Kommentar: Das Problem der Allmacht

Viel Spaß beim Diskutieren unserer Kolumnen und Kommentare!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

maho76
Beiträge: 2336
Registriert: 13.09.2012 13:51
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von maho76 »

um was es jörg geht ist wohl nicht nur die übermacht bei AC, sondern die erklärung dafür.

es wäre ein leichtes genannte szene VON DER REGIE HER den geschehnissen auf dem schirm/mit dem pad anzupassen:

der 10jährige connor prügelt die typen zu klump, schaut verwundert auf die am boden liegenden und seine zitternden hände. der meister kommt, meuchelt die anderen und sagt:
"beeindruckend, aber noch unbewusst und instinktiv. wir müssen daran arbeiten deine fähigkeiten gezielt einzusetzen. komm, junger padawan."

und schon wärs ok, wahrscheinlich auch für jörg. die drück-1-knopf-sei-instinktiv-gottgleich-spielweise von AC wird eingeführt, eine erklärung abgeliefert WARUM es so leicht ist = passender gesamteindruck.

will heissen: wenn die spielfigur von anfang an sehr mächtig sein soll, dann liefert auch bitte die erklärung dafür (oder zumindest hinweise, dass eine erklärung kommen wird, das erhöht dann zusätzlich noch die spannung und erwartungshaltung).

allerdings: sowas fällt nur auf wenn den entwicklern/drehbuchautoren genug zeit gelassen wird ihr werk im gesamten zu reflektieren (im autorenbereich ist das das gegenlesen). und wir wissen ja was 99% der publisher den entwicklern von AAA nicht geben, richtig? genau, die zeit ihr werk noch einmal abschliessend zu begutachten und feinzuschleifen. ;)

justmy2cents
Benutzeravatar
Wurmjunge
Beiträge: 417
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Wurmjunge »

Dafuh hat geschrieben:Ich hab mir als Kind auch immer gewünscht, der Sand wäre Lava, damit das Spielen anspruchsvoller wird xD
Lasst doch den Leuten ihren Spaß, wenn ihr Probleme mit diesen Games habt, lasst sie links liegen, aber versucht nicht jedem eure madige Einstellung aufzuquatschen...
Das fängt bei dieser Kolumne an, die wieder mal nur polarisieren soll...
Es mag für einige befremdlich erscheinen, aber nicht jeder sieht den Sinn einer Diskussion darin, Anderen die eigene Einstellung aufzuquatschen. Ich schätze vor allem den Meinungsaustausch und die Reflektion. Wenn ihr Probleme damit habt, daß jemand anderer Meinung ist, solltet ihr evtl. Foren wie diese meiden. Kauft euch ne Computer-Bild und alle sind glücklich.
(wobei ich genaugenommen ja jetzt nur etwas schreibe, weil du etwas geschrieben hast, also laß das mal lieber mit der Bild-Zeitung, war nicht so ernst gemeint :D )

Das mit der Lava habe ich mir übrigens auch immer vorgestellt, paßt ja auch sehr gut zum Thema: so wie ein Sandkasten ohne imaginäre Lavaströme und Ritterburgen eine viel zu harmlose Umgebung ist für einen abenteuerlustigen kleinen Jungen, sind kindersichere und schwierigkeitsfreie Computerspielumgebungen eben auch nur zum sterben langweilig (für mich alten Sack zumindest :Vaterschlumpf: ).
Benutzeravatar
Dafuh
Beiträge: 1055
Registriert: 29.01.2012 12:27
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Dafuh »

