Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontobindung

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f1f2f3
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von f1f2f3 »

Chibiterasu hat geschrieben:Bei Gamestop und Co. zahlen die Kunden immer noch sehr viel Geld und es kommt NICHTS davon beim Erzeuger an.
Falsch. Das Spiel wurde schließlich ursprünglich einmal vom Erzeuger gekauft, damit hat er seinen Gewinn gemacht. Wenn der Käufer das Produkt dann weiterverkaufen möchte, so ist das sein Recht.

Wenn die Erzeuger einen Weiterverkauf nicht möchten, dann sollten sie vielleicht ihre Produkte etwas attraktiver machen. Das geht los bei etwas hübscheren Schachteln samt echten Handbüchern, welche die Leute vielleicht gern im Regal stehen lassen würden. Noch wichtiger wäre aber, mal über längere Spielzeiten, mehr Wiederspielwert, bessere Unterstützung für Mods, die Bereitstellung kostenloser Zusatzinhalte nach Veröffentlichung sowie die die Abschaffung von DRM und der Flut von DLCs schon zur Veröffentlichung nachzudenken.
Zuletzt geändert von f1f2f3 am 09.02.2013 13:13, insgesamt 16-mal geändert.
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ElTrollo
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von ElTrollo »

Wigggenz hat geschrieben:Ich kann gerade nicht glauben, wieviele Leute es hier als vollkommen in Ordnung ansehen, ihre Spiele weder gebraucht kaufen zu können, noch zu verkaufen oder auszuleihen oder zu verschenken.

Da zeigt das Gewäsch der Publisher anscheinend Wirkung.

Natürlich ist es unangenehm, dass Ketten wie Gamestop das Prinzip so ausnutzen können, dass es noch nicht einmal im besten Interesse des Verbrauchers ist, aber das legitimiert nicht, den Verbraucher um sein Recht zu bringen, über das zu verfügen, was er gekauft hat.
Volle Zustimmung. Das Weiterveräußern gebrauchter Waren ist ein gesetzlich geschütztes Verbraucherrecht, selbst der gewerbmäßige Handel mit gebrauchten Gütern - Plattenbörsen, Gebrauchwagenhändler, alle Arten von Seconhand Shop - sind völlig legal. Ich habe noch von keinem Mode- oder Musiklabel gehört, dass gegen derartiges Geschäftsgerbaren vorgeht und einen Anteil an den weiterveräußerten Gütern fordert. Auf welcher rechtlichen, oder gar moralischen Grundlage denn auch bitte?
Und zu dem Vorgehen seitens Gamestop - willkommen im Kapitalismus. Angebot und Nachfrage und so. Wer ein gebrauchtes Spiel mit lediglich 10€ Nachlass erwirbt, ist doch selbst daran Schuld, als ob es nicht Alternativen gibt....
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Chibiterasu
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Chibiterasu »

f1f2f3 hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Bei Gamestop und Co. zahlen die Kunden immer noch sehr viel Geld und es kommt NICHTS davon beim Erzeuger an.
Falsch. Das Spiel wurde schließlich ursprünglich einmal vom Erzeuger gekauft, damit hat er seinen Gewinn gemacht. Wenn der Käufer das Produkt dann weiterverkaufen möchte, so ist das sein Recht.

Bei Spielen, Filmen etc. gibt es aber andere Kalkulationen als bei Gebrauchgegenständen wie Autos, Lampen etc.

Ein normaler Kasten (also keiner an den Madonna uriniert hat etc.) kostet die Arbeitszeit + Material + Lager/Transportkosten + Steuern usw.
Das ist ziemlich genau kalkuliert und wenn das Teil verkauft wurde ist die Sache für den Erstverkäufer erledigt. Es wird wie ein Einzelstück gewertet.

Bei Filmen, Spiele etc. kauft man ne Kopie von etwas, dass in seiner Produktion wesentlich teurer war als das was wir bezahlen. Daher ist es wichtig, dass jeder einen Teil dazu beiträgt wenn man weiterhin so Filme,Spiele haben will.

Für mich persönlich gelten da daher andere Regeln (auch wenn es rechtlich anders aussieht).
Ich kaufe wie gesagt altes Retrozeugs gebraucht (aber die gibt es auch in der Regel gar nicht mehr legal zu erwerben).

