Den Begriff "Erschöpfungsgrundsatz", den hast Du im Rahmen dieser Diskussion bestimmt schon mal gehört4P|Zierfish hat geschrieben:Ist das denn ein tatsächlich existierendes Recht? Ich würde da gerne mal den Paragraphen lesen.Der Kunde soll also existierende Rechte aufgeben, weil die Industrie das so will?
Bevor man sich hier Halbwissen um die Ohren haut.
Zum Rest gehört Grundwissen VWL, das man sich sogar selber ohne großen Aufwand aneignen kann. Verfügbare Kaufkraft und Kaufkraftfreisetzung wären zB. ein Anfang. Der VWL-Dozent einer Bekannten, die BWL studiert, meinte immer so schön zutreffend, dass BWL'er der Anfang vom Ende des Kapitalismus sind, weil sie die Wirklichkeit nur aus dem engen Blickwinkel einer Firma wahrnehmen und keinen Blick für die großen Zusammenhänge haben.
Der Punkt ist ja, seitens der Publisher weiß man das auch. Dort dienen diese Gebrauchthandelsverhinderungsvorschläge aber nur, um den Investoren weiterhin das Videospielbusiness schmackhaft zu machen, bevor diese angesichts stagnierender Umsätze mit ihrem Geld das Weite suchen. Wir sehen hier glasklar das Beharren auf kurzfristigen finanziellen Vorteilen ohne Rücksicht auf den langfristigen volkswirtschaftlichen Schaden für ALLE! Auch für die Publisher.