Ich kann es auf eine Art eh nachvollziehen, aber thirst of all Connor ist in dieser genannten Szene sicher kein 10, da er ziemlich erwachsen aussieht (mind. 17-19 Jahre alt)
Außerdem was wird sich darüber so aufgeregt? Es kommen 5 Wachen die man kurz mal kontert und dann ist Achilles auch schon da, diese Szene wird in diesem Test und in dieser Kolumne so übertrieben dargestellt, dass ich absolut nicht nachvollziehen kann, wie man sich so daran aufhängen kann?
Da musst ich mir schon eher am Kopf greifen, wo mir beim ersten Besuch eines Schiffes, sofort das Ruder in die Hand gedrückt wird und fort an bin ich der neue Kapitän, na genau...
Ach egal spielt man das Game mit den optionalen Aufgaben in den Missionen (also 100%) ist es sogar richtig tricky und teilweise sehr anspruchsvoll...soviel zu man kann sich echt alles madig reden...
Benutzeravatar
Wurmjunge
Beiträge: 417
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Wurmjunge »

Wie ich bereits eine Seite vorher erwähnte kenne ich dieses Spiel und diese Szene gar nicht, den Immersionsverlust aufgrund einer unglaubwürdigen Spielumgebung kenne ich aber dafür nur zu gut. Das Fehlen von Gefahr und Bedrohung macht intelligentes Handeln und damit jede Entscheidungsfreiheit obsolet. Und diese Beliebigkeit tötet bei mir letztendlich jegliche Spannung und Motivation zum Weiterspielen.
Benutzeravatar
Mhairin
Beiträge: 51
Registriert: 30.04.2012 17:29
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Mhairin »

Ich kenne die Serie sehr gut und identifizier mich mit Wurmjunges Kommentar vollkommen.
Die wichtigsten Fakten sind:
nach 5 min Spielzeit kann man das Spiel schon deinstallieren und braucht auch mit Freunden nicht drüber reden,
großer AHAZZZZzzzzz- Effekt im Spielverlauf,
da drauf ein riesen Haufen Relativitätstheorie á la hätte hätte Gott vergesse,
das ganze abgerundet mit -Klick, Klick- drei g´brochne g´nick-
drügge ma noch E - du machts dat, ich brauch Tee.
Alex Mercer und James Heller sind tolllustige Sandkastenschausteller, Geralt und John Marsten sind erwachse Hackfressen, Souls ist ein unfaires Arschloch und Soldat X rettet mal eben die ganze Welt.
Aber wer oder was will Connor sein? Die Frage stellt sich mir und ist der einzige Grund, warum ich AC III überhaupt verfolge.
Zuletzt geändert von Mhairin am 07.11.2012 18:15, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
ArThor
Beiträge: 308
Registriert: 05.11.2010 19:58
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von ArThor »

Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt? Es ist dramaturgisch gesehen ein Gegenpol zu heutigen AAA-Titeln wie AC3. (Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder)
Zuletzt geändert von ArThor am 07.11.2012 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Mhairin
Beiträge: 51
Registriert: 30.04.2012 17:29
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Mhairin »

Aber ich glaube da frag ich immer den Falschen ;)
Benutzeravatar
Mhairin
Beiträge: 51
Registriert: 30.04.2012 17:29
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Mhairin »

Riecht nicht nach CoD, eher nach
CoDStealthWirtschaftssimHoppediekloppediemysteriumAchMachDochWasDuWillstWirWissenDochAuchNich.
Benutzeravatar
Obstdieb
Beiträge: 1768
Registriert: 05.06.2011 20:59
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Obstdieb »

ArThor hat geschrieben:Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt? Es ist dramaturgisch gesehen ein Gegenpol zu heutigen AAA-Titeln wie AC3. (Ausnahmen gibt es natürlich immer wieder)

Gothic 2 fand ich schrecklich, nette Umgebung und teils gute Atmosphäre aber der Charakter war doch zum kotzen.
AlastorD
Beiträge: 791
Registriert: 13.12.2005 01:59
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von AlastorD »

ArThor hat geschrieben:Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt?
Ich wette es ist gar nicht so beliebt unter Rennspielfans.
Man könnte natürlich auch aufhören Genres durcheinander zu würfeln.
marschmeyer
Beiträge: 676
Registriert: 25.07.2012 00:18
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von marschmeyer »

