Nur mal so aus einer Laune heraus gefragt:Lilli zockt hat geschrieben:na los weg mit dem Mist...endlich ein Publisher mit Lichtblicken! Hoffentlich zieht Activision und Ubisoft nach...
Was hätten wir davon?
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Nur mal so aus einer Laune heraus gefragt:Lilli zockt hat geschrieben:na los weg mit dem Mist...endlich ein Publisher mit Lichtblicken! Hoffentlich zieht Activision und Ubisoft nach...
manchmal müssen die großen, alten weg, damit neue nachrutschen können und zumindestens so lange tolle spiele produzieren und publishen, bis sie selber zu den großen, alten gehören.The Incredible Hojo hat geschrieben:Nur mal so aus einer Laune heraus gefragt:Lilli zockt hat geschrieben:na los weg mit dem Mist...endlich ein Publisher mit Lichtblicken! Hoffentlich zieht Activision und Ubisoft nach...
Was hätten wir davon?
haha ich musste schmunzelnDonPeon hat geschrieben:Viele sind vor Jahren auch von einem Ende der NFS-Reihe ausgegangen. Das hat EA kurzzeitig sogar eingesehen und verkündet, dass man die Marke erstmal in Ruhe lassen will, woraufhin kurze Zeit später drei neue NFS-Titel angekündigt wurden.
So schnell wird MoH also nicht untergehen. Ist der Ruf erst runiniert... nächstes Jahr platzt also die Bombe. MoH Free-2-Play, MoH Warfighter 2 und 3 (Warfighter ist nämlich eine Trilogie), MoH-MMORPG, MoH vs. CoD, MoH BF4-Edition, alles schön mit Micropayment (1 Cent pro Kugel) und beim Kauf der Sonderedition gibts einen Gruppenausflug in den Irak. Das Highlight der EA-Spasstour durch Krisengebiete: Minenlegen in der Wüste. Ich bin auch Analyst. So wirds kommen. Glaubt mir.
Ich denk schon,dass sich dann ne Menge aendert, in der Wirtschaft ist es halt so, dass der Markt manchmal bereinigt werden muss, um sich weiterzuentwickeln. In den 80ern ist das was Du oben beschreibst in aehnlicher Form ja schon passiert, damals gingen ne Menge "Majors" hops. Und kurz danach kam die goldene C64/Amiga Zeit.The Incredible Hojo hat geschrieben: Meine Vermutung: Würden Majors zusammenbrechen, entstünde ein Vakuum, das erstmal kein Hersteller/Publisher entsprechend füllen könnte. Die Folge wären massive Umsatzrückgänge im Gamesbereich, was eine Kettenreaktion auslösen würde. Händler, Speditionen, Handelsketten, Werbeagenturen, Außendienstler, Lagerarbeiter, Sachbearbeiter, Redakteure - tausende wären binnen kurzer Zeit arbeitslos und alle würden sich bei Indies bewerben, aber kaum welche genommen, weil das Geld fehlt. Der Gamesmarkt kann nicht explodieren, nur implodieren.
Außer einer massiven Arbeitslosenwelle im Gamesbereich bringt das gar nichts, wenn ein Major pleite geht. An der Spielefront würde sich nichts ändern. Und für dich speziell erst recht nichts.
In der ja soviele Spielehersteller Geld verdient habenArmin hat geschrieben:Ich denk schon,dass sich dann ne Menge aendert, in der Wirtschaft ist es halt so, dass der Markt manchmal bereinigt werden muss, um sich weiterzuentwickeln. In den 80ern ist das was Du oben beschreibst in aehnlicher Form ja schon passiert, damals gingen ne Menge "Majors" hops. Und kurz danach kam die goldene C64/Amiga Zeit.The Incredible Hojo hat geschrieben: Meine Vermutung: Würden Majors zusammenbrechen, entstünde ein Vakuum, das erstmal kein Hersteller/Publisher entsprechend füllen könnte. Die Folge wären massive Umsatzrückgänge im Gamesbereich, was eine Kettenreaktion auslösen würde. Händler, Speditionen, Handelsketten, Werbeagenturen, Außendienstler, Lagerarbeiter, Sachbearbeiter, Redakteure - tausende wären binnen kurzer Zeit arbeitslos und alle würden sich bei Indies bewerben, aber kaum welche genommen, weil das Geld fehlt. Der Gamesmarkt kann nicht explodieren, nur implodieren.
Außer einer massiven Arbeitslosenwelle im Gamesbereich bringt das gar nichts, wenn ein Major pleite geht. An der Spielefront würde sich nichts ändern. Und für dich speziell erst recht nichts.
Ja, es ensteht ein kurzfristiger volkswirtschaftlicher Schaden. Gleichzeitig werden aber wieder Räume und Möglichkeiten für andere Anbieter geschaffen, deren Prosperieren der Volkswirtschaft oder gar der Gesellschaft langfristig mehr nutzen kann als der vorherige Zustand.The Incredible Hojo hat geschrieben:Außer volkswirtschaftlichen Schaden haben wir Gamer überhaupt nichts von einer Pleite eines Majors.
Das stimmt nicht. Denn die Nachfrage bleibt ja bestehen. Niemand hört plötzlich auf CoD zu mögen, wenn es von einem Tag auf den anderen kein CoD mehr geben würde. Irgendjemand wird diese Nachfrage mit einem Angebot füttern wollen. Branchenquereinsteiger. Mitarbeiter des ehem. Majors, die aus der Pleite der großen Firma gelernt haben bestimmte strukturelle Probleme zu vermeiden. Jedes Ende beinhaltet IMMER die Chance auf einen Neuanfang, jedes Ende der einen Sache ist IMMER der Beginn einer anderen Sache.Außer einer massiven Arbeitslosenwelle im Gamesbereich bringt das gar nichts, wenn ein Major pleite geht. An der Spielefront würde sich nichts ändern. Und für dich speziell erst recht nichts.
