr möglich ist dann die Penner die offenbar Egowichserei damit betreiben ständig in der Gruppe verbal auf eine andere Person einzuprügeln.
Wigggenz hat geschrieben: 2. Warum sind auch Bewertungen deaktiviert? Diese liefern noch nicht einmal Raum zum Beleidigen, sondern können lediglich eine einzige Sache zum Ausdruck bringen: Wie vielen Leuten ihr Video gefällt, wie vielen es nicht gefällt. Und sowas kann in keiner Weise beleidigend sein. Das zu deaktivieren halte ich im Übrigen bei allen Videos für nichts Anderes als Feigheit.
Feige vielleicht, aber auch nicht feiger als die Typen die sich zusammentun und ihre Videos in Grund und Boden werten ohne sie auch nur gesehen zu haben.
Wen sie starke und selbstbewusste Frauen in Videospielen vermisst , sich dann aber von Youtubekommentaren so gekränkt fühlt , dass man die Kommentare/Bewertungen selbst für seine Backer ( waren ja knapp 7000 Stück ) nicht zulässt, sollte sich nicht wundern wenn man sie nicht Ernst nimmt.
Und selbst als sie persönlich Kommentare zugelassen hat, wurden nur meinungs konforme Antworten zugelassen .
Selbst ein Justin Bieber hat da anscheinend mehr Eier in der Hose wenn man sich die Kommentare/Dislikes auf seinen Videos ansieht.
Aber ich vergaß, es handelt sich um eine Frau da gelten natürlich andere Regeln :o