AlastorD hat geschrieben:
ArThor hat geschrieben:Jörg spricht mir aus der Seele.
Warum war und ist Gothic 1 bis jetzt so beliebt?
Ich wette es ist gar nicht so beliebt unter Rennspielfans.
Man könnte natürlich auch aufhören Genres durcheinander zu würfeln.
Sind doch beides OW-Spiele?
Oder ist AC eher ein JnR?
Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von muecke-the-lietz »

das ding ist doch, dass jetzt wieder alle um den heißen brei reden und eigentlich jeder weiß, was der andere sagen will.

jörg meint sicherlich nicht nur diese eine stelle, sondern nutzt sie als beispiel um seinen gesamten eindruck näher zu erläutern.

ac ist grundsätzlich zu leicht, daran ändern auch die hundert prozent meisterungen nichts. das ist nicht jedermanns geschmackssache, aber sehr vielen leute gefällt es halt, weil man so die story in den vordergrund rücken kann und ein sehr angenehmer, da recht unstressiger, spielfluss entsteht.
wie gesagt, kann man alles mögen, muss man aber nicht.

und natürlich wird sich so eine marke immer der kritik ausgesetzt sehen, weil erfolgreiche marken einfach unglaubliche auswirkungen auf den gesamten markt haben. und dann darf man sich als schleich- und attentäter spiel fan schon sorgen machen - muss man aber nicht.

die sache mit den meinungen und informationen austauschen in einer diskussion ist nicht ganz einfach, sollte jeder aber mal versuchen, denn wer aus prinzip nur seine meinung durchboxen will, diskutiert ja nicht, der streitet und meistens wird es dann unsachlich. daher sollte jeder diese sache vielleicht mal neutraler und nüchterner angehen, da so ein viel besseres diskussionsklima entsteht. dann würden nicht immer alle mit voller absicht aneinander vorbei reden.

zum abschluss: ein spiel wie ac, welches sich wie kaum anderes auf die story stütz, darf sich einfach, meiner meinung nach, dramaturgisch keine groben schnitzer erlauben. und wenn denn doch welche enthalten sind, ist es einfach die aufgabe der kritiker diese szenen explizit zu erfassen, zu nennen und auszuwerten. das hat was mit respekt gegenüber der getesteten sache zu tun. wenn ich spiele (und insbesondere ac) als etwas betrachten will, dass über das bloße spielen und spaß haben hinausgeht, bin ich einfach verpflichtet dazu, mit auch eingehend mit der story und der dramaturgie zu beschäftigen.

p.s.: hier hat irgend jemand ein, meiner meinung nach, sehr unsinnigen kommentar zu fallout 3 abgelassen. demjenigen sei gesagt: f 3 ist ein rollenspiel, in dem man am anfang punkte auf verschiedene fähigkeiten verteilt, die man im verlaufe des spiels immer weiter leveln kann, plus verschiedene perks, die einem zusätzliche punkte auf einzelne fähigkeiten geben, oder aber ganz andere verrückte sachen machen. wenn man sich da am anfang entschieden hat, in irgendeiner weise in sprengstofffähigkeiten seine punkte zu investieren (man braucht 25 um die atombombe in megaton zu entschärfen), sollte man sich nicht wundern, wenn sich der chara tatsächlich ein wenig mit sprengstoffen und zündern auskennt. außerdem sollte man bei fallout sowieso verstehen, dass es sich bisweilen auch um ein humoristisches spiel handelt und den gag, der einem da quasi mehr als offensichtlich ins gesicht geschrien wird, verstehen - meiner meinung nach.

pp.s.: @MoJoe83
jochen_id
Beiträge: 1
Registriert: 08.11.2012 13:12
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von jochen_id »

Ich denke Ubisoft hat sich schon etwas gedacht bei dieser Szene.

Der alte Mann möchte Connor nicht ausbilden, er hat offensichtlich mit seiner Assassinen Vergangenheit abgeschlossen.
Nun kommt der Kampf gegen ausgebildete Soldaten und JA Connor ist zu diesem Zeitpunkt ein bereits ein ausgezeichneter Kämpfer. Er ist in der Wildnis aufgewachsen hat super Reflexe, Instinkte und Kampf liegt ihm im Blut!

Und erst durch den Kampf sieht der alte Mann:
Er hat hier den geborenen Killer vor sich. Einen Alpha Assassinen wie er im Buche steht.

Kann er ihm noch etwas beibringen? Natürlich!

- wie nutze ich Menschenmengen, wie tauche ich unter
- wie funktionieren Sprengfallen, Hinterhalte etc.
- wie funktionieren die verschiedensten Arten von Waffen
- wie funktionierten die Assassasinengilden der Vergangenheit
- wie funktionieren Finanzen, Schifffahrt, Diplomatie, Politik

All das weiss Connor zu diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich nicht und
ohne den alten Mann wäre er "nur" ein sehr guter Krieger.
Benutzeravatar
Wurmjunge
Beiträge: 417
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von Wurmjunge »

muecke-the-lietz hat geschrieben: p.s.: hier hat irgend jemand ein, meiner meinung nach, sehr unsinnigen kommentar zu fallout 3 abgelassen. demjenigen sei gesagt: f 3 ist ein rollenspiel, in dem man am anfang punkte auf verschiedene fähigkeiten verteilt, die man im verlaufe des spiels immer weiter leveln kann, plus verschiedene perks, die einem zusätzliche punkte auf einzelne fähigkeiten geben, oder aber ganz andere verrückte sachen machen. wenn man sich da am anfang entschieden hat, in irgendeiner weise in sprengstofffähigkeiten seine punkte zu investieren (man braucht 25 um die atombombe in megaton zu entschärfen), sollte man sich nicht wundern, wenn sich der chara tatsächlich ein wenig mit sprengstoffen und zündern auskennt. außerdem sollte man bei fallout sowieso verstehen, dass es sich bisweilen auch um ein humoristisches spiel handelt und den gag, der einem da quasi mehr als offensichtlich ins gesicht geschrien wird, verstehen - meiner meinung nach.

pp.s.: @MoJoe83
Ich fand das Beispiel eigentlich recht passend, ansich ist die ganze Geschichte mit der Bombe eine schöne Idee, nur die Platzierung in der Spielwelt scheint so unsinnig. Nachdem man gerade aus seiner Höhle gekrochen kommt und zum ersten Mal im Leben überhaupt die Sonne sieht, entschärft man als nächstes eine uralte und defekte Atombombe - hmm....bei F3 gehts ja dann so weiter, viele kleine tolle Geschichten, aber eher dürftig zu einem Paket zusammengeflickt.

Was die Zahlenwerte als Entsprechung für Fähigkeiten im Umgang mit Sprengstoffen betrifft, so stelle ich mir das so vor: 100 bedeuted, ich kann mir mit Sperrholz, Blumendraht und einem gut sortierten Komposthaufen eine voll funktionstüchtige V2-Rakete selber bauen. 0 bedeutet, ich halte eine Handgranate für eine leckere Südfrucht mit angebrachter Öffnungslasche. 50 wäre dann so Mittelmaß, sagen wir so ein einarmiger Schwarzpulver-Bomben-Bastler mit Internetanschluß. Also mit 25 Bombenschlauheit ne kaputte Neutronenbombe reparieren? Da brauchts schon eine ordentliche Portion Glück würde ich sagen :P .

Aber in einem Punkt muß ich schon klar zustimmen, wenn der spielerische Anspruch zugunsten eines Erzählerischen zurückgenommen wird, so mag mir persönlich das schon vom Grundsatz her nicht besonders gefallen, trotzdem muß ich dieser Genreausrichtung durchaus ihre Daseinsberechtigung einräumen.
Bleibt zumindest noch die Qualität der Erzählungen zu bemängeln, denn die bewegt sich in der Regel auf dem Niveau von 80erJahre-ChuckNorris-Filmen :boxen: .
Benutzeravatar
muecke-the-lietz
Beiträge: 6060
Registriert: 08.12.2005 13:08
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht

Beitrag von muecke-the-lietz »

Wurmjunge hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben: p.s.: hier hat irgend jemand ein, meiner meinung nach, sehr unsinnigen kommentar zu fallout 3 abgelassen. demjenigen sei gesagt: f 3 ist ein rollenspiel, in dem man am anfang punkte auf verschiedene fähigkeiten verteilt, die man im verlaufe des spiels immer weiter leveln kann, plus verschiedene perks, die einem zusätzliche punkte auf einzelne fähigkeiten geben, oder aber ganz andere verrückte sachen machen. wenn man sich da am anfang entschieden hat, in irgendeiner weise in sprengstofffähigkeiten seine punkte zu investieren (man braucht 25 um die atombombe in megaton zu entschärfen), sollte man sich nicht wundern, wenn sich der chara tatsächlich ein wenig mit sprengstoffen und zündern auskennt. außerdem sollte man bei fallout sowieso verstehen, dass es sich bisweilen auch um ein humoristisches spiel handelt und den gag, der einem da quasi mehr als offensichtlich ins gesicht geschrien wird, verstehen - meiner meinung nach.

pp.s.: @MoJoe83
Ich fand das Beispiel eigentlich recht passend, ansich ist die ganze Geschichte mit der Bombe eine schöne Idee, nur die Platzierung in der Spielwelt scheint so unsinnig. Nachdem man gerade aus seiner Höhle gekrochen kommt und zum ersten Mal im Leben überhaupt die Sonne sieht, entschärft man als nächstes eine uralte und defekte Atombombe - hmm....bei F3 gehts ja dann so weiter, viele kleine tolle Geschichten, aber eher dürftig zu einem Paket zusammengeflickt.

Was die Zahlenwerte als Entsprechung für Fähigkeiten im Umgang mit Sprengstoffen betrifft, so stelle ich mir das so vor: 100 bedeuted, ich kann mir mit Sperrholz, Blumendraht und einem gut sortierten Komposthaufen eine voll funktionstüchtige V2-Rakete selber bauen. 0 bedeutet, ich halte eine Handgranate für eine leckere Südfrucht mit angebrachter Öffnungslasche. 50 wäre dann so Mittelmaß, sagen wir so ein einarmiger Schwarzpulver-Bomben-Bastler mit Internetanschluß. Also mit 25 Bombenschlauheit ne kaputte Neutronenbombe reparieren? Da brauchts schon eine ordentliche Portion Glück würde ich sagen :P .

Aber in einem Punkt muß ich schon klar zustimmen, wenn der spielerische Anspruch zugunsten eines Erzählerischen zurückgenommen wird, so mag mir persönlich das schon vom Grundsatz her nicht besonders gefallen, trotzdem muß ich dieser Genreausrichtung durchaus ihre Daseinsberechtigung einräumen.
Bleibt zumindest noch die Qualität der Erzählungen zu bemängeln, denn die bewegt sich in der Regel auf dem Niveau von 80erJahre-ChuckNorris-Filmen :boxen: .
er repariert den zünder (oder bringt ihn an, genau weiß ich das nicht mehr), nicht die bombe. das sind zwei unterschiedliche paar schuhe. daher 25. und diese szene ist auch absolut albern und überzogen, von daher...

und wen meinst du jetzt mit den 80er ChuckNorris filmen - ac oder fallout? bei fallout ist die 80er stimmung ja gewollt, spielen doch viele szenen, figuren und vor allem mal das gesamte setting an die großen endzeitfime der glorreichen 80er an.

ac ist einfach strange und abgefahren und nicht immer schlüssig zusammengefügt.