Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfalt

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oppenheimer
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von oppenheimer »

Kefka hat geschrieben:Der Mann hat nie Final Fantasy gespielt anscheinend. Teil 7 befasst sich zum Beispiel mit einem ernsten Thema: Umweltschutz.
Oder eben Ultima 7. Satte zwei Dekaden alt und behandelte damals schon heikle Themen wie Drogen, Rassismus, Sekten, Umweltzerstörung, Seitensprünge... und Einhörner.
Dazu war es noch ein grafisches Brett und hat sogar die Kassen ordentlich klingeln lassen. Doch dann kamen Elizabeth und Abraham...
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Euer Endgegner
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Euer Endgegner »

Also ich bin der Meinung das man als erstes Pc/Xbox/Ps spiele nicht mit Handyspielen auf eine Stufe stellen sollte.
Auserdem gibt es Spiele die einen echt berühren können. Mein persönliches Paradebeispiel:
Lost Odyssey
Beim ersten Traum der Hauptfigur sind mir die Tränen gekommen.
Bei der Liebesszene auf dem Schiff hab ich mich mitgefreut.
Auf dem guten alten SNES gab es Terranigma und Lufia. Auch da gab es ne Menge emotionen.

Was apple angeht: Solange so viele denen blind folgen werden die einfach machen was sie wollen.

Und warum gibt es kein Spiel das sich ernsthaft mit dem Thema Sex auseinander setzt? Weil die Amerikaner zu konservativ sind und weil die Entwickler sich nicht trauen.
Würden nicht auf seltsame weise die Kosten für spieleentwicklung so rapide ansteigen wäre da auch mehr möglich. Mich würde mal interressieren wie da die gesamten Kosten enstehen und die prozentuale Verteilung!
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PS4Nation
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von PS4Nation »

les ich garnicht weiter.. überschrift reicht.. ich sag einfach idiot. es gibt genauso viele filme sogar bücher die schrott sind. auch ein jonathan lässt hier dämmliche vorurteile ab nur weil man wahrscheinlich ein paar spiele sich angesehen hat..

es gibt genug spiele die von gefühlen atmosphäre und spannung besser als filme sind. was der technik angeht.. sollte die filmindustrie mal wirklich 3d herstellen... diese ab und an "so tolle 3d action" und dabei noch personen ein wenig aus dem bildschirm rausschaun ist doch lächerlich.. :lol: da waren die geisterbahne vor 20 jahren noch besser
hierunddaundueberall
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von hierunddaundueberall »

Thats.it hat geschrieben:les ich garnicht weiter.. überschrift reicht.. ich sag einfach idiot. es gibt genauso viele filme sogar bücher die schrott sind. auch ein jonathan lässt hier dämmliche vorurteile ab nur weil man wahrscheinlich ein paar spiele sich angesehen hat..

es gibt genug spiele die von gefühlen atmosphäre und spannung besser als filme sind. was der technik angeht.. sollte die filmindustrie mal wirklich 3d herstellen... diese ab und an "so tolle 3d action" und dabei noch personen ein wenig aus dem bildschirm rausschaun ist doch lächerlich.. :lol: da waren die geisterbahne vor 20 jahren noch besser

Du hättest mal lieber weiter gelesen als dich zum Affen zu machen..
AlastorD
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von AlastorD »

BMWfreak19 hat geschrieben: Beispiel Journey: Nimm einen Freund/Freundinn, erklär ihm kurz das Spiel und gib ihm den Controller.
Beobachte wie er sich verhält wenn er

1. Allein unterwegs ist
2. Einen Kameraden mit einem kleineren Schal dabei hat
3. Er einen Mitspieler mit längerem Schal trifft.

Als ich es selber gespielt habe ist mir, dass nicht aufgefallen, aber ich habe bei Freunden gemerkt, dass sie sich unterschiedlich verhalten in den genanntne Szenarien. Wer folgt wem? Wer koomuniziert mehr? Wann wird vom weg abgewichen um zu erkunden wann nicht?
Und natürlich reagieren unterschiedlcihe Menschen auch unterschiedlich. Man kann aber so viel an diesem kleinen Spiel ausmachen und soviel drüber reden, zumindest ein Film kommmt da nicht ansatzweise ran. Das Spiel hat eben den Vorteil seine Stilmittel mitzubenutzen, punktet aber gleichzeitig durch seine Eigenen.
Das hat dann aber wenig mit Journey zu tun das unterschiedliche Menschen sich unterschiedlich verhalten.
Und ich kann auch lange über Filme wie Stalker diskutieren, da kommen auch völlig unterschiedliche Meinungen zustande selbst Figuren werden anders interpretiert .
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PS4Nation
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von PS4Nation »

hierunddaundueberall hat geschrieben:
Thats.it hat geschrieben:les ich garnicht weiter.. überschrift reicht.. ich sag einfach idiot. es gibt genauso viele filme sogar bücher die schrott sind. auch ein jonathan lässt hier dämmliche vorurteile ab nur weil man wahrscheinlich ein paar spiele sich angesehen hat..

