Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

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Nanimonai
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Re: Kommentar

Beitrag von Nanimonai »

Wulgaru hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Ruki hat geschrieben:er schreibt die wii u schon komplett ab in naher zukunft. ich denke, dass ist langfrisitg ein fehler. vor allem weil die verkaufszahlen aus amerika und japan eher das gegenteil sagen. aber ich stimme zu wenn er sagt, dass die wii u nicht genau so ein erfolg wird wie die wii damals...
es sind schon viele analysten auf ihre schn**** gefallen.
Bei der Wii konnte ich es verstehen.
Das konnten damals aber extrem viele Leute ebenfalls nicht (mich selbst eingeschlossen). Zwar war die Wii von Anfang an relativ erfolgreich, bevor es ab Herbst 2007 völlig durch die Decke ging, aber auch damals sind die Analysten dem Trend völlig hinterhergelaufen, weil er nicht in ein branchenübliches Erklärungsmodell passte. Das war bis dahin eben nicht so komplex. Neue Konsole bedeutet bigger/faster/stronger und wer genau das am coolsten und hippsten vermarktet hat. Das war ja jahrelang das Problem von Nintendo..so unflexibel und altmodisch zu wirken. Dann haben sie plötzlich zwei Geräte (DS und Wii) am Markt, die total komisch wirken, aber aus irgendeinem Grund funktionieren.

Bei der U haben wir wieder eine ähnliche Situation: Was ist das für ein Gerät, in welche Schublade passt es am besten? Wir wissen es alle nicht so genau, aber ob es eine gute Idee war ein solches Gerät zu bringen, werden wir am Erfolg der Konsole sehen und der ist zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar, egal was man für Vorzeichen zu sehen glaubt.
Bei der WiiU habe ich das Problem, dass ich noch nicht mal klar sagen kann, welche Hauptzielgruppe da eigentlich angesprochen werden soll.
Die Wii war ja eher eine "Partykonsole" und hat sich ansonsten auch eher an ein etwas jüngeres Publikum gerichtet. So weit, so klar. Hat ja auch funktioniert.
Wenn ich aber alleine schon das neue Gamepad sehe, frage ich mich, wie das eine Partykonsole oder für ein jüngeres Publikum konzipiert sein kann. So ein Riesenteil mit Bildschirm drauf ist für eine Party denkbar ungeeignet und irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, wie das Ding in den Händen eines 10-jährigen Jungen mehr als ein paar Wochen überleben soll.

Ich gönne Nintendo Erfolg, schließlich bin ich mit ziemlich vielen Produkten dieser Firma groß geworden, aber ich verstehe das Konzept einfach nicht. Vielleicht kommt das ja noch oder hier kann mir jemand nahe bringen, für wen diese Konsole eigentlich konzipiert wurde.
Ruki
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Ruki »

ich bin jedenfalls gespannt wie sich wii u in zukunft durchsetzen wird. ich denke, dass hängt jetzt sehr stark von den kommenden games ab, wie diese den controller nutzen und ob sie neue innovationen erschaffen mit der sich die wii u von den anderen absetzen kann. denn nur ein neuer controller mit touch screen ist kein mehr so stark herauskristallisierendes merkmal wie die bewegungssteuerung des vorgängers. und noch viel wichtiger, es ist kein so starker kaufgrund mehr...
Easy Lee
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Easy Lee »

Heute bei 4players: Pachter wird irrelevant und Nintendo mehr oder "Warum das soziale Leben pflegen, wenn es unsere Aufgabe ist humanoide Geldzapfmaschinen der Videospielindustrie zu sein?".

