Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke Minderheiten

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De_Montferrat
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von De_Montferrat »

OriginalSchlagen hat geschrieben:Erzähl, warum ist EA in die roten Zahlen geraten? Ausserdem habe ich nicht nur die "Serverlandschaften" genannt und diese als hauptverantwortlich eingestuft. Das hast du verständlicherweise so ausgelegt, um argumentativ dagegen halten zu können, was aber augenscheinlich gescheitert ist.
CDProject hat eine EIGENE Grafikengine, nämlich die Red Engine, entwickelt und genutzt.
Welche trotzdem bei weitem nicht so aufwändig ist, wie FrostBite 1.0/1.5/2.0 und auch im allgemeinen sind die Kosten mit Sicherheit nicht so hoch, wie bei einem Battlefield 3 beispielsweise. Du laberst einen auf, ohne wirklich über das im Hintergrund laufende bescheid zu wissen. Du siehst im wahrsten Sinne des Wortes nur das, was auf der Oberfläche erscheint, was auf dem Screen deines TFT/LCD flimmert.

Wie bereits erwähnt, dieser Vergleich ist unsinnig. CDProjekt operiert im kleinen, sie müssen nur ihre eigenen kleinen Projekte selbst finanzieren und sind nicht so investitionsfreudig wie ein EA.
Hast du eigentlich den besagten Beitrag von Seite 3 gelesen?
De_Montferrat hat geschrieben:Wenn ich dir jetzt sage, dass das an den Herstellern selber liegt, die ihre Kosten nicht im Griff und viel zu groß und falsch (geplant, was z. B. prognostizierte Absatzzahlen angeht) entwickelt haben, wirst du vielleicht sagen: "Das liegt daran, dass alle realistische Grafiken und orchestralen Sound erwarten." Es mag stimmen, dass die Grafik viel Geld verschlingt. Ich habe davon nicht viel Ahnung, kann es aber nachvollziehen. Wenn ich aber ein Spiel wie The Witcher 2 sehe, frage ich mich, wie es CDProject geschafft hat, dass Spiel gewinnbringend herzustellen? Vielleicht liegt es an ihrer Effizienz, an einer guten Planung, vielleicht aber auch am Standort?
Nochmal: EA produziert insgesamt zu ineffizient bzw. nicht intelligent genug. Man rechnet mit völlig aus der Luft gegriffenen Absatzprognosen und orientiert an diesen Luftschlössern das Entwicklungsbudget, um dann nachher Verluste aufgrund der "geringeren" (es reicht dem Publisher nur einfach nicht) Anzahl an verkauften Einheiten zu machen. Beispiele: SWTOR, scheinbar Dead Space, MoH: Warfighter. Alles Rückschläge der letzten Zeit. Die Werbebudgets explodieren, weil der durchschnittliche Kram irgendwie an die Masse gebracht werden muss. Dann die Firmenstrukturen EAs, die ebenfalls völlig aufgebläht sind. Ich meine nicht die normalen Arbeitnehmer, die ständig gekündigt werden, wenn etwas nicht richtig läuft, sondern die Führungsriege. Die Engineentwicklung (bzw. -weiterentwicklung) der Frostbite mag bessere Ergebnisse als die CD Projekts bringen, ist aber wie du selber sagst auch teurer. Gut, die fällt ohnehin ein wenig raus, da es nunmal eine Engine für die Spieleentwicklung braucht und EA diese wiederverwendet. Aber all das führt dazu, dass EA zwar große Umsätze, aber auch enorme Verluste einfährt. Laut den letzten Zahlen haben sie wohl letztes Quartal wieder Gewinn gemacht. Aber woran liegt das? Vielleicht an den drastisch ausgebauten, zusätzlichen Bezahlmodellen? Bei der Fortführung oben genannter Zustände werden die Kosten aber auch weiterhin steigen, die momentanen Methoden werden nicht mehr reichen, sodass man sich neue ausdenken muss. Man will ja der Aktionärserwartung entsprechen, ist man doch möglicherweise am Ende, sollten die Investoren und ihre Gelder verschwinden. Das steht alles ähnlich und knapper im Beitrag auf Seite 3.

