Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Marke

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RVN0516
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von RVN0516 »

The Incredible Hojo hat geschrieben: Wie viele der Spielehersteller von damals gibt es heute noch als eigenständige Firmen? Wie viel Prozent sind das? Ich breche jetzt keine Kopierdiskussion vom Zaun, weil die Fehler eben im Management gemacht wurden was Preispolitik, Produktpolitik und Controlling anging.

Das geht gegen 0, das älteste mir noch bekannte Studio ist Bethesda, gegründet 1986.

@muecke-the-lietz

Es gibt noch 5 ganz große Publisher die entweder die ganzen Studios besitzen oder unter Vetrag haben.
EA, Activision Blizzard, THQ, Take2 und Ubisoft ansonsten gibt es hier nichts mehr, und alle Kämpfen mit ihren Umsatzzahlen
Freakstyles
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Freakstyles »

Klar, man darf zu einer Diskussion soviele Vermutungen und Prognosen einwerfen wie man will, aber letzten endes bleiben das Vermutungen und unerfüllte Prognosen und es zählen die Fakten ;) !! Wieviele von den damaligen Mitarbeitern einer konkurs gegangenen Firma, sitzen heute in einem anderem Spieleunternehmen? Ich hab keine Ahnung, aber so wie man das immer hört, jede Menge. Abgesehn davon machen nicht die Spieler diese Firmen kaputt, sondern das erleldigen die Firmen für sich selbst, mit einer schlechten Markt- und Spieleranalyse und schlechter unfertiger Qualität. Den Leuten dann vorzuwerfen sie wären dafür verantwortlich das dann bald viele Leute arbeitslos werden ist einfach völlig fehl am Platz. Die Leute regen sich nicht ohne Grund auf. Auch wenn uns das die Medien zur Zeit gerne einreden wollen (Stichpunkt: Shitstorm).
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The Incredible Hojo
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von The Incredible Hojo »

Freakstyles hat geschrieben:Klar, man darf zu einer Diskussion soviele Vermutungen und Prognosen einwerfen wie man will, aber letzten endes bleiben das Vermutungen und unerfüllte Prognosen und es zählen die Fakten ;) !! Wieviele von den damaligen Mitarbeitern einer konkurs gegangenen Firma, sitzen heute in einem anderem Spieleunternehmen? Ich hab keine Ahnung, aber so wie man das immer hört, jede Menge. Abgesehn davon machen nicht die Spieler diese Firmen kaputt, sondern das erleldigen die Firmen für sich selbst, mit einer schlechten Markt- und Spieleranalyse und schlechter unfertiger Qualität. Den Leuten dann vorzuwerfen sie wären dafür verantwortlich das dann bald viele Leute arbeitslos werden ist einfach völlig fehl am Platz. Die Leute regen sich nicht ohne Grund auf. Auch wenn uns das die Medien zur Zeit gerne einreden wollen (Stichpunkt: Shitstorm).
1. Die Mitarbeiter, die damals bei der Pleite der größeren Firmen entlassen wurden, konnten durch ähnlich große Firmen aufgefangen werden. Dies habe ich am Beispiel Schlecker und Drogeriemarktketten dargelegt.

2. Ich habe gesagt, dass nicht Spieler oder Kopierer am damaligen Pleitegehen der Firmen schuld waren, sondern die Firmen selbst aufgrund falscher Produkt- Preis- und Kommunikationspolitik.

3. Ich habe die Schuldfrage eines zukünftigen Zusammenbruchs der Gamesbranche außen vor gelassen, weil sie für die Folgen unerheblich ist.

4. Du sprichst von Fakten, im nächsten Satz erwähnst du "ich habe keine Ahnung". Hm...

5. Die Majors machen zwar z.T. mehr Verlust, tatsächlich verkaufen sie aber von ihren Titeln immer mehr Stück als vom Vorgänger. Das der Umsatz sinkt, dafür ist der online und digitale Handel verantwortlich, dass der Verlust größer wird, liegt an einer Marketing/Produkt Schieflage. Von daher ist die Spieleranalyse richtig, allein es wird zuviel Geld dafür investiert, um diese zu erreichen.