Business-Talk. Immer sehr symphatisch. Bitte mehr davon.
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Wulgaru
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Re: Kommentar

Beitrag von Wulgaru »

Nanimonai hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
Das konnten damals aber extrem viele Leute ebenfalls nicht (mich selbst eingeschlossen). Zwar war die Wii von Anfang an relativ erfolgreich, bevor es ab Herbst 2007 völlig durch die Decke ging, aber auch damals sind die Analysten dem Trend völlig hinterhergelaufen, weil er nicht in ein branchenübliches Erklärungsmodell passte. Das war bis dahin eben nicht so komplex. Neue Konsole bedeutet bigger/faster/stronger und wer genau das am coolsten und hippsten vermarktet hat. Das war ja jahrelang das Problem von Nintendo..so unflexibel und altmodisch zu wirken. Dann haben sie plötzlich zwei Geräte (DS und Wii) am Markt, die total komisch wirken, aber aus irgendeinem Grund funktionieren.

Bei der U haben wir wieder eine ähnliche Situation: Was ist das für ein Gerät, in welche Schublade passt es am besten? Wir wissen es alle nicht so genau, aber ob es eine gute Idee war ein solches Gerät zu bringen, werden wir am Erfolg der Konsole sehen und der ist zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar, egal was man für Vorzeichen zu sehen glaubt.
Bei der WiiU habe ich das Problem, dass ich noch nicht mal klar sagen kann, welche Hauptzielgruppe da eigentlich angesprochen werden soll.
Die Wii war ja eher eine "Partykonsole" und hat sich ansonsten auch eher an ein etwas jüngeres Publikum gerichtet. So weit, so klar. Hat ja auch funktioniert.
Zunächst einmal glaube ich, dass es ganz so einseitig eh nie gesehen werden kann. Nintendo hat sicherlich neue Zielgruppen erschlossen, indem sie sich mit DS und Wii Gedanken gemacht haben, wer denn alles noch so spielen wollen würde. Natürlich ist das auch aus der Überlegung heraus entstanden, dass man einfach nicht "cool" ist, aber das sagt es ja auch bereits, diese Hippness bedeutet jetzt nicht 13-99 also ältere Zielgruppe, sondern ist auch nur ein relativ begrenztes Segment.

Eine Konsole will immer möglichst viele Leute ansprechen, auch wenn sie vielleicht ein Hauptimage vermittelt. PS2 zum Beispiel hat eines der Hauptsegment des Langfristerfolges Singstar zu verdanken. Ein Spiel was per Image doch da eigentlich überhaupt nichts zu suchen hat. :wink:

Bei der U wird es wieder ähnlich gewesen sein: Erstmal das erfolgreiche Image beibehalten, was mit Namen und Design des Logos, Abwärtskompatibilität und Miis geschafft ist. Dann was interessantes, hippes, neues bieten: Tablet-Controller. Das Segment um HD-Games erweitern bzw. technisch mit der Konkurrenz gleichziehen, damit für mehr Gamer interessant machen (Cod blablub). Nintendo-Titel als Selbstläufer (wovon man mal ausgehen kann). Online-Markt erschließen und die Konsole generell durch viele Kontrollmöglichkeiten für Entwickler und Kunden flexibel gestalten.
Das spricht in der Theorie doch ziemlich viele Leute an oder? Mal sehen ob es funktioniert. :wink:
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Aryko
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Aryko »

Schade , daß ich nicht die Kohle habe , dem mal einen durchgeknallten Russen mit ner Handgranate
vorbei zu schicken ! Bild
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Sir Richfield
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Sir Richfield »

Nanimonai hat geschrieben:Klar hat da eigentlich kein Spieler Bock drauf, aber aus einem rein wirtschaftlichen Standpunkt heraus wäre es dämlich, wenn es nicht so kommen würde.
Stimmt genau so!
Nur - es haben noch nicht genug Spieler keinen Bock mehr drauf.
Weils ja immer so schön mit der Salamitechnik kam.

Multiplayer muss den Entwickler/Publisher im laufenden Betrieb genau NULL kosten! Kann und konnte vor allem jeder Client. Manche mit zu viel Geld setzen halt selber einen Server auf.
Kleinen Gruppen reicht dafür einer mit stabiler Leitung und Zweit-PC.

Es ist tatsächlich der Drang des Publishers, Kontrolle zu haben, dass diese Features immer weiter zusammengestrichen wurden.