Du hast bis jetzt deine Aussagen immer noch nicht mit Argumenten unterlegt.
OriginalSchlagen hat geschrieben:Unrecht hat er nicht. Die Preise für Videospiele haben sich seit SNES, N64 und PSX-Zeiten nicht nur kaum verändert. Sie sind sogar günstiger geworden, obwohl mehr Arbeit drin steckt. Selbst wenn der Mehraufwand nicht berücksichtigt wird, und nur Kosten-Leistung, wird nicht mehr Geld investiert, als wie vor 10-20 Jahren. Aber einhundertprozentig.

Und? Ein inhaltsloser Kommentar. Man beleuchtet nicht die Hintergründe, vergleicht Äpfel mit Birnen. Z.b. muss CDProjekt keine Serverlandschaften am laufen halten, investiert keine Millionen in aufwändige Grafikengines etc pp.

Und wo hast du belegt, dass der Typ unrecht hat, "DLC und Mikrotransaktionen" pure Abzocke sind und sich das Hobby "Videospiel" stark verteuert hätte im Vergleich zu anno dazumals?
Btw. CD Projekt ist ein Eigenname.
:lol:
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tschief
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von tschief »

Hersteller müssten eben irgendwie Geld verdienen, so Bleszinski, der genug davon hat, dass EA als böser ahnungsloser geldgieriger Konzern dargestellt wird, während eine Firma wie Valve das Image eines guten Jungen hat, der nichts falsch machen kann. Er sei durchaus ein Fan der Arbeit von Newell & Co., aber wenn ein Verlobungsring in Team Fortress 2 für 100 Dollar angeboten wird, sei das was Cooles, während es bei EA als böse gelten würde. Auch Valve wolle letztendlich Geld verdienen. Und wer Geld verdiene, könne Jobs schaffen und Familien ernähren.
1. Bietet Valve die Spiele dabei kostenlos an und verlangt zweitens kein Geld für Dinge die das Spiel verändern (DS3 anyone?). Und das zu 100%. Keine XP-Booster, keine Aimhilfen oder Drop-Rate Erhöher. Rein gar nichts was das Gameplay ändert oder jemanden bevorteilt. Valve spielt mit dem virtuellen Pe..s des Spielers und auch wenn das jetzt ziemlich pervers klingt: Es stimmt!
Vernon hat geschrieben: Team Fortress 2 war doch F2P? Wie sehr greifen da die Shop-Sachen ins Gameplay ein?
Rein gar nicht.
Ausnahmslos alles im Shop lässt sich entweder bei normalen Drops finden oder handeln (teilweise gibt es uncraftable oder untradable Items, die es aber immer auch ohne diesen Status gibt). Waffen findet man bis zu 7-8 pro Woche, Hüte findet man seltener die lassen sich aber auch aus Waffen zusammencraften. Hüte mit speziellen Effekten kann man mit Glück aus Kisten bekommen die man nur mit Schlüsseln aus dem Shop öffnen kann, darin findet man auch Waffen mit Killtracks (virtueller Pe..s), diese kann man aber dann auf normalem Weg gegen Waffen tauschen die jeder im Spiel finden kann. Die Preise im Shop sind durchaus teuer, jedoch benötigt man diesen eigentlich nicht, alles im Shop kann man anderweitig organisieren ohne Geld aufzuwenden.

Ich habe schon einige Zeit in TF2 gesteckt (mittlerweile über 1200 Stunden) nur sehr selten Geld ausgegeben und mich nicht allzusehr mit Traden beschäftigt (viele Dinge über oder unter Wert verkauft). Habe mittlerweile über 100 verschiedene Hüte und Kosmetik, alles selber gecraftet, gehandelt oder durch Spielekauf (z.B. Alle die Shogun 2 Total War besitzen bekamen einige Hüte zu diesem Thema geschenkt, das selbe mit L4D oder auch ganz aktuell zu Bioshock Infinite).