6. Ich bestreite nicht, sondern stimme voll zu, dass jede Firma, die pleite geht, ihre Schuldfrage im eigenen Haus klären muss.

7. Bitte trenne meine Prognosen von den Fakten. Prognose: Es wird beim Ausfall eines oder mehrerer Majors ein Angebotsvakuum entstehen, das die anderen Mitspieler nicht auffangen werden können. Fakt: Es entsteht ein massiver volkswirtschaftlicher Schaden. Prognose: Indie und Major werden weiter nebeneinander produzieren. Fakt. Ob ein Major läuft oder pleite geht, ist für den Indiespieler nicht von Relevanz, da er die Produkte des Majors ohnehin nicht kauft.
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Kajetan
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Kajetan »

The Incredible Hojo hat geschrieben:Ich breche jetzt keine Kopierdiskussion vom Zaun, weil die Fehler eben im Management gemacht wurden was Preispolitik, Produktpolitik und Controlling anging.
Ja, besser ist das. Weil es überhaupt keinen Bezug zwischen den Firmen von damals, den Firmen von heute und irgendwelchen Kopien gibt. Es sei denn, man hängt immer noch dieser längst widerlegten Urban Legend an, Kopien hätten den Untergang des Amigas verursacht.
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The Incredible Hojo
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von The Incredible Hojo »

Kajetan hat geschrieben:
The Incredible Hojo hat geschrieben:Ich breche jetzt keine Kopierdiskussion vom Zaun, weil die Fehler eben im Management gemacht wurden was Preispolitik, Produktpolitik und Controlling anging.
Ja, besser ist das. Weil es überhaupt keinen Bezug zwischen den Firmen von damals, den Firmen von heute und irgendwelchen Kopien gibt. Es sei denn, man hängt immer noch dieser längst widerlegten Urban Legend an, Kopien hätten den Untergang des Amigas verursacht.
Auch wenn in vielen Bereichen des Themas Kopien unsere Meinungen auseinandergehen, so stimme ich dir hierbei zu.
Freakstyles
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Freakstyles »

The Incredible Hojo hat geschrieben:
1. Die Mitarbeiter, die damals bei der Pleite der größeren Firmen entlassen wurden, konnten durch ähnlich große Firmen aufgefangen werden. Dies habe ich am Beispiel Schlecker und Drogeriemarktketten dargelegt.

2. Ich habe gesagt, dass nicht Spieler oder Kopierer am damaligen Pleitegehen der Firmen schuld waren, sondern die Firmen selbst aufgrund falscher Produkt- Preis- und Kommunikationspolitik.

3. Ich habe die Schuldfrage eines zukünftigen Zusammenbruchs der Gamesbranche außen vor gelassen, weil sie für die Folgen unerheblich ist.

4. Du sprichst von Fakten, im nächsten Satz erwähnst du "ich habe keine Ahnung". Hm...

5. Die Majors machen zwar z.T. mehr Verlust, tatsächlich verkaufen sie aber von ihren Titeln immer mehr Stück als vom Vorgänger. Das der Umsatz sinkt, dafür ist der online und digitale Handel verantwortlich, dass der Verlust größer wird, liegt an einer Marketing/Produkt Schieflage. Von daher ist die Spieleranalyse richtig, allein es wird zuviel Geld dafür investiert, um diese zu erreichen.

6. Ich bestreite nicht, sondern stimme voll zu, dass jede Firma, die pleite geht, ihre Schuldfrage im eigenen Haus klären muss.

7. Bitte trenne meine Prognosen von den Fakten.
Dat würd ich gerne machen, aber dat geht bei Dir so fließend hömma ^^ ....

Ich habe auch nirgendswo gesagt das Du das gesagt hättest. Ich deute nur nur gewisse Anspielungen von Dir.