Neue Spiele kaufe ich entweder zum Vollpreis neu oder wenn es mir das nicht wert ist, warte ich bis sie billiger werden.

Ich spiel hier auch sicher nicht den Moralapostel, das muss jeder handhaben wie er möchte - aber man muss sich nicht wundern, wenn die Publisher sich Methoden einfallen lassen um an mehr Geld zu kommen bzw. interessante Spieleserien eingestampft werden.
f1f2f3
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von f1f2f3 »

Chibiterasu hat geschrieben:Bei Filmen, Spiele etc. kauft man ne Kopie von etwas, dass in seiner Produktion wesentlich teurer war als das was wir bezahlen. Daher ist es wichtig, dass jeder einen Teil dazu beiträgt wenn man weiterhin so Filme, Spiele haben will.
So argumentiert zumindest die Spieleindustrie. Ich bin aber recht sicher, dass auch die Autoindustrie so argumentieren würde, wenn es denn die technischen Möglichkeiten gäbe, den Gebrauchtmarkt zu bekämpfen. Da das aber nicht geht, müssen sie eben den etwas mühsameren Weg gehen, den Kunden ihre neuen Autos mit tatsächlichen Mehrwerten schmackhaft zu machen.

Wobei da natürlich auch die Autofahrerlobby ein Wörtchen mitzureden hätte, während es so etwas für die Verbrauchergruppe der Spieler praktisch nicht gibt, insbesondere nicht mehr seit sich der Großteil der sogenannten Fachpresse auf die Seite der Publisher geschlagen hat.
EinfachNurIch
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von EinfachNurIch »

Du kannst die Gebrauchtkäufer doch nicht dafür verantwortlich wenn die Publisher falsch kalkulieren? Das ist doch deren Bier. Zumal ich den wahnsinnigen Verlust durch Gebrauchtkäufe nicht wirklich sehe. Gerade bei Spielen, durch den digitalen Inhalt, lassen sich doch ohne grossen Verlust nachproduzieren. Wenn sie also davon ausgehen, wir müssen ca. 3 Millionen Einheiten von einem Spiel verkaufen, damit es sich lohnt müssen sie halt dafür sorgen, dass 3 Millionen Käufer daran interessiert sind sich das Spiel zu kaufen und zwar halt neu. Die stehen genau so da wie die Musikindustrie. Die haben inzwischen kapiert, dass DRM und Kopierschutz anscheinend eine Sackgasse war und haben es sein gelassen.

Solange die Käufer aber jeden Mist der Publisher mitmachen, habe sie vollkommen recht damit was sie tun. Der Konsument hat die Macht das zu steuern in welche Richtung es geht, niemand sonst. Wenn Publisher einfach mal ein zwei mal auf ihren Kosten sitzen bleiben würden, dann würde sie recht schnell einknicken. Leider wird das kaum passieren. Wenn ich in dem PS4 thread schon lese, oh weh, wenn sie Killzone 4 mit der PS4 rausbringen muss ich mir die PS4 direkt zum Launch kaufen, dann weiss ich echt nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Wie arm muss man sein, dass man Sachen einfach kauft ohne auch nur die Konsequenzen zu überdenken sich dann aber über die bekloppten Publisher aufregt, weil sie alles mit DRM und weiss der Teufel was verseuchen. Aber warum rege ich mich auf, das ist ja leider überall so. Und das ist jetzt nur bei denen die sich informieren, die anderen die keine Ahnung davon haben und sich auch nicht im geringsten dafür interessieren sind da gar nicht mit dabei. Selbst wenn man davon ausgehen könnte, dass jeder Bescheid weiss, würde sich nichts grossartiges ändern. Jede ist sich selbt der nächste und wenn ein Spiel rauskommt, welcher er ja unbedingt spielen muss, ist ihm der Rest total egal.

