muecke-the-lietz hat geschrieben:
p.s.: hier hat irgend jemand ein, meiner meinung nach, sehr unsinnigen kommentar zu fallout 3 abgelassen. demjenigen sei gesagt: f 3 ist ein rollenspiel, in dem man am anfang punkte auf verschiedene fähigkeiten verteilt, die man im verlaufe des spiels immer weiter leveln kann, plus verschiedene perks, die einem zusätzliche punkte auf einzelne fähigkeiten geben, oder aber ganz andere verrückte sachen machen. wenn man sich da am anfang entschieden hat, in irgendeiner weise in sprengstofffähigkeiten seine punkte zu investieren (man braucht 25 um die atombombe in megaton zu entschärfen), sollte man sich nicht wundern, wenn sich der chara tatsächlich ein wenig mit sprengstoffen und zündern auskennt. außerdem sollte man bei fallout sowieso verstehen, dass es sich bisweilen auch um ein humoristisches spiel handelt und den gag, der einem da quasi mehr als offensichtlich ins gesicht geschrien wird, verstehen - meiner meinung nach.
pp.s.: @MoJoe83
Ich fand das Beispiel eigentlich recht passend, ansich ist die ganze Geschichte mit der Bombe eine schöne Idee, nur die Platzierung in der Spielwelt scheint so unsinnig. Nachdem man gerade aus seiner Höhle gekrochen kommt und zum ersten Mal im Leben überhaupt die Sonne sieht, entschärft man als nächstes eine uralte und defekte Atombombe - hmm....bei F3 gehts ja dann so weiter, viele kleine tolle Geschichten, aber eher dürftig zu einem Paket zusammengeflickt.
Was die Zahlenwerte als Entsprechung für Fähigkeiten im Umgang mit Sprengstoffen betrifft, so stelle ich mir das so vor:
100 bedeuted, ich kann mir mit Sperrholz, Blumendraht und einem gut sortierten Komposthaufen eine voll funktionstüchtige V2-Rakete selber bauen.
0 bedeutet, ich halte eine Handgranate für eine leckere Südfrucht mit angebrachter Öffnungslasche.
50 wäre dann so Mittelmaß, sagen wir so ein einarmiger Schwarzpulver-Bomben-Bastler mit Internetanschluß. Also mit
25 Bombenschlauheit ne kaputte Neutronenbombe reparieren? Da brauchts schon eine ordentliche Portion Glück würde ich sagen

.
Aber in einem Punkt muß ich schon klar zustimmen, wenn der spielerische Anspruch zugunsten eines Erzählerischen zurückgenommen wird, so mag mir persönlich das schon vom Grundsatz her nicht besonders gefallen, trotzdem muß ich dieser Genreausrichtung durchaus ihre Daseinsberechtigung einräumen.
Bleibt zumindest noch die Qualität der Erzählungen zu bemängeln, denn die bewegt sich in der Regel auf dem Niveau von 80erJahre-ChuckNorris-Filmen

.