Zu 4: Das habe ich gesagt damit Du erkennst das es sich dabei um keinen Fakt handelt :roll:

Zum Rest, schön das Du zustimmst!
Freakstyles
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Freakstyles »

Über Prognosen und Mutmaßungen mag hier aber trotzdem keiner sprechen, weils einfach Phantasie ist. Das war doch der eigentliche Aspekt von Dir, oder? Das wir jetzt darüber diskutieren ob ein Vakuum entstehen würde, obwohl dieses Szenario nicht mal annähernd am eintreffen ist. Ganz zu schweigen von dem explodierenden Arbeitsmarkt.

Aber ich kann Dich beruhigen, wenn Spielehersteller irgendwann mal "systemrelevant" werden, z.B. zur Verbödung und Ablenkung, dann dürfen bald wir Steuerzahler diese Unternehmen auffangen und die werden niemals pleite gehn und die Kosten auf unseren Schultern ablagern ^^ (Achtung Ironie)
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The Incredible Hojo
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von The Incredible Hojo »

Freakstyles hat geschrieben:Über Prognosen und Mutmaßungen mag hier aber trotzdem keiner sprechen, weils einfach Phantasie ist. Das war doch der eigentliche Aspekt von Dir, oder? Das wir jetzt darüber diskutieren ob ein Vakuum entstehen würde, obwohl dieses Szenario nicht mal annähernd am eintreffen ist. Ganz zu schweigen von dem explodierenden Arbeitsmarkt.

Aber ich kann Dich beruhigen, wenn Spielehersteller irgendwann mal "systemrelevant" werden, z.B. zur Verbödung und Ablenkung, dann dürfen bald wir Steuerzahler diese Unternehmen auffangen und die werden niemals pleite gehn und die Kosten auf unseren Schultern ablagern ^^ (Achtung Ironie)
Naja, von daher ist der ganze Artikel, um den sich die Diskussion hier dreht, eine Prognose und offensichtlich scheinen die Leute doch über Prognosen diskutieren zu wollen, sonst wären wir hier nicht auf Seite 17 im Thread.
Freakstyles
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Freakstyles »

Die Prognose ist ganz einfach, entweder die machen ein gutes Spiel und machen Gewinn, oder die machen schlechtes Spiel und machen Verlust. Prognose abgeschlossen!

Wobei schlecht, natürlich ein weit definierbarer Begriff ist. Sagen wir deshalb: Entweder die sprechen viele Leute an und machen Gewinn oder sie vergraulen viele Leute und machen Verlust.
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The Incredible Hojo
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von The Incredible Hojo »

Freakstyles hat geschrieben:Die Prognose ist ganz einfach, entweder die machen ein gutes Spiel und machen Gewinn, oder die machen schlechtes Spiel und machen Verlust. Prognose abgeschlossen!

Wobei schlecht, natürlich ein weit definierbarer Begriff ist. Sagen wir deshalb: Entweder die sprechen viele Leute an und machen Gewinn oder sie vergraulen viele Leute und machen Verlust.
<switch>"Prognose" to "Fakt"
Von daher machen die Majors ja gute Spiele, denn auf das Produkt gesehen, machen die ja Gewinn mit einem Titel wie CoD oder Fifa. Dann braucht ja auch keiner Sorgen haben...
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muecke-the-lietz
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von muecke-the-lietz »

RVN0516 hat geschrieben:
The Incredible Hojo hat geschrieben: Wie viele der Spielehersteller von damals gibt es heute noch als eigenständige Firmen? Wie viel Prozent sind das? Ich breche jetzt keine Kopierdiskussion vom Zaun, weil die Fehler eben im Management gemacht wurden was Preispolitik, Produktpolitik und Controlling anging.

Das geht gegen 0, das älteste mir noch bekannte Studio ist Bethesda, gegründet 1986.