Weiter weg von P2W geht gar nicht mehr, wenn sich nur alle F2P an diesem Geschäftsmodell orientieren würden oO
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tschief
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von tschief »

Nuracus hat geschrieben: - Ohne DLC-Strom verkauft der Kunde Spiele eher: Richtig, stimme ich zu. Wenn jemand kein Spielesammler ist, spielt er das Game durch und verkauft es womöglich weiter. Es sei denn, er weiß, in 2 Monaten kommt wieder ein tolles DLC, das ihn wieder x Stunden binden wird (siehe Skyrim, oder Assassin's Creed 3).
Wieso braucht es einen DLC-Strom um Kunden zu binden? Das geht doch auch mit kostenlosen Addons? Ich sage nur L4D vom ach so bösen Musterknaben Valve. Gratis neue Kampagnen, Gamemodes usw. SO HÄLT MAN LEUTE VOM WEITERVERKAUF AB. Aber wenn man dafür noch abkassieren kann, warum nicht gelle? Und dann noch Valve als genau so schlimm darstellen. Sorry, aber der Mann ist so unglaubwürdig. Ich möchte den Tag sehen an dem EA einen DLC (Add-On) kostenlos veröffentlicht. Echt jetzt!

Edith:
BitteeinByte hat geschrieben:
Wer sich über Origin beschwere, vergesse, dass auch Steam eine Zeit lang Mist gewesen war.
Als würde man Eins von Beiden vermissen wenn die Spiele in ihren Funktionen eigenständig wären.
Also Steam würde ich vermissen wegen dem einfachen Patching, der Backup-Funktion, den Sales und der einfachen Mod-Benutzung (Subscribe - Unsubscribe), wegen Greenlight wo ich Indie-Projekte suchen und unterstützen kann (egal ob sie dann auf Steam veröffentlicht werden oder nicht, ich finde sie zumindest sehr einfach). Sind das genug Gründe Steam zu vermissen?

Steam ist ein integraler Bestandteil der PC-Gaming-Kultur geworden. Ohne wären wir wieder in der Steinzeit des Gamings. Manuelle Patch-Suche und Installation (das darf man übrigens immer noch manuell wenn man möchte!!), Mod-Installation unglaublich kompliziert, Indie-Projekte über Google oder unübersichtliche Indie-Seiten suchen, Unterstützung nur durch Paypal möglich. Da gibt es noch so viele Punkte. Einzig der DRM an sich stört mich, ich fände es toll wenn sich viele Publisher/Entwickler für Steam als Plattform aber nicht als DRM entscheiden, sprich: Das Spiel kann auf Steam gekauft werden, kommt mit Steam daher, aber mann benötigt Steam nicht zum Spielen. Das wäre was!
BitteeinByte hat geschrieben:
DLC gehöre auch zum Pflichtprogramm eines jeden Spiels.
Oder man geht den Open-Source-Weg und lässt somit der Modszene zugang, welche die Spiele zu ungeahnter Vielfalt blühen lässt und somit den kreativen und technischen Fortschritt enorm beschleunigt.
Komplett richtig. Steam bietet eine super Mod-Plattform an. Vorbildlich, einfach gehalten, mit Rückmeldefunktion und eigenen "Hubs" für Support und Fragen. Gehts noch besser?
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Pyoro-2
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von Pyoro-2 »

Klaro. ZB könnte man die ganzen sinnlosen Größen- und Filebeschränkungen aufheben ^^
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crewmate
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von crewmate »

<3 Crysis Wars Mod Community.
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tschief
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Re: Allgemein: Cliff Bleszinski über EAs Ruf und lautstarke

Beitrag von tschief »

Pyoro-2 hat geschrieben:Klaro. ZB könnte man die ganzen sinnlosen Größen- und Filebeschränkungen aufheben ^^
Das Teil gibts noch nicht mal seit einem Jahr :-) (meines Wissens nach :-D). Lass die Zeit walten, das wird bestimmt besser.