Genau, damals hat ja niemand mit Spielen Geld verdient ...The Incredible Hojo hat geschrieben:In der ja soviele Spielehersteller Geld verdient habenArmin hat geschrieben:Und kurz danach kam die goldene C64/Amiga Zeit.![]()
unsinn, ich bin weder pro indie noch anti mainstream, ich bin für einen mainstream, der sich wieder auf die spiele besinnt, nicht rein auf den gewinn.The Incredible Hojo hat geschrieben:
[...]
Wie viele der Spielehersteller von damals gibt es heute noch als eigenständige Firmen? Wie viel Prozent sind das? Ich breche jetzt keine Kopierdiskussion vom Zaun, weil die Fehler eben im Management gemacht wurden was Preispolitik, Produktpolitik und Controlling anging.Kajetan hat geschrieben:Genau, damals hat ja niemand mit Spielen Geld verdient ...The Incredible Hojo hat geschrieben:In der ja soviele Spielehersteller Geld verdient habenArmin hat geschrieben:Und kurz danach kam die goldene C64/Amiga Zeit.![]()
Ich halte mal fest, Deine Vermutungen bleiben Vermutungen und haben soviel Diksussionsbestand wie ne getrocknete TomateThe Incredible Hojo hat geschrieben:@ muecke
Ich halte mal fest:
Du bevorzugst Titel kleinerer Studios / Indies
Du vermeidest Titel von Majors.
Szenario:
Die Majors fahren ihre Läden an die Wand.
Folgen:
ein großes Heer an Arbeitskräften strömt auf den Arbeitsmarkt
eine Heerschaar von Spielern wird nicht mehr mit Titeln bedient, die sie spielen möchten
Mögliche Folgen (Spekulationen)
Mainstream entdeckt Indies
Indies wachsen zu Majors
Wir "Indie-Gamer" kaufen weiterhin unsere Spiele bei den Studios, die einen gewissen Anspruch an Spiele erfüllen. De facto ändert sich für uns nichts. Gar nichts. Außer das wir ein Erlebnis der Schadenfreude habe, auf das ich aber verzichten kann.
Es ist mir absolut egal, ob EA erfolgreich ist oder nicht. Ich finde es bemerkenswert, wie die Majors ihre Politik umsetzen und damit Millionen Spiele verkaufen.
Schlimmstenfalls tritt es ein, dass ein Indie zum Major wächst und eine Spielreihe an die Masse anpasst. Somit wäre wieder eine Serie aus deiner Sicht vermurkst und du würdest wieder nicht beim Major kaufen. Gewinn/Verlust gleich null, für dich ändert sich nichts.
Wenn ein Major ein Spiel herausbringt, das mich interessiert, dann kaufe ich es auch, egal ob EA, Ubisoft oder Activision dahinter steht. Ich mache da keine Blutfehde draus, weil es mich nicht inteteressiert, was bspw. EA in der Vergangenheit mit Spielreihen gemacht hat, sondern nur, was sie für Spiele jetzt herausbringen und auch nur soweit, ob sie mir Spaß machen könnten oder nicht.
Der Spielemarkt ist heute so vielfältig wie nie, jeder findet sein Spiel, das ihm Spaß macht. Außer volkswirtschaftlichen Schaden haben wir Gamer überhaupt nichts von einer Pleite eines Majors.
Lass sie doch ihren "Müll" produzieren und verkaufen, davon hast du im Speziellen keinen Schaden.
Eine Spielereihe, die du mochtest wurde von EA vermurkst? Und jetzt? Warst du der Lizenzinhaber? Ist es DEINE Spielereihe? Hat EA was falsch gemacht, wenn vor der Übernahme die Serie sich an 5 Millionen Spieler verkauft hat, nach der Übernahme an 15 Millionen? Tragisch für dich, aber ein Ende eines Majors wird weder deine Serie wieder "auf den rechten Weg" bringen noch dir sonstwie in irgendeiner Form helfen.
Du sagst, dass dann Spiele von Indies mehr ins Rampenlicht treten. Wie denn? Mit massiver Marketingkampagne? Wo soll das Geld dafür da sein? Dein Rechenweg ist "Major pleite>Indies rücken in den Fokus>Indies erfolgreich" der aber nicht aufgeht. Denn für eine stärkeres Interesse müssten sich Indies eben mit dem Thema Marketing, Werbung, Produktmanagement etc. auseinandersetzen. Das kostet Geld, das die Indies beim Zeitpunkt des Zusammenbruchs der Majors nicht hätten. Jetzt kannst du sagen "Ja, da stehen doch genug dann am Arbeitsmarkt rum, die man dafür einstellen kann" aber die Leute wollen auch bezahlt werden und das nicht mit 400 EUR im Monat. Alles Geld, das Indies nicht haben.
Meine Vermutung: Würden Majors zusammenbrechen, entstünde ein Vakuum, das erstmal kein Hersteller/Publisher entsprechend füllen könnte. Die Folge wären massive Umsatzrückgänge im Gamesbereich, was eine Kettenreaktion auslösen würde. Händler, Speditionen, Handelsketten, Werbeagenturen, Außendienstler, Lagerarbeiter, Sachbearbeiter, Redakteure - tausende wären binnen kurzer Zeit arbeitslos und alle würden sich bei Indies bewerben, aber kaum welche genommen, weil das Geld fehlt. Der Gamesmarkt kann nicht explodieren, nur implodieren.
Außer einer massiven Arbeitslosenwelle im Gamesbereich bringt das gar nichts, wenn ein Major pleite geht. An der Spielefront würde sich nichts ändern. Und für dich speziell erst recht nichts.