es gibt genug spiele die von gefühlen atmosphäre und spannung besser als filme sind. was der technik angeht.. sollte die filmindustrie mal wirklich 3d herstellen... diese ab und an "so tolle 3d action" und dabei noch personen ein wenig aus dem bildschirm rausschaun ist doch lächerlich.. :lol: da waren die geisterbahne vor 20 jahren noch besser

Du hättest mal lieber weiter gelesen als dich zum Affen zu machen..
bin doch nicht du da noch weiterzulesen und sich wirklich zum affen machen.. :lol:
wenn das von jemanden die ersten worte sind.. der jedes spiel auf der welt gleich abstempelt..
dann ist alles andere nur noch ne heuchlerei :)

die call of duty ära muss sterben.. aber mit solchen typen ändert sich nichts
Zuletzt geändert von PS4Nation am 16.01.2013 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
BMWfreak19
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von BMWfreak19 »

Ich möchte an der Stelle auc noch zwei Videos von den Leuten von Extra Credits posten. Wer sie nicht kennt, sollte sich das ganze unbedingt mal zu Gemüte führen, man muss nicht immer 100% derselben Meinung sein, aber für eine gute Diskussion ist die Show auf alle Fälle gut.

In der ersten Folge geht es um die Krux, dass Spiele heutzutage immer Spaß machen müssen

http://www.penny-arcade.com/patv/show/extra-credits

Die zweite Folge versucht anhand eines praktischen Beispiels zu erklären wie Spiele auf durch ihre interaktivität auf einer ganz anderen Ebene funktionieren können.

http://www.penny-arcade.com/patv/episod ... hor-part-1

Lest euch auch mal die Diskussionen im COmment Bereich durch, es ist eigentlich schön zu sehen wie enthusiastisch, skeptisch, voreingenommen, stolz, oder wie auch immer über diese Medium reden können.
Aber kleine Webseries wie diese sind auch ein Schritt in Richtung einer besseren Spielewelt.
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mindfaQ
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von mindfaQ »

"Ich weiß nicht, ob das jemals passieren wird. Wie viele Spiele kennst du, denen du diese Adjektive ernsthaft zuschreiben könntest? Sicherlich keinem der bestverkauften Spiele im App Store. Und sicherlich keinem dieser großen Free-to-play-Spiele, die gerade die ganze Kohle einfahren.

Die Entwickler ernten nur das, was sie auch gesät haben. Was sonst würdest du erwarten?"
Nun tut aber nicht so als würde die Zahlenverteilung bei den Bücherverkäufen großartig anders ausfallen. Sicher kann auch mal ein sehr philosophisches oder gesellschaftskritisches Werk zu einem Bestseller werden, aber im Grunde erzielt Unterhaltungsliteratur, nach Pflichtlekture für gewisse Bevölkerungsgruppen (Bibel, Koran, Das Manifest der Kommunistischen Partei) die größten Verkaufszahlen (siehe meistgedruckte Bücher). Anspruchsvolle Bücher hingegen sprechen doch nur Leute an, die gewillt sind sich mit den Büchern und Themen wirklich auseinanderzusetzen und das schließt nunmal schon eine große Prozentzahl der Menschen aus (ich nehme mich da nicht aus, mich interessiert auch nicht jede philosophische Theorie oder Gesellschaftkritik). Die Masse, die einfach nur unterhalten werden will, ist einfach größer. Da sind Spiele keine Ausnahme und man sollte die Ausnahme dort auch nicht erwarten.