Da aber niemand aus der Lüge "Das machen wir nur, damit es weniger Cheater gibt!" (CoDMW2) seine oder ihre Schlüsse gezogen hat, ist es jetzt soweit, dass sich alle Gedanken machen, ob Multiplayer nicht zusätzlich Geld kosten soll.
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit Serverkosten. AC/B macht so lange CoD mit Vollkontrolle, die Serverkosten sind eingepreist.
Und EA wird seine Server auch nicht länger online lassen, nur weil jemand monatlich Geld zahlt.
EA hat's ja noch einfach. Mal gucken wann das Origin Premium Abo kommt. Nur mit dem kann man dann MP mit DLC machen oder so.
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The Scooby
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von The Scooby »

greenelve hat geschrieben:
Seine Argumentation: "World of WarCraft-Spieler zahlen 180 Dollar im Jahr und Call of Duty: Black Ops II-Spieler geben 60 Dollar aus. Wer hat da wohl das bessere Modell?"
Das ist Ahnung der Spieleindustrie par excellence. :lol: Zudem es das Eliteabo gibt, bei dem man ordentlich blechen kann.
das Elite Abo gibts in der Form nicht mehr. Es ist jetzt ein kostenloser Service für alle CoD Spieler. Das gezahlte Geld wurde den Spielern wieder erstattet. Steht auch im originalen Artikel.
greenelve hat geschrieben:
Außerdem würde solch ein kostenloser Multiplayer-Modus die Spieler vom Kauf anderer Spiele abhalten.
Dafug? Versteh ich das richtig? Ein kostenloser CoD MP hält Spieler davon ab andere Spiele, wie Konkurrenzspiele zu kaufen? Ich muss das einfach falsch verstehen, ansonsten ist der Satz aus unternehmerischer Sicht völlig verkehrt. :cry:
Das Zitat finde ich sehr interessant. Es spiegelt nämlich genau das interdisziplinäre Verständnis wider.
Es muss zum einen die unternehmerische Seite betrachtet werden. Da ist es natürlich völlig richtig, dass man den Spieler an sein Spiel binden möchte. Der Anreiz für einen Spieler ein schon bezahlten Spiel kostenlos im MP weiterzuspielen ist größer, als wieder Geld für ein anderes Spiel auszugeben. Daher hält ein kostenloser MP den Spieler vom Kauf anderer Spiele ab.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht brächte es aber mehr Wachstum in die Branche, wenn der Multiplayer kostenpflichtig wäre. Klingt paradox aber genau WoW ist ein gutes Beispiel dafür. Der Konsument ist gewillt, für sein Erlebnis zu zahlen. Der Monatsbeitrag fürs Fitness-Studio oder den Fussball-Verein ist da nichts anderes, als die monatlichen Gebühren für WoW. Nun überlegt sich jeder Mensch, wie er mit seinem Budget umgeht. Wenn er als Beispiel 20€ im Monat zur Verfügung hat, wird er abwägen, welches Hobby ihm den größten Nutzen bringt und was er dafür an anderen Aktivitäten aufgeben muss um dieses eine auszuüben. In unserem Fall kann er also nicht gleichzeitig WoW, Fussball und ins Fitness-Studio gehen. Ich hoffe der Grundgedanke ist soweit klar.
Das kann man auch auf CoD, Darksiders2, XCOM oder Triple-A Spiel XYZ beziehen. Wenn der Spieler bei CoD dazu angehalten (oder genötigt) wird, für sein Erlebnis monatlich Geld zu zahlen, werden sich Spieler für einen bestimmten Zeitraum, einige für immer und einige gar nicht von CoD verabschieden. Leute, die temporär und für immer mit CoD aufhören, werden ihr Geld anderweitig investieren. Wahrscheinlich auch in Spiele aus der Spieleindustrie, wie Darksiders2 oder XCOM, ist es ja sein Hobby. Somit erlangt man mehrere Vorteile. Das führt uns wieder zum betriebswirtschaftlichen Denken einer Unternehmung. Es kommt mehr Geld in die Branche, welches der Industrie ein Wachstum beschert, von dem auch viele mittelständische Spielefirmen und Indie Entwickler profitieren. Wachstum ist gut für die Branche und damit fast immer auch für das eigene Unternehmen. Denn von einer erhöhten Angebotsnachfrage profitieren meist alle. Obwohl das ein Trick ist und so auch nicht richtig ist, da auch hier die Nachfrage eigentlich gleich bleibt und nur von kostenfreie auf kostenpflichtige Produkte verlagert wird. Gerade bei WoW sieht man, wie gut monatliche Gebühren funktionieren und das nicht zuletzt wegen der Community. Viele spielen WoW weil ihre Freunde es spielen. So kann man davon ausgehen, dass trotz eines Abos noch genug Spieler bei CoD bleiben, trotz der DLCs.