Wenn mir die Spieleindustrie den letzten Nerv raubt, dann spiele ich einfach nicht mehr, ist doch kein Problem. Dann lese ich wieder mehr oder suche mir sonst ein Hobby. Die Leute hier stellen es so dar, als wenn man Videospiele unbedingt benötigen würde. Es ist ein schönes Hobby und das war es aber auch. Ich könnte damit leben wenn es keine Videospiele mehr geben würde. Wenn man Andere so hört die anscheinend nicht.
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ElTrollo
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von ElTrollo »

Chibiterasu hat geschrieben: Bei Spielen, Filmen etc. gibt es aber andere Kalkulationen als bei Gebrauchgegenständen wie Autos, Lampen etc.
Ist doch nicht unser Problem, wenn die Anbieter nicht richtig kalkulieren - sie denken, es kommt nich genug an? Dann sollen sie eben die Preise erhöhen, dann werden sie schon sehen, was ankommt :twisted:
Admiral Thrawn
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Admiral Thrawn »

Lumilicious hat geschrieben:
f1f2f3 hat geschrieben:Es gibt auch Händler, deren Geschäft im An- und Verkauf gebrauchter Autos liegt. Warum sollte das bei digitalen Produkten nicht zulässig sein? Ebay verdient nebenbei auch an allen Verkäufen mit
Weil man Autos nicht mit digitaler Ware vergleichen kann. Das gebrauchte Auto, was <Autohaus XY> verkauft, bringt dem Autohersteller immer noch einnahmen ein. Das wurde auf der vorherigen Seite schon ausführlich erklärt, warum man diesen Markt nicht mit Autos vergleichen kann.

Und Ebay ist etwas ganz anderes. :roll: Nen Flohmarktstand kostet demjenigen der sich dahin stellt auch Mietgebühren. Heißt auch nicht, dass der Betreiber/Hallenbesitzer am verkauften Spiel mit verdient, was du o. ich dort verkaufen.
Überhaupt ist übertriebenes Verständnis für die Publisher unangebracht.
Übertriebenes Verständnis hat hier keiner für die Publisher. Es ist aber ein Fakt, dass Gamestop eine nachhaltige Wirkung auf die Branche hat/hatte unter der wir alle leiden.
so ein riesen bullshit, was du hier schreibst (vor allen dingen, weil die reparaturen eines autos in jedem fall anfallen, ob mit oder ohne gebrauchtmarkt).
zwischen dem gebrauchtmarkt bei bekleidung, autos, computern, usw. und dem von spielen, büchern, filmen ist absolut kein unterschied. bekleidung altert, genauso altern auch spiele. und wenn die konsolen nicht 7 jahre lang jeglichen fortschritt blockieren würden, dann sogar noch schneller.
die reparaturen bei autos setze ich einfach mal mit DLCs gleich - welche in summe (relativ auf den kaufpreis des ursprungsproduktes bezogen) sogar weit mehr geld ausmachen als die paar ersatzteile im leben eines autos.
das, was gamestop macht, ist meiner meinung nach vollkommen legitim und absolut legal.

wenn die publisher (ähnlich wie die musikindustrie lange) hier nur auf die tränendrüse drücken anstatt zu reagieren, dann ist das deren eigene schuld. was hindert sie daran, selbst spiele wieder zurückzunehmen und gebraucht weiterzuverkaufen ? absolut nichts ... wäre doch ein riesengeschäft - deiner meinung nach lassen sich die leute von gamestop ja ununterbrochen übers ohr hauen. wobei ich da eher gegenteilige erfahrungen gemacht habe.
wieso tun sie das nicht ? weil sie lieber jedem einen vollpreistitel aufs auge drücken wollen anstatt beim gebrauchtmarkt mitzunaschen ... vielleicht lernen sie das noch - genau so wie die musikindustrie gelernt hat, dass sich mit downloads im internet doch gut geld verdienen läßt.
johndoe1527797
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von johndoe1527797 »

Vor allem an den Preisen wird man es merken!!!

Viele Xbox 360 Spiele sinken ja schnell im Preis, nicht alle, aber die meisten. Das liegt ja auch daran, dass die Gebrauchtpreise weiter sinken und man da halt mitgehen muss, um die Ladenhüter loszuwerden.

Dagegen so Spiele die man nicht verkauft wie Smash Brothers (Zelda, Mario): Die sind selbst gebraucht noch fast beim Neupreis und neu ja sowieso.
Trak
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Trak »

Hi Folks,

habe mich jetzt extra angemeldet weil ich dazu auch meinen Senf loswerden will.
Falls Microsoft oder Sony das wirklich durchziehen, werde ich mir keine der Konsolen kaufen.