Vermutlich muss das Medium erstmal aus der vorwiegend jungen Zielgruppe herauswachsen, bis es irgendwann für jeden etwas gibt. Das ein komplettes Desinteresse von kritischen Spielen gibt, glaube ich nicht - die Leute, die eine mögliche Zielgruppe wären, wissen nur noch nichts davon. Die Zeit wird es zeigen müssen. Gute, gesellschaftkritische Inhalte wären ein Anfang. Irgendwo muss man ja anfangen. Insofern seh ich auch nicht, was dagegenspricht etwas in eine Vertriebsplattform aufzunehmen. Es schadet doch niemanden, wenn auf einem Verteilerserver eine Installationsdatei liegt, die vielleicht kaum genutzt wird und deshalb auch kaum Resourcen frisst. Zur Not fügen sie halt eine neue Sparte ein, wenn sich das Spiel in keine der bisherigen Sparten einteilen lässt. Insofern gebe ich schon den Leuten bei Apple die Schuld, wenn sie ihr Gehirn nicht einschalten bei der Erstellung ihrer Richtlinien.
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X_MCX_X
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von X_MCX_X »

Als wäre das nicht oft genug passiert!
Metal Gear? Vor allem Solid 2.
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Levi 
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Levi  »

X_MCX_X hat geschrieben:Als wäre das nicht oft genug passiert!
Metal Gear? Vor allem Solid 2.
alle Vier Solids taugen gleichermaßen.

der erste war aktuell kurz nachdem Dolli geklont wurde, und sich die halbe Welt gefragt hat, wie lange es noch bis zum ersten Menschen dauert.
Der Zweite griff die Zentrale Informationsverwaltung und wieviel Gewalt die Lenker dieser Informationen haben können auf, eigentlich schon bevor man absehen konnte, wo das Internet tatsächlich hin wächst.
und der Vierte treibt seine Gedankenspiele mit dem "Soldaten der Zukunft" an dem Aktuell bei so ziemlich allen Melitärs gearbeitet und entwickelt wird.


Soviel Kitsch die Storys auch bieten, hinter der offensichtlichen (bekloppten) Story verbergen sich tatsächlich nicht zu schwache kritische Gedanken.



(falls es jemanden aufgefallen ist: den dritten bekomm ich immer nicht eingeordnet ;P)
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greenelve
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von greenelve »

Welche Spiele haben es geschafft, ihre "Botschaft" in die Spielmechanik einzubauen? In Ico muss man einen Knopf halten, um das Mädchen an die Hand nehmen zu können, damit sie einem hinterherläuft. Dadurch wird die Verantwortung ihr gegenüber durch Tastendrücken deutlich und nicht durch passive Cutszenes oder simple Anweisungen wie "Folge mir" und "Bleib stehen". Es entsteht durch diese Spielmechanik sehr viel Atmospähre.
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Sir Richfield
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Sir Richfield »

greenelve hat geschrieben:Welche Spiele haben es geschafft, ihre "Botschaft" in die Spielmechanik einzubauen?
A boy and his blob?
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Nightred
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von Nightred »

Zum Teil hat er Recht, zum Teil aber auch nicht.
Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, will ich manchmal nur total dumpf ballern, oder rasen.
Da will ich weder Taktik noch Story.
Dafür ist der Urlaub gedacht. Da kann man schon mal tagelang Civ oder so zocken.
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greenelve
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von greenelve »

Sir Richfield hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:Welche Spiele haben es geschafft, ihre "Botschaft" in die Spielmechanik einzubauen?
A boy and his blob?
Das Remake oder das Original? Hab selber nur den Gameboy Ableger gespielt und den Blob als debil dauergrinsendes Werkzeug in Erinnerung. :? :oops:

Ich hab zwar durchaus die Thematik Freundschaft, und gemeinsam ein Ziel zu erreichen, was einer allein nicht kann, erkannt...aber letztlich ist der Blob immer schön treudoof wie ein Haustier hinterhergehopst und hat brav seine Bonbons geschluckt. :/
Inwieweit war denn für dich die Botschaft in der Spielmechanik drin?
Zuletzt geändert von greenelve am 16.01.2013 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
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brent
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Re: Spielkultur: Jonathan Blow: Fordert mehr Tiefe & Vielfal

Beitrag von brent »

mr archer hat geschrieben:Wohlgemerkt: Er sagt damit natürlich durch die Blume auch, das Apple prinizipiell wohl auch Bücher und andere ältere und etabliertere Medien zensieren würde, wenn es seinen Status als Weltfirma, die ihren Krams überall verticken will, gefährdet sähe. Nur kommt es da halt bei Büchern gottseidank ein paar Jahrhunderte zu spät. Insgesamt ein ziemlich böser Kommentar zum Thema Meinungsfreiheit, digitalisiertem Gut und globalisiertem Markt.
Oder von Akzeptanz. Ist ja nicht so, dass Anbieter das aus Lust und Laune ablehnen, die tun das, weil sie sich damit nur Ärger einfangen. Da wo der Ärger herkommt, liegt das Problem.