Dazu muss man abschließend noch sagen, dass wir ja nicht nicht mehr ausgeben, als unser Budget hergibt, sondern wir nur unser Budget anders nutzen. Es findet also eine Verlagerung der Ausgaben aus anderen Bereichen unseres Lebens, in die Spieleindustrie statt. Inwieweit das gut ist, darf jeder für sich selber entscheiden aber Fakt ist, dass jede Branche versucht, so viel vom individuellen Budget eines jeden Menschen zu bekommen. Da ist keiner ein Heiliger.

Ich persönlich finde es schwer darüber zu diskutieren. Als Konsument sieht man die Dinge immer aus einer anderen Sicht und tut sich relativ einfach darin, die Seite der Unternehmen zu ignorieren. Mag sicher auch auf einige Unternehmen zutreffen, beim Konsumenten ist die Ignoranz aber von Natur aus weit ausgeprägter. Was auch gut so ist, denn davon lebt unsere Marktwirtschaft. Als Konsument kann man aber durchaus offen für die Sicht der Gegenseite sein, um die Welt in der wir leben etwas besser zu verstehen.
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mindfaQ
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von mindfaQ »

Während ich auch der Meinung bin, dass Wii U mittelfristig floppen wird, bin ich nicht der Meinung, dass ein kostender Multiplayermodus bei einem Spiel mit genug qualitativ guten kostenlosen Alternativen Sinn macht. Klar gibt es immer noch genug Dumme, die die Kosten tragen würden, aber Seiteneffekte wie das Vergraulen vieler potenzieller Spieler oder abnehmende Kundenzufriedenheit werden in der Rechnung nicht berücksichtigt. Es zählen halt nur die Zahlen in ihrer Milchmädchenrechnung, genau das was in einem Artikel auch EA angekreidet wurde.
Vermeidet ein Spiel, was man lange für wenig Geld spielen kann weitere Ausgaben für Spiele? Vielleicht. Andererseits ist der Kunde auch sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhältnis und ist eher bereit wieder solche guten Spiele zu kaufen. Warum verkaufen sich die Spiele bei Steamsales so gut? Weil viele Leute erst dann mal der Meinung sind, dass der Preis-Leistungsverhältnis für sie in einem annehmbaren Rahmen rangiert. Wo kommt denn die Schlussfolgerung her, dass Leute, die sehr viel für ein Spiel ausgeben müssen, plötzlich auch noch viele weitere, ebenfalls teure Spiele kaufen wollen? Oder dass sie es sogar gerne tun?

Es ist schon schwer Kunden als Individuen zu sehen, die durchaus eine Wahl haben - wobei man natürlich zugeben muss, dass bei CoD der Konsumzombieanteil besonders hoch ist.
Zuletzt geändert von mindfaQ am 09.12.2012 23:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Sarkasmus
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Sarkasmus »

Von wem bekommt der eigentlich sein Lohn?
Den eigentlich hat er ja ein ganz angenehmen Job den ich auch gern hätte.
Dafür das man irgend welchen MIst verzapft noch bezahlt werden, hmm mein Traumberuf.
johndoe582320
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von johndoe582320 »

Spoiler
Show
Pachter wird irrelevant und mehr :roll:
Gut, Nintendo ist schon irgendwie auf dem absteigenden Ast. Wobei, so richtig relevant waren die für mich schon seit Ende der 90er nicht mehr. Das allerdings gleich für alle Gamer zu verallgemeinern ist natürlich wieder typisch Pachter.