Zum Thema Daueronline:
İch bin einer von denen, der nie mit seiner Konsole online ist und ich werde dieses Verhalten auch nicht in Zukunft aendern. İch bin vom PC auf die Konsole umgestiegen, weil mich das mit den Aktivierungen damals am PC so genervt hat. Nur musste ich dann feststellen, dass es auf der Konsole inzwischen fast genauso ist. Auch steht meine Konsole im Keller, so dass ich eh nicht online gehen kann. Ausser ich verlege ca. 20 Meter Kabel und darauf hab ich erst recht keine Lust. İch bin ein reiner Offlinespieler und wozu brauch ich da eine Verbindung ins Netz? Für DLCs? Die verweigere ich, genauso wie ich Spiele wie jetzt zum Beispiel Dead Space 3 verweigere, die ja ohne DLC kaum spielbar sind. İch lass mich doch nicht dermassen über den Tisch ziehen. Da wird ein Spiel fast unspielbar gemacht nur damit man sich am Releasetag die kostenpflichtigen DLCs runterladen tut. Ohne mich, das Spiel können die sich sonstwo reinschieben. Oder es werden İnhalte aus dem Spiel geschnitten und irgendwann kommen die auch als DLC. Da warte ich eben bis es das Spiel als Goldedition gibt inkl. aller DLCs und Zusatzinhalte. Da kommt die Festlatte an Wohnzimmerkonsole und wird alles auf einmal gepatched und runtergeladen. Also warum sollte ich schon vorher dafür bezahlen? Als ich heute morgen in den Spiegel geschaut habe, stand Gott sei Dank nicht Trottel auf meiner Stirn und das soll auch so bleiben. Und das Argument, das man gegen Raubmordkopierer damit vorgehen will, ist genauso schwachsinnig. Die Jungs die das machen sind so clever, die werden das eh irgendwie umgehen und MS damit eins auswischen.

Aber jetzt zu meinem Hauptkritikpunkt. Keine Gebrauchtspiele?
Eın für mich absolutes No Go. İch kaufe und verkaufe selbst Spiele die ich gespielt habe bzw. die mir nicht gefallen haben und kaufe aus dem Erlöss dann neue Spiele. Und Nein ich mache das nicht über Gamestop sondern über ebay bzw. rebuy. Da lohnt es sich eher, seine gebrauchten Spiele loszuwerden bzw. sich zu besorgen. İch kaufe zwar auch Spiele direkt am Releasetag bzw. besorge sie mir über die İnseln (billiger als hier) und diese Option lasse ich mir nicht nehmen. Lieber verzichte ich auf die kommende Konsolengeneration. Es ist schon öfter vorgekommen, dass ich mir erst ein Spiel gekauft habe, dass ich mir erst in der Videothek ausgeliehen hatte und so begeistert davon war, dass ich es unbedingt haben wollte (Tales of Vesparia, Assassins Creed 2 (fand den ersten Teil grottenschlecht, darum auch nach drei Tagen verkauft) oder auch Forza Horizon (bin eigentlich kein Freund von Renn Sims)).

Was mich aber erschreckt, ist die Tatsache wie naiv einige Spieler sind. Es wird gegen Gamestop gewettert was das Zeug haelt. Warum? Weil die eine gute İdee hatten und damit richtig viel Geld verdienen? Ist es der pure Neid? Oder es kommen in meinen Augen schwachsinnige Kommentare wie *İch unterstütze die Entwickler indem ich keine Gebrauchtspiele kaufe, da die kein Geld kriegen, wenn man bei Gamestop kauft* oder *Man erwirbt beim Kauf des Spiels nur die Gebrauchslizenz und nicht das Spiel* oder mein Lieblingspost *Spiele sind Kunst und ein Konsumgut, wie Kino, essen gehen etc*.
An all diese Leute. Lasst ihr euch auch vorschreiben, dass ihr nicht euer Essen mit nach Hause mitnehmen oder mit jemanden teilen dürft?

Auch leihe ich mir manchmal von Freunden Spiele bzw. verleihe selber an Freunde. Gemeinsame Zockerabende bzw. Kinectabende. Soll das alles nicht mehr gehen?

Oder das die Accountanbindung für fast alle in Ordnung ist.
Was ist wenn die Konsole kaputt geht? Ich hatte schon drei defekte (ROD) Konsolen und habe mir diese zweimal neu und einmal über ebay gekauft. Oder wenn mein Account gesperrt bzw. gehackt wird? Sind dann alle Spiele die ich gekauft habe wertlos? Oder wenn in ein paar Jahren die Server abgeschaltet werden, kann ich dann Konsole und Spiele verschrotten?

Sollte es auch nur eins der genannten Gerüchte sprich Accountbindung, Daueronline, keine Gebrauchtspiele sich bewahrheiten, werde ich die XBOX720 bzw. die PS4 einfach nicht kaufen. Oder ich warte bis ein paar pfiffige Hacker/Cracker die Systeme geknackt haben und diese Sperren ungültig werden. Bis dahin kann MicroSony auf mein Geld warten. İch bin übrigens gegen Raubkopien aber auch dagegen ausgebeutet zu werden. Entwickler und Publisher haben beim ersten Verkauf des Spiels den İhnen zustehen Anteil bekommmen und wenn Sie den Hals nicht vollkriegen, kommt ruhig mich einmal besuchen. İch hab da ne Faust die ich euch da rein rammen kann.
Und euch sollte schon klar sein, dass mit der PS5 und XBOX1440 in fünf Jahren das Sklavenhalsband kommt, daß ihr euch dann noch freiwillig umlegen müsst, wenn ihr zocken wollt. und in zehn Jahren mit der XStation wird MicroSony euch das Ding endgültig um den Hals legen. Immerhin seid ihr ja schon heute brave Konsumsklaven, die alles schlucken.

Falls sich jetzt jemand beleidigt fühlen sollte, dass lag nicht in meiner Absicht nur habe ich den letzten Tagen soviel über das Thema gelesen, das ich nur noch gefrustet bin. Auch wenn es noch nur Gerüchte sind, beiden Firmen ist sowas zuzutrauen.
Zuletzt geändert von Trak am 10.02.2013 03:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Nuracus »

Trak hat geschrieben:genauso wie ich Spiele wie jetzt zum Beispiel Dead Space 3 verweigere, die ja ohne DLC kaum spielbar sind.
Hi, willkommen im Internet.
Ich geb dir einen gut gemeinten Rat:
Du kannst deine Meinung noch so nett zum Besten geben, und einen noch so schönen Text schreiben.
Aber wenn du so eine verkorkste Übertreibung reinhaust, machst du dich angreifbar, unglaubwürdig und hast fast schon verloren.






Schau dir die DS3-DLCs bitte nochmal an. Keins davon braucht man, um das Spiel durchzuzocken. Keins davon macht einen so stark, dass man nur noch ab und zu X drücken muss.
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Beitrag von Trak »

Ich habe Dead Space 3 nur als Beispiel genommen, weil die schon am Releasetag gleich 11 DLCs raus gehauen haben. Und viele davon sind Bots. Man muss sich die vielleicht nicht kaufen bzw. braucht die nicht. Nur klingt dann sowas für mich so, als hätte man das Spiel absichtlich sabotiert damit sich die Leute eben doch die DLCs besorgen sollten, damit es überhaupt spielbar ist. Hätte man die nicht einfach ins Spiel implementieren können? Freischaltbar oder zuschaltbar? Ich hätte auch FF 13-2 oder Skyrim als Beispiel nehmen können.
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Exedus
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Exedus »

Mein Gott man kann sich auch kritisch über Gamestop äußern ohne das verhalten von MS und Sony gutzuheisen.
oder Skyrim als Beispiel nehmen können
Für skyrim wurden wenigstens modtools veröffentlicht und es gab auch erst ein Mini dlc daher schlechtes Beispiel.
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Levi 
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Levi  »

neo6238 hat geschrieben:Vor allem an den Preisen wird man es merken!!!

Viele Xbox 360 Spiele sinken ja schnell im Preis, nicht alle, aber die meisten. Das liegt ja auch daran, dass die Gebrauchtpreise weiter sinken und man da halt mitgehen muss, um die Ladenhüter loszuwerden.

Dagegen so Spiele die man nicht verkauft wie Smash Brothers (Zelda, Mario): Die sind selbst gebraucht noch fast beim Neupreis und neu ja sowieso.
gewagte These. Ist es nicht viel eher so, dass die Gebrauchtpreise sich am Neupreis orientieren? ;)
Merkt man spätestens dann, wenn es ein Spiel nicht mehr neu gibt.
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Lumilicious
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von Lumilicious »

BattleIsle hat geschrieben:
Lumilicious hat geschrieben:Es ist aber ein Fakt, dass Gamestop eine nachhaltige Wirkung auf die Branche hat/hatte unter der wir alle leiden.
:lol:

Ps. ich hab noch nie bei GS ein Spiel gekauft/veräußert. Gibt ja zum Glück noch diverse andere Möglichkeiten.
Du lachst, da gibt es aber leider nix zu lachen, da es Tatsachen sind, die auch der ganzen Branche nicht über die letzten Jahre entgangen sind (Onlinepass, Exklusiver DLC sind 2 Sachen die sich daraus entwickelt haben). Gamestop ist mittlerweile in der Lage einen gewaltigen Druck auf Publisher und co auszuwirken. Genauso wie Metacritic mittlerweile zu einem solchen Geschwür herangewachsen ist, das es für Publisher (Investoren?) schon lächerlich wichtig ist, wie hoch der Score dort zu sein hat damit es Bonuszahlungen gibt.

http://www.ripten.com/2012/07/06/ekgs-m ... eluctance/

Im übrigen aus dem Link: EKG ist ein neuer Shop, der es so macht, wie ichs gern von Gamestop sehen würde. 10% der EInnahmen durch Gebrauchtspiele gehen an die Publisher. Falls sich da wer fragt, wer da Interviewed wird.

Es geht mir ja nicht um den Gebrauchtmarkt an sich, Ich weiß auch nicht woher Wigggenz diese Einsicht nimmt, das "wir" (die wir Gamestop und das Imperium dahinter) scheiße finden wenn Leute ihre Games verkaufen und wir das verhindern wollen. Das ist schwachsinn, davon ist nie die rede gewesen. Es geht darum solche Big Player wie Gamestop einzugrenzen, es ist schon schlimm genug wie es ist. Genauso wie Metacritic.
Admiral Thrawn hat geschrieben:so ein riesen bullshit, was du hier schreibst (vor allen dingen, weil die reparaturen eines autos in jedem fall anfallen, ob mit oder ohne gebrauchtmarkt).
zwischen dem gebrauchtmarkt bei bekleidung, autos, computern, usw. und dem von spielen, büchern, filmen ist absolut kein unterschied. bekleidung altert, genauso altern auch spiele. und wenn die konsolen nicht 7 jahre lang jeglichen fortschritt blockieren würden, dann sogar noch schneller.
Jo, zwischen Äpfeln und Birnen besteht auch kein Unterschied. In beides kann man reinbeißen.

Immaterielle Güter die nicht kaputt gehen, die keine Wartung brauchen mit Materiellen Gütern zu vergleichen, die sich abnutzen und repariert werden müssen, also Kosten verursachen (optionaler DLC ist keine Pflicht. TÜV, Inspektion, Reifen, Ersatzteile schon... an allem verdient die Autoindustrie mit), ist hirnverbrannt.
Und natürlich fallen Reparaturen in jedem Fall an. Gerade deshalb ist der Gebrauchtmarkt weiterhin rentabel für Autohersteller. Da freuen die sich eher drüber, dass die 20 Jahre alte Kiste nicht aufm Schrottplatz landet, sondern weiterhin noch etwas abwerfen kann. Autohersteller verdienen MEHR an den Autos über die Jahre, als beim Verkauf des neuen. Vor allem, wenn die Leute auch noch schön in die Vertragswerkstatt gehen.

Es ist einfach kein Vergleich, er ist unpassend, wie jeder andere Vergleich zwischen Materiellem und Immateriellem Gut. :roll:
f1f2f3
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Re: Microsoft: Xbox 720: Gerüchte um Online-Pflicht & Kontob

Beitrag von f1f2f3 »

Lumilicious hat geschrieben: Es geht darum solche Big Player wie Gamestop einzugrenzen, es ist schon schlimm genug wie es ist.
Das könnte aus der Vorstandsetage von EA stammen. Warum willst aber du als Kunde ein Unternehmen eingrenzen, das dir eventuell Vorteile bringen kann, das du aber selbst wenn nicht ja gar nicht nutzen musst? Käufer anderer Produkte resignieren vielleicht auch, weil sie vieles nicht ändern können, aber dieses übertriebene und teilweise schon absurde Verständnis der Kunden für kundenunfreundliches Verhalten der Hersteller findet man eigentlich nur in der Spielebranche.

Wenn irgendetwas eingegrenzt werden sollte, dann die immer neuen Unverschämtheiten, welche sich die großen Publisher ihren Kunden gegenüber herausnehmen.