Chris_HH hat geschrieben:Es ist besser so für die Entwickler die, nicht einen Cent sehen, wenn Gebrauchtspiele weiterverkauft werden, alle wollen sie nur billig kaufen, aber die Spieleindustrie will wohl keiner Unterstützen, daran zu denken wo die ihr Geld herbekommen ... ist nicht drin ?
Schade dass viele bei diesem Thema anscheinend viel zu kurz denken, bzw. nur einen kleinen Teil des ganzen berücksichtigen...
Man kann diese Accountbindung zur Zeit meiner Meinung nicht wirklich mit Steam vergleichen. Die Steam-Download-Spiele sind sozusagen "immer da". Bei den Konsolen Retail-Spielen bist du im Grunde dann gezwungen sie dir zum Release zu kaufen. Es gibt immer wieder Retail-Spiele die sind neu irgendwann einfach nicht mehr zu bekommen (und wenn, dann nur von Händlern die einen utopischen Preis verlangen von denen der Publisher auch nichts abbekommt)
Auch gehen wir so nur noch weiter weg vom "Spiel als Kulturgut" hin zum "Spiel als reiner Wegwerf-Konsum" Ich als Spieler und Sammler habe oftmals gar keine andere Möglichkeit als auf den Gebrauchtmarkt zuzugreifen. Oder kannst du mir sagen wo ich heutzutage noch neue NES und SNES Spiel herbekomme bei denen der Publisher/Entwickler dann auch noch Geld sieht?
Davon ab: Wer sagt eigentlich dass wirklich der Entwickler mehr Geld bekommt und das nicht einfach nur der Publisher einstreicht?
Chris_HH hat geschrieben:Du machst dir das mit deinem Denken auch unnötig kompliziert xD Steam gibst du deine Acc Daten an deinen Freund, der installiert sich die gewünschten Spiele und startet dann einfach nur noch im "offline Modus", somit können sogar beide gleichzeitig mit dem ACC spielen .....
Da ich eher der Konsolero bin und am Rechner kaum zocke, wusste ich nicht wie "frei" man bei Steam wirklich ist.
Wenn er denn ein XBLA Spiel weitergeben will, nimm er sich einfach die Daten vom Freund und er gibt seine bei, weil wohl beide reininvestieren und nicht nur einer

Oder der eine kriegt die XBLA Daten und der andere spielt mit den PSN Daten. ^^
Bei XBLA Games ist es ja sogar noch rel. einfach, da ich auch ohne den "Kauf-Account" die Spiele weiterhin auf der "Kauf-Konsole" zocken kann. Aber wenn Retail-Spiele zB. nur an den Account geknüpft sind, dann kann ich zB. Spiel A nicht mehr verleihen wenn ich gerade dabei bin Spiel B mit gleichen Account zu zocken, oder ich brauche für jedes Spiel einen Account.
Und was ist, wenn ich mir aus irgendwelchen Gründen einen neuen Account erstellen muss? (Soll bei MS schon vorgekomen sein dass Accounts fälschlicherweise gebanned wurden): Dann kann ich auch gleich meine gekauften Spiele wegschmeissen und neukaufen?
Bei Steam regt mich diese Accountbindung gar nicht so sehr auf. allerdings habe ich dort bei mir selbst auch schon leider eine "Fire and Forget" Mentalität festgestellt. Spiele wenn dann nur im Sale oder Humble-Indie-Bundle kaufen. Wenn ich da irgendwann nciht mehr rankomme: Egal, hat ja kaum was gekostet. Wenn ich mir aber ein Spiel im Laden für 60 bis 150(Collector Editions) kaufe, widerstrebt es mir irgendwie total diese einfach wegzuschmeissen wenn ich sie partout nicht mehr brauche.
Wenn ich so überlege diese Accountbindung hätte es bei Konsolen von Anfang an gegeben, dann wäre meine Sammlung a)wohl nie auch nur halb so gross geworden wie sie ist und b) wenn ich jetzt meine Sammlung auflösen würde/müsste (Interesse verloren/Partout kein Platz mehr/neue Lebensumstände usw. usw.) müsste ich für 600-700 Spiele einen Abnehmer finden der sie alle nimmt (weil dann ja alle an meinen Account gebunden wären) oder sie einfach in den Müll schmeissen...