Wie ich diesen Schwachkopf hasse. :steinigen:
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roundhousekick
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von roundhousekick »

Hoffentlich setzt sich der kostenpflichtige Multiplayer von Call of Duty durch.
Nanimonai
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Nanimonai »

mindfaQ hat geschrieben:Klar gibt es immer noch genug Dumme, die die Kosten tragen würden, aber Seiteneffekte wie das Vergraulen vieler potenzieller Spieler oder abnehmende Kundenzufriedenheit werden in der Rechnung nicht berücksichtigt.
Warum auch, wenn die Zahlen stimmen? Warum sollte sich EA einen Dreck um die Leute scheren, die EA wegen Origin meiden, wenn doch die Quartalszahlen passen?

"Abnehmende Kundenzufriedenheit" ist messbar. In harten Dollar. Und die sprechen halt eine andere Sprache. Ob da jetzt ein paar Spieler total enttäuscht sind und in dieser Firma den Antichristen sehen ist doch vollkommen irrelevant.
Nanimonai
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Nanimonai »

vaifan90 hat geschrieben: Gut, Nintendo ist schon irgendwie auf dem absteigenden Ast. Wobei, so richtig relevant waren die für mich schon seit Ende der 90er nicht mehr. Das allerdings gleich für alle Gamer zu verallgemeinern ist natürlich wieder typisch Pachter.

Wie ich diesen Schwachkopf hasse. :steinigen:
Ich halte Pachters Analyse nicht für sonderlich schwierig, sondern eigentlich ziemlich naheliegend und logisch.

Nintendo wird es nicht mehr lange machen, wenn sie nicht noch in anderen Segmenten Fuß fassen können.
Der reine "Videospielbereich" stirbt aus, es wird in Zukunft noch viel mehr um ein Entertainment-Gesamtkonzept gehen.
Und da haben rein vom Hintergrund der Firmen her Sony und Microsoft einen großen Vorsprung vor Nintendo, weil sie eben bereits sehr erfahren im gesamten Entertainmentbereich sind.
Sony muss zwar auch aufpassen, denen geht es ja momentan auch nicht sonderlich gut, aber lass mal Apple und Google noch auf den Zug aufspringen und sich in diesem Markt versuchen, dann wird sich noch einiges für uns Spieler ändern... und Nintendo wird dabei den Kürzeren ziehen, wenn sie nicht höllisch aufpassen.
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Wigggenz
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von Wigggenz »

Nanimonai hat geschrieben:Ich halte Pachters Analyse nicht für sonderlich schwierig, sondern eigentlich ziemlich naheliegend und logisch.

Nintendo wird es nicht mehr lange machen, wenn sie nicht noch in anderen Segmenten Fuß fassen können.
Der reine "Videospielbereich" stirbt aus, es wird in Zukunft noch viel mehr um ein Entertainment-Gesamtkonzept gehen.
Und da haben rein vom Hintergrund der Firmen her Sony und Microsoft einen großen Vorsprung vor Nintendo, weil sie eben bereits sehr erfahren im gesamten Entertainmentbereich sind.
Sony muss zwar auch aufpassen, denen geht es ja momentan auch nicht sonderlich gut, aber lass mal Apple und Google noch auf den Zug aufspringen und sich in diesem Markt versuchen, dann wird sich noch einiges für uns Spieler ändern... und Nintendo wird dabei den Kürzeren ziehen, wenn sie nicht höllisch aufpassen.
Ach ja...

Nintendo is doooooomed!!!
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Re: Allgemein: Pachter: Nintendo wird irrelevant und mehr

Beitrag von [Shadow_Man] »

Eigentlich tritt ja immer genau das Gegenteil von dem auf, was der Pachter sagt. Also dürften Nintendo rosige Zeiten bevorstehen. :Häschen: :Blauesauge: