RVN0516 hat geschrieben:The Incredible Hojo hat geschrieben:
Wie viele der Spielehersteller von damals gibt es heute noch als eigenständige Firmen? Wie viel Prozent sind das? Ich breche jetzt keine Kopierdiskussion vom Zaun, weil die Fehler eben im Management gemacht wurden was Preispolitik, Produktpolitik und Controlling anging.
Das geht gegen 0, das älteste mir noch bekannte Studio ist Bethesda, gegründet 1986.
@muecke-the-lietz
Es gibt noch 5 ganz große Publisher die entweder die ganzen Studios besitzen oder unter Vetrag haben.
EA, Activision Blizzard, THQ, Take2 und Ubisoft ansonsten gibt es hier nichts mehr, und alle Kämpfen mit ihren Umsatzzahlen
die kämpfen mit den umsatzzahlen
die kämpfen mit ner beschissenen kosten/umsatz frage, weil da einfach jegliche relation verloren gegangen ist.
diese spiele sind aus irgendeinem grund so arschteuer geworden, dass kein markt der welt den noch genug umsatz in die taschen spülen kann, um den quark zu finanzieren, den die verzapfen.
wir reden hier von spielen mit einer kampagne von 4-5 stunden und im durchschnitt 10-15 mp maps. dazu hat gerade die erfolgreichste marke eine engine die sowas von veraltet ist, dass der staub quasi nicht mehr wegzuwischen ist, den sie angesetzt hat.
dass bf 3 exorbitant viel verschlungen hat, ist mir klar, hat es doch versucht die grafik auf ein neues level zu heben, aber jetzt steht die engine und moh bspw. baut darauf auf, ohne auch nur annähernd so aufwändig zu sein, was den mp betrifft.
ich werfe nur mal ein: the witcher 2 hat, soweit ich das mitbekommen habe, irgendwas bei 15 mio. gekostet, amnesia weit und ner mille und beides sind weltklasse titel, im falle vom hexer sogar ein sehr schöne, aufwändiger und umfangreicher. das sind überschaubare summen, bei denen auch mal die chance besteht, dass sie ihre kosten wieder einspielen.
und ich denke auch, dass sich die spieleindustrie mal wieder zurückbesinnen muss und nicht den fehler macht wie hollywood, in dem sie sich ständig versuchen, gegenseitig zu toppen, was die kosten anbelangt.