Damit mache ich mich jetzt zwar irgendwie des Kein wahrer Schotte-Prinzips schuldig, aber ich würde doch irgendwie behaupten, dass das kein Feminismus, sondern schlichtweg scheiße ist.Randall Flagg hat geschrieben: Ich erinnere mich da etwa an einen femblog aus den USA, wo eine Frau einer anderen den Ratschlag erteilt, das Sperma ihres Zimmergenossen zu stehlen, nachdem dieser Sex mit seiner Freundin gehabt hat (also den Bezug nach Sperma zu durchsuchen) und sich selbst "einzuführen" in der Hoffnung, ein Kind zu kriegen, um dadurch Alimente zu kassieren.
Auch Feminist_innen in den USA dürften mit Ausnahme einiger Extremist_innen einsehen, dass das so nicht sein kann. Überambitionierte Reaktionen und Ausreißer_innen lassen sich halt nicht vermeiden, wenn etwas Neues passiert. Ich halte es aber für falsch, die gesamte Bewegung dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
Warum nicht? Das ist doch keine exklusive Entscheidung, ob mensch nun für das Eine oder das Andere eintritt. Schlimmer geht sowieso immer. Aber eben auch besser.Randall Flagg hat geschrieben:Ohnehin frage ich mich bei vielen Themen diesbezüglich, warum man sich über so eine Scheiße aufregt? Es gibt so viele Probleme auf der Welt, Hunger, Armut etc. Und dann streitet man sich um dummes Zeug, ob es etwas DAS Gott heißt, wegen Geschlechtsneutral und so, und dass man mehr Mädchen in technische Berufe bringen muss.
Inwiefern ist das ein Beispiel dafür, dass es nicht möglich ist? Ich weiß darüber jetzt nur das, was Du geschrieben hast, aber für mich sieht es nun danach aus, dass das Kind trotz anders gelagerter Geschlechtsmerkmale für sich entschieden hat, eher weiblich zu sein. Was ist daran dann gescheitert?Randall Flagg hat geschrieben:Ach ja, die werden ja von den stereotypen Weltbildern des Fernsehens und des Alltags beeinflusst. Erinnert mich an einen Fall aus England, wo eine Familie ihr Kind geschlechtsneutral erzogen hat. Das Kind wusste bis zum 6. oder 7. Lebensjahr nicht, ob es ein Junge oder Mädchen war. Es war ein Junge, aber dennoch wirkte das Kind recht weiblich. Bestes Beispiel dafür, dass geschlechtsneutrale Erziehung nicht möglich ist.