@muecke-the-lietz

Es gibt noch 5 ganz große Publisher die entweder die ganzen Studios besitzen oder unter Vetrag haben.
EA, Activision Blizzard, THQ, Take2 und Ubisoft ansonsten gibt es hier nichts mehr, und alle Kämpfen mit ihren Umsatzzahlen
die kämpfen mit den umsatzzahlen :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

die kämpfen mit ner beschissenen kosten/umsatz frage, weil da einfach jegliche relation verloren gegangen ist.

diese spiele sind aus irgendeinem grund so arschteuer geworden, dass kein markt der welt den noch genug umsatz in die taschen spülen kann, um den quark zu finanzieren, den die verzapfen.

wir reden hier von spielen mit einer kampagne von 4-5 stunden und im durchschnitt 10-15 mp maps. dazu hat gerade die erfolgreichste marke eine engine die sowas von veraltet ist, dass der staub quasi nicht mehr wegzuwischen ist, den sie angesetzt hat.

dass bf 3 exorbitant viel verschlungen hat, ist mir klar, hat es doch versucht die grafik auf ein neues level zu heben, aber jetzt steht die engine und moh bspw. baut darauf auf, ohne auch nur annähernd so aufwändig zu sein, was den mp betrifft.

ich werfe nur mal ein: the witcher 2 hat, soweit ich das mitbekommen habe, irgendwas bei 15 mio. gekostet, amnesia weit und ner mille und beides sind weltklasse titel, im falle vom hexer sogar ein sehr schöne, aufwändiger und umfangreicher. das sind überschaubare summen, bei denen auch mal die chance besteht, dass sie ihre kosten wieder einspielen.

und ich denke auch, dass sich die spieleindustrie mal wieder zurückbesinnen muss und nicht den fehler macht wie hollywood, in dem sie sich ständig versuchen, gegenseitig zu toppen, was die kosten anbelangt.
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The Incredible Hojo
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von The Incredible Hojo »

@mücke

Die Kosten sind bei EA weitesgehend gleich geblieben, zumindest die produktunabhängigen. Wo ich dir zustimme sind die Marketingkosten, die Dimensionen annehmen, die dem Vielfachen der eigentlichen Entwicklung entsprechen. Das ist sicher eine Entwicklung, über die die Majors nachdenken sollten, denn die Frage, ob es genug Menschen da draußen gibt, die CoD oder MoH spielen wollen, beantwortet sich ja quasi jedes Jahr, z.B. am Cinema-Cube von CoD auf der Gamescom. Jetzt schreien aber natürlich die Marketingmanager, dass ohne ihre Arbeit eben nicht so viele erreicht werden würden, aber DAS ist eine Prognose, über die ich zumindest streiten würde.
DonPeon
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von DonPeon »

jetzt mal ohne gleich den Weltuntergang herauf beschwören zu wollen. Wenn MoH floppt, dann sollte es für EA meiner Meinung nach zunächst nur eins bedeuten, nämlich das Schrott sich nicht verkauft. Auch wenn man dem Schrott einen etablierten Namen verpasst (C&C, MoH, NFS oder wie auch immer), bleibt es weiterhin Schrott.

Da fällt mir gerade auf, dass EA wohl langsam so ziemlich alle großen Marken der Vergangenheit erfolgreich zerstört hat. Zuletzt Syndicate. Denen sollten bald die Namen ausgehen. Die Leichenflederei nähert sich dem Ende und jetzt leuchtet mir auch das kurzweilige Wildern in kreativen Gefilden (Mirrors Edge, Dead Space) ein. Neue Titel zum ausschlachten müssen her.
Armin
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Armin »

