BattleIsle hat geschrieben:Lumilicious hat geschrieben:Es ist aber ein Fakt, dass Gamestop eine nachhaltige Wirkung auf die Branche hat/hatte unter der wir alle leiden.
Ps. ich hab noch nie bei GS ein Spiel gekauft/veräußert. Gibt ja zum Glück noch diverse andere Möglichkeiten.
Du lachst, da gibt es aber leider nix zu lachen, da es Tatsachen sind, die auch der ganzen Branche nicht über die letzten Jahre entgangen sind (Onlinepass, Exklusiver DLC sind 2 Sachen die sich daraus entwickelt haben). Gamestop ist mittlerweile in der Lage einen gewaltigen Druck auf Publisher und co auszuwirken. Genauso wie Metacritic mittlerweile zu einem solchen Geschwür herangewachsen ist, das es für Publisher (Investoren?) schon lächerlich wichtig ist, wie hoch der Score dort zu sein hat damit es Bonuszahlungen gibt.
http://www.ripten.com/2012/07/06/ekgs-m ... eluctance/
Im übrigen aus dem Link: EKG ist ein neuer Shop, der es so macht, wie ichs gern von Gamestop sehen würde. 10% der EInnahmen durch Gebrauchtspiele gehen an die Publisher. Falls sich da wer fragt, wer da Interviewed wird.
Es geht mir ja nicht um den Gebrauchtmarkt an sich, Ich weiß auch nicht woher Wigggenz diese Einsicht nimmt, das "wir" (die wir Gamestop und das Imperium dahinter) scheiße finden wenn Leute ihre Games verkaufen und wir das verhindern wollen. Das ist schwachsinn, davon ist nie die rede gewesen. Es geht darum solche Big Player wie Gamestop einzugrenzen, es ist schon schlimm genug wie es ist. Genauso wie Metacritic.
Admiral Thrawn hat geschrieben:so ein riesen bullshit, was du hier schreibst (vor allen dingen, weil die reparaturen eines autos in jedem fall anfallen, ob mit oder ohne gebrauchtmarkt).
zwischen dem gebrauchtmarkt bei bekleidung, autos, computern, usw. und dem von spielen, büchern, filmen ist absolut kein unterschied. bekleidung altert, genauso altern auch spiele. und wenn die konsolen nicht 7 jahre lang jeglichen fortschritt blockieren würden, dann sogar noch schneller.
Jo, zwischen Äpfeln und Birnen besteht auch kein Unterschied. In beides kann man reinbeißen.
Immaterielle Güter die nicht kaputt gehen, die keine Wartung brauchen mit Materiellen Gütern zu vergleichen, die sich abnutzen und repariert werden müssen, also Kosten verursachen (optionaler DLC ist keine Pflicht. TÜV, Inspektion, Reifen, Ersatzteile schon... an allem verdient die Autoindustrie mit), ist hirnverbrannt.
Und natürlich fallen Reparaturen in jedem Fall an. Gerade deshalb ist der Gebrauchtmarkt weiterhin rentabel für Autohersteller. Da freuen die sich eher drüber, dass die 20 Jahre alte Kiste nicht aufm Schrottplatz landet, sondern weiterhin noch etwas abwerfen kann. Autohersteller verdienen MEHR an den Autos über die Jahre, als beim Verkauf des neuen. Vor allem, wenn die Leute auch noch schön in die Vertragswerkstatt gehen.
Es ist einfach kein Vergleich, er ist unpassend, wie jeder andere Vergleich zwischen Materiellem und Immateriellem Gut.