The Incredible Hojo hat geschrieben: Warum hat die Branche in den 90ern das ganze aufgefangen? Weil es sehr viele, etwa gleich große Firmen gab, die eben den Untergang des einen abfangen konnten - oder sie verschwanden durch den Verkauf an einen anderen Publisher.
Wenn EA, Activision und Ubisoft an die Wand fahren, innerhalb kurzer Zeit, nochmal die Frage, wer soll das auffangen? Die anderen Firmen sind produktionstechnisch gar nicht in der Lage dazu, diese Nachfrage so zu bedienen, dass es zu kaum merklichen Einbrüchen in der Branche kommt.
Damals gab es genau wie heute sehr grosse wie Lucasarts und Nintendo und winzige wie ReLine und Magic Bytes. Und heute gibt es sehr wohl genug grosse Abseits von den paar,die Dir bekannt sind. Spontan fallen mir da direkt Multi-Milliarden $ Firmen wie 1C Company und wieder Nintendo ein. EA,ATVI und UBI koennen heute noch Pleite gehen, das hat kaum mehr Effekt als die Jowood Pleite. Deine Thesen moegen stimmen in einer theoretischen Welt, nur die Vorraussetzungen in der Realitaet dafuer sind nicht so wie Du sie in Erinnerung hast oder vorstellst.
Freakstyles
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Re: Medal of Honor: Warfighter: Analyst und das Ende der Mar

Beitrag von Freakstyles »

The Incredible Hojo hat geschrieben:@mücke

Die Kosten sind bei EA weitesgehend gleich geblieben, zumindest die produktunabhängigen. Wo ich dir zustimme sind die Marketingkosten, die Dimensionen annehmen, die dem Vielfachen der eigentlichen Entwicklung entsprechen. Das ist sicher eine Entwicklung, über die die Majors nachdenken sollten, denn die Frage, ob es genug Menschen da draußen gibt, die CoD oder MoH spielen wollen, beantwortet sich ja quasi jedes Jahr, z.B. am Cinema-Cube von CoD auf der Gamescom. Jetzt schreien aber natürlich die Marketingmanager, dass ohne ihre Arbeit eben nicht so viele erreicht werden würden, aber DAS ist eine Prognose, über die ich zumindest streiten würde.
Jetzt ma im Ernst, woher weiß man (oder Du) das die Kosten bei EA weitgehend gleich bleiben? Oder die Marketingkosten? Kann man das irgendwo einsehn und beschäftigt sich da wirklich jemand mit, der damit kein Penny verdient?

Man kann auch darüber streiten ob ein Spiel das auf einer Messe per Trailer gezeigt wird, im Endeffekt so gut ist wie der Trailer! Selbst wenn da Millionen Leute stehn und sich begeistert den Trailer reinziehn, kann es sein das die alle vorher dann den Test des Spiels lesen und es sich dann keiner mehr Kauft. Und natürlich braucht ein Produkt Marketing. Marketing gibts ja in verschiedenen Varianten, es sind auch bereits ettliche Bücher gefüllt worden wodurch eine Marke zur Marke werden kann. Da gehts nicht nur um Werbung die Unmengen von Kosten verursachen. Es gibt Marken die sind zum Hit geworden, ohne das dafür Anfangs groß Werbung gemacht wurde.

Letztendlich gehts immer darum wieviele Menschen man mit seinem Produkt anspricht und ob das Produkt dann auch so gut ist, das die Menschen es weiterempfehlen. Zumindest im Games Bereich. Gibt auch Bereiche, wie Apple es vorgemacht hat, in denen ein Must-Have Effekt erzielt wird durch exessives Marketing. Kann auch aufgehn die Rechnung, aber sind letztendlich nur Blender.
The Incredible Hojo hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Die Prognose ist ganz einfach, entweder die machen ein gutes Spiel und machen Gewinn, oder die machen schlechtes Spiel und machen Verlust. Prognose abgeschlossen!

Wobei schlecht, natürlich ein weit definierbarer Begriff ist. Sagen wir deshalb: Entweder die sprechen viele Leute an und machen Gewinn oder sie vergraulen viele Leute und machen Verlust.
<switch>"Prognose" to "Fakt"
Von daher machen die Majors ja gute Spiele, denn auf das Produkt gesehen, machen die ja Gewinn mit einem Titel wie CoD oder Fifa. Dann braucht ja auch keiner Sorgen haben...
Was soll mir das sagen?